Schneewittchen muss sterben - Neuhaus, Nele
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Nele Neuhaus 

Schneewittchen muss sterben

Kriminalroman. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Schneewittchen muss sterben

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

Produktinformation


  • Verlag: (List Tb.)
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 535 S.
  • Seitenzahl: 544
  • List Taschenbücher Nr.60982
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 126mm x 44mm
  • Gewicht: 456g
  • ISBN-13: 9783548609829
  • ISBN-10: 3548609821
  • Best.Nr.: 28005856
»Nele Neuhaus versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.« krimi-couch.de

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Schon allein wegen ihres Schweren Anfangs gönnt Katharina Granzin der Bestseller-Autorin Nele Neuhaus den Erfolg, ihre ersten Romane hat sie im Selbstverlag gedruckt und in ihrer Garage und an Tankstellen verkauft. Dass Neuhaus' Krimis auch noch spannend zu lesen sind, macht die Sache für die Rezensentin perfekt. Im vorliegenden Fall geht es um einen Mann, der nach zehn Jahren im Knast in sein Dorf zurückkehrt und natürlich sofort in Verdacht gerät, als ein junges Mädchen verschwindet. Beste Krimikost hat Granzin hierbei genossen, und sie betont, dass "Schneewittchen muss sterben" deshalb im Taunus spielt, weil die Autorin dort lebt, nicht weil sie die Erfolgsmarke "Regionalkrimi" bedienen möchte.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Nele Neuhaus versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.« krimi-couch.de

»Nele Neuhaus versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.« krimi-couch.de
Nele Neuhaus arbeitete in einer Werbeagentur und studierte Jura, Geschichte und Germanistik. Heute lebt die Pferdenärrin mit Mann und Hund im Vordertaunus. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen und gehört zu den meistgelesenen deutschen Krimiautoren.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.4 von 5 Sterne bei 56 Bewertungen **** sehr gut
(aus 56 Bewertungen)
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Bewertung von allegra am 19.01.2012 ***** gut
Das Buch stand während Monaten auf den Spitzenplätzen der Bestsellerlisten, begegnete einem in Riesenstapeln in jeder Buchhandlung und wird allgemein mit großer Begeisterung gelobt. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Durch häufige Perspektivwechsel die durch cliffhanger voneinander abgesetzt sind, wird die Spannung durchgehend hoch gehalten, teilweise driftet die Spannung aber auch in Folge der vielen Personen in Hektik ab. Der Krimi liest sich so leicht, dass man ihn sich locker auch in einer unruhigen Umgebung zu Gemüte führen kann; eine ideale Lektüre für die S-Bahn.
Insgesamt hat mich das aber leider nicht wirklich befriedigt. Obwohl die Hauptpersonen durchaus mit einer gewissen Tiefe charakterisiert werden, empfinde ich das ganze Buch als eher oberflächlich. Die Protagonisten werden relativ früh und gut und böse eingeteilt und es ist relativ bald absehbar, wer als Bösewicht die Strippen zieht.

Vom Sprachlichen her ist es mir zu einfach gehalten. Der Schreibstil ist sehr gerade aus, sehr anschaulich, lässt aber wenig Spielraum für eigene Vorstellungen und Gedanken.
Inhaltlich sehe ich den einzigen Anspruch darin, dass eine Vielzahl von Personen eingeführt werden, von denen ich aber am Ende nicht sicher bin, ob sie einfach offene Enden darstellen oder ob es sich um cliffhanger handeln soll und sie in späteren Bänden wieder aufgegriffen werden.
Die Motive für die Morde sind sexueller Natur bzw. Habgier und Geltungssucht. Ich hoffe nicht, dass im Taunus die Strafdelikte tatsächlich in dieser Reihenfolge vorkommen, aber auch für einen Krimi ist es für mich etwas zu dick aufgetragen. Die Dorfgemeinschaft ist sehr flach beschrieben, das Volk ist als boshaft, schwatzhaft, relativ ungebildet und unsympathisch beschrieben.

