Stirb - Winter, Hanna

Stirb

Thriller. Originalausgabe

Hanna Winter 

Broschiertes Buch
 
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Stirb

Gerade hat sich Lara Simons ihren großen Traum vom eigenen Café erfüllt, da wird sie in einer dunklen Nacht brutal überfallen. Sie entkommt in letzter Sekunde. Was Lara nicht weiß: Der Täter kennt sie. Von früher. Und er kannte ihre Mutter. Lara flüchtet mit ihrer kleinen Tochter von Berlin auf die Insel Rügen. Aber der Killer holt sie ein, und dieses Mal hat er kein Erbarmen ...


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 352 S.
  • Seitenzahl: 352
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28344
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 122mm x 30mm
  • Gewicht: 298g
  • ISBN-13: 9783548283449
  • ISBN-10: 3548283446
  • Best.Nr.: 32470312
Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren und arbeitete nach dem Publizistikstudium als Redakteurin. Ihr erster Thriller Die Spur der Kinder landete auf Anhieb auf den Bestsellerlisten. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.

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Bewertung von Elke am 26.08.2012   ausgezeichnet
Ich bin beim Stöbern in der Bücherei zufällig auf dieses Buch gestoßen. Bis dahin war mir Hanna Winter unbekannt. Gleich vorab sie gehört jetzt eindeutig zu meinen Favoriten. Ich bin von diesem Thriller total begeistert gewesen. Durch geschickten Szenenwechsel schafft sie es durchgängig auf jeder Seite den Leser in seinen Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und genau. Die Handlungen sind nicht unnötig in die Länge gezogen, aber dennoch ausreichend gut beschrieben. Man kann, wenn man einmal angefangen hat zu lesen, nicht wieder aufhören.
Inhaltlich sind zwei Geschichten enthalten, die durch Zeitraffungen und entsprechende Überschriften mit Datum und Ort gekennzeichnet sind. In einer wird erklärt, warum aus einem Menschen so ein grausamer Mörder wird. Die andere handelt von Lara Simons, die nach der Eröffnung Ihres Cafés Opfer eines Überfalls wird. Wie sich bald herausstellt, handelt es sich um einen Serientäter, der sich immer den gleichen Frauentyp spezialisiert hat und diese Frauen auf bestialische Art und Weise ermordet. Lara ist das einzige Opfer, das bis jetzt einen Überfall überlebt hat. Das soll aber nicht so bleiben. Nach weiteren Morden begibt sich Lara mit ihrer Tochter Emma in ein Zeugenschutzprogramm und flieht auf die Insel Rügen. Unter neuem Namen versucht sie sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch der Täter gibt keine Ruhe. Er hat Lara immer im Visier.
Fazit: Hanna Winter hat mich mit ihrem Thriller überzeugt, also absolute Leseempfehlung. Ich habe mir schon ihre anderen Bände besorgt und freue mich sehr darauf.

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 13.06.2012   sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Lara Simons steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Sie hat gerade ihr eigenes Café eröffnet, was ein Lebenstraum von ihr war, und kümmert sich nach der Trennung von Raffael alleine um ihre kleine Tochter Emma. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn Lara wird noch in derselben Nacht von einem unbekannten als Taxifahrer verkleideten Mann angegriffen und ihr Café wird zerstört. Lara und ihre Tochter werden ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen und verlassen Berlin um auf der Insel Rügen ein neues Leben zu beginnen, doch komplett kann Lara ihre Spuren nicht verwischen.

Meine Meinung zum Buch:
Inhaltlich bietet das Buch kaum Überraschungen: die Geschichte wurde eigentlich schon in ähnlicher Form in zahlreichen Büchern veröffentlicht, aber trotzdem hat Hanna Winter durch ihren flüssigen und mitreißenden Schreibstil mich als Leserin gefesselt, sodass mich der Aspekt der Vorhersehbarkeit kaum gestört hat. Weniger gut gefallen hat mir der Schluss des Buches. Hier überschlagen sich die Ereignisse und die unglücklichen Zufälle, wie das Gewitter des Jahrhunderts mit Stromausfall auf der gesamten Insel, sodass es mir schon zu viel war, um noch glaubwürdig zu wirken.
Interessant fand ich die Aufnahme von Lara und ihrer Tochter Emma in das Zeugenschutzprogramm und wie schnell die Abwicklung erfolgte. Für Lara stelle ich es mir sehr schwierig vor von heute auf morgen ihre Freunde hinter sich zu lassen und nicht einmal zu wissen, wo sie ihr neues Leben beginnen wird. Ebenfalls wird es für sie nicht leicht sein, Vertrauen anderen Menschen gegenüber herzustellen und sich auf neue Freundschaften und Bekanntschaften einzulassen. Vor allem aber auch zu wissen, dass der Täter nicht gefasst wurde, muss die gesamte Zeit über sehr belastend für Lara gewesen sein.

