Schmidt liest Proust, m. Audio-CD - Schmidt, Jochen

Jochen Schmidt 

Schmidt liest Proust, m. Audio-CD

Quadratur der Krise

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Produktbeschreibung zu Schmidt liest Proust, m. Audio-CD

Im Juli 2006 begann Jochen Schmidt, täglich 20 Seiten "Auf derSuche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust zu lesen undseine Gedanken zum Buch und seine Erlebnisse während der Lektüre im Internet in einem Blog zu veröffentlichen. Der Reizbestand in der Gegenüberstellung der Welt eines heutigen Lesers und der Welt Marcel Prousts. Dieses einzigartige literarische Projekt entwickelte sich also zweigleisig: Aufzeichnungen zu Schmidts Leben während der Lektüre Reisen, Arbeit, Alltag spiegeln sich in den Aufzeichnungenzum Gelesenen, das klug nacherzählt, zitiert und kommentiertwird. Der tagebuchartige Teil der täglichen Notizen widmet sich den alltäglichen Erfahrungen des empfindsamen Schriftstellers, deren Wahrnehmung aber mit der Zeit durch die Proust-Lektüre beeinflusst wird. Es geht u.a. um Ost und West, den Stasibericht über seine Mutter (Schaffung einer Übersichtzur Person), um kaputte Haushaltsgeräte, widerspenstige Computer, mögliche Gekränktheiten im Umgang mit anderen Menschen (taz). Zudem kam es zu einer unglücklichen und mitbeträchtlichen seelischen Schmerzen verbundenen Liebeserkrankung, deren Heftigkeit durch die Lektüre Prousts wohlnoch befördert wurde. Schmidt liest Proust wendet sich sowohl an Fans von Jochen Schmidt und dessen feinem Humor, als auch an Proust-Enthusiasten und Proust-Neugierige, die die Suche durch die Brille eines heutigen Lesers entdecken möchten. Schmidt liest Proust kann im besten Falle dazu verführen, das Abenteuer einer Proust-Lektüre zu wagen und gleichzeitig Trost spenden, wenn es zu Nebenwirkungen kommt.

Produktinformation


  • Verlag: Voland & Quist
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 608 S.
  • Seitenzahl: 608
  • Singles Bd.16
  • Deutsch
  • Abmessung: 20, 5 cm
  • Gewicht: 860g
  • ISBN-13: 9783938424315
  • ISBN-10: 3938424311
  • Best.Nr.: 23876214
"Lesend sich selbstlesen: Der Schriftsteller Jochen Schmidt arbeitet täglich 20 Seiten Marcel Proust durch und schreibt darüber." (taz)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Michael Maar ist von Jochen Schmidts Buch, in dem er über ein halbes Jahr lang seine tägliche Proust-Lektüre dokumentiert hat, absolut hingerissen, und er schwärmt, es sei das "originellste" Proust-Buch seit Alain de Bottons "How Proust can change your life". Der Autor, alleinerziehender Vater mit Hang zum Manischen, wie uns der Rezensent wissen lässt, hat seine Lese- und Lebenserfahrungen zunächst täglich in einem Blog dokumentiert und darin viel von seinem persönlichen Alltag einfließen lassen, erklärt der Rezensent. Maar findet sogar gewisse Gemeinsamkeiten zwischen Proust und Schmidt - "Selbstbezogenheit", Gedächtnisschärfe und Humor -  und er ist ihm mit höchstem "Vergnügen" durch alle sieben Bände der "Suche nach der verlorenen Zeit" gefolgt, wie er versichert. Dass Schmidt in der DDR aufgewachsen ist, erhöht in den Augen des Rezensenten den Reiz dieser persönlichen Lektüre, denn damit ergibt sich ein äußerst frischer, neuer Blick auf die Proust'sche Welt, der keine Scheu hat, seine fehlenden Kenntnisse dieser bürgerlichen Welt vorzuzeigen, so Maar, der von diesem Buch einfach begeistert ist.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.04.2009