Generell werden mir zu viele Klischees und Sehnsüchte bedient. Die Protagonisten sind relativ jung angesichts des beruflichen Erfolgs, den sie bereits errungen haben. Oliver von Bodenstein, ist adlig; seine Eltern besitzen ein Gut mit Pferdezucht. Er ist verheiratet mit einer erfolgreichen Frau, und obwohl sie zusammen ein Baby haben, können sich beide Ehepartner beruflich frei entfalten und brauchen offensichtlich kaum Rücksicht auf familiäre und häusliche Pflichten zu nehmen. Pia Kirchhoff, liiert mit dem Direktor des Opelzoos, ist vom Beruf her zeitlich sehr engagiert und schafft es dennoch nebenbei einen kleinen Bauernhof zu betreiben, was die aktuelle Sehnsucht nach dem Landleben auf eine ziemlich kitschige Weise bedient. Dazu fahren alle wichtigen Personen natürlich noch adäquate Luxuskarossen, was mir persönlich etwas zu sehr in die Richtung „Schleichwerbung“ geht.

Ein solider Regionalkrimi, der lockere, gute Unterhaltung bietet. Aber vermutlich nicht unbedingt ein Buch, an das ich mich noch nach Jahren erinnern werde.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 19.01.2012 ***** ausgezeichnet
Lügen über Lügen
Ein sehr, sehr guter Krimi, den ich wirklich weiterempfehlen möchte! Ich habe "Wer Wind sät" soeben begonnen zu lesen und bin sehr gespannt, ob Nele Neuhaus mich auch mit diesem Buch begeistern kann. "Schneewittchen muss sterben" ist wirklich genial geschrieben und auch wenn die Handlung manchmal etwas wirr ist, da so viele Personen daran beteiligt sind, fügt sich hinterher alles zu einem Stück zusammen und hinterlässt einen wunderbaren Krimi mit genau dem Kribbeln, den ich mir gewünscht habe, als ich anfing zu lesen. "Schneewittchen muss sterben" ist für alle Krimifans ein Muss! Nele Neuhasu muss man tatsächlich gelesen haben. Auch wenn jeder Band in sich abgeschlossen ist, schadet es nicht auch die anderen zu lesen, aber es schadet auch nicht, direkt mit dem vierten Band zu beginnen, denn man versteht dennoch alles. Um das Ermittlerduo besser zu verstehen, lohnt es sich aber in die vorherigen Bände hineinzulesen. Vera Kaltenbach die alte Hexe aus "Tiefe Wunden " wird am Anfang kurz erwähnt, aber ansonsten ist "Schneewittchen muss sterben" ein in sich abgeschlossener Krimi. Ich wünsche euch viel Spaß beim Schmökern! Ich denke es wird euch auch packen und ihr begreift warum die Taunuskrimis so erfolgreich sind.

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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012 ***** weniger gut
Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine Rezension zu schreiben, die nicht zu viel verrät, aber dennoch begründet, wie ich zu meiner Einschätzung komme.

Ein junger Mann wird wegen Doppelmordes 10 Jahre hinter Gitter geschickt. Die Leichen wurden nie gefunden. Eine ganze Dorfgemeinschaft schweigt und lässt einen Unschuldigen aus ihren Reihen im Knast schmoren, um zwei andere aus ihren Reihen zu schützen.

Die um diese Basis konstruierte Story ist hanebüchen und mit ein paar Zufällen zu viel versehen, um glaubwürdig zu sein Trotzdem ist die Auflösung schon früh vorhersehbar. Das Ende im Stil eines drittklassigen amerikanischen Thrillers ist dann echt zu viel des "Guten".

Vielleicht habe ich auch einfach nur schon zu viele gute Thriller gelesen, um mich mit so etwas zufrieden geben zu können. Ich habe mir das Ganze verfilmt vorgestellt und mich gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis 90 % aller Zuschauer schlafen..... Schade, denn die Kurzbeschreibung klang viel versprechend!

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Bewertung von Nefret am 18.12.2011 ***** sehr gut
Zehn Jahre saß Tobias Sartorius im Gefängnis, weil er als Jugendlicher zwei Mädchen ermordet haben soll. Aus dem Gefängnis entlassen, schlägt ihm in seinem Heimatort Hass und Angst entgegen. Die Stimmung spitzt sich zu, als ein junges Mädchen verschwindet. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln.

