Sie sehen dich - Coben, Harlan

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Thriller. Deutsche Erstausgabe

Harlan Coben 

Aus d. Amerikan. v. Gunnar Kwisinski
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Harlan Cobens bislang beklemmendster Thriller!

Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Als sein engster Freund Adam Baye verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. In der Sorge um ihren Sohn haben sie heimlich ein Spionageprogramm auf Adams Computer installiert, das schon bald eine bedrohliche E-Mail zu Tage fördert. Alarmiert und schockiert macht sich nun Mike selbst auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen - koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren ...

Virtuos durchkonstruiert und psychologisch perfekt!

Mike und Tia Baye haben ein Spionageprogramm auf dem Computer ihres sechzehnjährigen Sohnes Adam installiert. Aus Sorge. Denn seit sich Adams bester Freund Spencer Hill das Leben genommen hat, zieht sich Adam so sehr in den scheinbar rechtsfreien Raum des Internets zurück, dass seine Eltern fürchten, ihr Sohn könnte ihnen komplett entgleiten. Doch noch bevor sie ein klärendes Gespräch mit Adam führen können, überschlagen sich die Ereignisse: Adam kommt nicht von der Schule nach Hause und am selben Tag filtert die Spy-Software eine alarmierende Nachricht aus seinem Maileingang: 'Verhalte dich ruhig, dann passiert dir nichts!' In der Zwischenzeit stößt Spencers Mutter Betsy in einem Internetforum, das Spencers Mitschüler zu seinem Andenken eingerichtet haben, auf ein beunruhigendes Foto: Spencer in der Nacht seines Todes. Er war nicht allein - und er hatte Angst. Auch wenn sie es nicht genau erkennen kann, ist sich Betsy sicher, dass es sich bei dem Unbekannten auf dem Foto um niemand anderen als Adam handelt. Schließlich muss sie zusammen mit den anderen Eltern erkennen, dass etwas Böses in ihre Gemeinschaft Einzug gehalten hat. Und für Tia und Mike Baye stellt sich die Frage, wie weit sie zum Schutz ihres Kindes zu gehen bereit sind ...

"Ein wahnsinnig spannender Page-Turner. Sie sollten 'Sie sehen dich' nur lesen, wenn Sie am nächsten Morgen nichts Wichtiges vorhaben, denn dieses Buch wird Sie die ganze Nacht wach halten." San Francisco Chronicle

"Eine rasante, atemberaubende Berg- und Talfahrt von einem Buch: Sie werden sich wünschen, sie ginge nie zu Ende. Also halten sie sich fest - und nehmen Ihre Kinder ganz fest in den Arm." Library Journal (Starred Review)

"Harlan Coben ist ein Thriller-Gott. Er überrascht mit immer neuen Wendungen und geistreichen Ideen. Schreibt so packend, dass es kaum auszuhalten ist. Seine Bücher sind Kunstwerke von steigendem Wert." Bild am Sonntag


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 445 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46862
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 125mm x 34mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783442468621
  • ISBN-10: 3442468620
  • Best.Nr.: 25547629
"Temporeich geschrieben und mit reichlich psychologischer Tiefe ist 'Sie sehen dich' ein schlichtweg fantastisches Buch!""[Coben hat] einen fesselnden Thriller abgeliefert, der auf hohem Niveau unterhält und auch zum Nachdenken über Vertrauen anregt.""Packendes Lesefutter mit hochaktuellem Thema""Ein wahnsinnig spannender Page-Turner. Sie sollten ‚Sie sehen dich' nur lesen, wenn Sie am nächsten Morgen nichts Wichtiges vorhaben, denn dieses Buch wird Sie die ganze Nacht wach halten.""Eine rasante, atemberaubende Berg- und Talfahrt von einem Buch: Sie werden sich wünschen, sie ginge nie zu Ende. Also halten sie sich fest – und nehmen Ihre Kinder ganz fest in den Arm.""Ein rasend spannender Page-Turner!"
Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat mehrere Thriller geschrieben, die in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem "Edgar Award", dem "Shamus Award" und dem "Anthony Award". Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey.

Zärtlich streichelte Marianne das dritte Glas Tequila in ihrer Hand und staunte wieder einmal über ihre grenzenlose Fähigkeit, auch noch das Wenige, was in ihrem jämmerlichen Leben gut und angenehm war, zu zerstören, als der Mann neben ihr rief: "Pass auf, Süße, Kreationismus und Evolution sind hundertprozentig miteinander vereinbar."

