Todesstrafe für die Selbstmörderin - Hannusch, Heidrun

Heidrun Hannusch 

Todesstrafe für die Selbstmörderin

Ein historischer Kriminalfall

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Todesstrafe für die Selbstmörderin

Die minutiöse und einfühlsame Rekonstruktion eines historischen Kriminalfalls in London 1941, der auf einem Selbstmordpakt gründet, zeichnet zugleich ein bewegendes Frauenschicksal im Exil nach.

Herbst 1941. In London geht die Angst vor einer Invasion der Deutschen um. Schriftsteller wie Stefan Zweig und Virginia Woolf sind bereits geflohen oder haben den Freitod gewählt. Am 11. Oktober beschließen auch die jüdischen Flüchtlinge Irene Coffee und ihre Mutter Margarete Brann, gemeinsam aus dem Leben zu gehen. Die 30-jährige Tochter überlebt den Selbstmordpakt und wird aufgrund eines absurden Gesetzes, das in abgeschwächter Form noch heute existiert, zum Tode verurteilt. Heidrun Hannusch erzählt einfühlsam dieses hoch spannende Kapitel Zeitgeschichte und zeigt, dass es manchmal nur einige wenige, scheinbar belanglose Umstände sind, die über Glück oder Unglück, Leben oder Tod entscheiden.


Produktinformation

  • Verlag: Links
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 181 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 184
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 143mm x 22mm
  • Gewicht: 350g
  • ISBN-13: 9783861536161
  • ISBN-10: 3861536161
  • Best.Nr.: 32601134
Während der Kinofim »The King's Speech« überall in der Welt großes Interesse weckt, erzählt ein beeindruckendes Buch die Geschichte des stotternden Königs, dessen Eingreifen das Leben der deutschen Jüdin Irene Coffee rettet. London Evening Standard Ein beschämendes Kapitel britischer Justizgeschichte während des Krieges wird in einem neuen Buch enthüllt, das offenbart, wie ein englisches Gericht das Todesurteil über eine junge Frau verhängte, eine aus Deutschland geflohene Jüdin, die mit ihrer Mutter einen Selbstmordpakt eingegangen war, weil beide Frauen die Vernichtung durch die Nazis fürchteten. The Independent Das Buch ist keine journalistische Dokumentation. Es ist weit mehr, weil die Autorin den nüchternen Fakten Exkurse anfügt: über den Selbstmord in jenen Tagen in England (von Virginia Woolf bis Sigmund Freud), über das berühmte Gericht Old Bailey und den nur weniger berühmten Richter Travers Humphreys. Ein Buch, das deshalb gut ist, weil es in der Geschichte einer einzelnen Frau die Geschichte einer Epoche spiegelt. Torsten Klaus, Dresdner Neueste Nachrichten Ein kurioses, anrührendes Stück europäischer Zeit- und Justizgeschichte. Der Spiegel Eine wahre Geschichte, ergreifender und schockierender als mancher fiktive Krimi. Annerose Kirchner, Ostthüringische Zeitung Heidrun Hannusch schildert die Lebensumstände von Mutter und Tochter im Londoner Exil spannend wie einen Krimi. Sie bleibt nah an den Frauen dran und verliert gleichzeitig nicht den Blick für das große Ganze. Detailliert und einfühlsam beschreibt sie die mit jedem militärischen Erfolg der Nationalsozialisten größer werdende Verzweiflung der beiden, die schließlich im Selbstmordpakt mündete. Darin kunstvoll eingewebt: die Situation der über 50.000 jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich in London und die Ängste der Einheimischen und deren unterschiedliche Lebenswege. Ein ungewöhnliches, großes Stück Zeitgeschichte wird so erzählt, ohne dabei dem Schicksal von Margarete Brann und Irene Coffee seine Einmaligkeit zu nehmen. Deutschlandradio Kultur Wie wird eine Unschuldie zur Schuldigen? Wie eine völlig durchschnittliche, für ein zufriedenes kleines Leben vorgesehene Frau zum Opfer einer großen Tragödie? Diese Fragen haben Heidrun Hannusch keine Ruhe mehr gelassen. In ihrem Buch hat die Autorin und Journalistin mit Akribie und Einfühlungsvermögen das bislang unbekannte Schicksal der Irene Coffee rekonstruiert. Spiegel online, einestages.de

Während der Kinofim "The King's Speech" überall in der Welt großes Interesse weckt, erzählt ein beeindruckendes Buch die Geschichte des stotternden Königs, dessen Eingreifen das Leben der deutschen Jüdin Irene Coffee rettet. London Evening Standard Ein beschämendes Kapitel britischer Justizgeschichte während des Krieges wird in einem neuen Buch enthüllt, das offenbart, wie ein englisches Gericht das Todesurteil über eine junge Frau verhängte, eine aus Deutschland geflohene Jüdin, die mit ihrer Mutter einen Selbstmordpakt eingegangen war, weil beide Frauen die Vernichtung durch die Nazis fürchteten. The Independent Das Buch ist keine journalistische Dokumentation. Es ist weit mehr, weil die Autorin den nüchternen Fakten Exkurse anfügt: über den Selbstmord in jenen Tagen in England (von Virginia Woolf bis Sigmund Freud), über das berühmte Gericht Old Bailey und den nur weniger berühmten Richter Travers Humphreys. Ein Buch, das deshalb gut ist, weil es in der Geschichte einer einzelnen Frau die Geschichte einer Epoche spiegelt. Torsten Klaus, Dresdner Neueste Nachrichten Ein kurioses, anrührendes Stück europäischer Zeit- und Justizgeschichte. Der Spiegel Eine wahre Geschichte, ergreifender und schockierender als mancher fiktive Krimi. Annerose Kirchner, Ostthüringische Zeitung Heidrun Hannusch schildert die Lebensumstände von Mutter und Tochter im Londoner Exil spannend wie einen Krimi. Sie bleibt nah an den Frauen dran und verliert gleichzeitig nicht den Blick für das große Ganze. Detailliert und einfühlsam beschreibt sie die mit jedem militärischen Erfolg der Nationalsozialisten größer werdende Verzweiflung der beiden, die schließlich im Selbstmordpakt mündete. Darin kunstvoll eingewebt: die Situation der über 50.000 jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich in London und die Ängste der Einheimischen und deren unterschiedliche Lebenswege. Ein ungewöhnliches, großes Stück Zeitgeschichte wird so erzählt, ohne dabei dem Schicksal von Margarete Brann und Irene Coffee seine Einmaligkeit zu nehmen. Deutschlandradio Kultur Wie wird eine Unschuldie zur Schuldigen? Wie eine völlig durchschnittliche, für ein zufriedenes kleines Leben vorgesehene Frau zum Opfer einer großen Tragödie? Diese Fragen haben Heidrun Hannusch keine Ruhe mehr gelassen. In ihrem Buch hat die Autorin und Journalistin mit Akribie und Einfühlungsvermögen das bislang unbekannte Schicksal der Irene Coffee rekonstruiert. Spiegel online, einestages.de
Heidrun Hannusch: Jahrgang 1954; Diplom-Kulturwissenschaftlerin; 1980-86 Kulturredakteurin bei der sorbischen Tageszeitung Nowa Doba; 1987-91 Arbeit als Theaterdramaturgin; 1991-2009 Redakteurin bei den Dresdner Neuesten Nachrichten; 2005 erster Platz beim "Sächsischen Journalistenpreis". Heidrun Hannusch lebt heute als freischaffende Journalistin und Autorin in Dresden.

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