Wie man Mädchen das Klavierspielen austreibt
Die zarte Ader des Manischen: Jochen Schmidt liest Proust, und das täglich und mit Gewinn
Alle Wetter! Vor uns liegt das originellste Buch über „Die Suche nach der verlorenen Zeit” seit Alain de Bottons „How Proust can change your life”. Der 1970 geborene Autor Jochen Schmidt hat ein halbes Jahr lang täglich zwanzig Seiten Proust gelesen und darüber in einem Internet-Blog berichtet, der jetzt seinen Weg ins gedruckte, ziegeldicke Werk gefunden hat. Wer sich ins Meer der Proust-Lektüre begibt, will den am Ufer Zurückgebliebenen etwas zurufen, das war schon früher so. Schon vor zehn Jahren schrieb die amerikanische Philologin Phyllis Rose unter dem Titel „My Year of Reading Proust” ein „Memoir in real time”, wie das in blogfernen Zeiten hieß. Und schon diese Autorin verwob die Schilderung ihrer Proust-Eindrücke mit den privaten Anekdoten ihres Lektürejahrs.
Das macht auch Schmidt, der seinem Alltag ebenso viel Platz einräumt wie der Zusammenfassung des Gelesenen, auf die dann oft noch resümierende Rubriken folgen wie: „Selbständig lebensfähige Sentenz”, „Unklares Inventar”, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.06.2009

Literatur I Das war eines der schönsten, intelligentesten Literatur-Live-Projekte im Internet, als der Schriftsteller Jochen Schmidt Prousts "Recherche" las und darüber schrieb. Jetzt sind die Texte in überarbeiteter Form als Buch erschienen (Verlag Voland und Quist, 600 Seiten, mit CD, 19,90 Euro); es ist immer noch schön, aber das Leichte, Schnelle, Flüchtige des Projekts ist leider dahin.

vw

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

"Lesend sich selbst lesen: Der Schriftsteller Jochen Schmidt arbeitet täglich 20 Seiten Marcel Proust durch und schreibt darüber." taz
Jochen Schmidt studierte Informatik, Germanistik und Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 erhielt er den Open-Mike-Literaturpreis der Literaturwerkstatt Berlin. Im selben Jahr gründete er die Lesebühne Chaussee der Enthusiasten mit. 2002 wurde er mit dem Publikumspreis des Steirischen Herbstes ausgezeichnet und 2004 mit dem Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2007 wurde er für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nominiert.

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Produktinformation
  • Verlag: Voland & Quist
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 608 S.
  • Seitenzahl: 608
  • Singles Bd.16
  • Deutsch
  • Abmessung: 20, 5 cm
  • Gewicht: 860g
  • ISBN-13: 9783938424315
  • ISBN-10: 3938424311
  • Best.Nr.: 23876214

Produktbeschreibung zu "Schmidt liest Proust, m. Audio-CD"

Kurzbeschreibung

Im Juli 2006 begann Jochen Schmidt, täglich 20 Seiten "Auf derSuche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust zu lesen undseine Gedanken zum Buch und seine Erlebnisse während der Lektüre im Internet in einem Blog zu veröffentlichen. Der Reizbestand in der Gegenüberstellung der Welt eines heutigen Lesers und der Welt Marcel Prousts. Dieses einzigartige literarische Projekt entwickelte sich also zweigleisig: Aufzeichnungen zu Schmidts Leben während der Lektüre Reisen, Arbeit, Alltag spiegeln sich in den Aufzeichnungenzum Gelesenen, das klug nacherzählt, zitiert und kommentiertwird. Der tagebuchartige Teil der täglichen Notizen widmet sich den alltäglichen Erfahrungen des empfindsamen Schriftstellers, deren Wahrnehmung aber mit der Zeit durch die Proust-Lektüre beeinflusst wird. Es geht u.a. um Ost und West, den Stasibericht über seine Mutter (Schaffung einer Übersichtzur Person), um kaputte Haushaltsgeräte, widerspenstige Computer, mögliche Gekränktheiten im Umgang mit anderen Menschen (taz). Zudem kam es zu einer unglücklichen und mitbeträchtlichen seelischen Schmerzen verbundenen Liebeserkrankung, deren Heftigkeit durch die Lektüre Prousts wohlnoch befördert wurde. Schmidt liest Proust wendet sich sowohl an Fans von Jochen Schmidt und dessen feinem Humor, als auch an Proust-Enthusiasten und Proust-Neugierige, die die Suche durch die Brille eines heutigen Lesers entdecken möchten. Schmidt liest Proust kann im besten Falle dazu verführen, das Abenteuer einer Proust-Lektüre zu wagen und gleichzeitig Trost spenden, wenn es zu Nebenwirkungen kommt.

