Neunzehn Minuten - Picoult, Jodi
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Jodi Picoult 

Neunzehn Minuten

Roman

Aus d. Amerikan. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann
Broschiertes Buch
 
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**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Neunzehn Minuten

»Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.« - Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des siebzehnjährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser neunzehn Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer ... Die Bestsellerautorin Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.

"Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an."
Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des siebzehnjährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser neunzehn Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer. Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 480 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Serie Piper Bd.5398
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 37mm
  • Gewicht: 446g
  • ISBN-13: 9783492253987
  • ISBN-10: 3492253989
  • Best.Nr.: 25571349
"Jodi Picoult hat ein sagenhaftes Gespür für Themen, sie zeigt immer genau dahin, wo das offene Feuer durch die Ritzen der Gesellschaft bricht." Süddeutsche Zeitung

Im März 2009 befand sich Deutschland im Schockzustand: Eine kleine Stadt namens Winnenden wurde zum Ort des Schreckens, denn ein 17jähriger Amokläufer hatte eine Schule gestürmt und dabei viele Menschen getötet. Vor seiner Tat galt er als "netter Junge von nebenan". Und doch wohnte schon lange in ihm das Ungeheuer Angst, das sich mit dieser Tat entfesselte. Fast zeitgleich erschien dieser Roman, der in der amerikanischen Stadt Stirling, New Hampshire, spielt. Auch hier ist ein blutiges Schulmassaker Thema: "In neunzehn Minuten kann man die Welt anhalten oder einfach von ihr abspringen." Der 17jährige Peter hat in neunzehn Minuten zehn Menschenleben ausgelöscht. Josie Cormier, die Tochter der dortigen Richterin, hat das Geschehen aus nächster Nähe miterlebt, und weil sie sich durch die Traumatisierung an nichts mehr erinnern kann, soll dieser Bereicht ihr helfen, wieder in die Realität zurück zu finden. Die Leser durchleben mit ihr zusammen hautnah die Zeitabschnitte vor der Tat, am Tag der Tat und Tage, Wochen und Monate danach, bis hin zum Prozess. Sie werden mit den quälenden Fragen nach dem Warum und danach, wer auf welche Weise in die Tat verstrickt ist und …

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Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, lebt nach ihrem Studium in Princeton und Harvard zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire. 1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. 2003 wurde sie für ihre Werke mit dem National England Book Award ausgezeichnet. Sie gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit ihr Roman "Beim Leben meiner Schwester" wurde in Hollywood verfilmt. "Das Herz ihrer Tochter" stand wie all ihre letzten Romane in den USA auf Platz 1 der Bestsellerliste. Weiteres zur Autorin: http://www.jodipicoult.de

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 11 Bewertungen)
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Bewertung von Blabla :) aus Nürnberg am 25.11.2011 ***** sehr gut
Im Buch wird von zwei Sichtweisen erzählt einmal vor & einmal nach dem Amoklauf. Die Sichtweisen von den einzelnen Charackteren ermöglichen, dass man sich besser hineinversetzen kann. So wird auch Peters Leben vor seinem Amoklauf erzählt & die Gründe, warum ein von außen & von innen verweichlichter Mensch zu einem kalten Mörder wird, werden so gut dargestellt.
Meiner Meinung nach, hätte man mehr darauf eingehen können aus welchen Gründen Josie Matt angeschossen hatte, denn "nur" weil man sich in einer Clique fehl am Platz fühlt & in einer Beziehung seelisch unterdrückt wird, erschießt man noch lange keinen Menschen. Dennoch finde ich ist das Buch gut gelungen, da es Jugendliche darauf aufmerksam macht, was passieren kann wenn man jemanden jahrelang mobbt und daran auch noch Spaß hat ( Ich bin selbst noch Schülerin) . Es ist gut geschrieben, da man sich selbst oft mit einigen Personen identifizieren kann. Ich würde das Buch, dass spannend ist & einen unerwarteten Schluss hat, auf jeden Fall ( auch als Klassenlektüre!) weiterempfehlen :).

