Risk. Du sollst mich fürchten.  - Frost, Scott
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Scott Frost 

Risk. Du sollst mich fürchten.

Psychothriller. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Karl-Heinz Ebnet
Broschiertes Buch
 
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Risk. Du sollst mich fürchten.

Gelähmt vor Angst sitzt der junge Mann auf einem Stuhl. In Schweiß gebadet, die Augen weit aufgerissen, auf seinem Schoß eine Bombe mit einem Bewegungsmelder. In allerletzter Sekunde können Lieutenant Alex Delillo und ihr Partner sein Leben retten. Doch der Täter ist dennoch auf seine Kosten gekommen. Nicht der Tod seiner Opfer verschafft ihm Befriedigung, er weidet sich an ihrer Verzweiflung und Panik. Auch Alex spürt bald die eisige Hand der Angst im Nacken: Der Psychopath entführt ihre 17-jährige Tochter und stellt die Mutter vor eine grausame Entscheidung ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 470 S.
  • Seitenzahl: 470
  • Knaur Taschenbücher Nr.63548
  • Deutsch
  • Abmessung: 18 cm
  • Gewicht: 318g
  • ISBN-13: 9783426635483
  • ISBN-10: 3426635488
  • Best.Nr.: 20947686
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Der Drehbuchautor von Mystery-Krachern wie "Twin Peaks" und "Akte X" hat sein Thrillerdebüt gewagt. Ein Psychopath schlachtet sich durch die verarmten Hollywood-Viertel. Leider rauben die platten Metaphern und überflüssige Nebenschauplätze dem Auftakt der Lieutenant Delillo-Krimireihe den letzten Funken Attraktivität. (iw)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Der "äußerst wirksame" Kniff dieses Kriminalromans besteht für Tobias Rapp darin, dass der Leser sehr wenig über den Serienmörder erfährt, der zwischen den Buchdeckeln sein Unwesen treibt. Das ist höchst ungewöhnlich, lobt Rapp. Normalerweise gebe es immer Hinweise auf eine gestörte Kindheit oder ähnliches, und damit die Sicherheit einer Erklärung. Ansonsten geht der ehemalige Drehbuchautor Scott Frost, der für "Akte X" und "Twin Peaks" gearbeitet hat, mit "Risk" kein Risiko ein. Rapp hat daher Muße, um über ein paar Charakteristika des Serienmörder-Genres zu sinnieren. Etwa dessen seriellen Charakter. Auch die hier eingeführte Mordkommissarin Alex Delillo soll demnach noch ein paar Fälle in Los Angeles vor sich haben, wenn es nach Frost geht.

© Perlentaucher Medien GmbH

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Kundenbewertungen zu "Risk. Du sollst mich fürchten. " von "Scott Frost"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.3 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
 
(3)
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***** weniger gut
 
(3)
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Bewertung von Kleinschmidt aus Göttingen am 16.10.2008 ***** ausgezeichnet
Das geilste und spannenste Buch seit langem...nur zu empfehlen.

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Bewertung von Polar aus Aachen am 28.05.2008 ***** weniger gut
Es ist der leidende Ton, der diesen Roman so schwer macht und nur selten Spannung aufkommen läßt. Die Verzweiflung kleistert alles andere zu. Andere Thrillerautoren haben unter Beweis gestellt, wie geschickt man dieses Stilmittel einsetzen kann, um die Spannung voranzutreiben. Bei Frost tritt sie, trotz aller Spannungsmomente auf der Stelle. Darunter verschwindet der Plot. Alles ist düsteren Ahnungen untergeordnet. So dass weder die Terroristengeschichte, noch der Verdacht des Serienkillers richtig in Gang kommt. Somit hängt der Thrill in der Luft. Immer wieder nur durch Delillo angeschoben, deren Gewissenbisse nach allen Seiten, durch die Kontaktaufnahme mit Gabriel, den Unterstellungen des FBI auf eine schwere Probe gestellt wird. Dabei fängt die Geschichte durchaus witzig an. Ausgerechnet die Tochter eines Lieutenant entpuppt sich als Aktivistin und gerät in den Strudel eines möglichen Anschlags. Nur kann der Autor sich nicht entscheiden, soll es nun das Psychogramm einer vom Schicksal gezeichneten Mutter oder ein Verschwörungsroman mit Thrillerpotential werden.

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Bewertung von Jamila aus Bramsche am 12.05.2008 ***** weniger gut
Die Story hörte sich interessant an. Ich war aber sehr enttäuscht, die Spannung kommt nicht wirklich auf, es zerrt sich hin und die eigentliche Story rückt in den Hintergrund. Zwar ist das Buch sehr einfach zu lesen, aber dennoch fehlt da sehr viel. Es ist eines dieser Bücher wo man liest und liest und wenn man 5 Minuten später gefragt wird was man grade gelesen hat, weiß man es nicht mehr. Schade eigentlich, ich hab mehr erwartet!

