Tod eines Lehrers / Peter Brandt Reihe Bd.1 - Franz, Andreas

Andreas Franz 

Tod eines Lehrers / Peter Brandt Reihe Bd.1

Kriminalroman. Originalausgabe

Herausgeber: Menza, Gisela
Broschiertes Buch
 
12 Kundenbewertungen
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Tod eines Lehrers / Peter Brandt Reihe Bd.1

Als Oberstudienrat Schirner ermordet und grausam verstümmelt aufgefunden wird, reagiert seine Umgebung zunächst fassungslos: Der Lehrer war überall beliebt und führte eine glückliche Ehe. Hauptkommissar Peter Brandt beginnt gründlicher in Schirners beruflichem Umfeld zu recherchieren und entdeckt, dass an dem Gymnasium Dinge vorgingen, die offenbar nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. Doch Brandts Vorgesetzte, die coole Staatsanwältin Elvira Klein, wittert eine andere Fährte ...
In diesem Roman begegnet dem Fan von Andreas Franz´ Krimis ein neues Ermittlerduo: der unkonventionelle Hauptkommissar Peter Brandt und die coole Offenbacher Jung-Staatsanwältin Elvira Klein. Für Zündstoff sorgen ihre gegensätzlichen Charaktere - für Spannung die bewährte Hand des Erfolgsautors! Ein neues Ermittlerduo betritt die Bühne!


Produktinformation

  • Verlag: (DROEMER/KNAUR)
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 362 S.
  • Seitenzahl: 368
  • Knaur Taschenbücher Nr.62599
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 117mm x 34mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783426625996
  • ISBN-10: 3426625997
  • Best.Nr.: 11762400
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.12.2007

Tatort Rhein-Main
Stadt, Land, Tod

Verbrechen gedeihen nicht nur in der großen Stadt. Schlechte Menschen mit dem Drang zu bösen Taten können auch auf dem Land zu Hause sein. Ein Gleiches gilt für Krimi-Autoren. Zwischen Wiesbaden und dem Odenwald hat sich der Regionalkrimi prächtig entwickelt. Ein Überblick. Von Katharina Iskandar und Florian Balke

Von Katharina Iskandar und Florian Balke

- Der Umschlag des Buches verrät es schon: Bei Alexander Pfeiffer zählt die Geschwindigkeit. Nicht nur, dass der Protagonist in "So wie durchs Feuer hindurch" gern in schnellen Sportwagen sitzt. Pfeiffer legt auch beim Erzählen an Tempo zu - was vielleicht daran liegt, dass der Wiesbadener eine Leidenschaft für Slam-Poetry pflegt. Strenggenommen wäre sein Roman, in dem es um Mord, Drogengeschäfte und Erpressung geht, besser in Frankfurt angesiedelt, denn so richtig vorstellbar sind die Verfolgungsjagden zwischen der Hauptfigur Art Pfeilschifter und diversen Verbrecherorganisationen im beschaulichen Wiesbaden nicht. Gleichzeitig ist diese scheinbare Diskrepanz aber auch eine Stärke des Romans, da endlich auch einmal die hessische Hauptstadt …

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Andreas Franz große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken.
Andreas Franz starb im März 2011. Er war verheiratet und hatte fünf Kinder.

Leseprobe zu "Tod eines Lehrers / Peter Brandt Reihe Bd.1"

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Kundenbewertungen zu "Tod eines Lehrers / Peter Brandt Reihe Bd.1"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 27.04.2012 ***** sehr gut
Abgründe eines Lehrers

Als der Lehrer Schirner beim nächtlichen Spaziergang mit seinem Hund erstochen wird, löst dies im Lehrerkollegium, bei seinen Schüler und auch bei seiner Familie Entsetzen und Unverständis aus. Er war so ein beliebter und engagierter Lehrer, dass niemand diese Greueltat nachvollziehen oder gar verstehen kann.
Kommisar Brandt nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens. Er kann einfach nicht glauben, dass Schirner nichts zu verbergen hatte und nach langem Bohren bröckelt so langsam die Fassade des beliebten Schirner. Während der Ermittlungen tun sich weitere Abgründe auf, die den Leser erschaudern lassen. Und nachdem der Täter neben Schirner noch weitere Opfer ins Visier nimmt, zieht der Fall ungeahnte Kreise.

