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| Bewertung von Gurke aus Berlin am 28.01.2012 | |
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Ja mei da ist der nächste Fall scho vorbei.. In Landshut und Umgebung sind alle in heller Aufregung, denn ein Psychopath konnte aus dem Gefängnis mit einem äußerst perfiden Plan entkommen und wird auf seiner Flucht von Rachegedanken bezüglich des werten Herren Richter Moratschek getrieben, der ihm eine Haftstrafe von 15 Jahren eingebrockt hat. Die Polizeiinspektion (PI) Landshut nimmt die Sorgen des verängstigten Mannes allerdings nicht ernst, denn die erste Warnung (eingekratzt in das Eis auf der Frontscheibe) hat sich sozusagen in Dampf aufgelöst als die Kollegen eintreffen und ein Schweinskopf im richterlichen Ehebett verschwindet genauso mysteriös wie er gekommen ist. Franz ist die letzte Hoffnung für den panischen Bekannten und nimmt sich etwas widerwillig der Sache an. Der Kriminalfall nimmt bei "Schweinskopf al dente" im Gegensatz zu den Vorgängern einen größeren Teil ein, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Eberhofers durch das Asyl des Richters ebenfalls in das Visier des Täters gelangen und Franz aktiv werden muss. Der Leser darf sich also auf ein paar Spannungsmomente freuen, die man in diesem Ausmaß bei den anderen Provinzkrimis etwas missen könnte. Durchweg begeistert bin ich von diesem Buch trotzdem nicht, was vermutlich daran liegt, dass ich einen Tag vorher das urkomische Hörbuch zu "Dampfnudelblues" gehört habe und der Nachfolger im direkten Vergleich etwas schwächelt. Vom Cover ist wiederum dieses mein klarer Favorit und der Schweinskopf lächelt genauso selig, wie ihn die Autorin auch beschreibt. Im Verlauf der Handlung brechen beinahe alle Bewohner des beschaulichen Dorfes nach Italien auf, um die Susi aus den Fängen des Machos zu befreien, allerdings wirkt die ganze Situation selbst für Niederkaltenkirchen-Verhältnisse zu überspitzt und nicht mehr glaubhaft. Hinzukommt der ständige Drang des Papas nach seinem Hanf und er verteidigt seine Kifferhöhle (das Wohnzimmer) sogar mit einer Waffe, was nach einiger Zeit (für meine Begriffe) nicht mehr so lustig war. Dafür hat sich Franz weiterentwickelt - er ist noch grantiger geworden und hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Bei dem dienstlichen Besuch einer türkischen Familie gibt er alles und so übt die Autorin auf lustige Weise Kritik an der Einstellung der Türken zu Zwangshochzeiten und verhöhnt ihre Vorliebe für Pfefferminz-Tee, dass es nur so kracht. Sehr korrekte oder pingelige Leser könnten sich an der "Türken-Szene" stören oder sie sogar als fremdenfeindlich abtun, doch wir kennen unseren Franz und wissen, dass er es nicht so ernst meint, was er sagt und in der Realität herrscht sowieso noch ein ganz anderer Ton, dagegen ist der Franz ein friedliches Lämmchen. :-) Ich vermisse den Franzl jedenfalls jetzt schon und hoffe, dass der Nachfolger nicht lange auf sich warten lässt und die Geschichte dann aber wieder ausschließlich in Bayern spielt, denn so ein Ausflug ist zwar amüsant, kann aber mit den Eigenarten der Dorfbewohner und dem gemütlichen Saustall nicht mithalten. Die Rezepte im Anhang sehen wieder sehr köstlich aus und lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Kartoffelsalat der Oma wird bei uns sicherlich auch bald auf den Tisch kommen und deshalb verabschiede ich mich für heute mit einem Zitat: "Wenn ich meine Todesart einmal selber bestimmen könnte, würd ich gern in der Oma ihrer Biersoße ersaufen." |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von R.E.R. am 23.01.2012 |
