So hell wie der Mond / Templeton-Trilogie Bd.2 - Roberts, Nora

Nora Roberts 

So hell wie der Mond / Templeton-Trilogie Bd.2

Roman

Aus d. Amerikan. v. Uta Hege
Broschiertes Buch
 
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So hell wie der Mond / Templeton-Trilogie Bd.2

Die große Templeton-Trilogie
Kate Powell erwacht eines Tages aus der trügerischen Unbeschwertheit ihres Lebens und entdeckt, dass ihre Vergangenheit ein dunkles Geheimnis birgt. Dieses Wissen verändert ihre Einstellung zu den geliebten Menschen in ihrer Umgebung und stachelt ihren Ehrgeiz an: Sie will beweisen, dass sie etwas Besonderes ist und setzt ab sofort all ihr Streben, all ihre Träume, all ihr Können in die beruflichen Erfolge bis die Liebe einen dramatischen Tribut fordert


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2010
  • Neuaufl.
  • Ausstattung/Bilder: Neuaufl. 2011. 447 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37596
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 117mm x 35mm
  • Gewicht: 356g
  • ISBN-13: 9783442375967
  • ISBN-10: 3442375967
  • Best.Nr.: 29508352
Nora Roberts, geb. 1950 in Maryland. Als sie 1979 in ihrem Landhaus eingeschneit wurde, griff sie zu Stift und Papier und begann zu schreiben. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie 1981. Seitdem hat Nora Roberts über 100 Bücher geschrieben. Mit einer Gesamtauflage von mehr als 100 Millionen Exemplaren ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen weltweit. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Keedsville, Maryland.

Leseprobe zu "So hell wie der Mond / Templeton-Trilogie Bd.2"

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Leseprobe zu "So hell wie der Mond / Templeton-Trilogie Bd.2"

Liebe Leserin, Einer der schönsten Aspekte der Arbeit als Schriftstellerin ist der, daß man - während man das Buch schreibt - jemand anderer wird. Um gut zu schreiben, muß man in den Körper und die Persönlichkeit eines anderen Menschen schlüpfen. In So hoch wie der Himmel verwandelte ich mich in die prachtvolle, schillernde und zugleich mutige Margo Sullivan. Kein schlechtes Geschäft.

In So hell wie der Mond, dem zweiten Buch meiner Traumtrilogie, wurde ich Kate Powell, die, im Alter von acht Jahren verwaist, von den Templetons aufgenommen worden war und geschworen hatte, niemals eine Enttäuschung für sie zu sein. Sie ist eine scharfsinnige, intelligente, knabenhafte Frau mit einem Sinn für Mathematik. Da ich selbst auf der High School in Algebra eine vollkommene Niete war, sah ich dies als eine besondere Herausforderung an.

Es hat mir Spaß gemacht, mich in dieser Geschichte in Kate hineinzuversetzen, ihr Herz und ihren Verstand zu erforschen, dafür zu sorgen, daß sich ihre enge und liebevolle Beziehung zu Margo und Laura weiterentwickelte. Ich fand es spannend zu beobachten, wie sie im Schönen Schein, dem einzigartigen kleinen Laden, den sie und ihre Seelenschwestern gegründet haben, eine aktivere Rolle übernahm. Und natürlich hat es mir besondere Freude gemacht, mit anzusehen, wie sich ihre Romanze mit dem gutaussehenden Hotelier Byron de Witt Schritt für Schritt entwickelte. Ich hielt ihn für einen Mann, der selbst unsere praktisch veranlagte Kate dazu bewegen konnte, zu vergessen, daß zwei und zwei stets vier ergibt.

Hoffentlich wird es Ihnen ein ebensolches Vergnügen bereiten wie mir, mitzuverfolgen, wie sich Kates Leben und Bedürfnisse verändern, während sie mit dem Verlust eines Traumes kämpft und die Entstehung eines anderen erlebt.

Nora Roberts Für meine Familie Ihre Kindheit war eine Lüge gewesen.

Ihr Vater ein gemeiner Dieb.

Innerlich kämpfte sie mit diesen beiden Tatsachen, die zu absorbieren, zu analysieren und zu akzeptieren ihr beinahe unmöglich war. Kate Powell hatte sich selbst zu einer beherzten Frau erzogen, die sich die Erreichung ihrer Ziele hartnäckig Schritt für Schritt erarbeitete. Schwanken kam nicht in Frage. Abkürzungen nahm man nicht hin. Erfolg gab es erst nach Planung, Schweiß und Anstrengung.

Das, hatte sie stets geglaubt, war sie, ein Produkt ihres Erbes, ihrer Erziehung und der strengen Maßstäbe, nach denen sie sich selbst beurteilte.

Wenn ein Kind in jungen Jahren beide Eltern verlor, also der Verlust von Vater und Mutter sein Leben regierte - dann schien es, als würde es durch nichts mehr so leicht aus dem Gleichgewicht gebracht.

Aber das stimmte nicht, erkannte Kate, als sie - immer noch wie gelähmt vor Schreck - hinter ihrem aufgeräumten Schreibtisch in ihrem aufgeräumten Büro bei Bittle und Partnern saß.