Titel und Cover:
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt durch die Elemente, die in Hochglanz hervortreten, wie der Zopf und der Titel, edel. Den Titel „Stirb“ finde ich nicht besonders originell, obwohl ich persönlich kurze, knappe Titel sehr gerne mag.

Mein Fazit:
Der Thriller hat mich, trotz der teilweise vorhersehbaren Handlungen, in den Bann gezogen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 26.04.2012   ausgezeichnet
Lara Simons konnte mit Mühe und Not bei einem Überfall auf sie entkommen. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Täter wahrscheinlich um einen gesuchten Serienkiller handelt. Da dieser mit großer Sicherheit versuchen wird, sein Werk zu vollenden, werden Lara und ihre Tochter ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen und ziehen von Berlin nach Rügen. Dort versuchen sie sich ein neues Leben aufzubauen, aber die Gefahr schwebt immer über ihnen: Wird der Täter sie irgendwann wieder aufspüren?


Nach "Die Spur der Kinder" ist "Stirb" der zweite Roman der deutschen Autorin Hanna Winter und sie ist ihrem Stil absolut treu geblieben. In ihrem neuen Roman gelingt es ihr erneut verschiedene Handlungsstränge gekonnt miteinander zu verweben. Dabei greift sie auf Perspektivwechsel zurück und springt so manches Mal zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Beides trägt dazu bei, dass der Leser ein tolles Gesamtbild über die Charaktere, die Handlung und die Hintergründe erhält.

"Und nicht zuletzt ging es hier um ein Menschenleben. [...] Wie hätte sie auch ahnen können, dass es um ihr eigenes ging?" (Seite 9)

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Das Buch lässt sich angenehmen lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Zwischen den spannenden Passagen gibt es immer wieder auch ruhigere Phasen, die die Autorin nutzt, um mehr über die Charaktere zu erzählen oder Hintergründe zu verdeutlichen. Aber auch diese ruhigeren Phasen sind unterhaltend und anschließend wird die Spannung problemlos wieder aufgebaut. Es werden genügend Verdächtige dargeboten und am Ende hält die Autorin eine Überraschung für den Leser bereit, wie es bei einem guten Thriller immer sein sollte.

Der Einstieg in das Buch gelingt sehr einfach. Durch den Prolog ist der Leser sofort im Geschehen und hat bereits ersten Kontakt mit dem Mörder. Das Motiv des Täters wird im Laufe der Geschichte gut und nachvollziehbar dargeboten. Die Idee ist dabei interessant und spannend ausgearbeitet. Die gesamte Handlung wirkt stimmig und sorgt für eine gute Unterhaltung der spannenden Art ohne, dass man durchgängig einen Puls von 180 hat.

Fazit: Ein toller Thriller, der unterhalten mag. Wer "Die Spur der Kinder" möchte, dem wird "Stirb" ebenfalls gefallen, da der Stil gleich geblieben ist.

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548283446
ISBN-13: 978-3548283449

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Bewertung von anyways aus greifswald am 16.04.2012   sehr gut
Lara Simons hat sich endlich ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. Die Eröffnungsparty ist ein voller Erfolg, versichert ihr immer wieder ihr engster Freund Torben, von Beruf Gerichtsmediziner mit Hang zur Glucke, Lara gegenüber. Er bringt ihr ein Geschenk zur Party mit, das diese mit einigem Befremden auspackt. Stunden später wird genau dieses ihr Leben retten und sie aus den Klauen eines Serienmörders befreien, der schon seit vielen Jahren in Berlin Angst und Schrecken verbreitet.

