Odem - Schlattner, Eginald

Eginald Schlattner 

Odem

Kritische Edition

Herausgegeben von Nowotnick, Michaela
Gebundenes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
16 ebmiles sammeln
EUR 16,00
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Odem

Eine Vielzahl von Blättern, von Mäusen angenagt, nie auf-
genommen in die literarische Biographie des Autors. Als
im Sommer 2009 ein großer Koffer vom Pfarrhof in Rothberg/
Ro ia in das nahe Hermannstadt/Sibiu gebracht wurde, konnte
über dessen Inhalt allenfalls gemutmaßt werden.
Im Zentralarchiv der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien,
wo die Dokumente aus dem Koffer in den Vorlass Eginald
Schlattners eingepflegt werden sollten, erkannte man verblüfft,
dass es sich um Manuskripte aus einer bis dahin praktisch un-
bekannten Schaffensperiode Eginald Schlattners handelte.
Eginald Schlattner ist heute vor allem als Romanautor be-
kannt. Mein Nachbar, der König und Odem beinhalten eine
Auswahl seiner früheren Erzählungen. Diese zeigen, welches
bewegte Schicksal dem Autor und seiner Literatur zuteil gewor-
den ist, welchen Einfluss Verlage und Lektorat hatten, wie Maß-
regelungen das Schreiben behinderten und wie er versucht hat,
sich in das literarische Leben seiner Zeit zurückzuschreiben.
Es zeigt sich aber auch, dass es eine über zwanzig Jahre andau-
ernde Zäsur in der schriftstellerischen Tätigkeit Schlattners gab.
Eine Zeit des literarischen Schweigens bis in die 1990er Jahre
hinein bevor er der bekannte Romanautor mit dem markan-
ten roten Schal wurde.


Produktinformation

  • Verlag: Schiller Verlag
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 135 S. 220 mm
  • Seitenzahl: 135
  • Literatur aus Siebenbürgen Bd.6
  • Deutsch
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783941271739
  • ISBN-10: 3941271733
  • Best.Nr.: 34913461
Eginald Schlattner, 1933 in Arad geboren, wuchs im siebenbürgischen Fogarasch auf und studierte bis zur Relegation evangelische Theologie in Klausenburg, anschließend Mathematik und Hydrologie. 1957 wurde er verhaftet und 1959 wegen "Nichtanzeige von Hochverrat" verurteilt. Nach der Entlassung arbeitete er als Tagelöhner und später als Ingenieur. 1973 nahm Schlattner noch einmal das theologische Studium auf. Er ist heute Gefängnispfarrer und lebt bei Hermannstadt.
Mehr von