Auf die frühe Tragödie waren wunderbare Segnungen gefolgt. Nach dem Tod ihrer Eltern hatte eine andere Familie sie aufgenommen. Die ziemlich entfernte Verwandtschaft hielt Thomas und Susan Templeton nicht davon ab, sie liebevoll zu integrieren, ihr Heim und Liebe zu schenken. Sie hatten ihr alles gegeben, ohne Vorbehalt.

Dabei mußten sie es sicherlich gewußt haben, erkannte sie, ganz sicherlich, und zwar immer schon.

Auch schon, als sie sie nach dem Unfall aus dem Krankenhaus holten, trösteten und mit der Versicherung der Dazugehörigkeit in ihr Haus brachten.

Sie hatten sie ans andere Ende des Kontinents nach Kalifornien geholt. Auf die geschwungenen Klippen von Big Sur. Nach Templeton-House.

Dort, in dem prachtvollen Heim, das ebenso elegant und einladend war wie die Templeton-Hotels, durfte sie Teil ihrer Familie sein.

Sie hatten ihr Laura und Josh, ihre Kinder, als Geschwister geschenkt - nicht zu vergessen Margo Sullivan, die Tochter der Wirtschafterin, die bereits vor Kate mit den eigenen Sprößlingen heranwuchs.

Dann kamen Kleider und Essen, eine Erziehung und zahlreiche Privilegien hinzu. Sie hatten sie Regeln und Disziplin gelehrt und sie ermutigt, ihre Träume zu verwirklichen. Obendrein brachte man ihr Liebe und Stolz auf die Familie bei.

Doch von Anfang an hatten sie gewußt, was ihr über zwanzig Jahre hinweg unbekannt geblieben war.

Ihren Vater hatte man des Diebstahls bezichtigt, angeklagt wegen Veruntreuung. Damals vergriff er sich an den Geldern seiner Kunden, und einzig der Tod bewahrte ihn vor Schande, Ruin und Verurteilung.

Vielleicht hätte sie es niemals erfahren, wäre nicht aufgrund einer Grille des Schicksals ein alter Freund von Lincoln Powell an diesem Morgen in ihrem Büro aufgetaucht.

Er freute sich unglaublich über die Begegnung mit ihr, erinnerte sich noch lebhaft an die kleine Katie. Es hatte ihr das Herz gewärmt, daß jemand sie noch von früher kannte und deshalb mit seinen Angelegenheiten zu ihr kam, weil es alte Bande zwischen ihm und ihren Eltern gab. Sie hatte sich die Zeit genommen und mit ihm geschwatzt, auch wenn sie während der letzten Wochen vor dem fünfzehnten April, dem Abgabetermin sämtlicher Steuererklärungen, vor lauter Arbeit kaum noch Luft bekam.

Dort auf dem Besucherstuhl hatte er gesessen und in Erinnerungen geschwelgt. Seinerzeit habe er sie auf seinen Knien geschaukelt, dieser ehemalige Kollege, der in derselben Werbefirma arbeitete wie ihr Dad. Und deshalb hatte er erklärt, er hoffe, da er nun eine eigene Firma in Kalifornien besaß, sie als Steuerberaterin für das Unternehmen zu gewinnen. Sie hatte ihm gedankt und in ihre Erkundigungen nach seinem Geschäft und seinen finanziellen Verhältnissen Fragen nach ihren Eltern eingestreut.

Dann war sie verstummt, hatte einfach kein Wort mehr herausgebracht, als er wie beiläufig die gegen ihren Vater erhobenen Vorwürfe erwähnte: wie schrecklich, daß ihr Dad gestorben sei, ehe er eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung erhielt.

"Er hatte die Gelder nicht wirklich gestohlen, sondern sie lediglich ausgeborgt. Natürlich war das falsch. Ich habe mich immer ein wenig verantwortlich gefühlt, weil ich derjenige war, der ihm von dem Immobiliengeschäft erzählte und ihn überredete, sich daran zu beteiligen. Ich wußte nicht, daß er sein Kapital bereits vorher durch Fehlspekulationen verloren hatte. Bestimmt hätte er das Geld zurückgezahlt. Linc war eigentlich recht raffiniert. Trotzdem störte es ihn immer ein wenig, daß sein Cousin auf so großem Fuß leben konnte, während er kaum über die Runden kam."

Und der Mann - jemine, nicht einmal seinen Namen wußte sie mehr, denn einzig seine schrecklichen Worte hatten sich ihr eingebrannt - grinste dabei auch noch unbekümmert.

Die ganze Zeit, während sich dieser Fremde lang und breit über ihren Dad ausließ, hatte sie wortlos dagesessen und dazu genickt, wie er den Boden unter ihren Füßen beseitigte.

"Der Name Tommy Templeton stieß ihm immer sauer auf. Seltsam, wenn man bedenkt, daß am Ende er derjenige war, der dich großzog. Aber Linc hat es nie böse gemeint, Katie, bloß zu draufgängerisch. Er hatte nie eine Chance, sich zu beweisen, und wenn du mich fragst, ist das das wahre Unglück gewesen."

