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| Bewertung von linus63 am 24.01.2012 | |
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Die junge Vicky findet beim Fotografieren in einer alten, leerstehenden Brauerei eine Leiche. Kriminalhauptkommissar Dühnfort und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Vicky, die durch eine kleinkriminelle Vorgeschichte ein gespaltenes Verhältnis zur Polizei hat, gibt ihr jedoch nicht alle ihre Informationen und ermittelt selbst weiter. Schnell merkt sie, dass sie in Gefahr gerät .... Ab der ersten Seite zieht mich dieser Krimi in seinen Bann. Inge Löhnig schreibt flüssig und klar und beschreibt die Umstände und Umgebung stilvoll und sehr detailliert ohne auszuschweifen, was durchgehend eine eindrucksvolle Atmosphäre schafft und mich völlig in die Handlung abtauchen lässt. Die Geschichte ist fesselnd, in sich schlüssig und führt diesmal ins Kunstmilieu, wo neben außergewöhnlichen Hobbies wie das Fotografieren eines Urban Explorers die Vanitas Malerei eine Rolle spielt. Durch sie erschließen sich mir auch die Bedeutung des Covers und des Titels. Geschickt verknüpft Inge Löhnig die Handlung mit dem Thema "Traumata in der Kindheit", das sowohl an Vicky, als auch an anderen Personen in unterschiedlichen Formen dargestellt wird und die in der Folge verschiedene Wege gefunden haben, damit umzugehen. Dies regt mich als Leser zum Nachdenken an und wertet den Krimi nochmals auf. Inge Löhnig schafft mit ihren Protagonisten ansprechende und authentische Charaktere. Alle werden sehr komplex, d.h. einschließlich ihrer Gefühle und Empfindungen dargestellt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das Ermittlerteam leistet viel, jedoch nicht Übermenschliches und hat wie jedermann im Privatleben so seine Probleme, die hier ebenfalls kurz gestreift werden. Das macht sie sympathisch und bringt sie mir nahe. Obwohl ich die Vorgängerbände um Kriminalhauptkommissar Dühnfort nicht kenne, habe ich keine Schwierigkeiten, in die Handlung einzusteigen. Die notwendigen Informationen werden in kurzen Bezügen zu den vergangenen Ereignissen hergestellt und sind ausreichend, um allen Aspekten folgen zu können. Zusammenfassend ist zu sagen, dass ich diesen soliden, fesselnden und durchgehend spannenden Krimi mit einer nicht alltäglichen Handlung sehr lesenswert finde und sehr empfehlen kann. |
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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 16.11.2011 |
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Kommissar Dühnfort muss sich diesmal mit enthäupteten Frauen beschäftigen. Kein schöner Anblick und dazu immer wieder die Angst etwas zu übersehen und den nächsten Mord nicht verhindern zu können. Die junge Vicki Senger findet eine der Leichen beim fotografieren einer alten Brauerei. Sie forscht auf eigene Faust nach dem Täter, da sie ein Bild im Bild entdeckt hat. Dühnfort und sein Team suchen den Täter in der Kunstszene. Die Hinweise verdichten sich bis der nächste Mord geschieht und die Karten neu gemischt werden. Selbst als der vermutliche Täter festgestellt wird, glaubt Dühnfort nicht an des Rätsels Lösung. Und was hat diese Vicki mit dem Ganzen zu tun? Den entscheidenden Hinweis bekommt Dühnfort ausgerechnet von seiner Ex-Freundin Agnes...eine Gedichtszeile, die sie vor einigen Wochen ihm zugeschickt hat, bringt ihn auf die Spur. Spannend bis zum Schluss, jedoch fand ich die ersten beiden Fälle einen kleinen Tick besser. Die Suche zieht sich hier ein wenig, aber am Ende ist es wieder ein gelungener Krimi. |
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| Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011 | |
