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Die Lyrikforschung ist im Vergleich mit der in den vergangenen Jahren intensiv betriebenen Narratologie in ein deutliches Theoriedefizit geraten. Die Beiträge des Bandes verstehen sich als Antwort auf die Rückzugsposition der letzten Jahrzehnte, derzufolge sich das, was Lyrik sei, immer nur mit Blick auf je spezifische historische Kontexte bestimmen lasse, und erarbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven systematische Fundierungen für Phänomene von den antiken Ursprüngen im Gesang zur lyra bis zur lyrisme-Debatte im Frankreich des ausgehenden 20. Jahrhunderts…mehr

Produktbeschreibung
Die Lyrikforschung ist im Vergleich mit der in den vergangenen Jahren intensiv betriebenen Narratologie in ein deutliches Theoriedefizit geraten. Die Beiträge des Bandes verstehen sich als Antwort auf die Rückzugsposition der letzten Jahrzehnte, derzufolge sich das, was Lyrik sei, immer nur mit Blick auf je spezifische historische Kontexte bestimmen lasse, und erarbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven systematische Fundierungen für Phänomene von den antiken Ursprüngen im Gesang zur lyra bis zur lyrisme-Debatte im Frankreich des ausgehenden 20. Jahrhunderts
  • Produktdetails
  • Text und Kontext Nr.27
  • Verlag: Franz Steiner Verlag / Steiner Franz Verlag
  • Best.Nr. des Verlages: DAV-TITEL-56731
  • Seitenzahl: 464
  • 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 170mm x 28mm
  • Gewicht: 773g
  • ISBN-13: 9783515092043
  • ISBN-10: 3515092048
  • Best.Nr.: 25027101
Autorenporträt
Klaus W. Hempfer, geb. 1942, war nach Promotion und Habilitation an der LMU München von 1977 bis 2011 Professor für Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeiten, die sich vom Mittelalter bis zum nouveau nouveau roman erstrecken, verbinden konkrete historische Untersuchungen mit einer grundsätzlichen Reflexion der theoretischen Fundierung einer Wissenschaft von der Literatur. Historisch sind seine Schwerpunkte die italienische und französische Literatur der Renaissance, die französische Literatur des 18. Jahrhunderts und die Lyrik des 19. Jahrhunderts, systematisch gilt sein besonderes Interesse der Gattungs- und Intertextualitätstheorie sowie der Performativitäts- und Fiktionstheorie.