Teufelsleib / Peter Brandt Bd.4 - Franz, Andreas

Andreas Franz 

Teufelsleib / Peter Brandt Bd.4

Ein neuer Fall für Peter Brandt. Kriminalroman. Originalausgabe

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Teufelsleib / Peter Brandt Bd.4

Kommissar Peter Brandt ist gerade aus einem Kurzurlaub mit seiner Freundin, der Staatsanwältin Elvira Klein, zurück, als er mit einem besonders seltsamen Mordfall konfrontiert wird. Am Mainufer in Offenbach wird eine Hausfrau tot aufgefunden. Das Merkwürdige daran: In ihrer Hand hält sie einen Olivenzweig, und in ihrem Mund findet man eine Olive und eine Taubenfeder. Sehr schnell stößt der Kommissar auf das Geheimnis der Toten: Sie ging offenbar einem äußerst lukrativen Nebenerwerb nach, genau wie zwei weitere Frauen, die in den letzten zwölf Monaten ermordet wurden. Peter Brandt betritt eine Welt aus religiösem Fanatismus, Gewalt und Rache.


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 552 S. 180 mm
  • Seitenzahl: 560
  • Knaur Taschenbücher Nr.63943
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 121mm x 37mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783426639436
  • ISBN-10: 3426639432
  • Best.Nr.: 29727551
Andreas Franz große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken.
Andreas Franz starb im März 2011. Er war verheiratet und hatte fünf Kinder.

Kundenbewertungen zu "Teufelsleib / Peter Brandt Bd.4" von "Andreas Franz"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(6)
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(1)
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(2)
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(1)
***** schlecht
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Bewertung von Helga aus Rheinzabern am 13.01.2012 ***** weniger gut
Sprachlich gesehen ist das Buch bestenfalls Durchschnitt. Die Dialoge selbst wirken auf mich gestelzt und hölzern, ganz besonders dann, wenn sich Brandt und Klein unterhalten. Ist das die Sprache eines verliebten Paares? Franz schafft nicht die sprachliche Differenzierung zwischen der Wiedergabe sachlicher Gespräche über Ermittlungen in einem Mordfall gegenüber privaten Dialogen.

Gestört und genervt hat mich in erster Linie die Länge der Dialoge. Sicher: In manchen Fällen war die ausführliche Wiedergabe von Gesprächen durchaus zu rechtfertigen, in anderen dagegen wurden Nebensächlichkeiten mit einer Detailverliebtheit ausgebreitet, dass das Buch unnötige „Längen“ bekam. Ich denke da insbesondere an die Beziehung der Hauptpersonen Brandt und Klein oder auch die familiäre Situation Brandts, seine Töchter usw. Da hätte man deutlich kürzen können.

Detailverliebtheit muss sich Franz von mir auch bei der Schilderung der Morde vorwerfen lassen. Da wurde in einer geradezu abstoßenden Genauigkeit geschildert, wie der Mörder seine Opfer quält und schließlich um die Ecke bringt. Es liest sich fast wie eine Anleitung zum Morden für angehende Psychopathen. Ob solch eine detailgetreue Wiedergabe der Gemetzel nötig ist, darüber kann man sich streiten. Ob man das mag, sicher nicht. Ich mag es nicht. : Für mich hat es was von perverser Freude an Gewalt, wenn ein Autor sich in solchen Schilderungen ergießt.

Die Story selbst reißt mich auch nicht vom Hocker. Ein Klischee wird an das andere gereiht und unglaubwürdig und unrealistisch in die Geschichte hinein konstruiert. Die Motive des Täters sind, so wie sie hier dargestellt wurden, nicht wirklich vollständig nachvollziehbar. Die vom Leben mit einem saufenden, arbeitslosen Ehemann gebeutelte Mutter, die sich prostituiert, damit es die Kinder einmal besser haben sollen und die ständige Verwandlung von der angeblichen Putze zur Edelnutte und zurück sind nicht wirklich glaubhaft.

Spannung kommt erst etwa in der Hälfte des Buches auf, bis dahin zieht sich die Handlung wie Kaugummi. Halten kann sie sich aber nicht lange, denn bald wird vollkommen klar, wo der Täter zu suchen ist und das Motiv wird auch schon frühzeitig präsentiert. Von da an baut Franz fast ausschließlich auf reißerische Erzählbausteine. Die Schilderung der Gefangenschaft der beiden Frauen gegen Ende des Buches und der sexuellen Übergriffe sind im Ausdruck derart vulgär und billig, dass man sich fragt, was der Autor für Phantasien hat.

Die Auflösung des Falles und damit die Überführung des Mörders kommt dann so plötzlich, als ob die Ermittler aus heiterem Himmel eine göttliche Eingebung getroffen hätte. Man hat fast den Eindruck, als wenn sich der Autor plötzlich dessen bewusst wird, dass er sich verzettelt hat und der vorgegebenen Seitenzahl oder dem Abgabetermin schon bedrohlich nahe ist. Dabei fällt dann auch einiges an Informationen „hinten herunter“, was den Leser noch interessiert hätte. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und man schlägt das Buch zu mit dem Gefühl „Da fehlt noch was.“

Fazit: Wenn man mal von den ersten, etwas mühsamen 200 Seiten absieht, kein Buch, durch das ich mich hindurchquält hätte, aber auch keins, das ich ein zweites Mal in die Hand nehmen oder gar weiterempfehlen würde. Ein um mindestens 100 Seiten zu lang geratener, mittelmäßiger Krimi, der in erster Linie durch plakative Sprache und detaillierte Schilderung von Gewalt lebt und zu einem unbefriedigenden übereilten Ende findet.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 06.09.2011 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung:
Kommissar Peter Brandt ist gerade aus einem Kurzurlaub mit seiner Freundin, der Staatsanwältin Elvira Klein, zurück, als er mit einem besonders seltsamen Mordfall konfrontiert wird. Am Mainufer in Offenbach wird eine Hausfrau tot aufgefunden. Das Merkwürdige daran: In ihrer Hand hält sie einen Olivenzweig, und in ihrem Mund findet man eine Olive und eine Taubenfeder. Sehr schnell stößt der Kommissar auf das Geheimnis der Toten: Sie ging offenbar einem äußerst lukrativen Nebenerwerb nach, genau wie zwei weitere Frauen, die in den letzten zwölf Monaten ermordet wurden. Peter Brandt betritt eine Welt aus religiösem Fanatismus, Gewalt und Rache.

