Oktoberfest - Scholder, Christoph
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Christoph Scholder 

Oktoberfest

Thriller

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Oktoberfest

Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, zu Tausenden pilgern die Leute auf das größte Volksfest der Welt. Das Bier fließt in Strömen, Partystimmung, so weit das Auge reicht. Ausgelassen tanzen die Menschen in den riesigen Zelten zu den angesagten Hits. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Soldateska, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70.000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod ...

Das Gas wirkte in Sekunden. Plötzlich war es in dem riesigen Bierzelt still. Totenstill.
Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Leute in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Soldateska, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70 000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 603 S.
  • Seitenzahl: 603
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 140mm
  • Gewicht: 826g
  • ISBN-13: 9783426198889
  • ISBN-10: 3426198886
  • Best.Nr.: 29516633
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.08.2010

München zittert: Wiesn in Geiselhaft

Gibt es auf Erden ein Maß?", fragt der Philosoph, und das Bierzelt antwortet: "Das heißt eine Maß!" Und doch ist das Oktoberfest, heuer zum 200. Mal, maßlos. Weswegen wohl der Roman, der so heißt, "Oktoberfest", auch maßlos ist. Und die Antwort des Oktoberfests wiederum noch maßloser. "Wiesn: Autor schürt Angst vor Anschlägen". So titelte die Münchner "Abendzeitung" am vorvergangenen Montag auf ihrer ersten Seite. Es geht um einen Thriller.

Ja, stimmt, Thriller schüren Angst vor Bösem. So wie Kriminalromane Angst vor Mördern, Science-Fiction Angst vor der Zukunft, Pornographie Angst vor Impotenz, Philosophie Angst vor Dummheit und das Oktoberfest Angst vor nüchternem Dabeisein. "So wos duat ma net", meinte gleichwohl der Wiesnwirt und Sprecher aller Wiesnwirte, Toni Roiderer vom Hacker-Festzelt, im Radio über das Buch. Er hofft, dass es niemand kauft und dem Autor nur "vaschenga und wegschmeißn" bleibe - "brennt sicha guat". "Wiesn: Hacker-Zeltchef schürt Angst vor Bücherverbrennung" titelte daraufhin niemand.

In dem Thriller nehmen ehemalige russische Elitesoldaten 70 000 Biertrinker, mithin …

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Christoph Scholder wurde 1967 in Tübingen geboren. Seinen ersten Krimi schrieb er im Alter von acht Jahren. Nach dem Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie lehrte er an verschiedenen Universitäten. "Oktoberfest" ist sein erster Roman. Er lebt in München.

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Kundenbewertungen zu "Oktoberfest" von "Christoph Scholder"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** sehr gut)
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(6)
***** sehr gut
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Bewertung von tomatenfisch aus am Waldesrand am 16.05.2011 ***** ausgezeichnet
Absolut genial, ich war sehr überrascht und kann den guten Bewertungen nur zustimmen. Auf Empfehlung des Österreichischen Buchmagazins kam ich auf den Thriller, dazu die positiven Kritiken hier. Vielen Dank dafür.
Spannende rasante Handlung mit überraschendem Finale . Das Szenario ist zwar Fiktion , ich konnte es mir jedoch bildlich vorstellen. Sehr plastisch beschrieben.
Absolute Leseempfehlung.

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Bewertung von Toto aus Westfalen am 10.03.2011 ***** schlecht
Aufgrund einer persönlichen Empfehlung und der durchweg guten Kritiken war ich zunächst sehr gespannt auf den ersten Roman von Christoph Scholder. Vielleicht ist er ja ein deutscher Autor, der etwas Neues zu bieten hat? Im Laufe der Lektüre wurde ich allerdings enttäuscht.

Allzu konstruiert und vorhersehbar ist die Story. Sie leidet stark unter den blassen und sehr oberflächlichen Charakteren, dem Hin- und Herspringen in der Chronologie und den wenig glaubwürdigen Dialogen.

Die Beschreibung der Aktionen der Verantwortlichen - sowohl in Politik und Militär als auch die der Terroristen - ist in weiten Teilen nicht nachvollziehbar, unsinnig und realitätsfern.

Effekthaschend taumelt die Geschichte zwischen extrem brutalen Schilderungen, die die Story nicht weiterbringen, und pomadigen und gestelzten Dialogen. Einerseits schildert Scholder technikverliebt diverse Waffensysteme, andererseits bleiben die Hauptfiguren eindimensional und langweilig.

