Schicksal! - Browne, S. G.
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Schicksal!

Roman. Deutsche Erstausgabe

S. G. Browne 

Übersetzung: Evers, Momo; Behr, Falk
Broschiertes Buch
 
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Schicksal!

Nach den ersten 257.000 Jahren hängt dem Schicksal sein Job zum Halse raus: Statt die Menschen auf den ihnen vorbestimmten Pfad zu führen, geht er lieber mit seinen besten Freunden Karma, Völlerei und Faulheit einen trinken. Doch dann verliebt das Schicksal sich in die schöne Sarah - und verstößt damit gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige). Das hat ungeahnte Konsequenzen ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 409 S.
  • Seitenzahl: 409
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm
  • Gewicht: 495g
  • ISBN-13: 9783426226049
  • ISBN-10: 3426226049
  • Best.Nr.: 33357525
"Ein Buch voller Philosophie, Sarkasmus und Humor - und ein riesen Lesespaß." -- LIFT Stuttgart, April 2013

"Was im ersten Moment als lustiger, kurzweiliger Roman daherkommt, entpuppt sich nach und nach als tiefenphilosophisches Werk." -- Com-on.com, 31.05.2013

"SCHICKSAL ist ein größtenteils witziges, manchmal philosophisches Buch über das Leben und die Entscheidungen, die es beeinflussen. Vor allem aber ist es ein Buch, das einem einfach einen regnerischen Nachmittag versüßen kann. Es ist leicht zu lesen, bringt den Leser zum Schmunzeln und Lachen, ab und an zum Nachdenken. Und manchmal ist es genau das, was man an trüben Tagen braucht." -- schreib-lust.de, 14.04.2013

"Ein Buch voller Philosophie, Sarkasmus und Humor - und ein riesen Lesespaß." -- LIFT Stuttgart, April 2013

"Was im ersten Moment als lustiger, kurzweiliger Roman daherkommt, entpuppt sich nach und nach als tiefenphilosophisches Werk." -- Com-on.com, 31.05.2013

"SCHICKSAL ist ein größtenteils witziges, manchmal philosophisches Buch über das Leben und die Entscheidungen, die es beeinflussen. Vor allem aber ist es ein Buch, das einem einfach einen regnerischen Nachmittag versüßen kann. Es ist leicht zu lesen, bringt den Leser zum Schmunzeln und Lachen, ab und an zum Nachdenken. Und manchmal ist es genau das, was man an trüben Tagen braucht." -- schreib-lust.de, 14.04.2013
Scott G. Browne wurde in Arizona geboren und wuchs in der Nähe von San Francisco auf. Er absolvierte ein Managementstudium in Kalifornien und stellte dabei fest, dass seine eigentliche Leidenschaft das Schreiben ist. Trotzdem arbeitete Scott eine Zeit lang als Produzent für Fernsehspots und Filmtrailer bei den Disney-Studios und als Büromanager.

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Kundenbewertungen zu "Schicksal!" von "S. G. Browne"

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013   sehr gut
Das Schicksal des Schicksals

Der Ich-Erzähler dieser originellen, amüsanten, aber auch nachdenklichen Geschichte ist Schicksal, alias Sergio. Ja, richtig, das Schicksal agiert hier, wie auch viele weitere abstrakte Begriffe, seit vielen Jahrtausenden als personifiziertes, unsterbliches Wesen ( besser gesagt als typischer Mann ) . Seine Freunde sind neben Karma, Völlerei und Faulheit ( ihr Name ist Programm ). Auch Tod, Teddy genannt, ist einer seiner Weggefährten und Bestimmung spielt eine wichtige Rolle in seinem Dasein. Sie alle wandeln auf der Erde um ihre "Jobs" zu erledigen und haben allzu menschliche Schwächen, Ängste und Bedürfnisse. Damit sie unter den Menschen nicht auffallen, tragen sie einen sogenannten maßgeschneiderten Menschenanzug. Bei Bedarf können sie sich aber auch unsichtbar machen und sie können in Sekundenschnelle über die ganze Erdkugel reisen, sprich teleportieren, was ihre diversen , zu erfüllenden Aufgaben bei der enorm anwachsenden Bevölkerungszahl erheblich vereinfacht. Ihrer aller Chef ist Jerry, besser bekannt als Gott, der darüber wacht, dass seine Regeln und Vorschriften auch eingehalten werden.