Nicht ohne Grund war „Schneewittchen muss sterben“ in den Bestsellerlisten zu finden. Der vierte Teil der Reihe um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ist spannend, aber vor allem auch düster, bedrückend und komplex.

Wer hat die beiden Mädchen wirklich ermordet? War es tatsächlich Tobias oder wurde er zu Unrecht verurteilt? Dies sind die zentralen Fragen, die sich in diesem Krimi stellen. Es spannend, die Auflösung zu verfolgen. Doch was dieses Buch so fesselnd macht, ist die Atmosphäre. In Tobias' Heimat herrscht Misstrauen und Missgunst. Die Menschen sind schnell bereit, das schlimmste von ihren Nachbarn zu vermuten.

Einziger Kritikpunkt ist das Ende bzw. die Lösung des Falls. Ohne das Ende verraten zu wollen, kann ich nur sagen, dass ich die schicksalshaften Ereignisse in Kombination zu konstruiert fand.

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Bewertung von Tina W. am 17.11.2011 ***** ausgezeichnet
Dies war mein erster Neuhaus-Krimi. Und ich bin absolut begeistert von dieser Schrifstellerin.
Es läßt sich leicht lesen und hat über die gesamte Handlung eine sehr gute Spannung. Und es sind immer wieder unerwartete Überraschungen dabei. Ich kann es absolut weiterempfehlen!!

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Bewertung von scheld aus haiger am 07.11.2011 ***** ausgezeichnet
Das ist mein erstes E-Book. Ich kann die Autorin und E-Books im Allgemeinen empfehlen.
Die Bücher von Nele Neuhaus sind ähnlich aufgebaut wie die Kluftinger-Serie. Wenn man erst mal angefangen hat, "muss" man natürlich auch den nächsten Band lesen. Und mein Bücherschrank quillt nun nicht mehr über, da das Beste am E-Book das Platzsparen ist.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von KiKi66 aus Nordhessen am 23.08.2011 ***** ausgezeichnet
Überraschung!!!
Mein erster Neuhaus Krimi per Zufall an der Supermarktkasse. Das Buch liest sich flüssig und schnell und die Spannung wird wirklich bis auf die letzte Seite gehalten. Es gibt keine Stelle in denen man vor Spannung das Buch weglegen muss. Aber es ist spannend genug, dass man das Buch nicht weglegen mag. Ein kleines Dorf im Taunus und seine Geheimnisse die nach 11 Jahren zum Vorschein kommen und man kann hoffen, dass der Gerechtigkeit endlich Genüge getan werden. So und ich muss jetzt Nele Neuhaus chronologisch entdecken. Nach dem Buch will man mehr auch von den Kommissaren.

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Bewertung von rosenrot aus 44866 Bochum am 14.08.2011 ***** ausgezeichnet
Anläßlich einer NDR-Talkshow habe ich Nele Neuhaus kennengelernt. Ich wurde neugierig und habe ihr
Buch bestellt. Bisher war ich nicht so der Krimi-Fan. Dieses Buch hat mich jedoch von der ersten bis
zur letzten Seite ständig überrascht und der Spannungsaufbau in dieser Form ist mir völlig neu.
Es wurden bereits 2 weitere Bücher von mir bestellt. Voller Ungeduld warte ich auf das Eintreffen.
Marlies Ewers

