Tete-à-Tete - Rowley, Hazel

Hazel Rowley 

Tete-à-Tete

Leben und Lieben von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre

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Produktbeschreibung zu Tete-à-Tete

Sie waren eines der berühmtesten Paare der Welt: der existentialistische Philosoph Jean-Paul Sartre und die Schriftstellerin, Philosophin und Feministin Simone de Beauvoir. Die gegen viele Tabus öffentlich gelebte Beziehung der beiden Intellektuellen währte über 50 Jahre und beeinflusste ganze Generationen. Anhand privater Aufzeichnungen von Gesprächen und bisher unveröffentlichten Korrespondenzen enthüllt Hazel Rowley in diesem spektakulären Doppelporträt die Realität dieses Paares hinter seiner öffentlichen Fassade.

Produktinformation


  • Verlag: Parthas
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 509 S., 19 Fotos auf Taf.
  • Seitenzahl: 509
  • parthas literatur
  • Deutsch
  • Abmessung: 20, 5 cm
  • Gewicht: 625g
  • ISBN-13: 9783866016675
  • ISBN-10: 3866016670
  • Best.Nr.: 22814284

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Joseph Hanimann stellt zufrieden fest, dass es Hazel Rowley gelungen ist, über das Paar Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre ein aufschlussreiches Doppelporträt zu schreiben, obwohl deren legendäre offene Beziehung ein durch die Nachwelt gründlich beackertes Feld darstellt. Sichtlich erfreut registriert der Rezensent, dass die britische Autorin weder einen moralischen oder voyeuristischen Standpunkt einnimmt, noch allzu theorielastig wird. Dafür gelingt es ihr deutlich zu machen, dass die zum Mythos gewordene, offene Liebesbeziehung ihren Protagonisten mitunter auch ein hohes Maß an Leidensfähigkeit abverlangte und wiederholt fast zerbrach, so Hanimann. Besonders aber beeindruckt ihn, dass die Autorin spürbar machen kann, was für ein "Abenteuer" diese Art der Beziehung darstellte, und dafür nimmt der Rezensent auch in Kauf, dass der Erzählweise dieser Doppelbiografie mitunter etwas allzu Additives anhaftet, wie er leise moniert.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.05.2008

Sei offen, und liebe, wen du willst!

Dass über die gefährlichen Liebschaften von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre noch nicht alles gesagt ist, zeigt Hazel Rowley im Porträt dieser Lebensbeziehung.

Wo wir gerade beim Aussortieren von Lebenshüten der sogenannten Achtundsechziger sind: Wie glaubwürdig ist eine absolut offene Lebensbeziehung der reinen Transparenz? Wäre diese Frage der Ansatz des Buchs von Hazel Rowley über Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre, wäre es überflüssig. Alles ist dazu gesagt, registriert, bewundert, belächelt. Sartre und Beauvoir sind als einzelne Personen und auch als Paar längst eine Ikone - das existentialistische Doppelgespann des zwanzigsten Jahrhunderts mit dem Freiheitsblick und den tabakgelben Fingern. Generationen haben seither bewusst oder unbewusst ihr eigenes Lebens danach auszurichten versucht. Wenn sie in ihrer Beziehung aufrichtig waren, hatten wir recht, ihnen nacheifern zu wollen, und unser Versagen war unser eigenes Verschulden, schrieb der Sartre-Kenner Michel Contat vor einigen Jahren: Sind sie selbst aber gescheitert und haben uns dies verheimlicht, waren sie Betrüger und Hochstapler. Der …

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Hazel Rowley was born in London and educated in England and Australia. She is author of biographies. She is the recipient of fellowships from the Radcliffe Institute and the Rockefeller Foundation.

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