Sein Speichel traf Marianne am Hals. Sie verzog das Gesicht und warf dem Mann einen finsteren Blick zu. Er hatte einen dichten, buschigen Schnurrbart, der direkt aus einem Pornofilm der Siebziger stammen könnte. Er saß rechts neben ihr. Die zu stark blondierte Frau mit den strohigen Haaren, bei der er mit seiner provokanten These Eindruck schinden wollte, saß links neben ihr. Marianne war also das arme Würstchen in einem ziemlich armseligen Hot Dog. Sie versuchte, ihre beiden Nachbarn zu ignorieren. Sie starrte in ihr Glas, als wäre es der Diamant auf ihrem Verlobungsring. Marianne hoffte, dass der Schnurrbartträger und die strohige Blondine dadurch verschwanden. Es funktionierte nicht.

"Das ist doch totaler Schwachsinn", sagte die Blondine.

"Moment, Sie müssen mich schon ausreden lassen."

"Okay, ich hör Ihnen zu. Ich halt das aber trotzdem für Schwachsinn."

Marianne sagte: "Wollen wir nicht die Plätze tauschen, dann sitzen Sie nebeneinander."

Schnurrbart legte ihr die Hand auf den Arm. "Immer langsam mit den jungen Pferden, Lady. Sie sollten sich das auch mal anhören."

Erst wollte Marianne protestieren, doch dann schwieg sie lieber, um keinen Streit anzufangen. Sie starrte wieder in ihren Tequila.

"Okay", sagte Schnurrbart. "Sie kennen doch die Geschichte von Adam und Eva, ja?" "Klar", sagte Strohhaar. "Glauben Sie das?"

"Dass er der erste Mann und sie die erste Frau war?"

"Ja."

"Nee, eigentlich nicht. Sie etwa?"

"Ja, klar doch." Er tätschelte seinen Schnurrbart, als müsste er einen hektischen Hamster beruhigen. "Die Bibel sagt schließlich, dass das so gewesen ist. Erst war Adam da, dann wurde Eva aus seiner Rippe erschaffen."

Marianne trank. Sie trank bei vielen Gelegenheiten. Vor allem auf irgendwelchen Partys. Aber auch in Bars wie dieser, in denen sie viel zu oft war - meist um einen Mann kennen zu lernen, in der Hoffnung, dass sich etwas Ernstes daraus entwickelte. Heute Abend hatte sie allerdings kein Interesse an einer Männerbekanntschaft. Heute trank sie, um sich zu betäuben, und bisher mit großem Erfolg. Wenn sie sich etwas entspannte, konnte sie dem hirnlosen Geplapper zur Zerstreuung zuhören. Es vertrieb den Schmerz.

Sie hatte Mist gebaut.

Wie immer.

Alles auch nur halbwegs Rechtschaffene und Anständige in ihrem Leben hatte sie auf der Suche nach ihrem nächsten unerreichbaren Ziel so schnell wie möglich hinter sich gelassen. Dadurch verharrte sie in einem Zustand ewiger Langeweile mit ein paar wenigen, jämmerlichen Höhepunkten. Sie hatte etwas Gutes zerstört, und jetzt, wo sie versucht hatte, es wieder zurechtzurücken, tja, da hatte Marianne auch das noch in den Sand gesetzt.

Früher hatte sie vor allem diejenigen verletzt, die ihr am nächsten standen. Es gab einen exklusiven Club von Personen, die sie emotional verstümmelte hatte - die Menschen, die sie am meisten liebte. Aber jetzt, in einer neuen Kombination aus Idiotie und Selbstsucht, war es ihr gelungen, auch ein paar Fremde auf die Opferliste des fortlaufenden Marianne-Massakers zu setzen.

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund erschien es ihr schlimmer, Fremde zu verletzen. Schließlich fügten wir all denjenigen, die wir liebten, Schmerzen zu. Aber wenn man Unschuldige mit hineinzog, gab das ein schlechtes Karma.

Marianne hatte ein Leben zerstört. Vielleicht sogar mehr als eins.

Wozu?

Um ihr Kind zu schützen. Das hatte sie wenigstens geglaubt.

Blöde Kuh.

"Okay", sagte Schnurrbart. "Adam hat also Eva hervorgebracht, oder wie immer man das damals genannt hat."

"Das ist doch vollkommen sexistischer Scheiß", sagte Strohhaar.

"Aber das Wort Gottes."

"Das die Wissenschaft längst widerlegt hat."

"Jetzt warten Sie doch mal kurz, schöne Frau, und lassen Sie mich ausreden." Er hob die rechte Hand. "Hier haben wir Adam ...", dann hob er die linke, "... und hier Eva. Die sind also beide im Garten Eden, stimmt's?"