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Bewertung von Turtle aus Northeim am 29.07.2011 ***** ausgezeichnet
Der Kriminalroman mit dem Titel „Schneewittchen muss sterben“ wurden von der Autorin Nele Neuhaus geschrieben und handelt um das Geheimnis eines gefundenen Skeletts: An einem kalten Wintertag entdecken Bauarbeiter, in der Nähe eines alten und schon längst stillgelegten Flugplatz der US-Armee, ein Skelett. Die Kommissare Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein stehen vor einem großen Rätsel, zumal in den letzten Jahren niemand als vermisst gemeldet wurden ist und wenn doch stellte sich der Suche als harmlos heraus. Doch dann wird wenig später eine Frau tot unter einer Brücke aufgefunden. Für die Kommissare steht eins fest: da muss jemand nach geholfen haben. Aber stehen die beiden Toten irgendwie in einem Zusammenhang? Die Ermittlungen führen die Kommissare weit zurück in die Vergangenheit. Vor vielen Jahren verschwanden in einem kleinen Ort namens Altenheim zwei junge Mädchen. Ein Indizienprozess begann, der auch wenig später einen mutmaßlichen Täter ins Gefängnis brachte. Mittlerweile ist der damalige Täter jedoch wieder auf freien Fuß und ist in seine Heimat zurückgekehrt. Doch dann wird wieder ein junges Mädchen als vermisst gemeldet…
Mir hat der Kriminalroman sehr gut gefallen, da einfach nur atemberaubend spannend ist und sehr authentisch ist. Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich, wodurch die Handlung noch realistischer wirkt. Die Autorin hat sehr detailliert geschrieben. Das ermöglicht den Lesern einen genauren Einblick in die einzelnen Protagonisten. Ich kann dem Zitat auf dem Buchrücken noch zustimmen „Nele Neuhaus versteht perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.“ (von krimi-couch.de). Daher würde ich diesen Kriminalroman auf alle Fälle weiter empfehlen.

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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011 ***** ausgezeichnet
Mein erstes Nele Neuhaus Buch
aber sicher nicht mein letztes. Ich war angenehm überrascht von dem Buch, eine (für mich) neue deutsche Autorin. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich die ersten Bände hätte lesen müssen, die Handlung war unabhängig und das Buch kann auch einzeln gelesen und verstanden werden.

Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, die Sprache war flüssig und der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Spannung hoch zu halten. Dass Tobias unschuldig war dachte sich der Leser schon am Anfang, wird dann aber auf eine falsche Fährte geführt. Sehr gut beschrieben auch die Einwohner des kleinen Dorfes in dem jeder jeden beschützt und dicht hält. Da ist man direkt mitten drin und fühlt mit.

Sehr gut gelungen!!!

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Produktinformation
  • Verlag: (List Tb.)
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 535 S.
  • Seitenzahl: 544
  • List Taschenbücher Nr.60982
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 126mm x 44mm
  • Gewicht: 456g
  • ISBN-13: 9783548609829
  • ISBN-10: 3548609821
  • Best.Nr.: 28005856

Leseprobe

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Kurzbeschreibung

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

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4.4 von 5 Sterne bei 56 Bewertungen ****
sehr gut
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Bewertung von allegra am 19.01.2012
*****
gut
Das Buch stand während Monaten auf den Spitzenplätzen der Bestsellerlisten, begegnete einem in Riesenstapeln in jeder Buchhandlung und wird allgemein mit großer Begeisterung gelobt. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Durch häufige Perspektivwechsel die durch cliffhanger voneinander abgesetzt sind, wird die Spannung durchgehend hoch gehalten, teilweise driftet die Spannung aber auch in Folge der vielen Personen in Hektik ab. Der Krimi liest sich so leicht, dass man ihn sich locker auch in einer unruhigen Umgebung zu Gemüte führen kann; eine ideale Lektüre für die S-Bahn.
Insgesamt hat mich das aber leider nicht wirklich befriedigt. Obwohl die Hauptpersonen durchaus mit einer gewissen Tiefe charakterisiert werden, empfinde ich das ganze Buch als eher oberflächlich. Die Protagonisten werden relativ früh und gut und böse eingeteilt und es ist relativ bald absehbar, wer als Bösewicht die Strippen zieht.

Vom Sprachlichen her ist es mir zu einfach gehalten. Der Schreibstil ist sehr gerade aus, sehr anschaulich, lässt aber wenig Spielraum für eigene Vorstellungen und Gedanken.
Inhaltlich sehe ich den einzigen Anspruch darin, dass eine Vielzahl von Personen eingeführt werden, von denen ich aber am Ende nicht sicher bin, ob sie einfach offene Enden darstellen oder ob es sich um cliffhanger handeln soll und sie in späteren Bänden wieder aufgegriffen werden.
Die Motive für die Morde sind sexueller Natur bzw. Habgier und Geltungssucht. Ich hoffe nicht, dass im Taunus die Strafdelikte tatsächlich in dieser Reihenfolge vorkommen, aber auch für einen Krimi ist es für mich etwas zu dick aufgetragen. Die Dorfgemeinschaft ist sehr flach beschrieben, das Volk ist als boshaft, schwatzhaft, relativ ungebildet und unsympathisch beschrieben.

