Leseprobe zu "Shekinah" von Mark Benecke; LaShTal-NHSH; Asenath Mason
VORWORTHerzlich willkommen zur nunmehr elften Ausgabe von Shekinah, oder kabbalistisch ausgedrückt, zur Ausgabe Eins jenseits der Zehn.In dieser Ausgabe haben wir dieses Mal darauf verzichtet, lange Beiträge zu splitten. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass unsere Leser nicht 6 Monate auf die Fortsetzung warten sollen, und wir sind uns sicher in Eurem Sinne zu handeln.Was erwartet den Leser dieses Mal? Am Anfang reisen wir von der Levante, wo wir die unzähligen Metamorphosen der Göttin Asherah, spätere Gemahlin des biblischen Jaweh, kennen lernen, weiter nach Ägypten. Dort wartet die (vermutlich) sumerische Göttin Kadesch auf uns zu der wir bereits bei demBeitrag zur Asherah zarte Kontakte knüpften , und folgen ihrer Spur bis hin zu unserer Zeit. Hiernach finden wir uns in der Renaissance wieder, denn hierhin führt uns Asenath Mason in ihrem Auszug aus ihrem Buch Sol Tenebrarum, einer okkulten Studie der Melancholie.Ganz besonders freuen wir uns auf den Beitrag von dem Tschechen Prof. Milan Nakone ný, der uns einen interessanten Einblick in die Theurgische Schule in Prag gibt. Der Autor war eine lange Zeit der Vorsitzende der von ihm beschriebene Gruppe Universalia und hatte in der so genannten Zeit der Normalisierung Berufs- und Publikationsverbot und ist trotzdem der Autor von fast 30 Büchern zu den Themen Magie, Geschichte und Psychologie.
Nachdem wir uns über Magick uns ihre Funktionalität informiert haben und Bekanntschaft mit einer weiteren Göttin, der Bala Tripura Sundari, geht es in die ferne Zukunft, genauer gesagt ins Jahr 300 nach Wiedereinführung des Heidentums. Dort lauschen wir besinnlich einen Vortrag an einer Volkshochschuleüber das so genannte Neuchristentum, dessen Vertreter ( ) gerne als rückwärtsgerichtete Romantiker, esoterische Spinner und weltfremde Tagträumer abgetan (werden). Viele sind es wohl auch. Zum Schluss berichtet uns Dr. Mark Benecke in seinem Beitrag Wahrheit und Vision von einem Test mit einem Medium,welcher er durchgeführt hat.Mit dieser Ausgabe wird unsere langjährige Lektorin Sabine das Redaktionsteam verlassen, ihr Beruf macht es unmöglich sich wie bisher um das Lektorat zu kümmern. Das restliche Redaktionsteam wünscht ihr viel Freude und dankt ihr für das eingebrachte Engagement
Euer Redaktionsteam