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 18.06.2011 ***** ausgezeichnet
Amoklauf an einer Schule. Was trieb den Jungen dazu? Wie geht es ihm danach? Hier werden nicht nur die Opfer betrachtet. War der Täter selber Opfer bevor er zum Täter wurde. Jahrelanges Mobbing unter Kindern… Spannend, einfühlsam und auch erschreckend. Das Ende berührt. Darf man Mitleid haben?

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Bewertung von Stefanie N. am 05.03.2011 ***** ausgezeichnet
Ich bin immer wieder begeistert von der Art und Weise, wie Jodi Picoult Romane schreibt.
Nach "Beim Leben meiner Schwester" und "Bis ans Ende aller Tage" (beide ebenfalls hervorragende Bücher) ist "19 Minuten" das 3. Buch, das ich von ihr gelesen habe.
Behandelt wird ein Thema, dass in unserer heutigen Zeit - leider - immer wieder präsent ist, nämlich ein Amoklauf an einer Schule.
Jodi Picoult schafft es, die Gefühle und Gedanken von Opfern, Beteiligten, Eltern, Anwälten, ... und auch dem Täter absolut authentisch darzustellen. Mit viel Fingerspitzengefühl wechselt sie die Perspektiven der Erzählenden und wirft immer wieder Blicke zurück in die Vergangenheit, was einige Überraschungen birgt.
Ein wundervolles, spannendes und sehr trauriges Buch, welches einem vor Augen führt, wie grausam Kinder sein können und dass auch hinter einem Täter letztlich nur ein Mensch steckt.

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Bewertung von UrbanMoose aus Gent am 06.01.2011 ***** ausgezeichnet
Mal wieder ein Meisterwerk von Picoult, das man einfach nicht aus den Händen legen will.

Lacys Sohn Peter ist verantwortlich für den Tod von zehn Menschen und etliche Verletzte, als er eines Tages bewaffnet zur Schule geht und dort wie wild um sich schießt. Schnell fragt man sich, was das Motiv dieses Jungen sein mag, der auf seine Eltern immer wie ein Durchschnittsteenager gewirkt hat. Sie können sich nicht erklären, wie ihr Kind zu solch einer grauenhaften Tat bereit war. Hätten sie mehr mit ihrem Sohn reden sollen? Liegt es vielleicht an den Lehrern, die nie eingegriffen haben, wenn Peters Schulkameraden ihn fertig gemacht haben? Oder hat es mit Josie zu tun, mit der er im Kindesalter gut befreundet war und für die er heimlich Gefühle hegt?

Erstaunlicherweise bleibt einem der wahre Charakter des Jungen verborgen, und man erfährt nur wenig von ihm selbst. Die Autorin schildert die Situationen, in der sich Peter wiederfindet, nicht immer aus seiner Sicht. Sie schafft es damit, beim Leser Mitgefühl für diesen hilflosen Jungen zu wecken, der keinen anderen Ausweg mehr sieht als Rache zu nehmen. Oder trügt der Schein nur? Allmählich kommen die grausamen Details der Schießerei ans Tageslicht. Vor Gericht werden die Erinnerungen erneut lebendig und man hat das Gefühl, mittendrin zu stecken, ohne dass es ein Entkommen gibt.