Schicksal jedoch ist unzufrieden, überarbeitet und frustriert in seinem Job. Er weist den Menschen auf seinem Pfad ( das sind mehr als 80% der Bevölkerung; der Rest wandelt auf dem Pfad von Bestimmung ) zwar ihr zugedachtes Schicksal zu, doch immer mehr Menschen weichen von ihrem Weg ab. Sie lassen sich von vielen Dingen beeinflussen und ablenken und wählen leider häufig die schlechtere Alternative für sich. Sergios Antrag auf einen Jobwechsel wird aber von Jerry rigoros abgelehnt.

Dennoch kann Schicksal einfach nicht anders und fängt an, sich wohlgemeint in das Leben seiner Menschen einzumischen, obwohl dies auf keinen Fall erlaubt ist. Das hat unbeabsichtigte, weitreichende Folgen und Konsequenzen. Auch dem alles beobachtenden Jerry entgeht dies natürlich nicht und schließlich wird Schicksal vom Dienst suspendiert und seiner besonderen Fähigkeiten beraubt. Sogar seine Unsterblichkeit steht auf dem Spiel.

Das ist jedoch nicht sein einziges Problem. Zu allem Überfluss hat er sich auch noch in Sara, eine normale Sterbliche, verliebt. Er geht eine Beziehung mit ihr ein und offenbart ihr sogar seine wahre Natur. Das geht nun wirklich nicht und ist strengstens verboten, zumal Jerry eben dieser Sara eine ganz besondere Rolle zugedacht hat. Und so nimmt das Schicksal von Schicksal seinen Lauf.

Dieser Roman mit seiner ungewöhnlichen Idee beginnt sehr witzig und Lacher sind vorprogrammiert. Die Vorstellung von lebendigen Figuren wie Schicksal, Glück, Ehrlichkeit, Wahrheit , Tratsch etc. ist einfach zu köstlich. Zudem ist die Darstellung dieser außergewöhnlichen , sehr menschlichen Charaktere höchst bildhaft und erheiternd gelungen : ein Tod , der Angst vor Keimen hat und den Anblick von Leichen nicht erträgt, ein alkoholabhängiges Karma, die sexbesessene Bestimmung usw.

Allerdings nutzt sich der Witz im Laufe der Geschichte ein wenig ab, da er immer nach demselben Schema verläuft. Dies stört aber bei der Lektüre nicht wesentlich, da der Inhalt mit fortschreitender Handlung auch durchaus etwas nachdenklicher wird und zum Schluss hin beinahe so etwas wie Traurigkeit aufkommen lässt.

Neben der Frage nach dem Sinn und Zweck des Lebens nimmt der Autor in ironischer und sarkastischer Art und Weise unsere heutige Gesellschaft - besonders auch die der Amerikaner - unter die Lupe. Eine Gesellschaft, die vielen fragwürdigen Zwängen, wie z.B. Konsumzwang, Erfolgszwang oder Geltungszwang unterliegt und dabei zu vergessen scheint, was wirklich wichtig ist und glücklich macht.

Dieser Roman ist meines Erachtens durchaus lesenswert, lustig aber nicht albern und mit hintergründigen , tiefer gehenden Ansätzen zum Nachdenken durchzogen