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Vicki Senger ist 22 und Auszubildende in Clara Mohns Reisebüro. Nach dem Tod ihrer Mutter wuchs Vicki einige Jahre bei ihrer Großmutter auf, da der Vater unbekannt war. Nachdem auch die Großmutter verstarb, war Vickis zu Hause ein Kinderheim. Auch wenn Vicki es nur zu einem Hauptschulabschluss gebracht hat, steckt doch wesentlich mehr Potential in ihr. Zumindest ist sie eine gute Hobbyfotografin und hat das Gespür für außergewöhnliche Aufnahmen. So glaubt sie auch, diese in der stillgelegten Brauerei zu finden. Doch sie findet nicht nur geniale Objekte, die sie bei erstklassigem Licht in Szene setzt, sondern auch eine Leiche. Noch am Fundort der Leiche wird Vicki von Kommissar Dünfort und seinem Team als Zeugin befragt und muss ihre Aufnahmen der Polizei übergeben. Doch die raffinierte Vicki übergibt nur den einen Speicherchip, der sich in ihrer Kamera befindet, nicht aber den, den sie schon sicher verstaut hat. Die enthauptete weibliche Leiche, die zudem völlig ausgeblutet zu sein scheint, gibt dem Ermittlerteam einige Rätsel auf, die sie auf der Stelle treten lassen. Zwischenzeitlich beginnt mit Vicki mit ihren eigenen Ermittlungen, die sie anhand ihrer Aufnahmen, die sie nicht der Polizei übergeben hat, dazu ermutigt haben. Dabei kommt Vicki dem Täter gefährlich nahe. Inge Löhnig hat mit ihrem 3. Krimi „So unselig schön“ um Kommissar Dünfort und seinem Team wieder einen spannungsgeladenen Roman präsentiert. Auf jedem Fall ist eine Steigerung gegenüber den ersten beiden Teilen in Bezug auf Schreibstil und Spannung zu erkennen. Der Leser wird regelrecht durch die einzelnen Kapitel katapultiert. Wieder lässt die Autorin den Leser auch am Privatleben des Ermittlers teilhaben, das bei weitem nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Lange bleibt es dem Leser auch verschlossen, wer wohl der Mörder der Frauen sein könnte. Man schwankt zwischen mehreren Verdächtigen, was die Spannung des Krimis aufrecht erhalten lässt. Fazit: Wer sich für Krimis begeistert, sollte nicht an die „Kommissar-Dünfort-Reihe“ vorbei gehen. Es lohnt sich alle Male, sie zu lesen. Auch wer die ersten beiden Teile „Der Sünde Sold“ und „In weißer Stille“ nicht gelesen hat, findet einen guten Einstieg in den 3.Teil „So unselig schön“. Was mich besonders freut ist, dass noch dieses Jahr der 4. Teil „Schuld währt ewig“ erscheint. |
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| Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.09.2011 | |
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Kurze Inhaltszusammenfassung: Die Leiche einer jungen Frau wird in einer verlassenen Brauerei in München entdeckt. Vicki, die dort zufällig eine Fotoserie gemacht hat, entdeckt die Leiche zufällig, recherchiert auf eigener Faust und gerät selbst auch ins Visier des Täters. Kommissar Dühnfort und sein Team arbeiten quasi rund um die Uhr, nachdem sie vermuten, dass sie nach einem Serientäter suchen müssen, der junge Frauen aus künstlerischem Interesse tötet. Meine Meinung zum Buch: Das Buch schließt direkt an den Vorgänger-Krimi mit Kommissar Dühnfort als Ermittler an. Interessant ist, dass man Stück für Stück weitere Details aus dem Privatleben von Kommissar Dühnfort erfährt, dies macht den Kommissar von Buch zu Buch sympathischer. In diesem Buch hätte der Kommissar allerdings etwas mehr von sich preisgeben können. Als Hauptthema hat die Autorin in diesem Buch die Malerei und die Fotografie ausgewählt, vor allem das Fotografieren von außergewöhnlichen oder verlassenen Orten. Die Kombination aus alter Kunst und moderner Fotografie, kombiniert mit der Vorliebe des Kommissars für Gedichte hat mir sehr gut gefallen. Nicht so gut gefallen hat mir der Schluss des Buches, da sich einerseits die Ereignisse überschlagen, sodass es schon sehr unrealistisch wirkt. Ebenfalls wird die Situation des Täters so dargestellt, dass er quasi auch Opfer ist und für seine Schuld nicht belangt werden kann. Titel und Cover: Der Titel für dieses Buch wurde sehr gut ausgewählt, da das Grundthema „Fotografie“ darstellt. Mir hat das Cover mit den Kontrastfarben weißer Hintergrund und knallgrüner toten Vogel zwar optisch gut gefallen, allerdings konnte ich keinen Zusammenhang zum Inhalt des Buches entdecken. Vielleicht hätte ein Schmetterling, der auch in der Handlung vorkommt oder der mehrfach erwähnte welke Strauß Blumen auch gut gepasst? Mein Fazit: Der dritte Krimi aus der Reihe mit Kommissar Dühnfort knüpft inhaltlich direkt an das Vorgängerbuch an; er eignet sich aber auch gut als Einstieg in die Dühnfort-Krimi-Reihe. Ich freue mich schon auf den vierten Teil! |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 26.08.2011 |
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Die junge Hobbyfotografin Vicki hat trotz ihrer Jugend schon ein bewegtes und traumatisches Leben hinter sich. Die Mutter starb als sie 6 Jahre alt war, großgezogen wurde sie von ihrer Großmutter, die ihr mehr als einmal versicherte das ihr eigene Mutter Vicki im Stich gelassen hat. Nach dem Kinderheim kam die Strasse, dort lernt sie Adrian kennen und lieben. Mit ihm kommt sie wieder in ein normales Leben zurück, doch der Moment des Glücks hält nur so lange bis Adrian in der Pariser Metro von einem Zug überrollt wird. Nun bleibt ihr nur noch seine Schildkröte und wieder die Strasse. Dann lernt sie Clara kennen und diese nimmt sie unter ihre Fittiche, gibt ihr einen Job im Reisecenter und unterstützt sie bei der Ausbildung. Als nächsten Schritt in ein „spießiges“ Leben wählt Vicki das fotografieren verlassener Gebäude oder sogar Ruinen als Hobby. Auf einem ihrer Streifzüge entdeckt sie die grausam verstümmelte Leiche einer Frau. Kommissar Dünfort , der die Ermittlungen mit übernimmt gibt sie aber nur die neue Speicherkarte, die volle behält sie und wenig später entdeckt sie auf den Bildern ein Detail, das sie fast zwingt Ermittlungen auf eigene Faust durchzuführen. Damit kommt sie dem Täter aber gefährlich nah. Alles in allem ein recht spannender Krimi, mit gut durchdachten Spannungsbögen und Nervenkitzel, wenn die Autorin sich nur nicht immer in der Wahl ihrer rhetorischen Stilmittel so hoffnungslos vergriffen hätte. Ich bemerke beim Lesen das ein oder andere Mal schon solche Fehlgriffe bei diversen Autoren (was aber oft auch an der falsch interpretierten Übersetzung liegt) aber nie so, das ich wirklich zu Zettel und Stift greifen musste um diese extra zu notieren. Hier nenne ich stellvertretend zwei Beispiele meiner Fundstücke: „Er hatte das Lächeln eines Satyrs“ (Keine Frage so ein Faun ist schon recht dämonisch anzuschauen aber ein Lächeln oder Gegenteiliges im Gesicht zu entdecken schon etwas schwierig.) und ganz fies finde ich diesen Vergleich: „obszön, üppige Pfingstrosen“. Was für eine Beschreibung einer solch schönen, duftenden Blume! Als weiteren Makel möchte ich noch kurz die Figur des Kommissars Dünfort erwähnen. Ich finde er ist etwas zu unglaubwürdig dargestellt, hoch begabt, kultiviert mit Hang zu einem für seine Berufsgruppe doch recht verschwenderischen Lebensstil. Hiermit meine ich nicht unbedingt die Ausstattung mit materiellen Dingen sondern die mehrmals täglich besuchten Restaurants, Bars und Kaffeehäuser. Das passt nicht wirklich in die Welt eines Kriminalbeamten. Deshalb vergebe ich hier nur 3 Sterne. |
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| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 05.08.2011 | |