Das wahre Unglück, dachte Kate, wobei sich ihr Magen schmerzlich zusammenzog. Er hatte gestohlen, weil er Geld überbewertete und den einfachsten Weg zum vermeintlichen Reichtum gegangen war. So wurde er also zum Dieb, dachte sie jetzt. Zum Betrüger, der am Ende sogar die Justiz austrickste, indem er mit seinem Wagen auf eisiger Fahrbahn Vollgas gab. Seine Frau hatte er mit sich in den Tod gerissen und seine Tochter zur Waise gemacht.

Daraufhin hatte das Schicksal ausgerechnet den Mann zu ihrem zweiten Vater erwählt, der von ihrem leiblichen Vater stets beneidet worden war. Durch seinen Tod wurde sie gleichsam eine Templeton.

War es vielleicht Absicht gewesen? überlegte sie. Stand es so verzweifelt um ihn, daß er vorsätzlich sein Ende herbeigeführt hatte? Sie konnte sich kaum noch an ihn erinnern, einen dünnen, bleichen, nervösen, leicht reizbaren Menschen.

Ein Mann mit großen Plänen, dachte sie jetzt. Nicht zuletzt wegen seiner farbenfrohen Phantasien haftete er noch in ihrem Gedächtnis - seine Träume von großen Häusern, schönen Autos, lustigen Reisen nach Disney World.

Und die ganze Zeit über hatten sie in einer winzigen Unterkunft gelebt, die sich nicht unterschied von all den anderen Häuschen in ihrer Siedlung, hatten eine alte Limousine gefahren, die klapperte und ratterte, ohne daß sie sie auch nur ein einziges Mal tatsächlich auf große Fahrt trug.

Also entschloß er sich zu stehlen und wurde erwischt, ehe er zugrunde ging.

Was hatte ihre Mutter wohl getan, überlegte Kate. Was hatte sie gefühlt? War dies der Grund, weshalb sich Kate an sie vor allem als an eine Frau mit besorgtem Blick und irgendwie gezwungenem Lächeln erinnerte?

Hatte er vorher auch schon krumme Dinger gedreht? Bei diesem Gedanken wurde ihr eiskalt. Bloß, daß es nicht aufgefallen war? Ein wenig hier, ein wenig dort, bis die Pferde mit ihm durchgingen.

Sie erinnerte sich an Streit, meistens wegen Geld. Und, schlimmer noch, an die Stille im Anschluß an jede Auseinandersetzung. An die Stille in jener Nacht, eine schwere, schmerzliche Stille, die den Wagen erfüllte, ehe er plötzlich ins Schleudern geriet, ehe die Luft von Schreien widerhallte.

Es fröstelte sie, Kate schloß die Augen, ballte die Fäuste und kämpfte gegen einen dröhnenden Kopfschmerz an.

Nur der Himmel wußte, wie teuer ihr die Erinnerung an die Eltern war. Sie ertrug es nicht, daß diese Erinnerung nun befleckt wurde. Voll entsetzter Scham wies sie es von sich, die Tochter eines Betrügers zu sein.

Vielleicht lagen die Dinge ja auch anders, zumindest nicht so banal. Sie atmete langsam ein und wandte sich ihrem Computer zu. Mit mechanischer Effizienz klinkte sie sich in die Bibliothek von New Hampshire ein, wo sie auf die Welt gekommen war und die ersten acht Jahre ihres Lebens verbracht hatte.

Es kostete sie Zeit und Entschlossenheit, aber sie bestellte Kopien von Zeitungen aus dem Unfalljahr und erbat Auskunft über jeden Artikel, der Lincoln Powell erwähnte. Während sie wartete, kontaktierte sie den Anwalt im Osten, der damals den Verkauf des elterlichen Hauses tätigte.

Kate war ein echter Computer-Freak. Innerhalb einer Stunde hatte sie alles, was sie brauchte, schwarz auf weiß ausgedruckt. Sämtliche Einzelheiten standen dort, Einzelheiten, die ihr die von dem Anwalt übermittelten Fakten bestätigten.

Die Anschuldigungen, die Vorladung, der Skandal. Ein Skandal, so erkannte sie, den die Medien nur deshalb aufgriffen, weil Lincoln Powell mit den Templetons verwandtschaftlich zusammenhing. Die fehlenden Gelder hatten nach der Beerdigung genau die Menschen stillschweigend ersetzt - Kate war davon überzeugt -, die auch die Tochter im Kreis der Familie willkommen hießen.

Die Templetons, dachte sie, hatten wortlos die Verpflichtungen übernommen - und das Kind. Boten ihr über Jahre hinweg echte Geborgenheit.

Allein in ihrem stillen Büro legte sie den Kopf auf die Schreibtischplatte und brach in Tränen aus. Weinte und weinte, bis sie vollkommen ermattet war. Nachdem der Strom endlich versiegte, nahm sie Pillen gegen den Kopfschmerz und Tabletten gegen das Brennen in ihrem Magen. Als sie ihre Aktentasche ergriff, sagte sie sich, daß sie die Vergangenheit am besten auf sich beruhen ließ. Einfach begrub. Ebenso wie man ihren Vater und ihre Mutter begraben hatte.