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 16.12.2012   sehr gut
Sergio fühlt sich missverstanden: Jeder macht ihn für sein verkorkstes Leben verantwortlich! Dabei ist es doch nicht Sergios Schuld, dass die Bevölkerungszahl explodiert ist, Menschen sich permanent von allen möglichen Sachen ablenken lassen und er deshalb total überarbeitet ist.
Sergio ist das Schicksal, doch mittlerweile verteilt er das Schicksal der Menschen über ein PC-Programm und ist ansonsten zum Zuschauen verdammt. Während seine Menschen chronisch scheitern und er Vorladungen zu Jerry (=Gott) bekommt, weil er seine Quoten nicht einhält, stöckelt seine On/Off-Freundin, die Bestimmung, über die Welt und lenkt ihre Menschen auf ihrem Pfad der Bestimmung (wie Einstein und Leonardo da Vinci), während Schicksal sich in erster Linie um die breite Masse und die Verlierer kümmert.
Kein Wunder, dass er seinen Job nicht mehr ausstehen kann und lieber mit Faulheit und Völlerei in einer Bar abhängt. Doch eines Tages trifft er seine neue Nachbarin Sara und verliebt sich in sie. Dumm nur, dass Jerry so etwas strengstens verboten hat und Sara obendrein auf dem Pfad der Bestimmung wandelt. Sergio will trotzdem das Schicksal herauszufordern- immerhin ist er es selbst...
Die ersten 2/3 des Buches haben mir wunderbar gefallen. Wenn man sich diesen Pleiten, Pech und Pannenverein der himmlischen Wesen anguckt, wird klar, warum auf der Erde so schrecklich viel verkehrt läuft ;). Sergio ist sehr sympathisch, sein Zynismus unterhaltsam zu lesen und auch sehr zutreffend. Jeder kennt diese Situation: etwas läuft schief und man kann es einfach nicht korrigieren, egal wie hart man es versucht und wie gut man es besser weiß. Einen großen Kritikpunkt hätte ich allerdings: Sergio beschwert sich, dass die Menschen ihrem ihnen zugedachten Schicksal ausweichen und somit ständig selbst unter ihren Möglichkeiten bleiben, weshalb er Ärger mit seinem Boss hat. Sobald er einen Menschen sieht, weiß er, wie er sich entwickeln wird und welche Fehler er machen wird. Wenn er das aber von vorneherein weiß: warum weist er ihnen nicht einfach dieses Schicksal zu? Dann stimmen auch seine Quoten. Außerdem kann Jerry ihm kaum Schuld geben, denn Sergio ist es als einem der wenigen "Großen" (wie auch Tod) nicht erlaubt, seine Menschen zu beeinflussen. Alle anderen, wie Krieg, Karma, Faulheit, Versuchung etc. tun es andauernd und verändern somit die Schicksale von Sergios Menschen, also ist es ihre Schuld und nicht seine. Wenn er nichts verändern darf, kann er auch keine Quoten erfüllen oder korrigierend eingreifen. Großer Denkfehler für ein allmächtiges Wesen wie Jerry...
Der Roman ist wunderbar selbstironisch und hat viele saukomische Situationen. Wenn der Autor dieser Linie treu geblieben wäre, hätte ich locker 5 Sterne vergeben. Leider gibt es, sobald die Beziehung zu Sara publik wird, einen starken Bruch in der Erzählweise. Danach ist es nicht mehr unterhaltsam, sondern nur noch deprimierend. Obwohl das Ende in gewisser Weise positiv ist, hat sich der Status quo nicht geändert: Sergio ist wie alle anderen immer noch dem "göttlichen Plan" unterworfen und er hat keine Möglichkeit (ebenso wenig wie Sara), aus eigener Kraft etwas zu ändern. Warum also auch nur versuchen?
Zu Beginn toll, das Buch nahm sich auch selbst nicht allzu ernst und hat mir somit einige schöne Stunden beschert. Da mich der hintere Part aber sehr heruntergezogen hat, gibt es Punktabzug: 3,5 von 5 Sternen.

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Bewertung von leserattebremen aus Berlin am 18.02.2012   ausgezeichnet
„Liebe ist wie ein gutes Buch, das du nicht weglegen kannst und von dem du dir wünschst, dass es nie endet. Aber Vernarrtheit und Lust bringen die dazu, die Geschichte nicht in ihrem normalen Ablauf zu genießen, sondern einfach gleich ins letzte Kapitel vorzublättern.“
Sergio ist alles andere als ein normaler Mensch, denn Sergio ist 257 000 alt, unsterblich und niemand geringeres als Schicksal. Er kann unsichtbar durch die Gegend reisen und hat seit ein paar tausend Jahren eine Affäre mit Bestimmung, doch auch mit zahlreichen sterblichen Frauen wie Kleopatra und Helena von Troja hatte er schon One-Night-Stands. Das ist für Jerry, wie alle Unsterblichen Gott nennen, auch kein Problem, nur eine langfristige Beziehung darf Sergio nicht führen, und über die Mysterien der Unsterblichkeit berichten darf er natürlich auch nicht. Das war 257 000 Jahre lang auch kein Problem für ihn, bis er sich in Sara verliebt und seine Gefühle seine ganze Existenz durcheinander wirbeln. Denn ihre Beziehung ist nicht nur verboten, Sara wandelt auch noch auf dem Pfad von Bestimmung und ist eigentlich zu Höherem berufen...
„Schicksal“ ist eine gleichzeitig lustige und liebevolle Geschichte von einem Wesen, dass seine große Liebe findet und dafür alle Prinzipien über Bord wirft. Die Beschreibung der einzelnen Mysterien ist der witzige Kern des Romans, der Tod Teddy lebt in einem kleinen Kellerloch und leidet unter Nekrophobie (Angst vor Leichen), Bestimmung hat nymphomanische Züge und Völlerei leidet unter einer Laktoseintoleranz. Genau die richtige Mischung für einen absolut chaotischen Roman, der richtig Spaß macht und durch die Unmöglichkeit der Liebe von Sergio und Sara gleichzeitig sehr traurig werden kann. Die Geschichte hat viel mehr Tiefe und ist nachdenklicher, als der Klappentext vielleicht vermuten lässt, ohne jemals schwermütig zu werden- es bleibt lustig bis zur letzten Seite!