Die Freude über ihr Überleben währt nur kurz, von den zuständigen Kriminalbeamten Magnus Kern und Sylvia Hausmann wird ihr nahegelegt sich in ein Zeugenschutzprogramm zu begeben. Das bedeutet das Ende ihrer noch nicht einmal begonnenen beruflichen Selbstständigkeit, das Ende ihrer Vergangenheit, eine noch ungewissere weil nicht mehr selbst planbare Zukunft und natürlich die Verabschiedung von liebgewonnenen Freunden. Da sie aber nicht nur für sich sondern auch für ihre minderjährige Tochter Emma Verantwortung trägt, muss sie sich für diesen Weg entscheiden. Doch der Mörder lässt nicht locker, denn er hat eine sehr persönliche Rechnung mit Lara offen….





Hanna Winter ist für mich ein neuer Stern am deutschen Thriller Himmel. Eine Autorin die mit jedem Buch wächst. „Stirb“ ist ihr zweites Buch, und im Vergleich zu ihrem Debütroman „Die Spur der Kinder“ ist dieser sehr spannend mit teilweise schnellen Szenenwechsel und einer atemberaubenden Atmosphäre. Besonders haben mir die örtlichen Beschreibungen von Rügen gefallen. Da ich selbst viel Zeit während meiner Kindheit dort verbracht habe konnte ich mich schnell „zurechtfinden“. Die Wiedergabe des Dialektes der Rügener, also das dort vorherrschende „Fischerplatt“ ist nur im Ansatz gelungen.

Die Charaktere ihrer Protagonisten zeichnet die Autorin interessant und vielschichtig, ein wenig missfallen hat mir Laras Leichtgläubigkeit und die ständigen Anspielungen auf die sexuelle Orientierung des Gerichtsmediziners.

Bis zum Ende bleibt die mörderische Spannung erhalten, die Verdächtigen wechseln sich mitunter so schnell ab, dass man Schwierigkeiten hat Freund von Feind zu unterscheiden. Dies ist, denke ich, durchaus so gewollt und an sich auch sehr interessant, nur zum Ende trägt Hanna Winter ein wenig zu dick auf. Deswegen gibt’s leider einen Stern Abzug.

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 30.03.2012   ausgezeichnet
Auf eine langsame Eingewöhnungsphase verzichtet Hanna Winter in ihrem zweiten Thriller. Denn er beginnt mit einem spannenden Prolog. Hier beobachtet man den Serienmörder dabei, wie er einem Opfer auflauert, die Frau in seine Gewalt bringt und eiskalt seinen Trieben folgt. Durch den rasanten Einstieg ist die Spannung von Anfang an spürbar und das Interesse am weiteren Verlauf des Geschehens geweckt.

Die Handlung des Thrillers wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Nach den brutalen Ereignissen im Prolog, wendet sich das Geschehen der Hauptprotagonistin Lara zu. Man beobachtet die Eröffnung ihres Cafés und lernt so die Hauptakteurin und ihr näheres Umfeld etwas kennen. Lara wirkt dabei sehr sympathisch. Sie scheint die Trennung von ihrem Mann zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht ganz überwunden zu haben, dennoch hat man den Eindruck, dass sie mit beiden Beinen fest im Leben steht und dabei ist, gemeinsam mit ihrer Tochter einen Neuanfang zu wagen. Doch bevor es dazu kommen kann, schlägt der Täter zu und verwandelt Laras Leben in einen Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Die Spannung ist in diesem Thriller allgegenwärtig, denn man ist sich stets der Bedrohung bewusst, in der Lara schwebt. Man gerät früh in den Sog der Ereignisse und kann sich nur schwer davon lösen. Man spürt förmlich, wie sich das Netz um Lara immer enger zieht und verfolgt gebannt den Verlauf der Handlung.

Es gibt auch einige Rückblicke in die Vergangenheit. Hier erfährt man Details aus dem Leben des Täters. Schritt für Schritt kommt man seinem Motiv auf die Spur. Es gelingt Hanna Winter hervorragend, Hinweise zu streuen und Fährten auszulegen. Man folgt ihnen nur allzu bereitwillig. Doch kaum hat man das Gefühl, die Identität des Killer zu enttarnen, sorgt eine überraschende Wendung dafür, dass man die eigenen Ermittlungen überdenken muss. Denn so leicht lässt sich der erfahrene Serienmörder nicht überführen. Man kann nur schwer einschätzen, wem Lara vertrauen kann. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.