"Stimmt."

"Adam und Eva kriegen dann zwei Söhne. Kain und Abel. Und dann bringt Abel Kain um."

"Kain bringt Abel um", korrigierte Strohhaar.

"Sind Sie sicher?" Er runzelte die Stirn, überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. "Ach, ist ja auch egal. Einer von beiden stirbt."

"Abel stirbt. Kain bringt ihn um."

"Sind Sie wirklich ganz sicher?"

Die Strohhaarige nickte.

"Okay, also bleibt Kain übrig. Die Frage lautet also, mit wem sich Kain vermehrt hat. Tja, die einzige verfügbare Frau ist also Eva, und die ist auch nicht jünger geworden. Aber wie hat die Menschheit dann überlebt?"

Schnurrbart sah sich erwartungsvoll um, als wartete er auf Applaus. Marianne rollte die Augen.

"Sehen Sie das Problem?"

"Vielleicht hat Eva noch ein Kind gehabt. Eine Tochter." "Und dann hatte er mit seiner Schwester geschlafen?", fragte Schnurrbart.

"Klar. Damals hat's doch jeder mit jedem getrieben, oder? Das ging doch schon bei Adam und Eva los. Am Anfang muss es Inzest gegeben haben."

"Nee", sagte der Schnurrbärtige.

"Nicht?"

"Inzest wird in der Bibel ganz eindeutig verboten. Darum kommen wir jetzt zur Wissenschaft. Darauf wollte ich von Anfang an hinaus. Wissenschaft und Religion können nämlich wirklich nebeneinander bestehen. Hier kommt jetzt Darwins Evolutionstheorie ins Spiel."

Strohhaar wirkte wirklich interessiert. "Und wie soll das gehen?"

"Überlegen Sie doch mal. Von wem stammen wir denn ab, wenn wir diesen Darwinisten Glauben schenken?" "Vom Affen."

"Genau. Vom Affen. Kain wird also verstoßen und wandert ganz allein über diesen prächtigen Planeten. Können Sie mir soweit folgen?"

Schnurrbart tippte Marianne auf den Arm, um sich auch ihre Aufmerksamkeit zu sichern. Im Schneckentempo drehte sie den Kopf zu ihm um. Wenn du diesen Porno-Schnurrbart abnimmst, dachte sie, würdest du eigentlich ganz anständig aussehen.

Marianne zuckte die Achseln. "Ich denk schon." "Prima." Er lächelte und zog eine Augenbraue hoch. "Und Kain ist doch ein Mann, oder?" Strohhaar wollte auch wieder beachtet werden. "Klar." "Also hat er ganz normale männliche Bedürfnisse, stimmt's?" "Stimmt."

"Er läuft da also über die Erde. Und dabei sticht ihn der Hafer. Das ist ein ganz normales Bedürfnis.


Kundenbewertungen zu "Sie sehen dich" von "Harlan Coben"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen   gut)
  ausgezeichnet
  sehr gut
 
(1)
  gut
 
(2)
  weniger gut
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Bewertung von domel aus Berlin am 12.03.2011   gut
Die Handlung des Buches ist sehr eigentlich sehr komplex. Es kommen viele verschiedene Personen vor, die man erstmal auseinander halten muss, was manchmal gar nicht so leicht fällt. Dann entstehen zeitgleich zwei Tragödien, die auf dem ersten Blick nichts gemeinsam haben und letztendlich doch zusammen gehören.

Dennoch würde ich es empfehlen, da es mich doch auf eine Art und Weise gefesselt hat, dass man einfach nicht aufhören konnte zu lesen.

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Bewertung von Nica am 10.02.2010   gut
Gut, aber mehr leider nicht.
Ich habe von einem Bestseller des letzten Jahres mehr erwartet. Manchmal ist es schleppent, und vorhersehbar. Leider nur gut.

0 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Fogger am 04.12.2009   sehr gut
"Ein wahnsinnig spannender Page-Turner. Sie sollten 'Sie sehen dich- nur lesen, wenn Sie am nächsten Morgen nichts Wichtiges vorhaben, denn dieses Buch wird Sie die ganze Nacht wach halten." San Francisco Chronicle


Also so spannend fand ich das Buch auch wieder nicht. Aber es liest sich sehr gut und flüssig, die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sich jeden vorstellen. Die Geschichte selbst ist auch klasse, finde es total klasse wie alles am Schluss zusammenläuft. War mein 1. Harlan Coben Buch und nicht mein letztes.

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