Diese Geschichte konnte sie nicht mehr bereinigen. Sie war immer noch dieselbe Frau, versicherte sie sich, wie heute Vormittag. Aber sie merkte, daß sie die Tür ihres Büros nicht zu öffnen wagte, daß ihr die Vorstellung, auf dem Korridor einem Kollegen zu begegnen, unerträglich war. Also setzte sie sich wieder hin, machte die Augen zu und suchte Trost in positiven Erinnerungen. In einer Vision von Familie und Tradition. In ihrer eigenen Stärke, den persönlichen Fähigkeiten und dem Vertrauen, zu dem man sie erzogen hatte.

Mit sechzehn hatte sie neben dem normalen Unterrichtspensum eine Reihe zusätzlicher Kurse belegt, wodurch sie ein Jahr vor ihren Klassenkameraden die Schule abschloß. Da das jedoch als Herausforderung noch nicht genügte, hatte sie obendrein cum laude graduiert. Ihre Dankesrede legte sie sich bereits Monate vorher im Geiste zurecht.

Ihre Aktivitäten außerhalb der regulären Unterrichtsfächer hatten das Amt der Verwalterin der Klassenkasse, die Präsidentschaft des Matheclubs und einen festen Platz in der Baseballmannschaft umfaßt. Sie hatte die Hoffnung gehegt, auch in der folgenden Saison dabei zu sein; aber seinerzeit wollte sie sich ganz auf die Vorbereitung der Mathematikprüfung konzentrieren.

Schnell hatte sie erkannt, daß der Umgang mit Zahlen ihre besondere Stärke war. Und die logische Kate faßte bereits damals den Entschluß, eine Karriere anzustreben, bei der dieses Talent zur Geltung kam. Hätte sie erst einmal ihren MBA in der Tasche - höchstwahrscheinlich schriebe sie sich zu diesem Zweck ebenso wie Josh in Harvard ein -, dann machte sie Karriere als Buchhalterin, und zwar auf höchster Ebene!

Es war ihr egal, wenn Margo ihre Ziele als langweilig bezeichnete. Kate kannte ihre Begabung. Sie würde sich und allen, die ihr wichtig waren, beweisen, daß sie alles, was ihr zuteil geworden war, bestmöglich zu nutzen verstand.

Da ihre Augen brannten, hatte sie ihre Brille abgesetzt und sich auf ihrem Schreibtischstuhl zurückgelehnt. Es war wichtig, so hatte sie bereits als Sechzehnjährige gewußt, daß man dem Verstand hin und wieder eine Pause gönnen mußte, wenn man auf der Höhe bleiben wollte. Und da es Zeit für eine dieser Pausen gewesen war, hatte sie sich gemütlich in ihrem Zimmer umgesehen.

Die Veränderungen, die sie auf Drängen der Templetons anläßlich ihres sechzehnten Geburtstags in dem Raum vornehmen sollte, hatten zu ihr gepaßt. In den schlichten Pinienregalen über ihrem Schreibtisch arrangierte sie ihre Bücher und Arbeitsmaterialien. Der Schreibtisch selbst war ein Prunkstück, ein echter Chippendale mit tiefen Schubladen und hübschen Verzierungen. Man hatte bereits das Gefühl von Erfolg, wenn man nur daran arbeitete.

Sie wollte weder kitschige Tapeten noch Rüschenvorhänge. Dezente Streifen an den Wänden und einfache Jalousien hatten ihr genügt. Da sie jedoch das Bedürfnis ihrer Tante, jeden zu verwöhnen, der ihr nahestand, sehr wohl begriff, hatte sie neben den praktischen Accessoires ein verschnörkeltes, dunkelgrünes Sofa ausgewählt. Hin und wieder hatte sie sich sogar darauf ausgestreckt, wenn sie zu ihrem Vergnügen ein Buch in die Hände nahm.

Ansonsten war der Raum so funktional eingerichtet, wie es ihrem Wesen entsprach.

Gerade als sie die Nase wieder in die Bücher hatte stecken wollen, hatte es an der Tür geklopft. Ihre Reaktion war lediglich unwirsches Knurren.

"Kate!" Die Hände in die Seiten ihres eleganten Twinsets gestützt, hatte sich Susan Templeton neben ihr aufgebaut. "Was soll ich bloß mit dir machen?"

"Ich bin gleich fertig", hatte Kate geantwortet. Der Duft des Parfüms ihrer Tante war ihr in die Nase gestiegen, und sie hatte aufgeblickt. "Halbjahreszeugnisse. Mathe. Morgen."

"Als ob du nicht genug darauf vorbereitet wärst." Susan hatte sich auf das Bett gesetzt und ihre Nichte gemustert. Die riesigen, seltsam exotischen braunen Augen waren hinter der dick umrandeten Lesebrille versteckt. Das dunkle, glatte Haar hing ihr in kurzen Strähnen in die Stirn. Das Mädchen schnitt es jedes Jahr kürzer, hatte Susan seufzend festgestellt. Ein schlichter, grauer Jogginganzug bedeckte den langen, dünnen Körper. Während Susans Beobachtung hatte Kate die vollen Lippen halb schmollend, halb wütend zusammengepreßt und die Stirn konzentriert in Falten gelegt.