Der Schreibstil ist recht einfach und schnörkellos. Dadurch lässt sich der Thriller allerdings sehr schnell und flüssig lesen. Aufgrund der Beschreibungen kann man sich sowohl Charaktere, als auch Handlungsorte lebhaft vorstellen und dadurch mühelos in das spannende Geschehen eintauchen. Da der Serienmörder seine Opfer nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst, sollte man sich beim Lesen dieses Thrillers auf blutige und brutale Szenen einstellen. Hartgesottene Thrillerfans werden sich davon sicher nicht abschrecken lassen, doch zartbesaitete Leser sollten das bedenken.

Ich habe vor einiger Zeit bereits "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter gelesen. Leider konnte mich das Buch damals nicht überzeugen, da die Charaktere auf mich farblos und die Handlung klischeehaft wirkte. "Stirb" dagegen hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Protagonisten wirkten auf mich sehr lebendig und ihre Handlungen glaubhaft und nachvollziehbar. Die Erzählung entwickelte sich wesentlich komplexer und spannender, als ich es erwartet hatte. Deshalb spreche ich eine begeisterte Leseempfehlung aus und werde sicher auch "Opfertod", den nächsten Thriller von Hanna Winter, lesen.

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Bewertung von Lilli15 aus HC am 19.02.2012   sehr gut
Stirb

Lara Simons ist „unglücklich“ geschieden, sie kann ihren Ex nicht so richtig vergessen und ihre neue Liebe entpuppt sich als ziemlicher Loser. Sie erfüllt sich nun ihren Traum von einem eigenen Cafe in Berlin. Nach der Eröffnungsfeier wird sie auf dem Heimweg von ihrem Taxifahrer überfallen und kann nur ganz knapp entkommen.
Am nächsten Tag ist ihr Cafe völlig verwüstet und die Polizei beginnt zu ermitteln. Sie denken, das sie gerade dem Killer entwischt ist, welcher schon viele Frauen in Berlin getötet hat. Lara wird in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen, da sie auch weiterhin Drohungen bekommt. Sie zieht mit ihrer Tochter auf die Insel Rügen und beginnt ein neues Leben. Aber der Mörder ist ihr auf der Spur.


Mich hat dieser Thriller von Hanna Winter gut unterhalten. Von einigen logischen Schwächen mal abgesehen, welche ich hier aber leider nicht näher beschreiben kann ohne zuviel vom Buch zu verraten. Eine Steigerung zu ihren Erstlingswerk ist auf jeden Fall zu erkennen und ich denke, ihre nächsten Thriller werden noch besser.
Auch der Täter kommt zu Wort, seine Entwicklung zum Serienkiller wird detailliert beschrieben. Bald wird klar, warum er es ausgerechnet auf Lara abgesehen hat.
Das Buch hat einige Wendungen, ich hatte auch erst einen anderen Verdacht, was den Täter betrifft. Das Ende des Thrillers ist gut gelungen, ein überraschendes Finale.


Kurzweilige Lesekost, keine langatmigen Passagen, ein angenehmer Schreibstil. Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 16.12.2011   ausgezeichnet
Spuren der Vergangenheit

Lara Simons, frisch geschieden von ihrem untreuen Ehemann, erfüllt sich in Berlin ihren großen Traum von einem eigenen Café. Als sie nach der Eröffnung nachts nach Hause fahren will, wird sie brutal überfallen und kann in letzter Sekunde fliehen. Allerdings entwickelt sich dieser Überfall zu einem Alptraum, denn der Täter kennt sie. Es handelt sich hierbei um einen Serienmörder, der schon seit Jahren von der Polizei gesucht wird und er hat Laras Adresse. Die Polizei fürchtet um ihre Sicherheit und zusammen mit ihrer kleinen Tochter Emma erklärt sich Lara bereit, in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden. 6 Jahre später leben Beide auf Rügen und haben sich ein neues Leben aufgebaut. Doch durch einen dummen Zufall kommt der Serientäter auf die Spur von Lara und Emma. Der Alptraum beginnt von neuem.

