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Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Pantoufle - Ein Kater zur See / Katzenroman Bd.3" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 28.01.2012 |
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Der kleine Kater Pantoufle (Pantöffelchen, weil er 4 weiße Pfoten hat) hat Angst vor Möwen und Wasser und nennt sich selbst "Schisserkater". Seiner Menschenfreundin Janed ist er sehr zugetan, so dass er um sie trauert, als sie beide nach einer Sturmflut voneinander getrennt werden. Glücklicherweise finden sie sich wieder und Pantoufle begleitet Janed auf ihre große Fahrt über den Atlantik nach Amerika. Janed hat durch die Sturmflut Haus und Arbeit verloren hat und sieht keinen anderen Ausweg, als auszuwandern. Auf dem Schiff lernt Pantoufle recht schnell, wer es gut mit ihm meint und wem er besser aus dem Weg gehen sollte. Er ist neugierig, wie es so die Art von Katzen ist, und durchstreift das ganze Schiff. Bei seinen Streifzügen lernt er die Siamesin Lili kennen, die leider nur an der Leine von ihrem Frauchen an Deck gehen darf. Aber ihr gelingt es doch ab und an, dieser zu entkommen, so dass die beiden gemeinsam das Schiff erkunden. Sie machen Bekanntschaft mit Maha Rishmi, einer alten Löwin, die mit dem Clown Pippin unterwegs ist. Als Passagier ist auch die Schwester des Reeders Adèle Robichon mit an Bord, die es sich zum Ziel gemacht hat, den Tenor Enrico Granvoce für sich zu erobern und das ohne Rücksicht auf Verluste ... Andrea Schacht ist ein ausgesprochenes Multitalent, was die Vielfalt ihrer Themen für Bücher angeht. Hier hat sie wieder einen wunderschönen Katzenroman geschrieben, in dem ihre Liebe zu Katzen deutlich zu spüren ist. So liebevoll und warmherzig kann man nur über Katzen und ihre Welt schreiben, wenn man diese liebt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Pantoufle erzählt und der Leser hat das große Vergnügen mitzuerleben, wie aus dem kleinen Schisserkater ein mutiger und selbstbewusster "Löwe" wird. Pantoufle ist ein liebenswerter kleiner Kater, der hilfsbereit, mitfühlend und neugierig ist. Wenn anfangs auch sehr ängstlich, so erkundet er sehr bald schon das ganze Schiff und trifft dabei auf Freund und Feind. Dank seiner Hilfe kommt das Schiff an einer Katastrophe gerade noch so vorbei und er deckt mit Hilfe seiner Katzenfreundin Lili bösartige Machenschaften auf dem Schiff auf. Wenn auch das Ende leicht voraussehbar ist, so hat man doch Spaß daran, Pantoufle auf seiner Reise zu begleiten. Ich habe mit ihm gelitten, geliebt, getrauert und die ganze Zeit gedacht - was für ein tolles kleines Kerlchen. Für Katzenfans ein absolutes Muss, aber auch für jeden anderen Leser ein empfehlenswertes Buch. |
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 08.01.2010 |
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Pantoufle ist ein süßer, etwas klein geratener, sandfarbener Kater mit weißen Pfötchen, daher auch sein Name: Pantoufle (Pantöffelchen). Pantoufles Start ins Leben war hart, er wurde seiner Mutter von einer bösen Möwe geklaut, die ihn wahrscheinlich fressen wollte. Aber wie das Glück es wollte ließ sie in fallen, direkt in Janeds Schürze und zwar zu einer Zeit, in welcher Janet einen Freund mehr als nötig hatte. So wurden Janet und Pantoufle unzertrennlich, bis zu dem Tag an dem ein Sturm Pantoufles und Janets Haus, die Fabrik in der Janet arbeitet und auch beinahe Pantoufles Leben vernichtet. Aber Pantoufle lässt sich nicht unterkriegen. Er ist zwar ein Schisserkater und hat vor Möwen und vielen anderen Dingen Angst, aber für Janet würde er alles tun und dass muss er schon sehr bald beweisen. Denn was eignet sich mehr für ein neues Leben und einen neuen Anfang als die neue Welt! Gemeinsam gehen Pantoufle und seine Menschenfreundin als blinde Passagiere an Bord eines Dampfers nach Amerika. Aber an Bord ist noch jemand, den Janet als Kind schon einmal sah, als er eine Frau die Klippen herunterstürzte. Neben historischen Romanen hat die Autorin Andrea Schacht noch eine andere Liebe: Katzen. Dies ist nicht ihr erster Katzenroman, aber der erste mit Pantoufle dem Schisserkater. Ich gebe zu, ich bin kein Katzenfreund, ich mag eher Hunde, aber