Auch in diesem Roman lässt Franz seine Leser tief in die abtrünnige Seele des Täters blicken und bringt düstere Fakten zum Vorschein, die schlichtweg Entsetzen auslösen. Nichts desto trotz kann ich den Täter sehr gut verstehen und seine Reaktionen absolut nachempfinden. Franz zeigt mal wieder, dass hinter der Fassade nichts ist wie es scheint.

Nicht so gut gefallen hat mir das Ende der Geschichte. Auch wenn es logisch ist und ab einem gewissen Punkt vorhersehbar - es ist trotzdem irgendwie offen geblieben.

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Bewertung von R.E.R. am 01.03.2012 ***** sehr gut
“Des rühme der blut’ge Tyrann sich nicht, dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht, er schlachte der Opfer zweie, und glaube an Liebe und Treue.” So schreibt Friedrich Schiller in seinem Gedicht “Die Bürgschaft” von 1798. Zwei Opfer werden auch in Andreas Franz “Tot eines Lehrers” geschlachtet, doch von Liebe und Treue waren diese beiden weit entfernt. Das Gedicht jedoch ist für Peter Brandt der Schlüssel zur Lösung des Falles.

Rudolf Schirner, Lehrer am Georg-Büchner-Gymnasium in Langen, wird bei einem nächtlichen Spaziergang mit seinem Hund niedergestochen. Der Körper des beliebten Lehrers wurde mit einundachtzig Messerstichen regelrecht durchlöchert. Danach trennte man ihm noch die Genitalien ab. An seiner Schule herrscht Fassungslosigkeit und blankes Unverständnis über dieses scheinbar sinnlose Verbrechen. Nur Kommissar Peter Brandt vermutet den Hintergrund der leidenschaftlichen Tat an der Arbeitsstätte des Oberstudienrates. Sein Verdacht scheint sich zu bestätigen, als innerhalb weniger Tage der zweite Lehrer des Gymnasiums, Schirners bester Freund Richard Teichmann, auf die gleiche Art ums Leben kommt.

“Tot eines Lehrers” ist ein solider Krimi. Die Handlung ist einfach und wird stringent erzählt. Andreas Franz verzichtet auf komplizierte Schnörkel und konzentriert sich auf das Wesentliche. Tat, Lösungsweg, Aufklärung. Der Krimi ist in kleine Erzähleinheiten unterteilt, die mit dem Tag und der Uhrzeit versehen sind. Der Verlauf ist aber immer vorwärts gerichtet. Es gibt keine “lästigen” Zeit- oder Handlungssprünge. Keine überflüssigen oder unnützen Nebenschauplätze. Alles ergibt passgenau ein stimmiges Gesamtbild.

Trotz, oder vielleicht gerade wegen, der Schnörkellosigkeit ist der Krimi ein Schmöker. Möglicherweise liegt das an der Beschreibung der alltäglichen Situationen aus denen der Autor das Geschehen entwickelt. Als Leser kann man die Szenarien mühelos nachvollziehen. Sie gehören oft zum eigenen Alltag. Ein fünfzigjähriger Mann geht abends, nach den Tagesthemen, noch einmal mit dem Hund raus. In Gedanken verloren, den Tag Revue passierend, nachdenklich, nichts ahnend. Die Katastrophe aus dem Nichts heraus. Der Kommissar wird aus dem Bett geklingelt. Der alleinerziehende Vater muss erstmal die pubertierende Tochter sanft auf dem Bad entfernen, bevor er auf Mörderjagd gehen kann. Die Eltern des alleinerziehenden Brandt “übernehmen” die beiden Töchter Sarah und Michele für einige Tage, bis der Fall geklärt ist. Alle berufstätigen Eltern kennen solche “Notfallpläne”, können das schlechte Gewissen, aber auch die Erleichterung nachvollziehen.

