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Christine Gräfin von Brühl 

Noblesse oblige

Noblesse oblige - Brühl, Christine Gräfin von

Die Kunst, ein adliges Leben zu führen

  • Einband: Gebunden
  • Gebundenes Buch 
 
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Perlentaucher-Notizen
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Produktinformation
  • Verlag: Eichborn
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 253 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 144mm x 26mm
  • Gewicht: 436g
  • ISBN-13: 9783821856957
  • ISBN-10: 3821856955
  • Best.Nr.: 25643492

Leseprobe

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Produktbeschreibung zu "Noblesse oblige"

Beschreibung

Alles, was Sie schon immer über den Adel wissen wollten, aber eigentlich nie erfahren sollten

Strenge Sitten, klare Etikette, alte Werte und Traditionen: Christine Gräfin von Brühl erzählt mit Tempo und Selbstironie vom Leben in einer Welt, die sich immer treu geblieben ist - in guten wie in schlechten Zeiten.

Er lebt unter uns und ist doch ganz anders - der Adel. Ob reich auf dem Schloss oder verarmt in der Mietwohnung, das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser exklusiven Klasse ist bis heute ungebrochen. Mit allen Konsequenzen, egal ob Heirat, Verwandtschaft, Erziehung der Kinder oder Lebensstil. So wird der Heiratspartner für den Nachwuchs im Gotha ausgesucht, denn es gilt: Keiner heirate unter seinem Stand, und Liebe hat nichts mit der Ehe zu tun. Der Jagdschein ist auch heute noch wichtiger als der Führerschein, und Walzer lernt man nicht in der Tanzschule, sondern beim Séjour mit anderen jungen Adligen auf einem Schloss.

Was romantisch klingt, entbehrt nicht gewissen Eigenheiten: Schlösser sind sommers wie winters kalt, die Toiletten befinden sich mitunter nachträglich eingebaut in Schränken auf einsamen Gängen. Die notorische Technikfeindschaft ist seit der Erfindung des Mobiltelefons allerdings passé: Wer auf einem Schloss lebt, ist froh, wenn er nicht mehrere Kilometer zurücklegen muss, um rechtzeitig ans Telefon zu gelangen.

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2. Benimm dich!

Bis heute steht für viele Außenstehende hinter jedem Adligen ein ganzer Knigge. Wenn man auch sonst nicht mehr viel mit den Vertretern einstiger Herrscherfamilien anzufangen weiß, jeder geht davon aus: Sie haben wenigstens gute Manieren. Alle Adligen wissen sich zu benehmen, Adlige wissen sich korrekt zu kleiden, Adlige kennen alle Benimmregeln in- und auswendig. Selbstverständlich ist das nicht der Fall. Es gibt viele Adlige, die keine Ahnung von Etikette haben, und groß sind gerade unter den Jüngeren die Unsicherheiten, die mit allen Regeln und der damit verbundenen Möglichkeit, gegen ebendiese zu verstoßen, einhergehen. Wen begrüßt man, wie stellt man sich vor? Wie kleidet man sich zu welcher Gelegenheit und Tageszeit, und wie spricht man Prinzen, Fürsten, Erbgrafen oder auch nur den Professor oder den örtlichen Pfarrer korrekt an? Woher soll man schon wissen, wie sich nach einer Hochzeit der Cort?ge (die Prozession) hinter Braut und Bräutigam beim Ausmarsch aus der Kirche ordnungsgemäß sortiert, welches Besteck man an vornehmer für mehrere Gänge gedeckter Tafel beim Essen zuerst benutzt? (Achtung: Immer von außen nach innen, nie den …

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

31.03.2009

Judith von Sternburg schwankt bei der Lektüre von Christine Gräfin von Brühls Ratgeber für Adlige zwischen abgrundtiefer Langeweile und verwundertem Augenreiben. Zwischen den ärmlichen Scherzen, abgegriffenen Formulierungen und "erzkonservativen" Ansichten, die die gräfliche Autorin mit geisteswissenschaftlichem Doktortitel aus dieser geschlossenen Gesellschaft ausplaudert, horcht die Rezensentin eigentlich nur bei einer Information auf Seite 106 auf. Dass nämlich nur "wer dazugehören will", auch wirklich adlig zu nennen ist. Da wirkt Frau von Sternburg dann anscheinend auch ganz persönlich erleichtert, dass sie nicht notgedrungen Mitglied in diesem Verein sein muss.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Mit nüchternem Blick und nicht ohne Selbstironie bietet die blaublütige Journalistin Christine Gräfin von Brühl - übrigens frei von Klatsch und Tratsch - in 'Noblesse oblige" eine Innensicht der exklusiven Welt des Adels." (Buchjournal, 1. April 2009) "... ein unterhaltsames Lesebuch" (Das Magazin, 3/2009) "Wir haben es ... mit einem sehr gut geschriebenen, klugen und lehrreichen Buch zu tun." (Die Welt, 21. März 2009) "Christine von Brühl erklärt, wie sie wirklich aussieht, die Welt derer mit einem 'von" oder 'zu" im Namen." (Neue Presse, 21. März 2009) "Mit ihrem Buch liefert die Gräfin von Brühl fürstliche Ansichten von innen. Ganz ohne Klatsch und Tratsch verrät sie, dass Adel heute gar nicht so glamourös ist, wie die Boulevard-Presse immer tut. Und das ist ja irgendwie beruhigend für uns, die wir keine Blaublüter sind!" (MDR artour, 26. März 2009)

Rezensionen und Kritik

'Ein sehr gut geschriebenes, kluges und lehrreiches Buch; (Ulrich Weinzierl, Börsenblatt, 17/2009) 'Mit nüchternem Blick und nicht ohne Selbstironie bietet die blaublütige Journalistin Christine Gräfin von Brühl - übrigens frei von Klatsch und Tratsch - in 'Noblesse oblige' eine Innensicht der exklusiven Welt des Adels; (Buchjournal, 1. April 2009) '... ein unterhaltsames Lesebuch; (Das Magazin, 3/2009) 'Wir haben es ... mit einem sehr gut geschriebenen, klugen und lehrreichen Buch zu tun; (Die Welt, 21. März 2009) '... wer sich gepflegt amüsieren und dabei ein bisschen durchs Schlüsselloch blicken möchte, liegt mit 'Noblesse oblige' goldrichtig; (Susanne von Schenck, NDR 1 - Bücherwelt, 24. Juni 2009) 'Christine von Brühl erklärt, wie sie wirklich aussieht, die Welt derer mit einem 'von' oder 'zu' im Namen; (Neue Presse, 21. März 2009) 'Mit ihrem Buch liefert die Gräfin von Brühl fürstliche Ansichten von innen. Ganz ohne Klatsch und Tratsch verrät sie, dass Adel heute gar nicht so glamourös ist, wie die Boulevard-Presse immer tut. Und das ist ja irgendwie beruhigend für uns, die wir keine Blaublüter sind!; (MDR artour, 26. März 2009)

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