In ihrem zweiten Thriller legt Hanna Winter sogar an Spannung noch zu, was ich mir nach dem Lesen von „Der Spur der Kinder“ kaum vorstellen konnte. Die Story beginnt mit der Eröffnung von Laras Café und so lernt man die junge sympathische Mutter bereits ein wenig kennen wie auch ihr Umfeld. Doch die Autorin hält sich nicht lange mit der Vorstellung der einzelnen Personen auf und fast augenblicklich befindet man sich mitten in dem Thriller. Hierdurch ist Hochspannung von Anfang an garantiert und diese hält sich problemlos bis zum Schluss. Nur ab und an nimmt die Autorin das Tempo etwas heraus und hierüber ist man wirklich nicht böse.

Die Geschichte entwickelt sich durchweg sehr komplex, immer wieder überrascht die Autorin mit unerwartenden Wendungen und dies alles beschreibt sie in einem eher ruhigen, einnehmenden und gefühlvollen Schreibstil.

Gegen Mitte des Thrillers kommt auch der Täter zu Wort, man lernt nach und nach sein Leben wie auch seine Beweggründe für die Morde kennen, erfährt sogar seinen Namen, dieser ist jedoch der Story nicht zuzuordnen. Somit tappt man regelrecht während der gesamten Zeit im Dunkeln und seine Identität offenbart sich einem erst ganz zum Schluss in einem sehr gelungenen Showdown.

Die Charaktere beschreibt die Autorin detailreich und so bekommt man fast augenblicklich eine Vorstellung von Lara, die neben ihrer Tochter Emma die einzige Mitwirkende ist, die für einen durchschaubar ist. Lara ist eine Kämpfernatur, ihr gelingt es auf Rügen sich eine neue Existenz aufzubauen und sie lebt mit dem Pensionsbesitzer Frank zusammen. Die Geschehnisse der Vergangenheit holen sie zwar immer wieder einmal ein, doch zumeist versteht sie es gut, damit umzugehen. So wirkt ihr Leben zufrieden und glücklich. Lara kümmert sich aufopferungsvoll um Emma und arbeitet in der Pension mit, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Alle weiteren Charaktere, auf die ich aufgrund der Identität des Täters nicht eingehen werde, wirken auf den ersten Blick klar gezeichnet und ebenfalls durchschaubar, aber halt nur auf den ersten Blick.

Fazit: Ein sehr spannendender und fesselnder Thriller, der durch seine komplex angelegte Story und überaus gut dargestellten Charakteren absolut überzeugt.

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Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 29.11.2011   schlecht
Als ich die Leseprobe damals gelesen habe, und dort schon nicht richtig überzeugt war, hatte ich noch die Hoffnung, dass sich das im Verlauf des Buches von Hanna Winter ändern würde. Leider bleibt nach der Lektüre dieses vermeintlichen Thrillers nur Ernüchterung.

Um es gleich vorweg zu nehmen. Ich bin maßlos enttäuscht. Und auch ein bisschen fassungslos. Denn dieses Buch als Thriller zu deklarieren, ist in meinen Augen eine Lachnummer. Das ist nicht mal ein Krimi. Der ganze Plot ist so dermaßen langweilig, farblos und teilweise stümperhaft zusammen geschustert, es zieht einem die Schuhe aus. Ein Klischee jagt das nächste und mal ganz ernsthaft, die Motivation des Killers, also bei aller Liebe, das hab ich schon in hundert anderen Thrillern mindestens 50x besser gelesen. Das ging so gar nicht! Es wirkte fast, als ob Hanna Winter keine richtige Lust auf das Schreiben dieses Buches hatte. Es ist so farblos, stereotyp und vorhersehbar bis zum geht nicht mehr. Da kommt ja zu keinem Zeitpunkt ein Fünkchen Spannung auf.

Dazu dieser Schreibstil wie von einer Grundschülerin. Nichts gegen flüssiges weglesen und unkomplizierte Sätze, aber hier war mir das dann doch eine Idee zu sehr banal. Die Logik geht öfters auch Flöten und von so Dingen, dass der Nachname eines Polizisten erst Lerchin ist, und eine Seite später dann Albrecht, will ich gar nicht erst anfangen.