Schlicht ist hier aber nicht gleich Einfallslos. Andreas Franz präsentiert eine Reihe spannender Figuren. Carmen, die Tochter des ersten Opfers. Theologiestudentin, sehr reif und erwachsen für ihre zwanzig Jahre. Helga, ihre putzsüchtige Mutter, die nur auf die Bewahrung ihrer heilen Vorzeigewelt bedacht ist, egal wie verlogen es dahinter aussieht. Kerstin und Silvia, Schülerinnen der beiden ermordeten Lehrer, die von den ehrgeizigen Eltern gnadenlos unter Leistungsdruck gesetzt werden. Frau Russek, die Vertrauenslehrerin die mit den Dämonen der eigenen Vergangenheit kämpft. Natalia Teichmann, die Ehefrau des zweiten Opfers, die schon aus der Aura ihres Mannes gelesen hat, dass ein Unglück bevorsteht. Elvira Klein, die ehrgeizige Staatsanwältin, selber einst Schülerin des Büchner Gymnasiums, die Brandt mit ihrer Art ihm in die Ermittlungen zu pfuschen gehörig auf die Nerven geht. All diese Figuren eint Franz in einen fesselnden Plot.

Einziger Schwachpunkt ist für mich die Liebesbeziehung die sich zwischen Brandt und der Rechtmedizinerin Andrea Sievers entwickelt. Die Romanze beschreibt der Autor so klinisch und steril, dass beim Lesen keinerlei Funke überspringt. In derselben Tonlage könnte man auch den Entschluss beschreiben, sich einen neuen Staubsauger zu kaufen. Ansonsten gibt es an diesem Krimi aber nichts zu meckern.

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Bewertung von Kaplumbaga aus Northeim am 29.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch mit dem Titel „Tod eines Lehrers“ wurde von dem bekannten Autor Andreas Franz geschrieben und im Jahr 2004 veröffentlicht. In dem Kriminalroman geht es um den Tod eines Lehrers: Der Lehrer Rudolph Schirner unterrichtet die Oberstufe in dem Georg-Büchner-Gymnasium und wird von den Schülern als sehr vertrauenswürdig und fair beschrieben. Jeden Abend dreht Schirner gewöhnlich mit seinem Retriever eine Runde, wobei er im den gleichen Weg nimmt. Doch in einer kalten Frühlingsnacht wird der Lehrer ermordet aufgefunden. Das ist ein Fall für die Kripo Offenbach. Die Ermittlungen übernimmt der Kommissar Peter Brandt, wobei die Staatsanwältin ihm gehörig in die Arbeit pfuscht, indem sie ihn auffordert, den Fall mit allen möglichen Mitteln zu bearbeiten, denn sie war früher selber mal eine Schülerin von Schirmer gewesen. Sowohl die Staatsanwältin, als auch seine Bekannte beschreiben ihn als vertrauenswürdig und fair, sodass er eigentlich keine Feinde hatte. Doch der Schein trügt. Noch bei den Befragungen stellt sich heraus, dass manch anderer ein ganz anderes Bild von Schirner hatte…
Mir hat der Krimi-Roman sehr gut gefallen, denn er wurde sehr spannend, realistisch und sehr genau geschrieben, sodass sich der Leser einfach in die Protagonisten hinein versetzen kann. Der Stil, indem Franz das Buch geschrieben hat, ist sehr ansprechend und wirkt sehr einfühlsam. In dem Buch wird auch häufig die liebevolle Feindschaft zwischen den Fußballvereinen Offenbach und Frankfurt erwähnt.
Insgesamt handelt es sich hier um einen sehr gelungenen Kriminalroman, der wirklich empfehlenswert ist.