"Falls es dir noch nicht aufgefallen ist", hatte Susan angesetzt. "In zehn Tagen ist Weihnachten."

"Hmm. Aber bald gibt es Halbjahreszeugnisse. Ich habe es gleich geschafft."

"Es ist fast sechs."

"Wartet nicht mit dem Essen auf mich. Ich möchte das hier erst noch fertig machen."

"Kate." Susan war aufgestanden und hatte Kate die Brille von der Nase gezerrt. "Josh ist aus dem College gekommen. Die ganze Familie wartet auf dich. Wir wollen endlich den Weihnachtsbaum schmücken, falls du nichts dagegen hast."

"Oh." Kate hatte blinzelnd versucht, sich von den Formeln zu lösen, mit denen sie sich gerade beschäftigte. Ihre Tante hatte sie reglos angesehen. "Tut mir leid. Das habe ich total vergessen. Wenn ich diese Arbeit in den Sand setze "Dann wird die Welt, wie wir sie kennen, untergehen! Ich weiß."

Kate hatte ihre Schultern kreisen lassen und gegrinst. "Ich schätze, daß ich ein paar Stunden erübrigen kann. Wenn auch nur dieses eine Mal."

"Wir fühlen uns geehrt." Susan hatte Kates Brille auf den Tisch gelegt. "Und zieh dir etwas an die Füße, Kate."

"Okay. Ich bin sofort unten!"

"Ich kann es kaum glauben, daß ich so etwas zu einem meiner Kinder sage Susan hatte sich bereits zum Gehen gewandt. "Aber wenn du auch nur eins dieser Bücher wieder aufschlägst, kriegst du es mit mir zu tun."

"Sehr wohl, Ma'am." Kate war an ihren Schrank getreten und hatte sich ein Paar Socken von einem ordentlichen Stapel genommen, unter dem ihr heimlicher Vorrat an Appetitanregern lag; trotz deren regelmäßiger Einnahme blieb sie leider Haut und Knochen. Nachdem sie die Socken angezogen hatte, schluckte sie noch ein paar Aspirin gegen den heraufziehenden Kopfschmerz und öffnete eilig die Tür ihres Zimmers.

"Wurde auch langsam Zeit", hatte Margo am oberen Ende der Treppe geflötet. "Josh und Mr. T. hängen bereits die Lichterketten auf."

"Was sicher wieder Stunden dauern wird. Du weißt doch, wie gerne sie darüber streiten, ob man im Uhrzeigersinn oder andersherum anfangen soll." Sie hatte den Kopf auf die Seite gelegt und Margo prüfend angesehen. "Warum, zum Teufel, hast du dich bloß so aufgedonnert, wenn ich fragen darf?"

"Ich habe mich nicht aufgedonnert, sondern lediglich festliche Garderobe angelegt." Margo hatte den Rock des roten Kleides glattgestrichen und selbstzufrieden auf den tiefen Ausschnitt des Oberteils geblickt, unter dem der Ansatz ihres vollen Busens vorteilhaft zur Geltung kam. Außerdem hatte sie sich in hochhackige Pumps gezwängt, da Josh unbedingt ihre wohlgeformten Beine sehen und erkennen sollte, daß sie zur Frau herangewachsen war. "Im Gegensatz zu dir ziehe ich zum Schmücken des Weihnachtsbaums eben nicht meine ältesten Lumpen an."

"Zumindest ist mein Jogginganzug bequem", hatte Kate verächtlich festgestellt. "Außerdem hast du schon wieder was von Tante Susies Parfüm stibitzt."

"Habe ich nicht." Margo hatte das Kinn gereckt und mit tastenden Händen ihre Frisur geprüft. "Sie hat mir einen Spritzer davon angeboten."

"He", hatte Laura vom Fuß der Treppe zu ihnen hinaufgebrüllt. "Wollt ihr beide den ganzen Abend da oben stehen bleiben und streiten?"

"Wir streiten nicht. Wir gratulieren einander zu unserem Aussehen." Kichernd hatte sich Kate den Stufen zugewandt.

"Dad und Josh haben ihre Diskussion über die Lichterketten fast beendet." Mittlerweile spähte Laura durch die geräumige Eingangshalle in Richtung des Wohnzimmers. "Jetzt sitzen sie zusammen und haben sich jeder eine Zigarre angesteckt."

"Josh raucht eine Zigarre?" Bei der Vorstellung hatte Kate verächtlich geschnaubt.

"Schließlich ist er inzwischen ein Harvard-Mann", hatte Laura in übertrieben affektiertem Neuengland-Akzent erklärt. "Du hast Ringe unter den Augen."

"Und deine Augen strahlen wie der Sternenhimmel", hatte Kate geantwortet. "Außerdem hast du dich genau wie Margo total herausgeputzt." Verärgert betrachtete sie ihr eigenes Sweatshirt. "Was ist bloß mit euch los?"