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Bewertung von curry aus Bad Berka am 12.08.2010 ***** ausgezeichnet
Stell dir vor du gehst wie jeden Tag in deine Schule, hast Spaß mit deinen Freunden und bist glücklich. Doch was ist, wenn ein Mitschüler mit der Waffe seines Vaters die Schule stürmt und mehrere Menschen umbringt. Diese Geschichte erzählt Jodi Picult in ihrem Roman "Neunzehn Minuten".
Als ich den Einband zum ersten Mal las wusste ich nicht genau ob mir das Thema „Amok“ zusagt, doch dann kaufte ich es mir und mich fesselte das Buch von Anfang an. Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt. Der Täter, der von seiner Unschuld überzeugt ist, da er seinen Mitschülern alle Schuld gibt. Die Opfer, die selbst nach Monaten nicht über das Geschehen hinweg kommen. Die Angehörigen der Opfer, die all ihren Hass auf den Täter ausbreiten. Die Ermittler, die sich mit dem Täter und den Opfern auseinander setzten müssen. Zu Letzt der Richter, der eine Strafe finden muss. Die Geschichte beruht darauf, dass der Amokläufern schon ewig von seinen Mitschüler gehänselt wurde und einfach nicht beliebt war. Mir fiel vorallem ein Textabschnitt auf, der mich zum Nachdenken anregte: „ Alle Jungs und Mädchen wollen beliebt sein, aber keiner von uns würde das zugeben. Wenn wir es zugeben würden, wären wir schon weniger cool. Um richtig Beliebt zu sein, muss es so aussehen, als wärst du es ganz einfach, doch die Wahrheit ist du machst dich beliebt. Einen anstrengenden Job gibt es wahrscheinlich gar nicht. Ich meine, selbst Fluglotsen und der Präsident machen mal Ferien, aber wir an der Highschool arbeiten das ganze Schuljahr hindurch rund um die Uhr daran, beliebt zu sein. Und wie kommst du in die erlauchten Kreise? Tja, das ist ja gerade der Haken: Es liegt nicht an dir. Entscheidend ist, was die anderen davon halten, wie du dich kleidest, was du zum Lunch isst, welche Sendungen du guckst, was für Musik du auf deinem iPod hast. Aber eine Frage hat mich schon immer beschäftigt: Wenn nur die Meinung der anderen zählt, kannst du dann überhaupt noch eine eigene haben?“
Dieser Abschnitt regte mich sehr zum Nachdenken an, weshalb das Buch auch so interessant ist, denn man muss es manchmal weglegen um über eine Stelle nachzudenken.

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Bewertung von Yvo1 aus Buseck am 12.06.2010 ***** ausgezeichnet
Ein Albtraum beginnt, als der siebzehnjährige Schüler Peter bewaffnet seine Highschool betritt und einige seiner Mitschüler tötet und teilweise schwer verletzt. Für Peter allerdings hat der Albtraum schon viel früher begonnen und zwar direkt nachdem er zum ersten Mal als kleiner Junge die Schule besucht hat. Er erlebt dort jahrelange Demütigung und Peinigung, Ausgrenzung und Einsamkeit - auch sein Elternhaus kann nicht verhindern, dass eine Tragödie seinen Lauf nimmt als Peter sein Leben nicht mehr aushält.
Jodi Picoults besondere Weise, die Hintergründe und die Verhaltensweisen aller Beteiligten zu beleuchten und zu beschreiben führt dazu, dass man dieses Buch kaum noch weg legen kann. Zuerst ist man wütend auf den Jungen Peter und versteht einfach nicht, warum er so etwas getan hat und dann fügt die Autorin das Leben des Jungen und allen weiteren Personen zusammen wie ein Puzzle und es entsteht ein Ganzes, was zu Verständnis für den Täter führt, Betroffenheit erweckt, Zorn erregt und den Wunsch nach Gerechtigkeit laut werden lässt. Ein sehr gutes Buch, das schonungslos die Frage nach der Schuld anspricht.

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Bewertung von lily am 07.02.2010 ***** sehr gut
ein gutes buch...
man macht sich wirklich gedanken und ich denke auch jeder schüler oder lehrer der dieses buch gelesen hat, stellte sich oft die frage könnte das auch an unserer schule passieren?
so ging es auch mir. vorallem weil viele kinder heut zu tage an den schulen gemobbt werden. meistens schon für kleinigkeiten wie zu weitabstehende ohren.
um auf das buch zurück zu kommen, den charakter von peter fand ich ziemlich gut dargestellt. man merkte förmlich wie die ereignisse ihn so langsam zu das machten was er letzendlich war.
nur ich muss leider auch josie und ihre mutter kritisieren. ich persönlich fand einige darstellungen ihrer charaktere leicht komisch. bei josie noch nach vollziehbar, aber alex´verhalten gegen ende war für mich nicht ganz nachvollziehbar und oberflächlich abgehandelt. wer das gelesen hat weiß vllt was ich meine :)
empfehlen kann ich das buch trotzdem jeden, denn es rüttelt uns auch ein bisschen wach und lässt und über die folgen von mobbing nachdenken.

