Ein breiter Strom, der vom Alpenvorland über Bingen, Köln und
Düsseldorf zur Nordsee fließt. Die schöne Loreley, deren Gesang die
Schiffer betört. Der vorzügliche Wein, der an den Ufern wächs
Mythen und Sehnsüchte ranken sich um diesen Fluss, politische
Kämpfe sind an den Ufern des Rheins ausgetragen worden. Dichter
haben sich davon inspirieren lassen zu Versen und Liedern, haben
die fruchtbare Landschaft beschrieben und patriotische Gesinnung
formuliert.
Dieser Band versammelt Texte von Heinrich Heine, Clemens Brentano,
Friedrich Hölderlin und vielen anderen, die sich den Mythen und
sinnlichen Reizen des Rheins gewidmet haben.
Wo solch ein Feuer noch gedeiht,
Und solch ein Wein noch Flammen speit,
Da lassen wir in Ewigkeit
Uns nimmermehr vertreiben.
Stoßt an! Stoßt an! Der Rhein,
Und wär s nur um den Wein
(aus: Georg Herwegh, »Rheinweinlied«, 1840)
Stadt Land Fluss
Literarisches, Kurzweiliges, Erhellendes aus deutschen Landen
In dieser Reihe außerdem: Berlin, Frankfurt, Dresden, Schwaben,
Harz