Sprichst du noch, oder kommunizierst du schon? - Droste, Wiglaf

Wiglaf Droste 

Sprichst du noch, oder kommunizierst du schon?

Neue Sprachglossen

Hrsg. v. Klaus Bittermann
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Sprichst du noch, oder kommunizierst du schon?

Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Liebe und Schönheit in Sprache und Leben, gegen "i-Petting" mit "Benutzeroberflächen" und für den "Floralverkehr".


Produktinformation

  • Verlag: Bittermann
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 191 S.
  • Seitenzahl: 191
  • Critica Diabolis Bd.196
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahre
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 124mm x 20mm
  • Gewicht: 255g
  • ISBN-13: 9783893201655
  • ISBN-10: 3893201653
  • Best.Nr.: 34554793
»Es ist egal, welchem Thema sich Droste zuneigt - das zeichnet ihn als realitätsgestählten Satireprofi aus. Ob es um das Brot des Monats geht, die Verbissenheitskulinarik der Zeitungstestesser oder die Dummheit der TV-Köche, Droste fährt ihnen mit einem geschliffenen Wortschwall in die Parade.« Süddeutsche Zeitung

Es ist egal, welchem Thema sich Droste zuneigt - das zeichnet ihn als realitätsgestählten Satireprofi aus. Ob es um das Brot des Monats geht, die Verbissenheitskulinarik der Zeitungstestesser oder die Dummheit der TV-Köche, Droste fährt ihnen mit einem geschliffenen Wortschwall in die Parade.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.04.2012

KURZKRITIK
Ömm . . .
Notwendig: Wiglaf Drostes
Sprachkritik ist Sittenpredigt
Dass „zielführend“, „zeitnah“ und „gut aufgestellt“ Ausdrücke der Niedertracht sind, aus dem gar nicht so neuen Befehlston der Manager- und Controllingsprache, wo nicht gefackelt werden darf und Personal Kanonenfutter ist, das hat vielleicht schon manchem gedämmert. Wiglaf Droste dekliniert dieses Vokabular aber mit so funkelndem Witz durch, dass man sich gern noch einmal überzeugen lässt und sich wünscht, die Deutsche Bahn würde auch mit seinem Buch das tun, was sie, wie Droste weiß, mit einem Reclam-Bändchen „Karl Kraus zum Vergnügen“ schon tat: Sie verschenkte es an Kunden der ersten Klasse – verrückt eigentlich; aber hier sitzt auch die Zielgruppe, die durch die jüngste Sammlung der Drosteschen Sprachglossen noch gebessert werden könnte.
Droste ist einer der besten deutschen Prosa-Autoren im unterschätzten Genre der kurzen Form, und weit mehr als einer der orthographisch-grammatikalischen Wutbürger, die das Feld der Sprachkritik gern besetzen. Bei ihm weitet sich die Sprachbeobachtung zu einer …

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"Wiglaf Droste ist der Johnny Cash der deutschen Satire ... Finster seine Ansichten, finster seine Prognosen, finster sein Blick ... aber helle strahlen seine Werke." (Coolibri)

"Es ist egal, welchem Thema sich Droste zuneigt - das zeichnet ihn als realitätsgestählten Satireprofi aus. Ob es um das Brot des Monats geht, die Verbissenheitskulinarik der Zeitungstestesser oder die Dummheit der TV-Köche, Droste fährt ihnen mit einem geschliffenen Wortschwall in die Parade."" (Süddeutsche Zeitung)
Wiglaf Droste, geboren 1961, lebt in Berlin. Er schreibt u.a. in der "tageszeitung", der "Weltwoche" und in "junge welt".
Er ist viel unterwegs, am liebsten mit dem Essener Spardosen-Terzett, mit dem er die CD "Für immer" aufgenommen hat. Gemeinsam mit Vincent Klink gibt Wiglaf Droste die Zeitschrift "Häuptling Eigener Herd" heraus. Hin und wieder erscheint eine Auswahl seiner Kolumnen als Buch. Für seine Kolumnen in der taz und im Kritischen Tagebuch beim WDR erhielt der Schriftsteller, Lyriker und Satiriker 2003 den Ben-Witter-Preis. 2005 wurde Wiglaf Droste mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem:
"Mit Blick auf die deutsche Literaturgeschichte sind Vergleiche zu Autoren wie Robert Gernhardt oder Kurt Tucholsky angebracht und begründbar. Droste hat seine Vorgänger jedoch nicht kopiert, sondern einen eigenen, unverwechselbaren Ton gefunden. Seine kompromisslosen, häufig mit zynischem Gestus vorgetragenen Satiren und Glossen sind sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischen Rang." Von März bis Juli 2009 war Droste der 29. Stadtschreiber zu Rheinsberg in Brandenburg.

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