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Bewertung von pinar aus frankfurt am 06.02.2010 ***** gut
ein buch dass man gelesen haben muss. in 19min kann man so vieles tun aber an einen mord denken so viele nicht von uns. die gefühle sind sehr gut beschrieben worden und wie sich alles ändert wenn so etwas schreckliches geschieht.
der grund aber, warum ich 2 sterne abziehe ist eine stelle im text (S. 258, 1.Absatz): hier fragt die Mutter des Täters den Anwalt danach, was wäre, wenn sein Kind irgendwann so sein würde, wie er es sich nie vorgestellt hätte. und sie gibt beispiele wie: was wenn er schwul wird oder zum Islam übertretet oder sogar selbstmordattentäter wird. in der zeit in dem wir leben kann man schwulsein nicht mit einem mörder vergleichen! und ich (bin auch muslima) fand es etwas beleidigend, dass auch islam damit verglichen wird. weder das schwul sein noch der islam ist in meinen augen mit soetwas zu vergleichen und als so schlecht darzustellen. mein einziger Kritik an das Buch, was ich unbedingt erwähnen wollte.
ansonsten fand ich das buch sehr interessant alles andere fand ich auch gut dargestellt.

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Bewertung von VivChen am 21.11.2009 ***** ausgezeichnet
Was kann man alles in 19 Minuten tun?
Es gibt sicherlich eine lange Liste der Dinge, die man tun könnte unter anderem auch in seiner Schule Amok laufen...
Jodi Picoult beschreibt in ihrem Roman dieses schreckliche Ereigniss peinlich genau, aber das ist nicht was dieses Buch so faszinierend macht...
Man beginnt sich über die "wirklichen" Gründe eines Amoklaufs Gedanken zu machen...
Es macht den Täter zum Opfer und die Opfer zu den Tätern...

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!!!

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Bewertung von Carina (19) am 16.10.2009 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist der Horror. Der Horror, für jeden der sich bereits Gedanken darüber gemacht hat, wie es ist, wenn so etwas passiert, wie ein Amoklauf oder ähnliches.
Es beschreibt so einfühlsam, so spannend, so peinlich genau, was passiert, dass es einem kalte Schauer über den Rücken ´jagt.

Ich habe in der Nacht, nachdem ich das Buch gelesen hab, nicht schlafen können. Nicht etwa aus Angst davor, dass so etwas passieren könnte, sondern einfach, weil mich die ständige Frage beschäftigt hat, die man versucht im Buch zu beantworten. WARUM?

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Neunzehn Minuten

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Produktinformation
  • Verlag: Piper
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 480 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Serie Piper Bd.5398
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 37mm
  • Gewicht: 446g
  • ISBN-13: 9783492253987
  • ISBN-10: 3492253989
  • Best.Nr.: 25571349

Produktbeschreibung zu "Neunzehn Minuten"

Kurzbeschreibung

»Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.« - Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des siebzehnjährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser neunzehn Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer ... Die Bestsellerautorin Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.

Beschreibung

"Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an."
Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des siebzehnjährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser neunzehn Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer. Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.