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In „So unselig schön“ lässt die Autorin Inge Löhnig Kommissar Dühnfort und seinem Team einen dritten Fall in München bearbeiten. Der Titel wie auch das Covermotiv erklärt sich, wie auch in den vorherigen Büchern, während des Lesens. Inhalt: Vicki möchte nach einigen Schicksalsschlägen ihr Leben in geordnete Bannen lenken. Deshalb ist sie sehr froh um ihren Ausbildungsplatz in einem Reisebüro mit einer sehr toleranten Chefin. Nebenbei hat sie durch ihre große Liebe das Photographieren für sich entdeckt. Dieses Hobby ist der Grund für einen Leichenfund und dank ihre Neugierde, ermittelt sie bald auf eigene Faust. Kommissar Dühnfort und sein Team haben es mit einer "Kopflosen Braut" zu tun, aber auch Dühnfort selbst kommt in Versuchung seinen Kopf zu verlieren mit seinem komplizierten Liebesleben. Meine Meinung: Am Anfang dacht ich noch, man sollte bei Serien, der Reihe nach lesen und kein Band auslassen. Aber im Laufe des Buches sind dann doch meine Fragen, die ich im Hinterkopf aus Band eins hatte beantwortet worden. Die Nebengeschichten um sein Liebesleben fand ich interessant, aber im ersten Fall war es fesselnder. Das Buch an sich, mit Vicki, die auf eigener Faust auf Informationssuche ging, war interessant zu lesen, obwohl mir der Täter zu schnell bekannt war. Der Wechsel zwischen Ermittler, Vicki und dem Täter lockerten die einzelnen Kapitel auf, die mit Datum und Tag versehen waren. Vicki ist eine sehr lebhafte Figur, die einem sympathisch ist und auch gut ausgearbeitet wurde - Unpünktlichkeit, ihr eigener Stil, leider fand ich, dass dies bei Alois und Gina bzw. die Ermittlungen des Teams etwas kurz kamen. Schade finde ich es auch, wie sich der Teamgeist in Dühnforts Einheit entwickelt. Trotzdem bin ich auf einen weiteren Fall und Informationen über das Privatleben der Ermittler gespannt. Fazit: Wer Interresse an Dühnforts Privatleben hat, sollte dieses Buch lesen, aber sich darauf einstellen, dass noch viel offen für weitere Fälle bleibt. Da das Ermittlerteam nicht zu stark im Vordergrund steht, kann man es aber auch gut einzeln lesen, sollte sich dann aber nicht zu sehr von Anmerkungen zu Vergangenheit irritieren lassen. |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Unselig gutes Buch Eigenwillig, aber unverwechselbar. Das neue Buch von Inge Löhning. "Der Sünde Sold" und "In weißer Stille" waren schon gut, aber bei "So unselig schön" hat sich die Autorin noch einmal gesteigert. Schon zu Beginn lernen wir mit Vicki eine sympatische Protagonistin kennen, die einem sofort ans Herz wächst und man sich freut, mehr von ihr zu erfahren. In zwei unterschiedlichen Erzählsträngen wird hier einmal die Ermittlung des Kommissarenteams als auch die private Ermittlung von Vicki beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Schritt für Schritt, aber jeder auf andere Art kommen beide dem Mörder näher. Auch dieser kommt immer wieder zu Wort und wird mit jedem Kapitel mehr aufgedeckt. Allerdings versteht es Frau Löhning meisterhaft, den Leser in die Irre zu führen und diesen glauben zu machen, er wisse mehr als andere. Der logische Aufbau und die flüssige Sprache lassen diesen Krimi spannend werden ohne sich allzusehr in blutige Details zu verlieren. |
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 10.07.2011 |
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Vicki ist ein Urban Explorer. Sie fotografiert alte, verfallene Gebäude und stellt diese Bilder in ein Forum für Gleichgesinnte. Auf einer ihrer Touren findet sich in einer verfallenen Brauerei die Leiche einer jungen Frau. Daraufhin informiert sie die Polizei. Konstantin Dühnfort übernimmt diesen Fall und stellt fest, dass der Täter nicht zum ersten Mal gemordet haben kann, denn er hinterlies kaum Spuren. Die junge Frau wurde erwürgt, der Täter lies sie ausbluten und enthauptete sie, doch warum? Vicki indes wird aufgefordert, ihre Kamera mit den Bildern der Polizei auszuhändigen. Mit Dühnfort wird sie sich einig, dass sie die Kamera behalten darf, jedoch die Speicherkarte von der Polizei in Gewahrsam genommen wird - es könnten sich ja Spuren auf den Bildern befinden. Auf Grund dessen, dass sie sich von einem Polizisten "dumm angemacht" fühlt, händigt sie tatsächlich die Speicherkarte aus, behält aber diejenige, auf welcher weitere Bilder, auch von früheren Besuchen der Brauerei, drauf