Rom - Bogen, Steffen; Thürlemann, Felix

Steffen Bogen Felix Thürlemann 

Rom

Eine Stadt in Karten von der Antike bis heute

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Rom

Die Autoren dieses Bandes erzählen die Geschichte Roms neu: Anhand von ausgewählten Karten verfolgen sie die Entwicklung der Stadt von der Antike bis heute. Funktionen und Leistungen der Kartographie werden erläutert. Konkrete Hinweise zum besseren Verständnis der historischen Karten und Beispielanalysen eröffnen einen neuen Zugang zur Ewigen Stadt.

Karten machen Lust auf Reisen. Sie laden die Welt mit Bedeutung auf, helfen den Weg zu planen und den Überblick zu behalten. Der vorliegende Band lädt zu einer Reise nach Rom ein und skizziert die Geschichte der Stadt anhand von 40 ausgewählten Karten.
Ein spannender Überblick von der spätantiken Forma Urbis Romae bis zu aktuellen Google Maps beschreibt Leistungen und Funktionen der Kartographie und erläutert anschaulich, wie sich die Konzeption der Karten im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Immer jedoch haben Karten die Wahrnehmung Roms entscheidend geprägt. Detaillierte Beschreibungen geben dem Leser konkrete Hinweise zum Lesen und Verstehen der historischen Karten an die Hand und eröffnen einen neuen Zugang zur Ewigen Stadt. Großformatige Abbildungen machen die Argumentation nachvollziehbar und laden zu eigenen Entdeckungen ein.


Produktinformation

  • Verlag: Primus Verlag
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 232 S. m. zahlr. z. Tl. farb. Ktn.
  • Seitenzahl: 232
  • Deutsch
  • Abmessung: 297mm x 249mm x 23mm
  • Gewicht: 1378g
  • ISBN-13: 9783896786616
  • ISBN-10: 389678661X
  • Best.Nr.: 26384671
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2010

Am Nabel der Welt lag einst eine Stadt

Zur Zeit wird hier der Raum: Steffen Bogen und Felix Thürlemann haben ein Kompendium von Karten der Ewigen Stadt vorgelegt, das keinen Liebhaber Roms kaltlassen kann.

Karten und Stadtpläne dienen nicht nur der Orientierung im Gelände, sie bilden auch ein historisches Quellencorpus von höchster Dignität für den politik- und ideengeschichtlich Interessierten wie für den Religions-, Kultur- und Kunsthistoriker. Ihre besondere Attraktivität liegt in der Verbildlichung von historischem Raum, in der zweidimensionalen Abbildung von zeitlicher wie räumlicher Vielschichtigkeit, aber auch in der Möglichkeit, Erinnerungen an einen einmal besuchten Ort zu konservieren und abrufbar zu halten. Dies gilt in herausragendem Maße für Pläne derjenigen Stadt, von der Jacob Burckhardt einst schrieb: "Der Genuß Roms ist ein beständiges Errathen und Combiniren; die Trümmer der Zeiten liegen in gar räthselhaften Schichten übereinander. Zwar fehlt mir hier ein vollendet schöner Bau, zu dessen Thürmen und Nischen die aufgeregte Seele flüchten könnte; aber Alles zusammengenommen ist es eben doch noch die Königin der Welt …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Geschwelgt hat Roman Hollenstein in Steffen Bogens und Felix Thürlemanns Romkarten-Buch. Mit Begeisterung hat sich der Rezensent in die dort abgedruckten 39 Karten von Rom aus fast 2000 Jahren vertieft und ergeht sich hingerissen über die Schönheit von Stadtkarten von Giambattista Nolli, Piranesi oder einer Stadtansicht aus dem "Liber ystoriarum Romanorum". Kunsthistoriker Thürlemann und "Kartenspezialist" Bogen bieten in fünf Kapiteln topografische und kartografische Einsichten in die Stadt Rom und zudem einen wissenschaftlich verlässlichen Katalogteil sowie eine umfassende Bibliografie, wie der Rezensent zufrieden feststellt. Das lässt ihn auch vergessen, dass der Band leider keine Vergleichskarten einer anderen Stadt bietet.

© Perlentaucher Medien GmbH
Felix Thürlemann ist seit 1987 Porfessor für Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte an der Universität Konstanz. Zahlreiche Veröffentlichungen zu kunsthistorischen Themen.