"Peter kommt nachher noch vorbei." Laura hatte in den Flurspiegel gesehen, um zu überprüfen, wie ihr elfenbeinfarbenes Wollkleid saß. Ihr war verborgen geblieben, daß sowohl Margo als auch Kate bei der Nennung des Namens zusammenfuhren. "Nur für eine Stunde oder so. Ich kann es kaum erwarten, daß endlich die Winterferien anfangen. Dann noch die zweite Hälfte des Schuljahres, und ich bin frei!" Selig hatte sie die Freundinnen angestrahlt. "Ich sage euch, diese Winterferien werden schöner als je zuvor. Ich habe es im Gefühl, daß Peter mich bitten wird, ihn zu heiraten."

"Was?" hatte Kate entsetzt gequietscht.

"Leise." Eilig hatte Laura den blau-weiß gefliesten Boden in Richtung der Freundinnen überquert. "Ich möchte nicht, daß Mom und Dad etwas davon erfahren. Zumindest jetzt noch nicht."

"Laura, du kannst unmöglich ernsthaft in Erwägung ziehen, Peter Ridgeway zu heiraten! Du kennst ihn kaum, und außerdem bist du gerade mal siebzehn Jahre alt." Margo hatte gleich eine Million Gründe gegen Lauras Heirat mit Peter vorgebracht.

"In ein paar Wochen werde ich achtzehn. Außerdem ist es bisher ja nur so ein Gefühl. Versprecht mir, daß ihr dichthalten werdet, ja?"

"Aber sicher." Kate hatte den Fuß der geschwungenen Treppe erreicht. "Aber du wirst doch wohl nichts Unüberlegtes tun?"

"Sieht mir das ähnlich?" Lächelnd hatte Laura Kate die Hand getätschelt und gesagt: "Aber jetzt gehen wir besser endlich rein."

"Was findet sie bloß an dem Kerl?", hatte Kate gemurmelt, als Margo neben sie getreten war. "Er ist uralt."

"Er ist siebenundzwanzig", hatte Margo ihr voller Sorge zugestimmt. "Aber er ist ein Bild von einem Mann, behandelt sie wie eine Prinzessin und hat Sie suchte nach dem richtigen Wort. "Stil."

"Ja, aber "Pst." Margo entdeckte ihre Mutter, die mit einem Servierwagen voller heißer Schokolade den Flur herunterkam. "Wir wollen den anderen doch nicht den Abend verderben. Also unterhalten wir uns später darüber, ja?"

Ann Sullivan hatte ihre Tochter stirnrunzelnd angesehen. "Margo, ich dachte, das Kleid wäre für Weihnachten."

"Ich bin bereits in Weihnachtsstimmung", hatte Margo fröhlich geantwortet. "Laß mich den Wagen nehmen, Mum."

Alles andere als zufrieden hatte Ann beobachtet, wie ihre Tochter mit dem Servierwagen im Wohnzimmer verschwand. "Miss Kate", hatte sie dann gemahnt. "Du arbeitest schon wieder zuviel. Deine Augen sind ganz rot. Ich möchte, daß du nachher ein paar Gurkenscheiben drauflegst. Und wo sind deine Pantoffeln, wenn ich fragen darf?"

"In meinem Schrank." Kate wußte, daß die Schelte der Wirtschafterin nur ihrer Sorge um die Mädchen entsprang, und hakte sich bei ihr unter. "Jetzt kommen Sie, Annie, und regen sich nicht mehr auf! Schließlich schmücken wir gleich alle zusammen den Weihnachtsbaum. Erinnern Sie sich noch an die Engel, die Sie früher mit uns zusammen gebastelt haben?"

"Wie soll ich das je vergessen, nachdem von euch dreien dabei ein derartiges Durcheinander veranstaltet worden ist? Und Mr. Josh hat euch gemeinerweise ausgelacht und dann noch die Köpfe von Mrs. Williamsons Ingwermännern abgebissen." Sie hatte Kate eine Hand an die Wange gelegt. "Und inzwischen seid ihr alle groß. In Zeiten wie diesen vermisse ich meine kleinen Mädchen, mit denen es immer so viel zu unternehmen gab."

"Wir werden immer Ihre kleinen Mädchen sein, Annie." In der Tür zum Wohnzimmer machten sie halt, um sich die Szene anzusehen.

Allein der Anblick hatte ausgereicht, daß Kate den Mund zu einem Lächeln verzog. Vor den großen Fenstern an der Vorderfront hatte der bereits mit Lichtern geschmückte, gut drei Meter hohe Baum geprangt, und auf dem Boden lagen zahlreiche geöffnete Schachteln mit Christbaumschmuck verstreut. In dem mit Kerzen und frischem Grün dekorierten marmornen Kamin hatte ein gemütliches Feuer geprasselt und den Duft von Apfelholz und Pinienaroma verströmt.