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Franz Eberhofer ist seit kurzem um einen Stern reicher. Es handelt sich dabei aber nicht etwa um “einen Stern der deinen Namen trägt” oder ein Statussymbol auf vier Rädern. Aus dem Hauptmeister ist der Kommissar Eberhofer geworden, vermittels silbernem Stern auf grünem Grund. “Reißt die erbsengrüne bayerische Uniform unglaublich raus. Wir hier unten in Bayern müssen halt aus wirtschaftlichen Gründen immer noch diese kackefarbenen Fetzen auftragen. Nicht etwa so, wie die anderen Kollegen bundesweit, die in elegantem Blau auf Verbrecherjagd gehen. Nein. Wir fangen unsere Gangster auch in Kacke, keine Frage.” Und auf Gangsterfang geht der frisch Beförderte schon bald. Der berüchtigte Frauenmörder Küstner kann kurz nach seiner Verurteilung aus dem Gefängnis in Landshut fliehen. Noch im Gerichtssaal hat er Richter Moratschek Rache geschworen. Kaum ist der Psychopath entkommen, liegt schon ein blutiger Schweinskopf im Bett des Richters. Und der völlig verängstigte Kadi nistet sich kurzerhand in Niederkaltenkirchen häuslich ein. Der Hof von der Oma und dem Papa wird sein neues Zuhause und der Franz sein persönlicher Bodyguard bis der gemeine Mörder wieder hinter Schloss und Riegel sitzt. “Wann müssen Sie eigentlich wieder zur Arbeit?” frag ich den Richter. “Sobald der Küstner hinter Gittern ist. Vorher tu ich keinen Schritt hier weg. Gell Eberhofer?” Damit meint er den Papa. Dann setzen sie sich einträchtig auf den Boden und versinken in der Antike. Jetzt muss der Küstner aber wirklich gefunden werden. Und zwar umgehend. Weil: mit dem Papa kann man gut leben. Was aber gar nicht geht, sind die beiden im Doppelpack. Also muss ich was tun. Und zwar sofort.” Was der Franz dann unternimmt, liest sich sehr vergnüglich. Alle bekannten Figuren aus den Vorgängerbänden sind wieder mit dabei: Die Oma, die mit einem gepanschten Rotweinkuchen beinahe die nach Altötting wallfahrenden Landfrauen vergiftet. Der Bruder Leopold (“die alte Schleimsau”) der mit Frau und “Sushi” auf dem elterlichen Anwesen Urlaub auf dem Bauernhof macht. Der Metzger Simmerl, dem die Fastenzeit ungeahnte Umsätze verschafft. “Hungrige Männermägen hin oder her, in der Fastenzeit gibt’s kein Abendessen. Der Simmerl verkauft warmes Essen an ausgehungerte Männer und reibt sich abends seine blutigen Hände und frohlockt.” Der “Heizungspfuscher” Flötzinger, der sich in der Apotheke Viagra kauft um Frau Beischl zufrieden zu stellen. “Die Frau Beischl ist eine Nymphomanin, das weiß jeder hier im Dorf. Besonders dann, wenn sie besoffen ist.” Als Ehemann und Schwager der Frau Beischl wieder aus dem Gefängnis entlassen werden, muss Franz dem Sanitärinstallateur allerdings beistehen. Denn die gehörnten Brüder verstehen keinen Spaß. Zu allem Überfluss muss Franz auch noch nach Italien reisen um seine geliebte Susi aus den Klauen ihres italienischen Liebhabers zu befreien. Nach anfänglichem Dolce Vita scheint dieser die ehemalige Verwaltungsangestellte aus Niederkaltenkirchen als billige Arbeitskraft zu missbrauchen. So berichtet es zumindest die Gattin des Metzger Simmerl, die mit ihrem Damenclub nach stressiger Fastenzeit zu einem Erholungsurlaub an den Gardasee aufbricht. Das geht zu weit, finden der Bürgermeister, der Papa und schließlich auch die Oma. Letzteres gibt für den Franz schließlich den Ausschlag zur Rettungsexpedition, auf die ihn die Oma, der Papa und natürlich Richter Moratschek begleiten. Das in diesem Durcheinander noch Zeit ist den Richter vor seinem Rächer zu bewahren, ist nur der Gründlichkeit und dem Eifer von Franz und seinem ehemaligen Kollegen Birkenberger zu verdanken, der auch wieder mit von der Partie ist. Rita Falk hat mit “Schweinskopf al Dente” den dritten Fall für Franz Eberhofer vorgelegt. Ein kurzweiliges, nicht zu ernst zu nehmendes, Lesevergnügen. Zünftig, urig, bayerisch, empfehlenswert. |