Schade - hier wurde eine tolle Chance vergeben, aus einer grundsätzlich sehr spannenden Idee einen mitreißenden Katastrophen-Thriller zu machen. Fans deutscher Thriller und ähnlicher Thematik sollten lieber zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt greifen. Hier versinkt Frankfurt nach einem Stromausfall im Chaos. Spannend und intelligent.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Schätzing aus Köln am 21.07.2011
    Dieser Thriller ist effekthaschend. Ich frage mich, was ist dann diese Bewertung.
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 13.10.2010 ***** ausgezeichnet
Tausende Feierwillige strömen auf das berühmteste Volksfest der Welt – das Oktoberfest in München. Keiner ahnt, dass in Kürze durch Terroristen die größte Geiselnahme der deutschen Geschichte erfolgen wird. Politiker ebenso wie Einsatzkräfte stehen machtlos einer Übermacht gegenüber und müssen die brutale Handlungsweise der Täter, die völlig rücksichtslos hunderte Opfer einkalkuliert haben, erst einmal verdauen, bevor sie handlungsfähig werden. Nur ein Mann behält einen klaren Kopf – Kapitän zur See Wolfgang Härter. Ein Wettlauf gegen die Zeit und um das Leben von 70.000 Menschen beginnt.

Christoph Scholder beweist mit seinem Debütroman, dass sich deutsche Thriller schon längst nicht mehr hinter amerikanischen verstecken müssen. Größter Pluspunkt für mich stellte die konstant auf hohem Niveau befindliche Spannung dar. Man erfährt anfangs viel über die Hintergründe und Motivation der Täter, was wichtig für den Verlauf der Handlung ist. Dennoch gibt es einige Überraschungsmomente, die so nicht vorhersehbar waren. Rückblicke in die Vergangenheit und schnell wechselnde Schauplätze geben dem Buch ein enormes Tempo.

Ein klein wenig Detailverliebtheit mag man dem Autor zugestehen, was Beschreibungen von Waffen und anderer Kriegstechnik betrifft. Auch wird der deutsche „James Bond“ ein wenig zu übertrieben dargestellt. Die Hilflosigkeit der gesammelten Politikprominenz kann ich mir wiederum sehr gut vorstellen. Die Risikobereitschaft eines gewissen Bundespräsidenten jedoch nicht. Aber der Roman ist Fiction, zum Glück, und da kann ruhig alles etwas übertrieben zugehen. Die Brutalität der Täter ist schonungslos ebenso wie die Beschreibungen der letzten Sekunden der Opfer. Zu verweichlicht sollte der Leser in diesem Punkt nicht sein.

Alles in allem hat mir das Buch wunderbare, spannende Lesestunden verschafft und ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Hoffen wir, dass Scholder weiterschreibt, vielleicht ja wieder mit Wolfgang Härter als großem Held.

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Bewertung von SunshineRose aus Marburg am 11.10.2010 ***** ausgezeichnet
Deutscher Thriller auf der Überholspur!

Das Münchner Oktoberfest – ein auf der ganzen Welt bekanntest Volksfest. Doch in diesem Jahr ist nichts wie es scheint. Die Firma, die den Aufbau der Festzelte übernimmt, existiert eigentlich gar nicht und die Polizisten geben sich nur als solche aus. An einem schönen Sonntag Nachmittag ist es dann soweit. Ein Zelt wird komplett abgeriegelt und die Insassen mit einem Narkosemittel betäubt. Die Gäste der übrigen Zelte dürfen diese nicht mehr verlassen, da die Geiselnehmer drohen, ansonsten ein innerhalb von Minuten tödliches Nervengift freizusetzen. Die Theresienwiese wird komplett evakuiert und die größte Geiselnahme der Geschichte mit rund 70.000 Geiseln beginnt.

Neben dieser Haupthandlung erfahren wir noch einiges über den sympathischen Karl Romberg und seinen Geschäftspartner Werner Vogel, welche für die Belieferung der Festzelte zuständig sind. Alleine daran lässt sich schon deren Beziehung zur eigentlichen Handlung erkennen. Doch der Schein trügt, denn deren Firma stellt nicht die einzige Verbindung zu dem Oktoberfest und den dortigen Vorgängen dar…

