39 US-Dollar Startgeld - 2,5 Millionen Gewinn. Chris Moneymaker
hieß der Mann, der 2003 die Poker-Weltmeisterschaft quasi aus dem
Stand gewann. Alles nur Bluff? Ganz und gar nicht: Das Internet
hatte dem Buchhalter diese Welt eröffnet, und so wie ihn zieht das
Poker-Spiel inzwischen Millionen von Menschen in ihren Bann.
Dabei ist Pokern Jahrhunderte alt und hat unzählige Gesichter. Ein
Porträt der besonderen Art hat der Poker-Profi, -Coach und -Lehrer
François Montmirel mit Poker - das ultimative Buch gezeichnet.
Darin wirft er einen Blick auf die vielen Orte, an denen sich das
Strategiespiel entwickelte: auf die Mississippi-Dampfer mit Ziel
New Orleans, in den legendären Spielsalon "Elephant
Corral" in Denver, in Soldatenquartiere, nach
"Binion's Horseshoe" in Las Vegas - das Mekka aller
Pokerspieler - und natürlich auf die virtuellen Spieltische im
Internet. Er stellt Legenden vor wie den Falschspieler "Canada
Bill", die Engländerin "Poker Alice", Profis wie
Johnny Moss, Stu Ungar und Jonny Chang sowie Senkrechtstarter wie
Moneymaker. Sinnsprüche für Spieler sind eingestreut, Spitznamen
für Starthände aufgelistet, Begriffe wie Tells, Nuts und Tilt
erklärt - alles gewürzt mit Zitaten der "Großen".
So vielfältig wie die beschriebenen Szenen ist die maßgeschneiderte
Illustration mit Fotos, Gemälden, Stichen, Montagen, berühmten
Filmausschnitten. Bluff ist einzig die Verpackung...
Wenige Seiten genügen, um die Regeln für Draw und Stud Poker oder
Texas Hold em und andere Varianten zu erklären."Karten auf den
Tisch" heißt es schließlich mit Tipps für das eigene Spiel,
anschaulich anhand konkreter Situationen dargestellt. Poker - das
ultimative Buch zeigt einen Kennerblick in die Welt der Chips und
Karten. Es vermittelt weit mehr als eine Ahnung von der Atmosphäre,
der Spannung und der Faszination, die dieses Spiel seit jeher
umgibt.