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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 12.01.2012 |
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Niederbayrische Ermittlungsposse Wüsste man es nicht besser, so würde einen der wahrlich grausige Einstieg mit einem im Bett eines Richters abgelegten blutigen Schweinskopf an einen beginnenden blutig-brutalen Mafia-Krieg denken, statt an eine zu erwartende Provinzkriminalposse. Die wird es dann schon noch, auch wenn der Kriminalfall eher hinter dem ach so skurrilen und etwas überzeichneten realsatirischen Lebensausruck der Protagonisten im niederbayrischen Alltag in der Hintergrund gerät. Wieder beschreibt die Autorin wunderbar die typischen und untypischen Besonderheiten der Leute im fiktiven Niederkaltenkirchen. Im Vordergrund steht der familiäre Hintergrund des Hauptdarstellers Kommissar Eberhofer. Der ist von einem kiffenden Althippie-Vater und einer Konsumgeilen Großmutter sowie einem angeberischen Bruder umgeben und wohnt in einem umgebauten Schweinestall. Aufgrund der Bedrohung des Richters Moratschek durch den kaltblütigen und schon aus der Haft entschwundenen Dr. Küstner gerät das sonst doch eher beschauliche Leben des inzwischen zum Kommissar avancierten Eberhofer doch ziemlich durcheinander. Zu allem Überfluss ist auch der Verdruss mit seiner geliebten irgendwie Exgeliebten Susi auch noch nicht endgültig ausgestanden. Mit einer gehörigen Portion Humor erzählt Rita Falk wieder allerlei Bedeutendes über den Fall, oftmals mehr Unbedeutendes über die privaten Entwicklungen rund um den Franz Eberhofer und dessen Familie. Die doch immer wieder erstaunlichen, aberwitzigen Ideen seines Vaters, die plötzliche Notsolidarität mit dem bedrohten Richter, der Hals-über-Kopf-Italienurlaub der ganzen Sippe samt Freunden und anhängigen und irgendwie auch zu Recht eifersüchtigen Frauen lassen keine Langeweile aufkommen. Unterhaltung mit hin und wieder aufblitzender Verbindung zu einem Kriminalfall könnte man die Geschichte nennen. Einen kleinen Mehrwert bieten wieder die Originalrezepte für einige Bayrische Schmankerl zum Nachkochen. Das Wasser im Mund ist schon zusammengelaufen und die atmosphärische Stimmung hat man nach der Geschichte auch. Ein Kriminalfall wäre lediglich ein belletristisches Dessert. (c) 1/2012 Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay. |
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| Bewertung von Suki78 aus Niederbayern am 02.01.2012 | |
| Echt empfehlenswert - hab das Buch auf 2 Tage verschlungen - die anderen beiden Bücher kann ich auch nur empfehlen - Hoffe der 4 Band folgt bald! |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 21.12.2011 |
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| Wie schon in Rita Falks Vorgängerromanen ticken die Uhren auch in „Schweinskopf al dente“ ein wenig gemütlicher. In ihrem neuen derb-schrägen Bayernkrimi muss Kommissar Eberhofer erneut viele kriminelle Brandherde löschen. Und das macht er auf seine ganz eigene Art, mit viel Herz, Witz und Bauernschläue. Wie Rita Falk selbst sagt, schöpft sie ihre Roman-Ideen oftmals aus Erinnerungen an ihre eigene Kindheit, die sie im Niederbayerischen verbracht hat. So kann sie authentisch und mit viel trockenem Humor von den liebenswerten kleinen Schwächen der Menschen in der tiefen Provinz berichten. „Schweinskopf al dente“ kommt zwar nicht ganz an seine beiden Vorgänger „Dampfnudelblues“ und „Winterkaroffelknödel “ heran, ist aber wieder amüsant-leichte Unterhaltung aus Niederbayern, einschließlich echt bayerischer Rezepte. |
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| Bewertung von linchen am 15.12.2011 | |
