Quelle: Wikipedia. Seiten: 116. Kapitel: Morphin, Schwarzes
Bilsenkraut, Tabak, Ephedrin, Kakao, Ayahuasca, Azteken-Salbei,
Kaffee, Kokain, Prunkwinden, Echtes Johanniskraut, Schlafmohn,
Muskatnussbaum, Passionsblumen, Stechäpfel, Meerträubel, Kava,
Engelstrompeten, Catuaba, Cocastrauch, Canavalia, Ergin, Kalmus,
Kratom, Kolabäume, Opium, Alstonia scholaris, Kathstrauch, Gemeiner
Stechapfel, Damiana, Betelnusspalme, Bilsenkräuter,
Ignatius-Brechnuss, Sibirisches Herzgespann, Steppenraute, Turbina
corymbosa, Guaraná, Gemeine Alraune, Calea ternifolia,
Tabernaemontana undulata, Tabernanthe iboga, Latua pubiflora,
Betelpfeffer, Färber-Ginster, Tollkirschen, Weißer Germer,
Cathinon, Schlafbeere, Löwenohren, Hawaiianische Holzrose,
Meskalbohne, Psychotria viridis, Dama da Noite, Tollkraut,
Indianertabak, Cestrum parqui, Harmalin, Roter Veilchenstrauch,
Edelkakao, Banisteriopsis caapi, Sinicuichi, Baikal-Helmkraut,
Herbal Ecstasy, Centipeda cunninghamii, Scheinmyrte, Kwashi,
Ololiuqui,
Rauschminze, Bidi, Chandoo, Rhynchosia pyramidalis, Tilden s
Extract, Doda. Auszug: Kaffee (türk. kahve aus arab. ¿¿ qahwa) ist
ein schwarzes, psychotropes, coffeinhaltiges Heißgetränk, das aus
gerösteten (weshalb man auch von Röstkaffee spricht) und gemahlenen
Kaffeebohnen hergestellt wird. Röst- und Mahlgrad variieren je nach
Zubereitungsart. Kaffee enthält das Vitamin Niacin. Die Bezeichnung
Bohnenkaffee bedeutet nicht, dass der Kaffee noch ungemahlen ist,
sondern bezieht sich auf den Ursprungszustand und dient der
Unterscheidung von sogenanntem Ersatzkaffee (aus Zichorien,
Gerstenmalz usw.). Das Wort Bohnen leitet sich von dem arabischen
Wort ¿¿ (bunn) für ungemahlenen, nicht zubereiteten Kaffee ab. Die
Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten
aus der Familie der Rubiaceae gewonnen. Die beiden wichtigsten
Arten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und
Coffea canephora (Robusta) mit vielen Sorten/Varietäten. Je nach
Art der Kaffeepflanze, Sorte der Kaffeebohne und Anbauort gibt es
unterschiedliche Qualitätsstufen. Kaffee wird heute in über 50
Ländern weltweit angebaut. Nach einer 1671 von Antonius Faustus
Naironus in seinem Buch De saluberrima potione cahve zu Papier
gebrachten Legende soll einst Hirten aus der äthiopischen Region
Kaffa aufgefallen sein, dass ein Teil der Ziegenherde, der von
einem Strauch mit weißen Blüten und roten Früchten gefressen hatte,
bis in die Nacht hinein munter umhersprang, während die anderen
Tiere müde waren. Die Hirten beklagten sich darüber bei Mönchen des
nahe gelegenen Klosters. Als ein abessinischer Hirte (dessen Name
oft mit Kaldi angegeben wird) selbst die Früchte des Strauchs
probierte, stellte er auch bei sich eine belebende Wirkung fest.
Bei Nachforschungen an der Grasungsstelle entdeckten die Mönche
einige dunkelgrüne Pflanzen mit kirschenartigen Früchten. Sie
bereiteten daraus einen Aufguss und konnten fortan bis tief in die
Nacht hinein wach bleiben, beten und miteinander reden. Andere
Quellen besagen, der Hirte habe die im rohen Zustand ungenießbaren
Frücht