Scott & Amundsen : Dramatischer Kampf um den Südpol. - Huntford, Roland

Roland Huntford 

Scott & Amundsen : Dramatischer Kampf um den Südpol.

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Scott & Amundsen : Dramatischer Kampf um den Südpol.

Das berühmteste Duell in der Geschichte der Polarexpedition hat bis heute von seiner Faszination und Tragik nichts eingebüßt. Noch immer ranken sich Legenden und Mythen um die wahren Geschehnisse im ewigen Eis. Roland Huntford bringt mit seinem jetzt überarbeiteten und erweiterten Klassiker Klarheit in die Geschichte.


Produktinformation

  • ISBN-10: 3453177908
  • Best.Nr.: 08850335
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.01.2001

Letzte Hoffnung Shackleton
Expeditionen in fiebrigen Ruhm und eisigen Tod – der große Winter der Polarbücher
„Ich trinke auf die Eroberer des Südpols – die Hunde!” Lord Curzon, der Präsident der Königlichen Geographischen Gesellschaft, mischte Beleidigung und Verachtung auf dem Festessen für Roald Amundsen, 1912 in London. Als wenig später bekannt wurde, dass Robert F. Scott und seine vier Begleiter den Südpol als Zweite erreicht und auf dem Rückweg erfroren waren, setzte eine Heroisierung sondergleichen ein. Bis heute steht das Denkmal des tragischen Verlierers Scott nahezu unangekratzt im kollektiven Bewusstsein der Briten – auch Diana Preston poliert es eifrig mit ihrer dramatischen Biografie „In den eisigen Tod” (Robert F. Scotts letzte Fahrt zum Südpol. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 336 S. , 49,80 Mark). Dabei analysiert Preston vorbildlich die psychische Disposition der Expeditionsteilnehmer und ist keineswegs blind für die vielfältigen persönlichen und organisatorischen Schwächen, die zur englischen Niederlage im „Rennen zum Südpol” von 1911/12 führten. Die daraus resultierenden erschwerten Bedingungen nötigen …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

"In einer Sammelbesprechung widmet sich Rolf-Bernhard Essig mehreren Büchern über Polarexpeditionen.
1.) Diana Preston: "In den eisigen Tod" (DVA)
"Etwas zu apologetisch" findet Essig diesen Band, mit dem sich die Autorin seiner Meinung nach in eine Reihe derjenigen Briten stellt, die in Scott bis heute den Helden der Polarexpeditionen sehen. Zwar gefällt dem Rezensenten, dass Preston gut auch die Schwächen von Scott und seiner Expedition analysiert, doch insgesamt scheint es ihm doch ein wenig hagiografisch. Davon abgesehen lobt er jedoch die "schöne" Illustration dieses Bandes.
2.) Roland Huntford: "Scott und Amundsen" (Heyne)
Essig begrüßt ausdrücklich die überarbeitete Neuauflage dieses "packenden" Bandes, in dem der Autor die Schwächen und Stärken der norwegischen und britischen Antarktisexpeditionen genau untersucht. So erfährt der Leser beispielsweise, wie leichtfertig sich Scott auf die gefährliche Reise begeben habe, indem er auf spezielles Training, die richtige Kleidung und die "optimalen " Lebensmittel verzichtete und sich stattdessen auf sein Improvisationstalent verließ. Auch …

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