Schon die ersten Seiten dieses Thrillers machen deutlich, dass er dieser Bezeichnung gerecht wird und was man im Folgenden wohl noch alles zu erwarten hat… skrupellose Morde! Scholder schafft es, durch seine kurzen und manchmal abgehackten Sätze, dass dieser Thriller an Brutalität alles andere in den Schatten stellt. Für Schwache Nerven ist dieser von vornherein also schon einmal nicht zu empfehlen. Die Befürchtung, dass diese kurzen Sätze den Lesefluss stören, wurde schnell widerlegt. Vielmehr steigern diese in Kombination mit ebenso kurzen Abschnitten das Tempo des Thrillers dramatisch. Mit seinen kurzen Abschnitten, welche an den verschiedensten Orten dieser Welt und zu den unterschiedlichsten Zeiten –mal Gegenwart, mal Vergangenheit - spielen, zeigt der Autor, welche komplexe Handlung es ihm gelungen ist zu entwerfen. Und obwohl sich dies jetzt etwas unübersichtlich anhört, man kann der Geschichte jederzeit problemlos folgen. Jedoch hätte ich mir schon gewünscht, mehr über die Umstände der in der Vergangenheit spielenden Szenen zu erfahren, um diese besser einordnen zu können.

Die kommende Katastrophe kündigt sich von Abschnitt zu Abschnitt immer stärker an und das ganze Ausmaß der Bedrohung wird erst deutlich, nachdem die Geiselnehmer mitten in München eine Rakete abfeuern. Beim Lesen fragt man sich die ganze Zeit über, ob ein solches Horrorszenario mitten in München wirklich einmal auftreten könnte. Diese Vorstellung raubt einem dann den letzten Atem.

Besonders gut an diesem Thriller hat mir gefallen, dass er sich in diesem Genre schon stark von den anderen abhebt. Schließlich haben wir es hier nicht mit irgendwelchen Psychopathen zu tun, welche nur um des Tötens Willen all diese Menschen ermorden. Diese Truppe hat ein Ziel, wenn auch ein relativ simples Ziel. Da es sich hier um eine ehemalige Eliteeinheit aus Zeiten des Kalten Krieges handelt, hatte ich mir ein idealistischeres Ziel erhofft, aber dies macht einfach wieder einmal deutlich, nach was die Menschen heutzutage hauptsächlich hinterher sind… Außerdem fand ich es richtig klasse, dass der Autor mich immer wieder überraschen konnte, bis zum Schluss. Viele Thriller sind im Großen und Ganzen ja recht vorhersehbar, aber hier hat es sich wirklich gelohnt, jede einzelne Seite genauestens zu lesen! Schade fand ich dann allerdings, dass der Schluss doch etwas abrupt kam und die Schicksale der Privatpersonen nicht weiter ausgeführt wurden. Hier ist dann wohl etwas eigene Fantasie gefragt… Letztendlich aber ein wahnsinnig guter Thriller, den es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt, vor allem da dieses Genre ja bislang keine wirklich deutsche Domäne gewesen ist.

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Bewertung von Michaela aus München am 05.10.2010 ***** ausgezeichnet
Ein absolut geniales Erstlingswerk. An Spannung nicht zu überbieten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe es in nur 2 Tagen ausgelesen. Manche Szenen gerade am Schluß sind etwas übertrieben aber das tat der Spannung im Ganzen keinen Abbruch. Da konnte ich wirklich getrost drüber hinwehsehen. Da ich außerdem seit Geburt in München lebe und das Buch jetzt während des Oktoberfestes gelesen habe, war es natürlich noch spannender und ich habe mir die Bierzelte auf der Wiesn heuer doch mal etwas genauer angesehen. Daher kann ich sagen, dass die Ortsangaben alle absolut realistisch sind. Lieber Autor, bitte weiter so!!!!!

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 17.09.2010 ***** ausgezeichnet
In seinem Debütkrimi „Oktoberfest“ bietet Christoph Scholder alles auf, was einen spannenden und anregenden Thriller ausmacht: Eine weltweit bekannte Location, eine kaltblütige russische Söldnertruppe, einen genial ausgetüftelten Plan und einen Helden, der mit allen Wassern gewaschen ist und seinem Namen („Härter“) alle Ehre macht. Zwar gibt es hier und da einen kleinen Punktabzug – von vereinzelten logischen Holpersteinchen über die etwas willkürliche Konstruktion des großen Finales bis hin zu den recht stereotyp angelegten Charakteren, insbesondere der Frauenfiguren -, doch ist „Oktoberfest“ ein so enorm mitreißender und gelungener Thriller, dass man gern darüber hinwegliest. Tempo und Spannung pur, made in Germany - und viel Spaß beim nächsten Besuch auf den Wiesn!

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Bewertung von Zoe 66 am 28.08.2010 ***** ausgezeichnet
Christoph Scholder hat einen Wahnsinns Debütroman hingelegt.
Spannendes Szenario von Anfang an und absolut glaubwürdige Handlung.
Konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Bitte mehr von diesem Autor.

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