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Bewertung von tinabauer aus essingen am 27.11.2011   ausgezeichnet
Alles dreht sich um die Liebe, das Schicksal und den Tod. In sarkastischer Sprache erzählt uns hier das Schicksal als Ich-Erzähler, wie das Leben läuft und berichtet uns von seinen Kumpels Tod, Glück und dem Rest der Bande. Bestimmung will Sex mit ihm, aber es passt gerade nicht wirklich, als sich Schicksal dann auch noch klar wird, das er sich in die Sterbliche Sara verliebt hat, gerät sein Job aus den Fugen und er führt seine Aufträge zu nah an die Bestimmung heran. Als diese Menschen plötzlich unvorhergesehen sterben, wird Jerry darauf aufmerksam und der Allmächtige muss handeln....

Irrwitzige, vor Sarkassmus strotzende Story!

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Bewertung von Vorleserin aus Berlin am 19.11.2011   sehr gut
Das lustig-bunte Cover des Romans verleitet zum Zugreifen und schon hat man es in der Hand – Schicksal oder Bestimmung?

Genau das verkörpern zwei der Haupthelden dieses Buches. Hier sind Tugenden und Untugenden personifiziert als unsterbliche Götter, die den Menschen den Weg zu guten wie auch weniger erstrebsamen Ideen führen sollen.

Speziell Schicksal hat die Aufgabe, jedem Menschen zur Geburt einen Lebenspfad zuzuweisen. Obwohl viele dieser Linien nicht gerade berauschend sind, kommen die Menschen auch davon ab und versinken tiefer im Elend. Sergio, so der Name des Schicksals, kann dann nur ein aktualisiertes Bild liefern, helfend eingreifen darf er nicht.

So zieht er missmutig um die Erde, sieht in den Gesichtern das vorgezeichnete Schicksal und ist von der Schwachheit seiner Schützlinge genervt. Denn die wenigen, die zu etwas richtig Großem werden, sind auf dem Weg der Bestimmung und für diese ist nicht das Schicksal, sondern eben die Bestimmung zuständig.

Sergios Leben ändert sich abrupt, als er eine verbotene Beziehung zu einer menschlichen Frau eingeht und diese ausgerechnet auch noch auf dem Weg der Bestimmung ist. Ihn selbst überkommt das Verlangen, den Menschen doch zu helfen.

Was sagt Gott zu seinen Übertretungen? Werden diese geduldet werden?

Das Buch von S.G. Browne ist mit frischem Stil sehr lesefreundlich geschrieben. Die Schwierigkeit des Menschen, seinen Platz im Leben zu finden, wird tiefgründig, aber doch mit einer gewissen Leichtigkeit beschrieben. So regt es zum Nachdenken an, ohne einem in melancholischem Grübeln zurückzulassen. Da noch nicht mal das Glück und die Vernunft ohne Fehler sind, kann man sich selbst auch ein paar leisten.

Und daher kann man das Buch ohne Bedenken empfehlen, wahlweise als Unterhaltungsliteratur oder auch als anregendes Buch mit schöner Geschichte.