Pantoufle, ja Panoufle ist eine Katze, in die selbst ich mich verliebt habe. Erzählt wird diese Geschichte aus Pantoufles Sicht, er beobachtet die Menschen sehr genau und macht sich so seine Gedanken über uns Zweibeiner, und die sind teilweise sehr erleuchtend für uns Menschen. Katzenkrimis sind nichts Neues. Der Klassiker dürften wohl die Felidae Romane von Akif Pirincci sein. Aber während Francis seinen Menschen eher als Dosenöffner ansieht und im Stillen verachtet, verbindet Pantoufle und Janet ein tiefes Verständnis ja fast schon Liebe. Das Besondere an diesem Buch ist Pantoufle und wie er einem ans Herz wächst. Ohne seine kätzische Art aufzugeben und ihn zu vermenschlichen erzählt die Autorin durch die Augen dieser Katze einerseits einen Krimi, andererseits auch eine Liebesgeschichte, die über viele Jahre miteinander verwoben sind. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und konnte nicht aufhören zu lesen. Nicht nur für Katzenliebhaber, auch solche, die es vielleicht einmal werden könnten und solche, die Katzen eigentlich gar nicht so sehr mögen. |
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| Bewertung von Cachmisis aus Hannover am 28.09.2009 | |
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Ein ungeheuer mutiger kleiner „Schisserkater“ und eine wundervolle Geschichte! Zusammenfassung: siehe Kurzbeschreibung von buecher.de. Zu der Kurzbeschreibung muss jedoch hinzugefügt werden, daß Pantoufle und seine Menschenfreundin Janed nicht freiwillig nach Amerika auswandern, sondern weil durch eine Sturmflut beide ihr Heim in der Bretagne und Janed auch noch ihre Arbeit verloren haben. Der Ich-Erzähler der Geschichte, Pantoufle, heißt so weil er „an allen vier Pfoten ... strahlend weiße Pantoffeln trägt“. Er hält sich selbst für einen „Schisserkater“, weil er Angst vor Möwen, (die ihn als Baby von seiner Katzenmutter weggerissen haben), Kindern, (die ihm ans Fell wollen) und Wasser (was, nachdem er der Sturmflut und dem Tod noch im letzten Augenblick gerade entronnen ist, kein Wunder ist). In Wirklichkeit ist er seiner Menschenfreundin so treu ergeben, daß er ihr bis ans Ende der Welt (und sogar über den Atlantik) folgen und sie vor Gefahren mit seinem eigenen Leben schützen würde. Im Laufe der beschwingten Geschichte mit melancholischen und teilweise herzergreifenden Intermezzi entwickelt er sich vom kleinen Schisserkater zum wesensstarken „Löwen“ (allein die Beschreibung, wie dies möglich wird, ist wunderbar). „Ist schon aufregend, ein Held zu sein“ – wie Pantoufle auf Seite 297 zugibt. Die Geschichte fängt rasant an mit dem Sturm, der das Haus von Pantoufle und Janed regelrecht wegfegt und zerstört und die beiden Helden auseinander reißt. Und dann, nachdem sie sich wieder gefunden haben (Taschentuch bereit halten!), geht es an Bord nach Amerika. Auf dem Dampfer (die Geschichte spielt um 1890) nach New York passieren merkwürdige Dinge, Gelegenheit Angst zu bekommen gibt es genug für Pantoufle und Janed – aber beide halten fest zueinander. Sie erleben allerlei und treffen nette und wesentlich weniger nette Menschen und sogar eine Löwin im Frachtraum und eine wunderhübsche Siam-Kätzin, die bei Pantoufle starke Beschützerinstinkte hervorruft. Bisher habe ich alle Katzengeschichten von Andrea Schacht gelesen (Stand September 2009). Diese hier gehört eindeutig zu den besten. Der Erzählstil ist anmutig, witzig, herzerwärmend. Die ineinander geflochtenen Handlungen sind spannend, – wenn manchaml auch ein bisschen vorhersehbar – unterhaltend und geistreich erzählt. Die Bemerkungen von Pantoufle, seine Vergleiche sind köstlich. Die Geschichte ist flott, abwechslungsreich und voller Spannung, sie drückt viel Einfühlungsvermögen und Liebe zu Menschen und Tieren – und zwischen Menschen und Tieren - aus – einfach wundervoll! Die Liebesgeschichten (Buch unbedingt lesen, um zu verstehen, warum hier Pluralform!) berühren und bezaubern. Und das Ende mit der Möwe ist einfach großartig. Für Katzen- und Menschenfreunde Lesefreude pur! Ich freue mich schon auf weitere Katzengeschichten von Andrea Schacht – für diese hier verdient sie Applaus. Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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