Objekt Atlas

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Feldforschung im Museum

Hrsg. v. Clementine Deliss
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Objekt Atlas

Bereits in den frühen 1980er Jahren leistete das Weltkulturen Museum durch die Sammlung außereuropäischer Gegenwartskunst Pionierarbeit auf dem Gebiet des Dialogs zwischen zeitgenössischer Kunst und ethnologischen Museen. Wie eine künstlerische Auseinandersetzung mit ethnografischen Artefakten im Museum heute aussehen kann, wird hier deutlich. Objekte aus der Sammlung treten in Kommunikation mit neu geschaffenen Arbeiten von internationalen Künstlern.
Ergänzt wird der Bildteil durch historischen Faksimiles und unveröffentlichte Beiträge von namhaften Autoren wie Richard Sennett oder Paul Rabinow sowie mit Interviews mit den teilnehmenden Künstlern.
Künstler (u. a.)
Alf Bayrle
Helke Bayrle
Thomas Bayrle
Marc Camille Chaimowicz
Sunah Choi
Antje Majewski
Otobong Nkanga
Simon Popper
und das Archiv des Qumran Verlags (Hans-Jürgen Heinrichs)


Produktinformation

  • Verlag: Kerber
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 500 S. m. zahlr. Abb. u. Faks. 230 mm
  • Seitenzahl: 508
  • Forum
  • Deutsch
  • Abmessung: 229mm x 245mm x 38mm
  • Gewicht: 1014g
  • ISBN-13: 9783866786509
  • ISBN-10: 3866786506
  • Best.Nr.: 34526575
Richard Sennett, geboren 1943, wuchs in Cabrini Green, einem Armenviertel von Chicago, auf. Er versuchte den sozialen Aufstieg aus dieser von ihm später als eng und bedrohlich beschriebenen Welt zunächst über die Musik und lernte in jungen Jahren Cello, komponierte und hatte Erfolge bei öffentlichen Auftritten. Das Studium der Musikwissenschaften und des Violoncello in New York musste er aufgrund einer fehlgeschlagenen Operation an seiner linken Hand aufgeben. Daraufhin studierte er zunächst bei David Riesman in Chicago, dann bei Talcott Parsons in Harvard Soziologie und später Geschichte. Nach der Promotion 1964 forschte und lehrte er unter anderem in Harvard, Yale, Rom und Washington. 1998 erhielt Sennett den Premio Amalfi, 2006 wurde er mit dem Stuttgarter Hegel-Preis ausgezeichnet.
Sennetts Hauptthemen sind die Vereinzelung, Orientierungslosigkeit und Ohnmacht moderner Individuen, die Oberflächlichkeit und Instabilität zwischenmenschlicher Beziehungen sowie die Ausübung von Herrschaft. Vor allem in seinen Frühwerken bleibt er der Stadt seiner Kindheit und den in ihr gemachten Erfahrungen stark verhaftet. Die hohe Aktualität seiner Themen und sein eingängiger, essayistischer Stil ließen seine Bücher zu Bestsellern avancieren.
Richard Sennett lebt in London

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