Generell werden mir zu viele Klischees und Sehnsüchte bedient. Die Protagonisten sind relativ jung angesichts des beruflichen Erfolgs, den sie bereits errungen haben. Oliver von Bodenstein, ist adlig; seine Eltern besitzen ein Gut mit Pferdezucht. Er ist verheiratet mit einer erfolgreichen Frau, und obwohl sie zusammen ein Baby haben, können sich beide Ehepartner beruflich frei entfalten und brauchen offensichtlich kaum Rücksicht auf familiäre und häusliche Pflichten zu nehmen. Pia Kirchhoff, liiert mit dem Direktor des Opelzoos, ist vom Beruf her zeitlich sehr engagiert und schafft es dennoch nebenbei einen kleinen Bauernhof zu betreiben, was die aktuelle Sehnsucht nach dem Landleben auf eine ziemlich kitschige Weise bedient. Dazu fahren alle wichtigen Personen natürlich noch adäquate Luxuskarossen, was mir persönlich etwas zu sehr in die Richtung „Schleichwerbung“ geht.

Ein solider Regionalkrimi, der lockere, gute Unterhaltung bietet. Aber vermutlich nicht unbedingt ein Buch, an das ich mich noch nach Jahren erinnern werde.
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Bewertung von Mel.E aus L. am 19.01.2012
*****
ausgezeichnet
Lügen über Lügen
Ein sehr, sehr guter Krimi, den ich wirklich weiterempfehlen möchte! Ich habe "Wer Wind sät" soeben begonnen zu lesen und bin sehr gespannt, ob Nele Neuhaus mich auch mit diesem Buch begeistern kann. "Schneewittchen muss sterben" ist wirklich genial geschrieben und auch wenn die Handlung manchmal etwas wirr ist, da so viele Personen daran beteiligt sind, fügt sich hinterher alles zu einem Stück zusammen und hinterlässt einen wunderbaren Krimi mit genau dem Kribbeln, den ich mir gewünscht habe, als ich anfing zu lesen. "Schneewittchen muss sterben" ist für alle Krimifans ein Muss! Nele Neuhasu muss man tatsächlich gelesen haben. Auch wenn jeder Band in sich abgeschlossen ist, schadet es nicht auch die anderen zu lesen, aber es schadet auch nicht, direkt mit dem vierten Band zu beginnen, denn man versteht dennoch alles. Um das Ermittlerduo besser zu verstehen, lohnt es sich aber in die vorherigen Bände hineinzulesen. Vera Kaltenbach die alte Hexe aus "Tiefe Wunden " wird am Anfang kurz erwähnt, aber ansonsten ist "Schneewittchen muss sterben" ein in sich abgeschlossener Krimi. Ich wünsche euch viel Spaß beim Schmökern! Ich denke es wird euch auch packen und ihr begreift warum die Taunuskrimis so erfolgreich sind.
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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012
*****
weniger gut
Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine Rezension zu schreiben, die nicht zu viel verrät, aber dennoch begründet, wie ich zu meiner Einschätzung komme.

Ein junger Mann wird wegen Doppelmordes 10 Jahre hinter Gitter geschickt. Die Leichen wurden nie gefunden. Eine ganze Dorfgemeinschaft schweigt und lässt einen Unschuldigen aus ihren Reihen im Knast schmoren, um zwei andere aus ihren Reihen zu schützen.

Die um diese Basis konstruierte Story ist hanebüchen und mit ein paar Zufällen zu viel versehen, um glaubwürdig zu sein Trotzdem ist die Auflösung schon früh vorhersehbar. Das Ende im Stil eines drittklassigen amerikanischen Thrillers ist dann echt zu viel des "Guten".