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Bewertung von Svenja am 28.10.2011   gut
Was ist das Schicksal? Oder sollte die Frage eher heißen wer ist das Schicksal? Kaum einer würde vermuten, dass das Schicksal unter uns wandelt in menschlicher Gestalt, uns beobachtet und über uns Versager herzieht. Aber genau so ist es, Sergio auch besser bekannt als das Schicksal, verbringt sein Leben damit uns zu beobachten uns unser Schicksal zuzuweisen und sich über unsere Fehlentscheidungen, unser Versagen zu ärgern.
Von seinem Job hat er schon lange die Nase voll, zu viele Menschen auf der Erde, zu viele Menschen die sich ihr Leben selbst verbauen, durch schlechte Entscheidungen, er kann es nicht mehr mit ansehen.
Wie schön wäre doch ein anderer Job, der Job der Bestimmung zum Beispiel, lauter Menschen die zu großem bestimmt sind, keine Enttäuschungen. Ja der Hass auf die Bestimmung sitzt bei ihm tief, während sie sich mit Gold schmücken kann bekommt er, ja was bekommt er denn? Die Scheiße? So zumindest empfindet er es wohl. Der ganze Hass hindert ihn aber selbstverständlich nicht daran, sich mit der verfürerischen Bestimmung auf No-Contact Sex einzulassen, seinen Spaß kann man ja dennoch haben.
Doch in Verlauf der Handlung merkt er, dass Menschen auch was faszinierendes an sich haben oder eher dass zumindest ein Mensch etwas faszinierendes an sich hat, Sarah. Seine hübsche neue Nachbarin, er fängt an sie zu stalken will heraus finden was es ist, dass sie so besonders wirken lässt. Doch er findet es nicht heraus, auch Sarah wird von Sergio angezogen und so entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen. Er fühlt sich gut in ihrer Nähe, er beginnt nachzudenken und fängt auch an sich für andere Menschen zu interessieren und dann tut er das was er nie hätte tun dürfen er mischt sich in das Leben der Menschen ein und verändert ihr Schicksal. Wenn Gott (Jerry) das wüsste, wäre er alles andere als erfreut, aber was solls, Jerry hat so viel zu tun da bemerkt er es schon nicht, wenn er das Schicksal von dem einen oder anderen verändern wird. ;) Zudem plant Jerry eine große Sache was das ist wird sich in Laufe der Handlung zeigen, die Vermutung liegt Nahe, dass es sich um einen neuen Messias handeln soll, nur was hat denn Sarah damit zu tun?

Das Buch ist locker und flüssig geschrieben, das sehr viel wert auf humor legt. Ich fand die Idee erfirschend und was ähnliches hab ich noch nie gelesen, einfach eine gute Idee. Das Cover wirkt ein bisschen kindisch und wirkt nicht sonderlich ansprechend. Aber davon sollte man sich nicht verschrecken lassen, das Buch ist gelungen und hat mir eine menge Freude bereitet, ich kann es nur jedem empfehelen der was leichtes und lustiges zum entspannen

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Bewertung von Lanara am 06.10.2011   gut
Zum Inhalt:

Sergio, seines Zeichens das Schicksal, hat eigentlich keine Lust mehr auf seinen Job. Seine Menschen machen, was sie wollen und treffen dauernd Fehlentscheidungen. Wie viel besser hat es da Bestimmung, ihre Menschen sind etwas besonderes. Eines Tages trifft er auf Sara, die ihn fasziniert - und er muss sich eingestehen, dass er sich verliebt hat. Entgegen den herrschenden Regeln beginnt er mit ihr eine Beziehung, obwohl er weiß, dass sie wohl auf dem Pfad der Bestimmung wandelt. Auch sein Job macht ihm wieder Spaß; er greift in die Geschicke seiner Menschen ein und ändert ihr Leben. Doch das zieht mächtigen Ärger nach sich.

Zum Buch:

Eine schöne Idee für eine Geschichte und mal was anderes. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es schwingt immer ein Hauch Ironie mit - gefällt mir sehr gut! Auch alle Charaktere (Bestimmung, Glück, Tod und alle anderen) waren wunderbar beschrieben - richtig schön menschlich. Trotzdem hatte das Buch ein paar Längen, die nicht hätten sein müssen. Das Ende nahm dann eine wirklich überraschende Wendung, darauf wäre ich nicht gekommen. Aber ich gebe zu, ich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht.

Fazit:

Ein wirklich nettes Buch für zwischendurch. Durch die Story hebt es sich von anderen "leichteren" Lektüren ab. Auch die Aufmachung (buntes ansprechendes Cover, abgerundete Ecken) macht etwas her. Wegen der Längen und dem - für mich - nicht ganz so tollen Schluß kriegt "Schicksal" nur 3 Sterne, aber ich kann es trotzdem weiter empfehlen!

