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| Bewertung von Theodor Ickler aus Spardorf am 13.09.2006 | |
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Als Verfasser dieses Wörterbuches möchte ich eine Richtigstellung zur Rezension von Lars Kerner geben. Mein Wörterbuch stellt nicht die "alte Rechtschreibung" dar, worunter der Rezensent anscheinend die Dudenrechtschreibung vor der Reform versteht. Es stellt vielmehr die vor der Reform und unabhängig von ihr immer noch übliche Schreibweise dar. Wo sie in bedeutsamem Maß variiert, ist das auch im Wörterbuch so verzeichnet. Das ist die Idee des empirischen Rechtschreibwörterbuchs, die Kerner nicht verstanden zu haben scheint. Nach meinem Wörterbuch kann man keineswegs nur "ernst machen" schreiben, es ist vielmehr zweimal ausdrücklich vermerkt, daß man "ernst/Ernst machen" schreibt (S. 183). So findet man es in den Texten, es handelt sich offenbar um die beiden Muster "Schluß machen" und "schnell machen". (Da hier eine Wertung abgegeben werden muß, möchte ich notgedrungen mein Buch mit "gut" bewerten. Bitte nehmen Sie das nicht zu ernst!) |
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| Bewertung von Norbert Pomplun aus Berlin am 10.08.2006 | |
| Bei der deutschen Rechtschreibung den ständig sich ändernden amtlichen Regeln (1998, 2004, 2006...) zu folgen, ist eine Möglichkeit, eine andere jedoch der bis 1996 gültigen Rechtschreibung - und möglicherweise bessere. Für diese Variante gibt es derzeit nur ein einziges aktuelles Wörterbuch, nämlich dieses von Theodor Ickler. Wohlgemerkt: es ist kein Nachdruck des letzten Dudens vor der ersten Rechtschreibreform, sondern eine Beschreibung der bis dahin entwickelten Norm der deutschen Rechtschreibung. So legt sich Th. Ickler nicht auf jene manchmal sehr schwer nachvollziehbaren Einzelfallentscheidungen des alten Dudens fest, sondern führt alle der Norm entsprechenden Schreibungen an (so darf es also "radfahren" und "Rad fahren", "in bezug" oder "in Bezug" heißen). Hier wird deutlich, daß sich die Schreibung des Deutschen (wie auch anderer Sprachen) nicht in das Korsett einer starren Regelung pressen, sondern nur durch Regeln beschreiben läßt, die einen angemessenen Rahmen für sinngerechtes Schreiben darstellen (und daher auch Differenzierungen ermöglichen und nicht nur beliebige Varianten). Seinem (manchmal vielleicht etwas zu) knapp gehaltenen Wörterverzeichnis sind zwei Regelbeschreibungen vorangestellt: eine als "Kurze Anleitung zum rechten Schreiben" und eine mit den "Hauptregeln der deutschen Orthographie", die in Paragraphen eingeteilt ist und auf die das Wörterverzeichnis zur Begründung zuweilen hilfreich verweist. Diese Beschreibungen sind erfreulich kompakt und klar, vielleicht manchmal auch zu knapp. Dennoch läßt sich aus ihnen die angemessene Schreibweise leicht ableiten. Sprache ist stets im Wandel, der sich durch Übergänge auch in der Schreibung ausdrückt. Diesen Übergängen entsprechen manchmal verschiedene mögliche weil angemessene Schreibungen. Da sich diese aber stets begründen lassen, ist dies etwas anderes als Varianten, zwischen denen man beliebig wählen kann. Der einzige in meinen Augen kritische Punkt dieses Werkes sind die wenig differenzierenden Angaben zu einigen problematischen geschichtlichen Personen. Dies hat eigentlich nichts mit dem Werk als solchem zu tun, könnte aber manch einen gegen das ganze Buch voreingenommen machen, was sehr schade wäre. Vielleicht werden diese Angaben in einer der nächsten Auflagen korrigiert. Als Orientierung zu einer vernünftigen deutschen Rechtschreibung und mitten in einer sich auflösenden Einheitlichkeit der Schreibungen mit der Folge des Verlusts an Rechtschreibintuition kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es kann sogar denen helfen, die sich an die neue Rechtschreibung halten müssen oder wollen und die nicht einfach nur den Empfehlungen der Dudenredaktion folgen wollen. |
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| Bewertung von Lars Kerner aus Am Vogelsang 3, Düsseldorf am 24.12.2000 | |
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Der Autor behauptet, dass er in seinem Wörterbuch die alte Rechtschreibung darstelle. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Mischform aus alter und neuer Rechtschreibung. Besonders die Vielzahl an Doppelschreibungen (statt dessen/stattdessen, ernst nehmen/ernstnehmen, die dritte Welt/die Dritte Welt) ist einfach unerträglich. Da kann man ja gleich nach dem Motto "schreib, wie du willst" vorgehen. Darüber hinaus enthält es sogar Grammatikfehler. So darf man nur noch "ernst machen" schreiben. "Ernst" ist hier aber ein Substantiv und nicht ein Adjektiv, wie in "ernst nehmen/meinen/werden". So ein Fehler sollte einem Germanistik-Professor eigentlich nicht unterlaufen. Mein Fazit: Dieses Buch ist völlig unbrauchbar für Leute, die sich weiterhin der alten Rechtschreibung bedienen wollen. Sie sollten sich lieber antiquarisch einen alten Duden besorgen. |
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| gebraucht; wie neu | 9,95 | 2,60 | PayPal, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) | Brungs und Hönicke Medienversand | 99,4% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 10,70 | 4,00 | Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung | OneMoreMedia | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 17,10 | 0,00 | Banküberweisung | Hamleh | 96,3% | ansehen |

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