Franz von Papen, Friedrich Ebert, Heinrich Brüning, Hermann Müller, Gustav Stresemann, Kurt von Schleicher, Philipp Scheidemann, Hans Luther, Joseph Wirth, Constantin Fehrenbach, Wilhelm Marx, Gustav Bau
Quelle: Wikipedia. Seiten: 68. Kapitel: Franz von Papen, Friedrich
Ebert, Heinrich Brüning, Hermann Müller, Gustav Stresemann, Kurt
von Schleicher, Philipp Scheidemann, Hans Luther, Joseph Wirth,
Constantin Fehrenbach, Wilhelm Marx, Gustav Bauer, Wilhelm Cuno.
Auszug: Friedrich Ebert ( 4. Februar 1871 in Heidelberg; 28.
Februar 1925 in Berlin) war ein deutscher Politiker (SPD). Er war
seit 1913 Vorsitzender seiner Partei und amtierte von 1919 bis zu
seinem Tode als erster Reichspräsident. Nach dem Tode August Bebels
wurde Ebert neben Hugo Haase zum Vorsitzenden der angesichts des
drohenden Krieges zerstrittenen SPD gewählt. Während des Krieges
vertrat er mit großer Härte bis zum Schluss die Politik der
Vaterlandsverteidigung und des Burgfriedens und versuchte, die
Kriegsgegner um Haase und Karl Liebknecht aus der SPD auszugrenzen.
In der Novemberrevolution 1918 übernahmen seine Partei sowie die
von ihr abgespaltene USPD die Regierungsgeschäfte. Die in den
Wirren nach dem Ersten Weltkrieg gewählte Weimarer
Nationalversammlung wählte Ebert am 11. Februar 1919 zum ersten
Reichspräsidenten. In der folgenden Zeit der Weimarer Republik
bekämpfte Ebert mit Waffengewalt alle linksradikalen Aufstände,
trat ansonsten aber als ein Politiker des Ausgleichs der Interessen
auf. Sein früher Tod mit 54 Jahren und der darauffolgende Wechsel
zu dem monarchisch gesinnten Paul von Hindenburg an der
Staatsspitze stellen eine bedeutende Zäsur in der Weimarer Republik
dar. Kurz nach seinem Tod 1925 wurde die SPD-nahe und nach ihm
benannte Friedrich-Ebert-Stiftung gegründet. Die heutige SPD sieht
Ebert als eines ihrer größten Vorbilder. Friedrich Ebert im Jahr
1890 Friedrich Ebert (Kreuz) als Sattler-Lehrling, 1885Friedrich
Ebert wurde als viertes von sechs Kindern geboren. Sein Vater Karl
war Schneidermeister, stammte aber wie auch die Mutter Katharina
(geb. Hinkel) aus einer kleinbäuerlichen Familie. Ungewöhnlich für
die Zeit war, dass die Mutter Protestantin, der Vater aber
praktizierender Katholik war. Der Vater beschäftigte zeitweise
Gesellen und Lehrlinge. Der Wohlstand der Familie war bescheiden,
aber doch größer als bei Arbeiterfamilien der Zeit. So mussten die
Kinder nicht neben der Schule regelmäßig arbeiten. Ebert besuchte
die Volkssch
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20