Ein sehr, sehr spannender Krimi, der einen in eine Welt entführt, die man sich für sich selbst (zumindest ich für mich) nicht vorstellen kann. Die Tote führte ein Doppelleben. Es bleibt spannend bis zum Schluss und der Mörder ist schon eine Überraschung. Es gibt einige Wendungen im Geschehen und ich hatte schon mal hier und da einen Verdacht, wer in Frage kommen könnte. Die Wurzeln diesem "ganzen Übels" liegen einige Jahre zurück und man wird mit einer Scheinheiligkeit konfrontiert, die erschreckend, aber -auch im realen Leben- durchaus vorstellbar ist.

Zu Andreas Franz kann ich nur sagen:"Ein begnadeter Krimi-Autor."
Er schreibt derart bildlich, das man sowohl die agierenden Personen, als auch die Schauplätze vor sich zu sehen meint.
Ich kann alle Peter Brandt Krimis von Andreas Franz absolut weiterempfehlen, da sie immer spannend , super recherchiert (was die Polizeiarbeit angeht) und jedes mal mehr als interressant sind

Reihenfolge der "Peter Brandt" Krimis:
1. Tod eines Lehrers
2. Mord auf Raten
3. Schrei der Nachtigall
4. Das Todeskreuz
5. Teufelsleib

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Bewertung von Henry Kupfer am 09.04.2011 ***** gut
Der Autor hat mit dem Buch "Teufelsleib" nicht gerade sein bestes Werk herraus gebracht.Der Spannungsbogen gestaltet sich gerade am Anfang sehr zäh und bisweilen schleppend.Allerdings muß man auch sagen das nach ca. 40% lesen der Lektüre doch noch Fahrt aufgenommen wird, und diese ist sehr flott bis zur letzten Seite.Herr Brandt arbeitet ja fast rund um die Uhr und gönnt sich kaum Pausen und Erholung,gedanklich ist der Kommisar stehts bei dem Fall.Das scheint mir dann doch etwas weit her geholt.Die kleinen verbalen Scharmützel zwischen Elvira Klein, Andrea Sievers und Brandt haben aber auch durchaus ihren Reiz.
Nachdem Prolog war ich mehr als erstaunt,als ich las ,das Fr.Klein UND Peter Brandt an der Algarve Urlaubstage verbracht haben.
Das Buch ist das was es ist: Ein Kriminalroman.Und so liest es sich auch.
Es ist kein Thriller!Aber das steht ja auch drauf.
Da Herr Franz schon sehr viele,und vorallem auch sehr gute Bücher geschrieben hat, ist es nicht so von Bedeutung das dieses Buch nicht an die anderen von Ihm heran kommt.
Ich besitze viele Franz Bücher, aber weiß jemand in welchem Teil sich Brandt und Sievers getrennt haben??? falls ja,würde ich es gerne wissen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 13.01.2011 ***** ausgezeichnet
Andreas Franz schafft es wieder einen in den Bann zu ziehen. Wer angefangen hat das Buch zu lesen, legt es so schnell nicht wieder aus der Hand.

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Bewertung von Puschel aus Nähe Hannover am 09.12.2010 ***** ausgezeichnet
Mit "Teufelsleib" hat Andreas Franz wieder einmal gezeigt, dass er ein absolut fantastischer Thrillerautor ist, der nicht nur extrem spannende Geschichten und Szenarien konstruiert, sondern auch die Lebensgeschichten der Hauptcharaktere in jedem Buch sehr gut aus- und weiterführt!
Ich bin ein sehr begeisterter Leser der Bücher von Andreas Franz und war auch von "Teufelsleib" begeistert! Einziger minimaler Wehrmuttropfen ist, dass sich die Geschichte am Ende sehr schnell auflöst.
Ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen, der absolute Hochspannung und Krimianlgeschichten mag.
Also viel Spaß beim Lesen und "Mit-Ermitteln" :o)

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.12.2010 ***** sehr gut
Sehr spannend geschrieben.

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Bewertung von Bianka aus Wartenberg am 06.12.2010 ***** ausgezeichnet
Wie immer ist der neue Andreas Franz sehr sehr spannend und man kommt lange nicht dahinter wer es ist. Wenn man angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr aufhoeren
Einfach suuper!!!

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Bewertung von Günni aus Dassel am 25.11.2010 ***** ausgezeichnet
Habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, wieder ein echter "Andreas Franz" mit einem wieder sehr guten Peter Brandt.
Nachdem mir mein Bruder das erste Andreas Franz Buch gegeben hatte, bin ich absoluter Fan!
Kann das Buch bestens Empfehlen!!!!!!

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Bewertung von dodo aus Kirchhofen am 23.11.2010 ***** gut
Es gibt spannendere Krimis von A. Franz, gegen Ende flacht die Geschichte sehr ab

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Bewertung von akemmer aus Bornheim am 23.11.2010 ***** ausgezeichnet
Wie immer ist der Neue Franz der Hammer!
Freue mich jetzt schon wieder auf den nächsten Roman.

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