Religion (Elsass)

Kirchengebäude im Elsass, Kloster im Elsass, Religion (Straßburg), Synagoge im Elsass, Johannes Tauler, Kloster Pairis, Schloss Brumath, Kloster Weißenburg, Abteikirche Ottmarsheim, Kloster Marienborn, Consistoire Straßburg

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Quelle: Wikipedia. Seiten: 67. Kapitel: Kirchengebäude im Elsass, Kloster im Elsass, Religion (Straßburg), Synagoge im Elsass, Johannes Tauler, Kloster Pairis, Schloss Brumath, Kloster Weißenburg, Abteikirche Ottmarsheim, Kloster Marienborn, Consistoire Straßburg, Martinsmünster, Kloster Murbach, Johann Georg, Liste bedeutender Kirchen im Elsass, Münster zu Thann, St. Georg, Jesuitenkirche, Stiftskirche Lautenbach, Kloster Marmoutier, Katharina Zell, Stiftskirche Niederhaslach, Mariä-Himmelfahrt-Kirche, St. Mauritius, Abtei Oelenberg, St. Nikolaus, St. Peter und Paul, Akademischer Kulturkampf, Erzbistum Straßburg, Sainte-Afre, Ste-Foy de Sélestat, Franz Zorn von Bulach, Kloster Obersteigen, Kloster Neubourg, Dominikanerkirche Colmar, Stift Marbach, St. Jakobus, Theobald Schwarz, Kloster Marienthal, Kloster Niedermünster, Jüdischer Friedhof, Karl Marbach, Charles Schmidt, Kloster Selz, Union Protestantischer Kirchen von Elsass und Lothringen, Alte Synagoge, Straßburger Kapitelstreit, Kloster Alspach, Kloster Schwarzenthann, Codex Guta-Sintram, Protestantische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses von Elsass und Lothringen. Auszug: Johannes Tauler (* um 1300 in Straßburg; + 16. Juni 1361 ebenda) war ein deutscher Theologe und berühmter Prediger. Er war Dominikaner und zählte in seinem Orden zur neuplatonischen Strömung. Mit Meister Eckhart und Heinrich Seuse gehört er zu den bekanntesten Vertretern der spätmittelalterlichen deutschsprachigen Dominikaner-Spiritualität. Ebenso wie Meister Eckhart geht Tauler von der Überzeugung aus, dass Gott im "Grund" der menschlichen Seele dauerhaft - wenn auch gewöhnlich auf verborgene Weise - anwesend ist und daher dort erreicht werden kann. Voraussetzung für die innere Gotteserfahrung ist nach Taulers Lehre ein unablässiges Bemühen um Selbsterkenntnis. Die Selbsterkenntnis ermöglicht es, die Hindernisse, die der Begegnung mit Gott entgegenstehen, abzubauen. Die "Einkehr", mit der man sich von weltlichen Bestrebungen abwendet, seinem Inneren zuwendet und Gelassenheit erlangt, bedeutet aber keineswegs eine Vernachlässigung der im Alltagsleben zu erfüllenden Aufgaben. Vielmehr sollen tätiges und beschauliches Leben eine unauflösliche Einheit bilden. Die nachdrückliche Aufwertung der Alltagsarbeit, insbesondere der gewöhnlichen Erwerbstätigkeit, die als integraler Bestandteil der Spiritualität aufgefasst wird, ist für Tauler charakteristisch. Anfang einer Predigt Taulers in einer Handschrift des 15. JahrhundertsTauler stammte aus einer - wie aus seinen eigenen Worten hervorgeht - wohlhabenden Familie. Der Name der seit Jahrzehnten in Straßburg ansässigen Familie wird verschiedentlich in zeitgenössischen Urkunden genannt. Ein Klaus Tauler, vermutlich der Vater Johannes Taulers, war Ratsherr. Tauler trat in den Dominikanerkonvent seiner Heimatstadt ein. Er durchlief den für Priester des Dominikanerordens üblichen Ausbildungsgang, also ein Studium von sechs bis acht Jahren, das umfangreiche philosophische und theologische Kenntnisse vermittelte. Dies geschah wahrscheinlich nicht in Straßburg, sondern in einem anderen Konvent der dominikanischen Ordensprovinz Teut


Produktinformation

  • Verlag: Books LLC
  • 2011
  • Seitenzahl: 68
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 189mm x 4mm
  • ISBN-13: 9781233220274
  • ISBN-10: 1233220276
  • Best.Nr.: 33923840