07.06.2009

Literatur I Das war eines der schönsten, intelligentesten Literatur-Live-Projekte im Internet, als der Schriftsteller Jochen Schmidt Prousts "Recherche" las und darüber schrieb. Jetzt sind die Texte in überarbeiteter Form als Buch erschienen (Verlag Voland und Quist, 600 Seiten, mit CD, 19,90 Euro); es ist immer noch schön, aber das Leichte, Schnelle, Flüchtige des Projekts ist leider dahin.

vw

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22.04.2009

Wie man Mädchen das Klavierspielen austreibt
Die zarte Ader des Manischen: Jochen Schmidt liest Proust, und das täglich und mit Gewinn
Alle Wetter! Vor uns liegt das originellste Buch über „Die Suche nach der verlorenen Zeit” seit Alain de Bottons „How Proust can change your life”. Der 1970 geborene Autor Jochen Schmidt hat ein halbes Jahr lang täglich zwanzig Seiten Proust gelesen und darüber in einem Internet-Blog berichtet, der jetzt seinen Weg ins gedruckte, ziegeldicke Werk gefunden hat. Wer sich ins Meer der Proust-Lektüre begibt, will den am Ufer Zurückgebliebenen etwas zurufen, das war schon früher so. Schon vor zehn Jahren schrieb die amerikanische Philologin Phyllis Rose unter dem Titel „My Year of Reading Proust” ein „Memoir in real time”, wie das in blogfernen Zeiten hieß. Und schon diese Autorin verwob die Schilderung ihrer Proust-Eindrücke mit den privaten Anekdoten ihres Lektürejahrs.
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Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

22.04.2009

Michael Maar ist von Jochen Schmidts Buch, in dem er über ein halbes Jahr lang seine tägliche Proust-Lektüre dokumentiert hat, absolut hingerissen, und er schwärmt, es sei das "originellste" Proust-Buch seit Alain de Bottons "How Proust can change your life". Der Autor, alleinerziehender Vater mit Hang zum Manischen, wie uns der Rezensent wissen lässt, hat seine Lese- und Lebenserfahrungen zunächst täglich in einem Blog dokumentiert und darin viel von seinem persönlichen Alltag einfließen lassen, erklärt der Rezensent. Maar findet sogar gewisse Gemeinsamkeiten zwischen Proust und Schmidt - "Selbstbezogenheit", Gedächtnisschärfe und Humor -  und er ist ihm mit höchstem "Vergnügen" durch alle sieben Bände der "Suche nach der verlorenen Zeit" gefolgt, wie er versichert. Dass Schmidt in der DDR aufgewachsen ist, erhöht in den Augen des Rezensenten den Reiz dieser persönlichen Lektüre, denn damit ergibt sich ein äußerst frischer, neuer Blick auf die Proust'sche Welt, der keine Scheu hat, seine fehlenden Kenntnisse dieser bürgerlichen Welt vorzuzeigen, so Maar, der von diesem Buch einfach begeistert ist.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Lesend sich selbstlesen: Der Schriftsteller Jochen Schmidt arbeitet täglich 20 Seiten Marcel Proust durch und schreibt darüber." (taz)

Rezensionen und Kritik

"Lesend sich selbst lesen: Der Schriftsteller Jochen Schmidt arbeitet täglich 20 Seiten Marcel Proust durch und schreibt darüber." taz

Autorenporträt zu "Jochen Schmidt"

Jochen Schmidt studierte Informatik, Germanistik und Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 erhielt er den Open-Mike-Literaturpreis der Literaturwerkstatt Berlin. Im selben Jahr gründete er die Lesebühne Chaussee der Enthusiasten mit. 2002 wurde er mit dem Publikumspreis des Steirischen Herbstes ausgezeichnet und 2004 mit dem Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2007 wurde er für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nominiert.

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