Russische Revolution - Hildermeier, Manfred

Manfred Hildermeier 

Russische Revolution

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Russische Revolution

Vom Zusammenbruch des Zarenreichs über das Februarregime bis zum Oktoberputsch der Bolschewiken, die den Anfang der weltweiten Systemkonkurrenz zwischen marktwirtschaftlich-kapitalistischer Demokratie und planwirtschaftlich-zentralistischem Einheitsstaat markierte.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 127 S.
  • Seitenzahl: 127
  • Fischer Taschenbücher Bd.15352
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 13mm
  • Gewicht: 145g
  • ISBN-13: 9783596153527
  • ISBN-10: 3596153522
  • Best.Nr.: 12749742

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Eine kompetente Einführung in die Probleme der Russischen Revolution sieht Rezensent Helmut Altrichter in diesem schmalen Band von Manfred Hildermeier. Dass sich Hildermeier nicht auf die Darstellung des "Roten Oktober" beschränkt, sondern das turbulente Geschehen seit Februar 1917 und die prägenden Jahre des Bürgerkrieges einbezieht, findet Altrichter grundrichtig. Wie er berichtet, folgen der Darstellung des Geschehens Ergänzungen zu Einzelaspekten wie der "Räteverfassung", der Entwicklung der "innerparteilichen Opposition", den führenden "Köpfen der Revolution", dem Zusammenhang von "Nationaler Frage, Revolution und Bürgerkrieg" usw. sowie eine Zeittafel, ein Glossar und Literaturhinweise. "Über Jahrzehnte in Teilen der Welt als Triumph der Menschheit gefeiert", resümiert der Rezensent, "ist vom Glanz und Mythos der Russischen Revolution... nur noch wenig übriggeblieben".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.03.2005

Weltveränderer

OKTOBERREVOLUTION. "Von 10 Tagen, die die Welt erschütterten", sprach der amerikanische Journalist und Augenzeuge John Reed. Er meinte damit die bolschewistische "Oktoberrevolution" 1917, als Anhänger Lenins die amtierende Regierung stürzten und die sozialistische Sowjetrepublik ausriefen. Freilich, der "Oktober" wurde erst möglich, nachdem im "Februar" 1917 hauptstädtische Massendemonstrationen und Arbeiterstreiks den Zaren zur Abdankung gezwungen und eine "bürgerliche" Regierung an die Macht gebracht hatten. Daß sie den Krieg fortsetzte und die inneren Probleme nicht in den Griff bekam, war Wasser auf den Mühlen der Radikalen. Im Frühjahr noch eine winzige Splittergruppe, gelang ihnen im Herbst der Staatsstreich. Ihm folgte ein mehrjähriger Bürgerkrieg, in dem es die Bolschewiki vermochten, ihre Einparteidiktatur zu festigen und die Voraussetzungen für jene staatlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu schaffen, die von Grund auf die Welt veränderten. So war es sicher eine richtige Entscheidung, daß sich Manfred Hildermeier nicht auf den "Roten Oktober" beschränkte, sondern das turbulente Geschehen seit Februar und die …

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Manfred Hildermeier ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Göttingen und Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.

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