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Bewertung von anne60 aus verden am 21.04.2011 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte ist absolut spannend. Die Handung ist flott und der Erzählstil läßt keine Langeweile aufkommen. Die Protagonisten kommen sehr glaubwürdig rüber und das Privatleben, sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen werden realistisch und interessant dargestellt.
Allerdings sind die menschlichen Abgründe, in die der Autor die Lesern blicken läßt, schon sehr tief - aber That´s life!
Fazit: Nun muss ich die anderen Bücher dieser Reihe auch noch bestellen, denn man bekommt Lust auf mehr!

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Bewertung von Peti aus 13156 Berlin am 23.10.2010 ***** ausgezeichnet
Auch dieser Krimi von Andreas Franz erzeugt Hochspannung pur...! Wie immer, sehr lesenswert!

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Bewertung von engelchen aus Burg am 21.05.2010 ***** ausgezeichnet
Vorstadtromantik - hier kennt jeder jeden und die Welt ist noch in Ordnung. Da ist es erschütternd und unfassbar, dass Oberstudienrat Schirner ermordet und grausam zugerichtet aufgefunden wird. Dabei war der Lehrer doch allseits beliebt. Haupkommissar Peter Brand ermittelt in dem Fall und bringt unfassbare Grausamkeiten an den Tag. Der Mord an Schirner bleibt dabei nicht der Einzige. Der unnahbare und doch sympatische Brand deckt auf, was am Gymnasium und im Umfeld Schirners so gar nicht stimmt.
Der absolut spannende Kiminalroman des Autors Andreas Franz garantiert Lesevergnügen bis zur letzten Seite. Allerdings ist das Buch nichts für schwache Nerven. Die Vorstadtidylle endet in grausamen Taten, die den Leser erschaudern lassen. Ich empfehle das Buch trotzdem auf jeden Fall. Aber Achtung: Wer einmal anfängt, kann es sicher nicht wieder aus der Hand legen.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 10.02.2010 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung
Als Oberstudienrat Schirner ermordet und grausam verstümmelt aufgefunden wird, reagiert seine Umgebung zunächst fassungslos: Der Lehrer war überall beliebt und führte eine glückliche Ehe. Hauptkommissar Peter Brandt beginnt gründlicher in Schirners beruflichem Umfeld zu recherchieren und entdeckt, dass an dem Gymnasium Dinge vorgingen, die offenbar nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten.

Dieses ist der erste Roman in dem Hauptkommissar Peter Brandt und Staatsanwältin Elvira Klein ermitteln.
Nach Julia Durant ist es Andreas Franz erneut gelungen eine tolles Ermittlungsteam zu erfinden.
Er besitzt das Talent, absolut glaubhafte Szenarien zu erfinden.
Auch dieses Buch ist absolut glaubhaft, dehr menschlich und spannend bis zur letzten Seite.
Ich bin so begeistert, dass mir wohl nichts anderes übrig bleibt als auch noch die restlichen Bücher zu kaufen, die in meiner "Andreas Franz-Sammlung" noch fehlen

Reihenfolge der "Peter Brandt" Bücher:
1. Tod eines Lehrers
2. Mord auf Raten
3. Schrei der Nachtigall
4. Das Todeskreuz

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Antje0702 aus Nauen am 24.11.2009 ***** ausgezeichnet
Ein super spannendes Buch, sehr zu empfehlen für alle Krimi-Fans.

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Bewertung von Puschel aus Nähe Hannover am 04.05.2009 ***** ausgezeichnet
Ich bin ein absoluter Andreas Fanz Fan!!!
Auch dieses Buch ist wieder absolut spannend und mitreißend geschrieben!
Ich kann es nur jedem Krimi- und Thrillerfan empfehlen!
Also viel Spaß beim Lesen und Mitermitteln :o)

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Bewertung von Alessa aus Celle am 01.03.2009 ***** ausgezeichnet
Ich habe bisher alle von Franz geschriebenen Bücher gelesen und bin immer wieder begeistert - ich warte schon auf das nächste!!!
Also viel Spaß beim Lesen und miträtseln :o)

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