Vielleicht habe ich auch einfach nur schon zu viele gute Thriller gelesen, um mich mit so etwas zufrieden geben zu können. Ich habe mir das Ganze verfilmt vorgestellt und mich gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis 90 % aller Zuschauer schlafen..... Schade, denn die Kurzbeschreibung klang viel versprechend!
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Bewertung von Nefret am 18.12.2011
*****
sehr gut
Zehn Jahre saß Tobias Sartorius im Gefängnis, weil er als Jugendlicher zwei Mädchen ermordet haben soll. Aus dem Gefängnis entlassen, schlägt ihm in seinem Heimatort Hass und Angst entgegen. Die Stimmung spitzt sich zu, als ein junges Mädchen verschwindet. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln.

Nicht ohne Grund war „Schneewittchen muss sterben“ in den Bestsellerlisten zu finden. Der vierte Teil der Reihe um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ist spannend, aber vor allem auch düster, bedrückend und komplex.

Wer hat die beiden Mädchen wirklich ermordet? War es tatsächlich Tobias oder wurde er zu Unrecht verurteilt? Dies sind die zentralen Fragen, die sich in diesem Krimi stellen. Es spannend, die Auflösung zu verfolgen. Doch was dieses Buch so fesselnd macht, ist die Atmosphäre. In Tobias' Heimat herrscht Misstrauen und Missgunst. Die Menschen sind schnell bereit, das schlimmste von ihren Nachbarn zu vermuten.

Einziger Kritikpunkt ist das Ende bzw. die Lösung des Falls. Ohne das Ende verraten zu wollen, kann ich nur sagen, dass ich die schicksalshaften Ereignisse in Kombination zu konstruiert fand.
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Bewertung von Tina W. am 17.11.2011
*****
ausgezeichnet
Dies war mein erster Neuhaus-Krimi. Und ich bin absolut begeistert von dieser Schrifstellerin.
Es läßt sich leicht lesen und hat über die gesamte Handlung eine sehr gute Spannung. Und es sind immer wieder unerwartete Überraschungen dabei. Ich kann es absolut weiterempfehlen!!
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Bewertung von scheld aus haiger am 07.11.2011
*****
ausgezeichnet
Das ist mein erstes E-Book. Ich kann die Autorin und E-Books im Allgemeinen empfehlen.
Die Bücher von Nele Neuhaus sind ähnlich aufgebaut wie die Kluftinger-Serie. Wenn man erst mal angefangen hat, "muss" man natürlich auch den nächsten Band lesen. Und mein Bücherschrank quillt nun nicht mehr über, da das Beste am E-Book das Platzsparen ist.
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Bewertung von KiKi66 aus Nordhessen am 23.08.2011
*****
ausgezeichnet
Überraschung!!!
Mein erster Neuhaus Krimi per Zufall an der Supermarktkasse. Das Buch liest sich flüssig und schnell und die Spannung wird wirklich bis auf die letzte Seite gehalten. Es gibt keine Stelle in denen man vor Spannung das Buch weglegen muss. Aber es ist spannend genug, dass man das Buch nicht weglegen mag. Ein kleines Dorf im Taunus und seine Geheimnisse die nach 11 Jahren zum Vorschein kommen und man kann hoffen, dass der Gerechtigkeit endlich Genüge getan werden. So und ich muss jetzt Nele Neuhaus chronologisch entdecken. Nach dem Buch will man mehr auch von den Kommissaren.
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Bewertung von rosenrot aus 44866 Bochum am 14.08.2011
*****
ausgezeichnet
Anläßlich einer NDR-Talkshow habe ich Nele Neuhaus kennengelernt. Ich wurde neugierig und habe ihr
Buch bestellt. Bisher war ich nicht so der Krimi-Fan. Dieses Buch hat mich jedoch von der ersten bis
zur letzten Seite ständig überrascht und der Spannungsaufbau in dieser Form ist mir völlig neu.
Es wurden bereits 2 weitere Bücher von mir bestellt. Voller Ungeduld warte ich auf das Eintreffen.
Marlies Ewers
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Bewertung von Turtle aus Northeim am 29.07.2011
*****
ausgezeichnet
Der Kriminalroman mit dem Titel „Schneewittchen muss sterben“ wurden von der Autorin Nele Neuhaus geschrieben und handelt um das Geheimnis eines gefundenen Skeletts: An einem kalten Wintertag entdecken Bauarbeiter, in der Nähe eines alten und schon längst stillgelegten Flugplatz der US-Armee, ein Skelett. Die Kommissare Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein stehen vor einem großen Rätsel, zumal in den letzten Jahren niemand als vermisst gemeldet wurden ist und wenn doch stellte sich der Suche als harmlos heraus. Doch dann wird wenig später eine Frau tot unter einer Brücke aufgefunden. Für die Kommissare steht eins fest: da muss jemand nach geholfen haben. Aber stehen die beiden Toten irgendwie in einem Zusammenhang? Die Ermittlungen führen die Kommissare weit zurück in die Vergangenheit. Vor vielen Jahren verschwanden in einem kleinen Ort namens Altenheim zwei junge Mädchen. Ein Indizienprozess begann, der auch wenig später einen mutmaßlichen Täter ins Gefängnis brachte. Mittlerweile ist der damalige Täter jedoch wieder auf freien Fuß und ist in seine Heimat zurückgekehrt. Doch dann wird wieder ein junges Mädchen als vermisst gemeldet…
Mir hat der Kriminalroman sehr gut gefallen, da einfach nur atemberaubend spannend ist und sehr authentisch ist. Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich, wodurch die Handlung noch realistischer wirkt. Die Autorin hat sehr detailliert geschrieben. Das ermöglicht den Lesern einen genauren Einblick in die einzelnen Protagonisten. Ich kann dem Zitat auf dem Buchrücken noch zustimmen „Nele Neuhaus versteht perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.“ (von krimi-couch.de). Daher würde ich diesen Kriminalroman auf alle Fälle weiter empfehlen.
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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011
*****
ausgezeichnet
Mein erstes Nele Neuhaus Buch
aber sicher nicht mein letztes. Ich war angenehm überrascht von dem Buch, eine (für mich) neue deutsche Autorin. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich die ersten Bände hätte lesen müssen, die Handlung war unabhängig und das Buch kann auch einzeln gelesen und verstanden werden.

Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, die Sprache war flüssig und der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Spannung hoch zu halten. Dass Tobias unschuldig war dachte sich der Leser schon am Anfang, wird dann aber auf eine falsche Fährte geführt. Sehr gut beschrieben auch die Einwohner des kleinen Dorfes in dem jeder jeden beschützt und dicht hält. Da ist man direkt mitten drin und fühlt mit.

Sehr gut gelungen!!!
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

29.01.2011

Schon allein wegen ihres Schweren Anfangs gönnt Katharina Granzin der Bestseller-Autorin Nele Neuhaus den Erfolg, ihre ersten Romane hat sie im Selbstverlag gedruckt und in ihrer Garage und an Tankstellen verkauft. Dass Neuhaus' Krimis auch noch spannend zu lesen sind, macht die Sache für die Rezensentin perfekt. Im vorliegenden Fall geht es um einen Mann, der nach zehn Jahren im Knast in sein Dorf zurückkehrt und natürlich sofort in Verdacht gerät, als ein junges Mädchen verschwindet. Beste Krimikost hat Granzin hierbei genossen, und sie betont, dass "Schneewittchen muss sterben" deshalb im Taunus spielt, weil die Autorin dort lebt, nicht weil sie die Erfolgsmarke "Regionalkrimi" bedienen möchte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

»Nele Neuhaus versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.« krimi-couch.de

Rezensionen und Kritik

»Nele Neuhaus versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.« krimi-couch.de

Rezensionen und Kritik

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Autorenporträt zu "Nele Neuhaus"

Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster/Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und studierte Jura, Geschichte und Germanistik.
Heute lebt die begeisterte Pferdenärrin mit Mann und Hund im Vordertaunus. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen.

58 Marktplatz-Angebote für "Schneewittchen muss sterben" ab EUR 3,00
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