| Habe dieses Buch in 2 Tagen durchgelesen, und habe wieder herzhaft gelacht. Franz Eberhofer und Familie sind einfach der Brüller. Da wird der eigentliche Kriminalfall fast zur Nebensache. Ganz wie in den beiden Büchern vorher. Absolut lesenswert! Freu mich schon auf weitere Geschichten von Franz, Oma und Sushi. |
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| Bewertung von Mama 01 aus Koblenz am 14.12.2011 | |
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Das Buch ist noch besser wie die Vorgänger. Spannend und lustig, man kann nicht aufhören zu lesen. Leider geht auch das beste Buch zu Ende, und dann denkt man nur: " Wann kommt endlich der 4 Fall des Kommisar Eberhofer"? Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook |
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Bewertung von MaWiOr aus Halle am 05.12.2011 |
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Nach ihren beiden Bestsellern „Winterkartoffelknödel“ (dtv 24810) und „Dampfnudelblues“ (dtv 24850) legt Rita Falk (Jg. 1964) nun mit „Schweinskopf al dente“ ihren dritten bayrischen Provinzkrimi vor. Es ist gleichzeitig der dritte Fall für den Dorfgendarmen Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen, der nun endlich zum Kommissar befördert wurde. Die Geschichte beginnt mit einer ausgesprochenen Schweinerei: Richter Moratschek findet beim zu Bett gehen in seiner Schlafmütze einen blutigen Schweinskopf. Wahrlich ein makabres Betthupferl. Für den dienstbeflissenen Franz steht jedoch eindeutig fest: der Übeltäter kann nur Dr. Küster sein, denn den hat Richter Moratschek gerade 15 Jahre aufgebrummt. Der Typ soll seine Geliebte auf dem Gewissen haben. Der Unhold ist jedoch flüchtig. Als Gefangener hatte er einen Herzanfall vorgetäuscht und den Transport ins Krankenhaus zur Flucht genutzt. Nun will er Rache an Moratschek. Er will ihn abschlachten wie ein räudiges Vieh. Also macht sich Franz daran, den flüchtigen Psychopaten zu finden. Doch da geschehen noch andere merkwürdige Dinge in Niederkaltenkirchen. So muss das halbe Dorf nach dem Verzehr von Omas Rotweinkuchen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Außerdem belagern Termiten das Büro von Franz und die Gattin des Richters wird mit einem mysteriösen „Cousin“ gesehen. Ja, es ist schon ein Scheißstress bei der Polizei. Franz hat die Nase gestrichen voll und so macht er sich auf in Richtung Gardasee … doch daheim in Niederkaltenkirchen läuft Dr. Küster immer noch frei herum. Fazit: Wieder ein unterhaltsamer Krimi mit dem schon bekannten Personal und natürlich gibt es auch die obligatorischen Rezepte von der Oma. Bis zur letzten Seite ein kurzweiliger Lesespaß. Manfred Orlick |
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| Bewertung von Bücherwurm am 28.11.2011 | |
| Wer bereits die ersten 2 Bücher gelesen hat, hat vermutlich, wie ich auch, sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet.. Ich habe dieses Buch in 2Tagen gelesen und war wieder total begeistert.Das ist für Leute aus Bayern, bzw. sem süddeutschen Raum nicht ungewöhnlich, da es sehr viwl Lokalkolorit enthält.Ich bin begeistert und hoffe auf eine Fortsetzung. |
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| Bewertung von Sprottenkopf aus Laboe am 25.11.2011 | |
| In bester Tradition der beiden Vorgängeromane verbreitet auch dieses Werk wieder absolutes Lesevergnügen. Da ist es oftmals nicht mehr mit Schmunzeln getan, da heißt es Ablachen ohne Ende. Ich hoffe, Frau Falk bleibt auch in naher Zukunft ihrem Schreibstil treu und schenkt uns weitere Geschichten um den Franz und seine Oma. Ich freue mich darauf. |
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