Nein, das ging hier wirklich gar nicht. Und ich glaube auch, dass Hanna Winter das besser kann. Weil das hier ist ein Totalausfall. Sprachlich wie inhaltlich. Schlechte Charakterizierung (dagegen sind Marionetten lebendiger) obendrein. Mal schauen, was ihr Debütroman hergibt, denn der liegt hier noch rum. Hoffentlich ist der ein bisschen spannender und cleverer aufgebaut. Obwohl, schlimmer als hier geht ja schon fast nicht mehr. Und das in einem Thriller. Unglaublich!

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Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011   gut
Lara Simons ist das eigentliche Ziel des Serienmörders, der schon seit langer Zeit in Berlin sein Unwesen treibt. In kurzen Abständen wurden drei weibliche Leichen gefunden, die alle die gleichen Merkmale aufweisen, jung, hübsch, ca. 1,65 m groß, brünett und alle drei sind bestialisch zugerichtet worden. Wie ein Stalker hat der Mörder seine Opfer zuvor ausspioniert und nach deren Entführung tagelang gefoltert, bis er ihnen schließlich die Kehle mit einem Tranchiermesser durchschnitt. Doch mit Lara sollte der Höhepunkt erreicht sein. Lara, die vor der Erfüllung ihres langersehnten Traumes steht und soeben ihr eigenes Cafe eröffnet hat, ahnt nicht, was sie nach der gelungenen Eröffnungsparty noch erwarten würde.

Noch total von Hanna Winters Debütroman „Die Spur der Kinder“ beeindruckt, das ich erst vor wenigen Tagen gelesen habe, habe ich gleich am Erscheinungstag des Thrillers „Stirb“ die Buchhandlung gestürmt. Auch die Leseprobe, die ich vorab mehr als verschlungen habe, ließ meine Erwartungshaltung für dieses Buch weit nach oben schnellen. Nachdem ich nun das Buch zu Ende gelesen habe, muss ich sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin.

Nicht, dass es nicht spannend gewesen wäre. Hanna Winter hat mit ihrem flüssigen Schreibstil und ihren ständigen Perspektivwechsel die Spannung so richtig angeschürt um dann im dramatischsten Moment der Rückblende zur Gegenwart zurück zu kehren. Ihre Figuren erscheinen ziemlich farblos, mir fehlten einfach die Details um eine klare Vorstellungskraft von ihnen zu bekommen. Den Plot finde ich mit zu vielen Nebenhandlungen und den ständigen Wendungen der Ermittlungsarbeit viel zu überladen. Auch die verschiedenen Fährten, die die Autorin in dem Buch legte, ließen letztendlich fast jedem zum Täter werden. Das Finale dagegen fand ich wiederum unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen. Cover, Buchseitenstärke, Schriftgröße und eingebundenes Lesebändchen bekommen von mir allerdings volle Punktzahl.

Fazit: Auch wenn ich persönlich das Buch mit einigen Mängeln behaftet sehe, ist es eine gut unterhaltende Lektüre. Zumindest konnte ich es nicht aus den Händen legen, bevor ich nicht wusste, ob es noch ein Happy End geben würde.

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Bewertung von smilofun aus Kiel am 30.10.2011   sehr gut
Hanna Winter "Stirb", Thriller
Taschenbuch: 352 Seiten / Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. August 2011)
Sprache: Deutsch / ISBN-10: 3548283446 / ISBN-13: 978-3548283449
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3 cm

Lara Simons hat es geschafft: Sie hat sich endlich ihren großen Traum erfüllt und ein eigenes Café eröffnet. Dann passieren jedoch schlimme Dinge, die dazu führen, dass sie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird und sie alles bisher Erreichte aufgeben muß.

Der Schreibstil von Hanna Winter ist flüssig und entspricht der normalen Sprache, keine Umgangssparache, aber auch keine gehobene Sprache. Es ist aus der Erzähler-Perspektive geschrieben. Der Plot ist logisch und bleibt die gesamte Story über spannend und flüssig.

Die Spannung wird nicht langsam aufgebaut, sondern ist gleich zu Beginn des Buches wie ein "Holzhammer" da und bleibt erhalten.

Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen, weil ich bei jeder Seite dachte, dass es gleich einen Hinweis darauf gibt, wer der Täter sein könnte. Ich habe wirklich fast bis zum Schluß mitgerätselt und auch zum Schluß, als die Auflösung kam, machte die Geschichte Sinn und war logisch.

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