Wie liebte sie doch dieses Haus, hatte sie gedacht. Wenn sie mit dem Schmücken fertig wären, hätte jedes Zimmer genau den richtigen Hauch von festlicher Vorfreude. Eine mit Pinienzapfen gefüllte georgianische Silberschale würde von Kerzen flankiert. Die Fensterbänke wären mit leuchtendroten Weihnachtssternen in goldumrandeten Töpfen ausgestattet. Die schimmernden Mahagonitische in der Eingangshalle wären mit zarten Porzellanengeln verziert, und auf dem Stutzflügel bekäme wie immer der alte viktorianische Weihnachtsmann seinen Ehrenplatz.

Sie konnte sich noch genau an ihr erstes Weihnachten auf Templeton erinnern. Wie ihr ob all der Pracht regelrecht schwindlig, wie ihr, eingehüllt in all die Wärme, langsam leichter ums Herz geworden war.

Inzwischen hatte sie mehr als die Hälfte ihres Lebens hier verbracht und war längst integriert.

Am liebsten hätte sie diesen Augenblick für immer in ihr Herz gebrannt, dafür gesorgt, daß sich niemals etwas änderte. Die Art, wie das Licht des Feuers in Tante Susies Augen schimmerte, als sie lachend zu Onkel Tommy sah - die Art, in der er ihre Hände nahm und hielt. Was für ein perfektes Paar, hatte sie damals schon gedacht, diese schöne, zarte Frau und dieser große, elegante Mann.

Im Hintergrund erklang leise Weihnachtsmusik. Laura hatte vor einer der Schachteln gekniet, eine rote Glaskugel herausgenommen, sie sich angesehen und zurückgelegt. Margo hatte dampfende Schokolade aus einer Silberkanne eingeschenkt und gegenüber Josh ihre Flirttechnik zu vervollkommnen versucht. Er wiederum hatte auf einer Leiter gestanden und grinsend auf sie herabgesehen.

Sie hatten hervorragend in diesen von schimmerndem Silber, blitzendem Glas, poliertem altem Holz und weichen Stoffen angefüllten Raum gepaßt. Und sie hatten alle zusammengehört.

"Sind sie nicht alle wunderschön, Annie?" hatte sie gerührt gefragt.

"Allerdings. Genau wie du."

Nein, nicht wie ich, hatte Kate gedacht, ehe sie ebenfalls eintrat.

"Da ist ja endlich mein Katie-Schatz!" Thomas hatte sie angestrahlt. "Hast du also endlich mal die Bücher aus der Hand gelegt?"

"Wenn du es schaffst, einen Abend lang nicht ans Telefon zu gehen, kann ich auch einen Abend lang das Lernen unterbrechen."

"Wenn der Baum geschmückt wird, muß die Arbeit eben ruhen", hatte er zwinkernd geantwortet. "Und ich denke, daß ich die Führung der Hotels wenigstens für heute ruhig anderen überlassen kann."

"Obwohl sie dann sicher schlechter geführt werden als von Tante Susie und dir."

Margo hatte Kate mit hochgezogenen Brauen eine Tasse heißen Kakaos gereicht. "Scheint ganz so, als hätte es da jemand auf ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk abgesehen. Ich hoffe nur, daß du nicht tatsächlich diesen blödsinnigen Computer haben willst."

"Ohne Computer kommt man inzwischen nirgendwo mehr aus. Stimmt's nicht, Onkel Tommy?"

"Man kann kaum noch ohne sie leben. Obwohl ich froh bin, daß bald eure Generation das Ruder übernimmt, denn ich muß gestehen, daß mir diese verdammten Dinger einfach zuwider sind."

"Trotzdem wirst du auf Dauer nicht darum herumkommen, das System im Verkaufsbereich aufzurüsten", hatte sich Josh in die Unterhaltung eingemischt, während er von der Leiter kletterte. "Schließlich besteht kein Grund, all die Arbeit selbst zu machen, wenn es dafür eine Maschine gibt."

"Da spricht der wahre Hedonist", hatte Margo grinsend festgestellt. "Aber, Josh, sei lieber vorsichtig. Nicht, daß du dann tatsächlich irgendwann tippen lernen mußt. Kaum auszudenken: Joshua Conway Templeton, zukünftiger Erbe des Templeton-Imperiums, erwirbt tatsächlich eine nützliche Fähigkeit."

"Hör zu, Herzogin."

"Schluß damit", hatte Susan die sauertöpfische Antwort ihres Sohnes abgewehrt. "Denkt bitte daran, daß heute niemand mehr die Arbeit erwähnen soll. Margo, sei bitte so nett und reich Josh den Baumschmuck hoch. Kate, du übernimmst zusammen mit Annie diese Seite des Baums. Laura, du und ich, wir fangen hier drüben an."

"Und was ist mit mir?" hatte Thomas gekränkt gefragt.

"Du tust, was du am besten kannst, mein Schatz. Du paßt auf, daß alles klappt."

Wie in jedem Jahr hatte ihnen das bloße Aufhängen des Schmuckes nicht gereicht. Jedes der Teile hatten sie sich einzeln angesehen, zu jedem der Teile hatte jemand etwas erzählt. Der Kopf der hölzernen Elfe, die Margo Josh in einem Jahr an den Kopf geworfen hatte, war mit Klebstoff befestigt. Von dem gläsernen Stern hatte Laura jahrelang geglaubt, daß er von ihrem Vater extra für sie vom Himmel gepflückt worden war. Die gehäkelten Schneeflocken hatte Annie für die Mitglieder der Familie einzeln angefertigt. Den Filzkranz mit der Silberschleife hatte Kate unter großen Mühen selbst genäht.