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Bewertung von Nicole Watson aus Stamford, England am 16.11.2007 ***** sehr gut
Mir hat dieser Thriller wirklich gut gefallen. Besonders nach der Haelfte des Buches wurde die Story richtig spannend, bis zum richtig guten Showdown ganz am Schluss. Der Anfang schleppte sich etwas dahin und enthielt zu viele Wiederholungen. Insgesamt empfehlenswert.

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Bewertung von Jessi am 30.08.2007 ***** sehr gut
Ich finde dieses Buch sehr gut, da es bis zum letzten Kapitel sehr spannend ist!!!
Für mich war es sehr interessant, mitzuerleben, wie eine Mutter (die Hauptfigur) mit allen mitteln versucht ihre entführte Tochter zu finden und zu befreien!
Weiterhin fand ich sehr gut, wie die vielen brisanten Situationen von Alex und ihrem Kollegen gemeistert wurden!!!!

Sehr empfehlenswert!!!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 25.07.2007 ***** weniger gut
Ich lese sehr sehr viele Thriller/Psychothriller und habe mich sehr auf diesen gefreut. hörte sich super an. Nur leider bin ich etwas enttäuscht. das Hauptmerkmal liegt nicht auf der Geschichte selbst, sondern auf Alex, Polizistin und mutter, deren tochter entfürht wird. Fast das ganze Buch lang wird erzählt wie verzweifelt sie ist, was für eine schlechte Mutter/Polizistin sie ist. Das wird noch deutlicher, da das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist. Schade, ich hatte mir mehr versprochen.

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Bewertung von Martina aus Osnabrück am 12.06.2007 ***** sehr gut
Lieutenant Alex Delillo ist Leiterin der Mordkommission Pasadena und alleinerziehende Mutter einer 17jährigen Tochter. Die Beziehung zur ihrer Tochter ist ziemlich gespannt, seit Lacys Vater kurz nach der Scheidung an einem Gehirntumor starb. Als sich Lacy bei einem Schönheitswettbewerb anläßlich der jährlichen Neujahrsparade als Ökoaktivistin outet und damit einen gewaltigen Skandal auslöst, verbessert dies auch nicht gerade das Mutter-Tochter-Verhältnis. Darum ist Alex fast froh, als sie zu einem Mordfall gerufen wird. Der Besitzer eines Blumengeschäfts ist ermordet worden. Ein Routinefall, ein Raubüberfall, der eskaliert ist, wie es scheint. Doch dann spitzen sich die Ereignisse zu. Alex’ Partner wird durch eine Bombenexplosion schwer verletzt, als sie das Haus eines Verdächtigen untersuchen wollen. Zusammen mit ihrem neuen Partner, Dylan Harrison vom Sprengstoffkommando, ermittelt Alex weiter und es wird immer deutlicher, dass mehr hinter dem Mord am Blumenhändler stecken muss und - zu Alex’ Entsetzen – dass ihre Tochter scheinbar darin verwickelt ist. Doch der wahre Albtraum beginnt, als Lacy entführt wird und Alex damit zum Spielball eines Psychopaten wird.

Dieses Buch zu bewerten, fällt schwer. Zum einen ist ungewöhnlich, was die Entwicklung der Geschichte angeht. Der Leser wird – genau wie die ermittelnden Polizisten – ziemlich in die Irre geführt, was unglaublich spannend ist, ein wahrer Pageturner. Durch die Ich-Erzählweise aus Sicht von Alex Delillo wird die Story zudem sehr persönlich und auch humorvoll. Darin liegt aber auch das deutliche Manko des Buches. Die ständige Selbstzerfleischung der Hauptfigur, das ständige Lamentieren, wie sehr sie als Mutter und auch als Polizistin versagt habe, wie sehr sie sich wünsche, alles ungeschehen zu machen, und dass sie schon alles gesehen hätte, aber noch nie eine solche Situation, wirkt spätestens nach der Hälfte des Buches ziemlich ermüdend. Zudem bleiben deshalb die übrigen Figuren seltsam farblos, was gerade bei der überaus interessanten und ungewöhnlichen Figur des Dylan Harrison sehr schade ist. Positiv ist allerdings zu erwähnen, dass Frost auf die inzwischen leider übliche und viel zu oft aufgesetzt wirkende Love-Story verzichtet.
Insgesamt gesehen ist "Risk" ein – mit kleinen Abstrichen – spannendes, lesenswertes Buch, das sich angenehm vom üblichen Thriller-Einerlei unterscheidet. Man darf gespannt sein, wie es in der Fortsetzung (im Original unter dem Titel „Never fear“ erschienen) weitergeht.

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