Am Neujahrstag des Jahres 1908 brach das Schiff Nimrod zu einer
Fahrt in die noch weitgehend unerforschte Antarktis auf. Ziel war
das Erreichen des Südpols. Angeführt wurde die kleine Expedition
von Ernest Shackleton, der in den folgenden eineinviertel Jahren
einige der bedeutendsten Erfolge seiner Laufbahn erringen sollte,
ehe er und seine Gefährten schließlich als Helden zurückkehrten.
Shackleton und seine Mitstreiter hatten gegen extreme Kälte,
Hunger, Gefahren aller Art und psychische Belastungen zu kämpfen.
Sie bestiegen den aktiven Vulkan Mount Erebus, hissten den Union
Jack am magnetischen Südpol und näherten sich dem geographischen
Südpol immerhin bis auf rund 150 Kilometer. In Beau Riffenburghs
faszinierendem Bericht über diese Expedition haben etliche
außergewöhnliche Darsteller ihren Auftritt, neben Scott und
Shackleton etwa Douglas Mawson, der später selbst zu einem der
größten Antarktis-Erforscher werden sollte, sowie die
Antarktis-Pioniere Nansen und Amundsen. Nimrod ist die Geschichte
eines großartigen Abenteuers und zugleich einer Reise, die selbst
für einen Mann wie Shackleton unglaubliche Wendungen nahm.
"Riffenburgh erzählt die Geschichte jener heute kaum bekannten Expedition mit ansteckender Begeisterung und temporeich." - THE TIMES
Dr. Beau Riffenburgh ist Historiker am Scott Polar Institute an der Cambridge Universität in England und spezialisiert auf die Geschichte der Entdeckung der Welt. Er hat bereits mehrere Bücher zu diesem Thema verfasst.