Peter I., Sankt Petersburg, Petrinische Reformen, Schlacht bei Poltawa, Denkmal für Peter I., Alexander Danilowitsch Menschikow, Schloss Peterhof, Katharina I., Zar und Zimmermann, Iwan V., Gerrit Claesz
Quelle: Wikipedia. Seiten: 44. Kapitel: Peter I., Sankt Petersburg,
Petrinische Reformen, Schlacht bei Poltawa, Denkmal für Peter I.,
Alexander Danilowitsch Menschikow, Schloss Peterhof, Katharina I.,
Zar und Zimmermann, Iwan V., Gerrit Claesz Pool, François Le Fort,
Alexei von Russland, Der eherne Reiter, Jewdokija Fjodorowna
Lopuchina, Anna Petrowna. Auszug: Sankt Petersburg (russisch ,
Sankt-Peterburg, in Russland oft als Piter abgekürzt), 1924 bis
1991 Leningrad () genannt, ist mit über 4,8 Millionen Einwohnern
die nach Moskau zweitgrößte Stadt Russlands und eine der größten
Städte Europas. Sankt Petersburg liegt im Nordwesten des Landes an
der Mündung der Newa in die Newabucht am Ostende des Finnischen
Meerbusens und ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Sie
wurde 1703 von Peter dem Großen auf Sumpfgelände nahe dem Meer
gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee
durchzusetzen. Kurz nach der Gründung hieß sie Sankt-Pieterburch,
trug dann über 200 Jahre den deutschen Namen, 1914 bis 1924 hieß
sie Petrograd () und wurde zu Sowjetzeiten nach Lenin benannt (die
drei letzten Namen ). Die Stadt war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert
die Hauptstadt des Russischen Kaiserreiches, ist ein europaweit
wichtiges Kulturzentrum und beherbergt den wichtigsten russischen
Ostsee-Hafen. Die Innenstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO. Anders
als oft angenommen wird, hat Peter der Große die Stadt nicht nach
sich selbst benannt, sondern nach seinem Schutzheiligen, dem
Apostel Simon Petrus. Nachdem die Festung kurzzeitig den
niederländischen Namen Sankt-Pieterburch trug, wurde sie schon früh
in das deutsche Sankt-Petersburg umbenannt. Nach Ausbruch des
Ersten Weltkriegs wurde am 18. August 1914 der deutsche Name zu
Petrograd wörtlich Peterstadt russifiziert. Nach Lenins Tod 1924
wurde die Stadt am 26. Januar 1924 in Leningrad umbenannt. Dies
geschah auf Antrag der damaligen Petrograder Parteiführung und nach
deren Angaben auf Wunsch der Arbeiter, die Lenins Tod betrauerten.
Der erneute Namenswechsel der Stadt wurde vom Zentralkomitee damit
begründet, dass in ihr die von Lenin geführte Oktoberrevolution
stattgefunden hatte. Auf der Ebene der Symbolpolitik gab es aber
tiefere Gründe: Sankt Petersburg stand für das zaristische Russland
und war die Vorzeigestadt des Zarenreichs gewesen. Schon damals war
Sankt Petersburg