Gaby Hauptmann begann als Pressefrau, wechselte dann zum Hörfunk und wurde eine der Wegbereiterinnen des deutschen Privatradios. Schließlich erwarb sie sich einen großen Namen als erfolgreiche Fernseh-Autorin, -Regisseurin und -Produzentin. Das Schreiben von Romanen betrieb sie zunächst als Hobby. Als begeisterte Reiterin veröffentlichte sie 1994 den Jugendroman „Alexa – die Amazone“, bis 1995 "Suche impotenten Mann fürs Leben" ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte einleitete. Seitdem sind freche Titel und Erzählstoffe für Frauen, oft mit kriminalistischem Einschlag, ihr Markenzeichen. Gaby Hauptmann lebt am Bodensee.
In Gaby Hauptmanns neuem Roman dreht sich alles um die Nudel … gut, nicht ganz: Marco, der Erbe einer schwerreichen italienischen Nudeldynastie, seine Geliebte Niki, Marcos Mutter und eine italienische Contessa spielen in Nicht schon wieder al dente ebenfalls eine entscheidende Rolle! Gaby Hauptmann beweist in einer deutsch-italienischen Liebesgeschichte der ganz besonderen Art: Nudeln muss man nicht abschrecken, Männer manchmal schon!
Mit Extra-Rezeptbuch: Gaby Hauptmanns beste Pasta-Rezepte!
Exklusiv für buecher.de hat Gaby Hauptmann unseren Fragebogen
"22 Fragen an ..." beantwortet.
Das Schönste am Schreiben ist, dass...
... ich meine Gedanken fließen lassen und mir eine völlig eigene Welt aufbauen kann.
Gute Einfälle habe ich...
... zu jeder Tages- und Nachtzeit. Manchmal sehe ich was, manchmal höre oder rieche ich was - und schon entsteht eine Geschichte.
Wenn ich mal nicht weiterkomme...
... gehe ich an den Kühlschrank.
Ein Text, den ich auswendig kenne...
... "Der Panther" von Rainer Maria Rilke. Es ist der Schrei nach Freiheit.
Ich möchte gerne schreiben...
... Ich schreibe, was ich mag.
Ich lese niemals Bücher von...
... Gibt's nicht. Ich bin zumindest so offen, alles anzufangen. Wenn es mir nicht gefällt, klappe ich es zu.
Bei "Kindheit" denke ich an...
... Wiesen und Bäume, versteckte Lager, Geheimnisse, Geheimschrift, Rangeleien mit Jungs und Abenteuer mit Pferden. Viel Schnee und Schlitten, gefrorene Schuhbändel, durchweichte Wollhandschuhe, gebratene Äpfel, Nüsse und Nachmittagstee.
Meine Eltern ...
... ließen uns Kind sein, gaben uns Freiheit und gleichzeitig Geborgenheit.
Geld ...
... gibt Sicherheit. Und ist Auslöser für Korruption, Gewalt, Gier und Neid.
Im Urlaub...
... will ich mit meinen Liebsten zusammen sein und abschalten.
Meine größte Stärke ...
... meistens einen Weg zu finden.
Ich habe Angst davor...
... Ich habe keine Angst. Die Dinge kommen wie sie kommen - und dann muss man reagieren.
In meinem Lieblingstraum...
... fallen alle bösartigen Menschen auf einen Schlag tot um. Wieviele wären wir dann noch?
Gott...
... steckt in jedem Tier, in jeder Pflanze und in vielen Menschen.
Ich würde nicht antworten, wenn Sie wissen wollten...
... Ich antworte nicht :-)
Wäre ich Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika...
... würde ich mir mal die Situation im eigenen Land anschauen, statt die Aufmerksamkeit ins Ausland zu lenken.
Meine größte politische Sorge...
...ist religiöse Verbohrtheit.
Könnte ich durch die Zeit reisen...
... würde ich mir gern die Lebensbedingungen meiner Vorfahren anschauen - und zwar zurück bis zu meiner Neandertaler- Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuurgroßmutter!
In 50 Jahren wird die Menschheit...
... genauso neue Wege finden wie vor 50 Jahren.
In zehn Jahren werde ich...
... hoffentlich noch da sein.
Sie schreiben jetzt auch sehr erfolgreiche Kinderbücher. Ist für Kinder schreiben ganz was anderes für Sie?
Es ist eine wunderbare Erfahrung, weil die Resonanz der Kinder auf meine "Kaya"-Bücher so phantasievoll ist. Sie zeichnen ihre Ponys, schreiben Geschichten und möchten Kontakt mit Valeska, meiner Tochter. Und Valeska ist auch der Grund, weshalb mir die Bücher leicht aus der Feder fließen - sie ist im Reitstall, reitet Turniere in der Pony-Vielseitigkeit, hat Freundinnen und schaut natürlich auch nach Jungs. Wir entwickeln die Geschichten gemeinsam und so weiß ich, wie die Mädels in ihrem Alter denken und reden. Es sind jedenfalls keine Heile-Welt-Ponybücher, sondern in jedem Band hat bisher die Realität Pate gestanden. Und das wird bei den nächsten auch so sein.
Was geht in Ihnen vor, wenn Sie an Eva Hermans "Das Eva-Prinzip" denken?
Ich denke, sie sollte es einfach leben.






















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