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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 28.09.2011   ausgezeichnet
Was tust du, wenn du deinen Job satt hast? Was tust du, wenn du deinen Job satt hast und dich in eine Menschenfrau verliebst, dir aber eine Beziehung zu Menschen verboten ist? Welche Wahl hast du, wenn du das Schicksal bist, dein bester Freund der Tod und dein Boss Gott der Allmächtige persönlich?

Dieses Szenario hat sich S.G. Browne für seine Hauptfigur Sergio ausgedacht. Und was zunächst einfach nur dramatisch klingt, ist am Ende genauso bekloppt, wie es beim zweiten Hinsehen wirkt. Man muss schon entweder total bekifft, verrückt oder absolut genial sein, um so eine Geschichte zu schreiben. S.G. Browne ist vermutlich von allem ein bisschen und so hat er einen Roman auf die Menschheit losgelassen, der lustiger, spannender, dramatischer und bekloppter nicht sein könnte.

Seine Charaktere sind genauso abgedreht, wie er es vermutlich selbst ist. Der Plot ist absolut nicht vorhersehbar und mit seinen vielen unerwarteten Wendungen und dem genialen Schluss einfach perfekt und die Übersetzung absolut stimmig. Dabei birgt das Buch bei aller Verrücktheit auch viele tiefe Wahrheiten und so rundet sich das Gesamtpaket bis zur Vollkommenheit ab, wozu auch die tolle Einbandgestaltung mit ihren abgerundeten Ecken und den knalligen Farben ihren Teil beiträgt.

Vergleichen lässt sich das Buch noch am ehesten mit den Büchern von David Safier, dessen “Mieses Karma” ich damals regelrecht verschlungen habe. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte war, dass es da einen Amerikaner gibt, der es sogar noch besser kann.

Ein grandioses Buch!

Um es auf den Punkt zu bringen: Unbedingt lesen!!!

Zitate:

Klar: Nicht jeder Mensch hat sexuelle Komplexe, Störungen oder anderweitige zweifelhafte Vorlieben, die nur darauf warten befriedigt zu werden. Die meisten Amerikaner allerdings schon. Das liegt vermutlich daran, dass die Vereinigten Staaten Sex dämonisieren und sexuelle Energien unterdrücken. Ich persönlich bevorzuge da die Italiener und Franzosen. Für sie ist Sex einfach Teil ihrer Kultur. (Seite 11)

Sara fixiert mich mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen. “Du bist nicht so für Small Talk, oder?” Ich zucke mit den Schultern. “Möchtest du lieber ein bisschen rummachen?” “Steht das tatsächlich zur Wahl?”, gebe ich zurück. “Ich dachte, wir müssen zuerst aufessen.” Sara lacht. “Denken eigentlich alle Männer ständig nur an Sex?” Du kurze Antwort lautet: ja. Alle Männer denken ständig nur an Sex. Zumindest diejenigen, mit denen ich zu tun habe. Sex ist einer der Hauptgründe, der sie von ihren vorgesehenen Pfaden ablenkt. Single-Treffs. Strip-Klubs. Internetpornos. Mir ging bisher mehr produktive, menschliche Zeit durch die Jagd nach Sex verloren als durch Seuchen, Genozide und alle Kriege zusammen. (Seite 103-104)

Sara schaut mich an und lächelt. “Da ist etwas an dir. Etwas Ungewöhnliches. Etwas. durch das ich mich mit dir verbunden fühle. Etwas, das ich nicht genau beschreiben kann.” “Ich kann dir ein paar Vorschläge machen.” “Ich meine das ernst”, gibt die zurück. “Es ist, als wäre ein Teil in meinem Inneren endlich eingerastet, und alles fühlt sich richtig an. Macht dir das Angst?” “Nein”, sage ich. “Den meisten Typen würde es schon Angst machen.” “Ich bin nicht die meisten Typen.” “Ich weiß”, entgegnet sie. “Das ist es, was ich so an dir mag.” (Seite 105)

Ein nettes Wort, das eine Person zu einer anderen sagt, kann zu einem weiteren netten Wort führen, und so kann sich das Gute in einer Kettenreaktion von weiteren Taten oder Worten fortpflanzen und schließlich den Pfad jedes einzelnen Beteiligten verändern. Genauso können aber eben auch geringschätzige Worte oder Gewalt größeren Einfluss gewinnen und mehrere Ziele als nur den ursprünglichen Empfänger treffen. (Seite 125)

[gekürzt wegen Begrenzung auf 4000 Zeichen]

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