Die Motive: Amerika als mythischer Projektionsraum, das Genrekino
und seine Regeln, Rituale und Gewalt in Männerbünden. Die Ästhetik:
übernahe Großaufnahmen, die rabiat gegen atemberaubende
Weitwinkeltotalen geschnitten werden; eine enge Verbindung von
Musik und Ironisierungen, Brüchen und Stilisierungen. Ohne Zweifel
war der italienische Regisseur Sergio Leone ein auteur, ein
Filmemacher mit eigenen Themen und deutlich erkennbarer
Handschrift. Und er inszenierte einige der größten Erfolge des
europäischen Kinos: Bereits sein erster Western FÜR EINE HANDVOLL
DOLLAR avancierte zu einem der einträglichsten Nachkriegsfilme
Italiens, begründete den Italowestern und etablierte Clint Eastwood
als Star. Mit SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD schuf Leone einen der
berühmtesten Western überhaupt und mit seinem Spätwerk ES WAR
EINMAL IN AMERIKA die definitive Hommage an den Gangsterfilm. Sein
Oeuvre verdient es, neu entdeckt zu werden, zumal gegenwärtige
Hollywoodregisseure von den Coen-Brüdern bis zu Tarantino auf die
von ihm etablierten filmischen Mittel zurückgreifen.
Das Buch beleuchtet die wiederkehrenden Themen und Motive in Leones
Filmen, untersucht den innovativen Einsatz von Filmmusik und
Sounddesign, Kameraarbeit und Montage und spürt postmodernen
Aspekten sowie dem zeitgeschichtlichen und kulturellen Hintergrund
seines Werks nach.
"Die definitive Studie über Leones Werk und Wirken." (Die Welt)<br/><br/>"Eine verdienstvolle Analyse." (Darmstädter Echo)<br/><br/>"Ein aufwendig gestaltetes, fakten- und kenntnisreich geschriebenes Buch, das für jeden Filmliebhaber ein Fest sein dürfte und in einer Sprache geschrieben ist, die auch für Nicht-Fachleute verständlich ist." (Wiesbadener Kurier)
"Die definitive Studie über Leones Werk und Wirken." (Die Welt) "Eine verdienstvolle Analyse." (Darmstädter Echo) "Ein aufwendig gestaltetes, fakten- und kenntnisreich geschriebenes Buch, das für jeden Filmliebhaber ein Fest sein dürfte und in einer Sprache geschrieben ist, die auch für Nicht-Fachleute verständlich ist." (Wiesbadener Kurier) "Steinwenders Werkanalyse ist weit mehr als eine akademische Fleißarbeit, sie ist ein Vergnügen. Ein Buch fürs Fachpublikum und Fans." (Neue Osnabrücker Zeitung)
Harald Steinwender, Studium der Filmwissenschaft, Publizistik und Philosophie in Mainz, Mitbegründer der Filmzeitschrift Screenshot. Promotion an der Universität Mainz, dort 2007 und 2008 Lehrbeauftragter am Institut für Filmwissenschaft, zur Zeit freier Autor und Übersetzer.
Ein Marktplatz-Angebot für "Sergio Leone" für EUR 20,00
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