Rechtfertigungslehre heute Ein Vergleich der Interpretationen der Rechtfertigungslehre von Friedrich Schleiermacher un
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie -
Systematische Theologie, einseitig bedruckt, Note: 2,7, Universität
Osnabrück (Institut für Evangelische Theologie), Veranstaltung:
Texte zur Rechtfertigungslehre, Sprache: Deutsch, Abstract:
Articulus iustificationis est magister et princeps, dominus, rector
et iudex super omnia genera doctrinarum Der Artikel von der
Rechtfertigung ist der Lehrer und Fürst, Herr, Leiter und Richter
über alle Arten von Lehren. Mit dieser Aussage bekräftigte Luther
die hohe Bedeutung des Rechtfertigungslehre und ihre vorrangige
Stellung vor allen Lehren. Bis heute gilt sie für die Lutheraner
als die wichtigste Glaubenslehre überhaupt. Doch hat sich ihre
Botschaft auch nach der Zeit Luthers bis in die heutige Welt hinein
bewahrt und ist sie den Menschen zugänglich? Wie wird die
Rechtfertigungslehre heute verstanden und interpretiert?Auf die
wichtige Frage nach der Interpretation der Rechtfertigungslehre in
der Ge-genwart möchte ich in dieser Ausarbeitung eingehen. Dabei
werden mir hierzu die Ausführungen und Gedanken zweier Theologen zu
Grunde liegen: Friedrich Schlei-ermacher und Wilfried Härle. Anhand
ihrer Ausführungen zur Rechtfertigungslehre möchte ich zwei
verschiedene Interpretationen heutiger Zeit vorstellen und
vergleichend analysieren.Dabei werde ich zuerst auf die hierzu
ausgewählten Texte der Autoren, die mir als Quellen vorliegen,
eingehen und sie in ihrem historischen und theologischen Kontext
einordnen. Darauf folgt die Vorstellung der Kernaussagen der
jeweiligen Texte besonders in Bezug auf ihren Gehalt und ihre
Interpretation zur Rechtfertigungslehre. Schließlich wird der
Hauptteil mit einer vergleichenden Darstellung der jeweiligen
Interpretationen der Autoren abschließen.
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