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Operation Walküre
Produktinformation
- Verlag: Rowohlt, Berlin
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 286 S. m. zahlr. Fotos.
- Seitenzahl: 286
- Deutsch
- Abmessung: 220mm x 150mm x 27mm
- Gewicht: 487g
- ISBN-13: 9783871346088
- ISBN-10: 387134608X
- Best.Nr.: 23342543
Leseprobe zu "Operation Walküre"
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Produktbeschreibung zu "Operation Walküre"
Kurzbeschreibung
Stauffenberg und der 20. Juli 1944 - Drama und Mythos eines Schicksalstages.
Beschreibung
Kaum ein Ereignis der deutschen Geschichte hat eine solch symbolische Kraft entwickelt wie der Anschlag auf Hitler vom 20. Juli. Die Politik hat das Attentat gern einseitig für ihre Zwecke interpretiert, unzählige Spielfilme widmen sich dem Drama, selbst Hollywood hat den Stoff entdeckt. Was aber spielte sich, jenseits von Feiertagsreden und Filmskripten, wirklich ab? Tobias Kniebe hat die Vorgeschichte und den Verlauf der dramatischen Vorgänge präzise rekonstruiert: Wie verliefen die Planungen? Woran genau scheiterte der Staatsstreich? Wie erlebte die Familie Stauffenberg die tragischen Ereignisse? Ein minutiös recherchierter Bericht über ein Schlüsselmoment deutscher Geschichte - und ein Leseabenteuer ersten Ranges.
20.01.2009
Lebendige Geschichte
Von SZ-Autoren: Tobias Kniebe über die „Operation Walküre”
Bevor ungelenke TV-Nachinszenierungen oder Tom Cruise endgültig unser Geschichtsbild prägen, unternimmt Tobias Kniebe einen Gegenversuch: Warum sollte ein historisches Ereignis nicht genauso klar und spannend beschreibbar sein, wie moderne Erzählrhythmen es verlangen – aber ohne falsche Bilder zu produzieren, ohne bei Recherche, Faktentreue und Quellenanalyse Kompromisse einzugehen?
Tobias Kniebe lässt die ,,Operation Walküre”, den Geheimplan des militärischen Widerstands gegen Hitler, lebendig werden: Von der ersten Bombe, die Oberst Henning von Tresckow in Hitlers Flugzeug schmuggeln ließ, über das gescheiterte Selbstmordattentat im Berliner Zeughaus bis zu Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dem Staatsstreich am 20. Juli 1944. Es geht auch um sonst wenig beachtete Fragen, etwa in welcher Kirche Stauffenberg vor dem Attentat gebetet hat. Die Darstellung beruht auf umfassenden Recherchen und Interviews mit den letzten Zeugen des Widerstands, darunter Ewald von Kleist, Philipp Freiherr von Boeselager sowie zwei Stauffenberg-Söhne. Entstanden ist ein …
Kundenbewertungen zu "Operation Walküre" von "Tobias Kniebe"
Bewertung von serenity aus Bad Berka am 09.07.2011
Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg war ein Oberst der Wehrmacht, stand also im Dienst Hitlers. Aber er hat wie andere auch begriffen, dass der Krieg nur Tod und Elend für die Menschen bringt. Deshalb beschließt er, Hitler zu töten. Schon vor ihm haben das mutige Menschen versucht, aber es ist immer misslungen. Stauffenberg zündet am 20.Juli 1944 eine Bombe in der Wolfsschanze, dem sogenannten Führerhauptquartier, wo Hitler sich aufhält.
Vier Menschen sterben, Hitler nicht. Aber das weiß Stauffenberg zunächst nicht...
Auch wenn ich viele Zusammenhänge nicht ganz verstanden habe, finde ich es extrem mutig,eine solche Tat zu planen und durchzuführen. Immerhin sollte der wichtigste Mann im Land getötet werden, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Stauffenberg setzte damit sein leben aufs Spiel, genau wie die Männer, die ihm halfen. Denn auf Verrat stand die Todesstrafe. Aber auch für seine familie muss es schwer gewesen sein.
Ein spannendes Buch über ein Ereignis in der Geschichte, das zeigt, dass sich menschen für Gerechtigkeit und Frieden eingesetzt haben, ohne an sich selbst zu denken. Daran kann sich heute so mancher ein Beispiel nehmen. Also lest.
Bewertung von Drachenfels aus Bad Honnef am 17.05.2010
Dieses Buch zeigt und sagt dem Leser, dass man immer für sein Recht und seine Meinung kämpfen muss. Das Buch ist sehr informativ und gut geschrieben.
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Autorenporträt zu "Tobias Kniebe"
Tobias Kniebe, Jahrgang 1968, studierte Journalistik und Politik in München. Seit 1993 arbeitet er als freier Autor und Filmkritiker unter anderem für die "Süddeutsche Zeitung", das "Jetzt"-Magazin und "Spiegel". Daneben schreibt er Drehbücher, u.a. für den Dokumentarfilm "Deutschland im Kinorausch (1997) und zuletzt für den Spielfilm "Fremder Freund" (Regie: Elmar Fischer), der 2003 den First-Steps-Award gewann. Seit April 2005 ist Kniebe zusammen mit Andreas Bernard Autor der Kolumne "Das Prinzip" im Süddeutschen Magazin.
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