Kundenbewertungen zu "So hell wie der Mond / Templeton-Trilogie Bd.2"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Kika aus Ludwigsburg am 03.02.2011 ***** sehr gut
Wiedermal schafft es Nora Roberts den Leser zu fesseln, diesmal mit ihrer Geschichte um Kate aus der Templeton-Trilogie.

Ausgerechnet jetzt wo ihr Leben schon stressig genug ist muß Kate Powell rausfinden, dass ihr Vater Geld veruntreut hat und wären ihre Eltern nicht bei einem Verkehrsunfall gestorben, dann wäre er vor Gericht gestellt worden. Sie hat sowieso schon immer das Gefühl gehabt sie muss ihrer Tante und ihrem Onkel, die sie damals dann bei sich aufgenommen hatten, ihre Freundlichkeit zurückzahlen. Daher hat Kate sich selber unter Druck gesetzt damit sie immer gute Noten hatte. Der Versuch die ganze Sache in Vergessenheit geraten zu lassen klappt leider nicht. Ganz im Gegenteil, ihre Gesundheit leidet immer mehr unter dem Streß.

Kate kommt sich auch immer näher mit Byron DeWitt, einem Hotelier, den sie angeblich gar nicht ausstehen kann. In ihren schwersten Zeiten wird Byron eine große Stütze für sie und Kate erkennt, dass sie auch um sich selber willen geliebt wird. Den plötzlich wird in der Firma in der sie arbeitet herausgefunden, dass Geld veruntreut wurde und der Verdacht fällt auf Kate. Statt das sie sich entschieden dagegen verteidigt ist Kate viel zu verängstigend, was passiert wenn die Schande mit ihrem Vater ans Licht kommt, würde ihr dann noch irgendjemand glauben?

Aber die Familie steht hinter ihr und ihre besten Freundinnen, Margo und Laura sind stets an ihrer Seite. Zusammen.versuchen sie Licht in das Dunkel zu bringen.

Ein bewegender Roman der unter die Haut geht. Nora Roberts schafft es stets wieder mich zu fesseln. Gestört hat mich an der Geschichte, dass der Plot um die geschädigte Gesundheit der Heldin nicht neu war, darüber habe ich erst vor kurzem einen anderen Roman der Autorin gelesen. Trotzdem muss man sagen: Mit ihren Trilogien verzaubert Nora Roberts ihre LeserInnen immer wieder aufs neue!

Die Templeton-Trilogie:

1. So hoch wie der Himmel
2. So hell wie der Mond
3. So fern wie ein Traum

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 18.06.2010 ***** sehr gut
Beschreibung:
Kate Powell, zusammen mit Margo und Laura aufgewachsen in dem liebevollen Haushalt des Hotelmagnaten Thomas Templeton, entdeckt eines Tages, daß ihre Vergangenheit ein häßliches Geheimnis birgt.
Dieses Wissen stürzt die intelligente junge Frau in einen Sog von Scham, Besessenheit, und der Jagd nach beruflichem Erfolg - bis die Liebe ihren dramatischen Tribut fordert.

Genial geschrieben.
Wie macht man aus einer Workoholic eine weniger arbeitende Frau?

Gelungener Versuch in diesem Buch.

Gerade in der heutigen stressigen Zeit sehr realitätsnah

Reihenfolge der Tempelton - Trilogie

1. So hoch wie der Himmel
2. So hell wie der Mond
3. So fern wie ein Traum

23 von 30 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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leichte Gebrauchsspuren 1,45 1,40 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung georghi 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,45 1,50 Banküberweisung topolina007 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,45 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung sahnie 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 2,00 Banküberweisung schulo123 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,80 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Singenotto  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,85 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung sumina 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,30 1,20 Banküberweisung Sammelratte 100,0% ansehen
wie neu 2,49 1,00 Banküberweisung soenke 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Fiffchen 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 1,10 Banküberweisung schnoopy 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 1,20 Banküberweisung sandy92 100,0% ansehen
wie neu 3,00 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung wertzuipp 100,0% ansehen
wie neu 3,00 1,20 PayPal, Banküberweisung buckels31 90,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,15 1,20 Banküberweisung pharaos 100,0% ansehen
gebraucht; gut 3,30 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung kireo 100,0% ansehen
wie neu 3,55 1,45 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Mephisto69 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,80 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung larawendorra 100,0% ansehen
wie neu 4,00 1,20 Banküberweisung, PayPal hasemaus74 100,0% ansehen
4,00 1,40 offene Rechnung, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) ANTIQUARIAT WEBER 100,0% ansehen
gut 4,00 2,40 PayPal, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Die Büchertruhe 100,0% ansehen
wie neu 6,00 1,45 Banküberweisung, PayPal Sunrise_1987 100,0% ansehen
gebraucht; wie neu 8,54 1,00 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung jo1u 98,4% ansehen
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