sind. Auf ihrem Rechner zu Hause findet sie tatsächlich heraus, dass Veränderungen in der Brauerei stattgefunden haben. Bei ihrem ersten Besuch war eine Visitenkarte auf einem Foto abgebildet, welche am Tag des Leichenfundes aber nicht mehr vor Ort war. Vicki beginnt zu recherchieren und stößt auf die Spur eines Auktionshauses in Hamburg. Ist sie womöglich einem Mörder auf der Spur? Dühnfort hingegen steht fast ohne eine Spur da. Vorerst ist die Identität des Opfer unklar. Erst nach einem Presseaufruf finden sie heraus, um wen es sich handelt. Doch wer hatte einen Grund die junge Frau umzubringen, oder war sie nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Nur sehr mühsam gelingt es Dühnfort, nach und nach etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Doch dann verschwindet eine weitere junge Frau, die perfekt in das Opferprofil zu passen scheint ... Vicki hingegen wird ohne großes Zutun immer tiefer in diesen Fall hineingezogen und kommt dem Täter gefährlich nahe ... Auch diesen 3. Band um Kriminalhauptkommissar (KHK) Konstantin Dühnfort konnte ich nicht wirklich aus der Hand legen. Der Mann ist mir einfach ans Herz gewachen, denn noch immer hat er mit seinen 41 Jahren Hoffnungen und Träume vom Leben, weiß aber das Leben auch durchaus mit gutem Essen und gutem Wein zu genießen. Leider muss ich auf den nächsten Teil "Schuld währt ewig" noch bis zum 10.11.2011 warten - wie soll denn das gehen? |
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| Bewertung von Nijura am 01.07.2011 | |
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Die junge Vicky hat ein extravagantes Hobby. Sie fotografiert leerstehende Fabriken und andere Gebäude. Als sie in eine alte Brauerei einsteigt um ihren Hobby zu frönen, entdeckt sie eine enthauptete Frau. Auf einem Foto entdeckt sie einem Hinweis, dem sie folgt und dem Täter dabei gefährlich nahe kommt. Ein Gedicht von Baudelaire geht Kommissar Tino Dühnfort nicht mehr aus dem Kopf, könnte es etwas mit dem Opfer zu tun haben? Auch der dritte Krimi von Inge Löhnig hat wieder eine solide und spannende Handlung. Sehr gut finde ich, dass nicht nur Kommissar Dühnfort die Hauptrolle spielt, sondern auch hier wieder eine zweite Person. Man hat Angst um die junge flippige Vicky, da sie sich recht unbesonnen in Lebensgefahr begibt. Die Polizei hat bald schon eine heiße Spur und eine Menge Indizien, doch Dühnfort zweifelt und zieht sich so den Unmut seiner Kollegin Gina zu. Privat fühlt sich Tino zwischen Agnes und Gina hin- und hergerissen. Ob er zu einer Entscheidung gelangt, werden wir hoffentlich in "Schuld währt ewig" erfahren. |
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Bewertung von Nefret am 30.06.2011 |
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In einem leerstehenden Fabrikgebäude findet die junge Hobbyfotografin Vicki eine enthauptete Frauenleiche. Kommissar Dühnfort ist davon überzeugt, dass es sich bei dem Täter um einen Serienmörder handelt. Vicki betreibt eigene Nachforschungen und begibt sich dabei in Gefahr. "So unselig schön" wird vom Verlag als Kriminalroman angepriesen, für mich aber handelt es sich eher um einen spannenden Thriller. Ein psychopathischer Serienmörder, blutige Tatorte und eine Hauptfigur, die gefährlich lebt. Perfekte Unterhaltung. Allerdings habe ich mich ein wenig über den Klappentext geärgert. Dank der Inhaltsangabe konnte ich den Täter relativ schnell identifizieren. Zusätzlich gab es im Roman natürlich auch einige Hinweise. Einer war so offensichtlich, dass ich mich fragte, ob die Autorin diesen bewußt so eindeutig gegeben hatte oder glaubte, dass dieser leicht überlesen werden würde. Tino Dühnforts Privatleben entwickelt sich weiter und in eine Richtung, die mir gefällt. Ich warte gespannt darauf, wann der nächste Krimi/Thriller dieser Reihe erscheinen wird. |
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