Nordermoor / Kommissar-Erlendur-Krimi Bd.3 - Indriðason, Arnaldur

Arnaldur Indriðason 

Nordermoor / Kommissar-Erlendur-Krimi Bd.3

Island Krimi. Ausgezeichnet mit dem Nordischen Krimipreis 2002

Dtsch. v. Coletta Bürling
Gebundenes Buch
 
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Nordermoor / Kommissar-Erlendur-Krimi Bd.3

Was zunächst aussieht wie ein typisch isländischer Mord - schäbig, sinnlos und schlampig ausgeführt -, erweist sich als überaus schwieriger Fall für Erlendur von der Kripo Reykjavík. Wer ist der tote alte Mann in der Souterrainwohnung in Nordermoor? Warum hinterlässt der Mörder eine Nachricht bei seinem Opfer, die niemand versteht?
Während schwere Islandtiefs sich über der Insel im Nordatlantik austoben, wird eine weitere Leiche in Nordermoor gefunden ...


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 318 S.
  • Seitenzahl: 318
  • Bastei Lübbe Stars
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 145mm x 28mm
  • Gewicht: 516g
  • ISBN-13: 9783404771875
  • ISBN-10: 3404771877
  • Best.Nr.: 20879401
kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Mit dem isländischen Autor Arnaldur Indridason ist Lübbe ein großer Griff gelungen: Zweimal bereits wurde er mit dem nordischen Krimipreis ausgezeichnet (2002 für "Nordermoor" und 2003 für "Todeshauch"). Im Herbst steht das erste Hardcover an, und natürlich darf auch ein Hörbuch nicht fehlen. Frank Glaubrecht als Sprecher ist absolut passend ausgewählt, um die einzigartige Stimmung einzufangen, die diesen Krimifall umfängt. In dem heruntergekommenen Viertel Nordermoor in Reykjavik wird ein Mann erschlagen aufgefunden. Scheinbar ein schlampger Mord. Doch als Erlandur und sein junger Kollege mit den Ermittlungen beginnen, stoßen sie auf immer mehr Ungereimtheiten. Der vorzügliche Kriminalroman ist adäquat aufs Hörbuch übertragen worden. Glaubrecht füllt exakt die Szenerie aus und vermittelt dem Zuhörer ein nachhaltiges Gefühl von der Tragik dessen, was sich im stets regendurchnässten Island zugetragen hat. (rs)
Der preisgekrönte Schriftsteller Arnaldur Indriðason, geboren 1961, war Journalist und Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung. Heute lebt er als freier Autor in Reykjavik.

Kundenbewertungen zu "Nordermoor / Kommissar-Erlendur-Krimi Bd.3"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Tuppi am 10.09.2011 ***** weniger gut
habe mir deutlich mehr davon versprochen...

In Nordermoor geschah ein typischer isländischer Mord: schlampig, sinnlos und ohne die Tatumstände zu verschleiern wurde ein alter Mann umgebracht. Erlendur Sveinsson ist der leitende Ermittler. Er kann mit der Nachricht auf dem Toten nichts anfangen. Es ist nur bekannt, daß drei Wörter auf einem Blatt Papier stehen – welche Worte das sind, wird erst auf S. 137 erklärt. Außerdem hat der geschiedene Kriminalbeamte Probleme im Alltag: eine drogenabhängige Tochter und ein Sohn mit mehrmaligen Entziehungskuren.

Der Schreibstil lag mir nicht besonders. Zum einen die angedeuteten Umstände, die nicht klar beschrieben wurden und zum anderen die obszöne Ausdrucksweise im familiären Umfeld. Ich konnte zu dem Ermittler lange Zeit keinen Bezug aufbauen und war von der Vater-Tochter-Beziehung nur angewidert. Es gab noch einen zweiten Fall: eine junge Frau ist während ihrer Hochzeitsfeier verschwunden. Dieser Fall hatte mit dem ursprünglichen Mord nichts zu tun und die Frau kam wieder zurück. Allerdings wurden die Tatumstände nicht vollständig aufgeklärt.

Die persönliche Anrede mit den Vornamen war für mich zwar ungewöhnlich, aber da zu Beginn erklärt wurde, daß in Island jeder mit Du und dem Vornamen üblicherweise angeredet wird, hat mich das nicht gestört. Allerdings war dieses Buch für mich ein ziemlicher Reinfall, da die Sprache sehr obszön war und viele Gedankengänge wurden angefangen aber nicht völlig beschrieben. Ebenfalls gab es immer wieder unverständliche Zwischenphasen, die keinen Zusammenhang ergaben. Erlendur hatte zusätzlich übernatürliche Déjà-vus: Während der Ereignisse hatte er das Gefühl, diese Szenen aus einer Vision zu kennen.

Wenigstens wurde der Fall aufgeklärt, deshalb kann ich gerade noch 2,5 Sterne vergeben.
Die im Klappentext erwähnte weitere Leiche wurde während den Ermittlungen nach direkter Suche und vermuteter Fundstelle geborgen. Und auch die schweren Islandtiefs sind im Buch nur stärkere Regenfälle. Eine tragische Geschichte um eine Erbkrankheit, die durch Vergewaltigung weitergegeben wird. Die männlichen Nachkommen sind nur Erbträger, die weiblichen sterben innerhalb der ersten paar Jahre...

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 23.04.2009 ***** sehr gut
Ein superspannendes Buch.
Der Leser wird Schritt für Schritt auf die Katastrophe zugesteuert..
Man weiß am Ende nicht, wer schlimmer dran ist, der Ermordete oder der Mörder

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Bewertung von Heide am 09.09.2006 ***** ausgezeichnet
Arnaldur Indridason gefällt mir immer besser. Inzwischen habe ich einige Bücher von ihm gelesen und bin begeistert. Ich kann ihn nur empfehlen.

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