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4.6 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen ****
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Bewertung von Blabla :) aus Nürnberg am 25.11.2011
*****
sehr gut
Im Buch wird von zwei Sichtweisen erzählt einmal vor & einmal nach dem Amoklauf. Die Sichtweisen von den einzelnen Charackteren ermöglichen, dass man sich besser hineinversetzen kann. So wird auch Peters Leben vor seinem Amoklauf erzählt & die Gründe, warum ein von außen & von innen verweichlichter Mensch zu einem kalten Mörder wird, werden so gut dargestellt.
Meiner Meinung nach, hätte man mehr darauf eingehen können aus welchen Gründen Josie Matt angeschossen hatte, denn "nur" weil man sich in einer Clique fehl am Platz fühlt & in einer Beziehung seelisch unterdrückt wird, erschießt man noch lange keinen Menschen. Dennoch finde ich ist das Buch gut gelungen, da es Jugendliche darauf aufmerksam macht, was passieren kann wenn man jemanden jahrelang mobbt und daran auch noch Spaß hat ( Ich bin selbst noch Schülerin) . Es ist gut geschrieben, da man sich selbst oft mit einigen Personen identifizieren kann. Ich würde das Buch, dass spannend ist & einen unerwarteten Schluss hat, auf jeden Fall ( auch als Klassenlektüre!) weiterempfehlen :).
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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 18.06.2011
*****
ausgezeichnet
Amoklauf an einer Schule. Was trieb den Jungen dazu? Wie geht es ihm danach? Hier werden nicht nur die Opfer betrachtet. War der Täter selber Opfer bevor er zum Täter wurde. Jahrelanges Mobbing unter Kindern… Spannend, einfühlsam und auch erschreckend. Das Ende berührt. Darf man Mitleid haben?
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Bewertung von Stefanie N. am 05.03.2011
*****
ausgezeichnet
Ich bin immer wieder begeistert von der Art und Weise, wie Jodi Picoult Romane schreibt.
Nach "Beim Leben meiner Schwester" und "Bis ans Ende aller Tage" (beide ebenfalls hervorragende Bücher) ist "19 Minuten" das 3. Buch, das ich von ihr gelesen habe.
Behandelt wird ein Thema, dass in unserer heutigen Zeit - leider - immer wieder präsent ist, nämlich ein Amoklauf an einer Schule.
Jodi Picoult schafft es, die Gefühle und Gedanken von Opfern, Beteiligten, Eltern, Anwälten, ... und auch dem Täter absolut authentisch darzustellen. Mit viel Fingerspitzengefühl wechselt sie die Perspektiven der Erzählenden und wirft immer wieder Blicke zurück in die Vergangenheit, was einige Überraschungen birgt.
Ein wundervolles, spannendes und sehr trauriges Buch, welches einem vor Augen führt, wie grausam Kinder sein können und dass auch hinter einem Täter letztlich nur ein Mensch steckt.
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Bewertung von UrbanMoose aus Gent am 06.01.2011
*****
ausgezeichnet
Mal wieder ein Meisterwerk von Picoult, das man einfach nicht aus den Händen legen will.

Lacys Sohn Peter ist verantwortlich für den Tod von zehn Menschen und etliche Verletzte, als er eines Tages bewaffnet zur Schule geht und dort wie wild um sich schießt. Schnell fragt man sich, was das Motiv dieses Jungen sein mag, der auf seine Eltern immer wie ein Durchschnittsteenager gewirkt hat. Sie können sich nicht erklären, wie ihr Kind zu solch einer grauenhaften Tat bereit war. Hätten sie mehr mit ihrem Sohn reden sollen? Liegt es vielleicht an den Lehrern, die nie eingegriffen haben, wenn Peters Schulkameraden ihn fertig gemacht haben? Oder hat es mit Josie zu tun, mit der er im Kindesalter gut befreundet war und für die er heimlich Gefühle hegt?

Erstaunlicherweise bleibt einem der wahre Charakter des Jungen verborgen, und man erfährt nur wenig von ihm selbst. Die Autorin schildert die Situationen, in der sich Peter wiederfindet, nicht immer aus seiner Sicht. Sie schafft es damit, beim Leser Mitgefühl für diesen hilflosen Jungen zu wecken, der keinen anderen Ausweg mehr sieht als Rache zu nehmen. Oder trügt der Schein nur? Allmählich kommen die grausamen Details der Schießerei ans Tageslicht. Vor Gericht werden die Erinnerungen erneut lebendig und man hat das Gefühl, mittendrin zu stecken, ohne dass es ein Entkommen gibt.
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Bewertung von curry aus Bad Berka am 12.08.2010
*****
ausgezeichnet
Stell dir vor du gehst wie jeden Tag in deine Schule, hast Spaß mit deinen Freunden und bist glücklich. Doch was ist, wenn ein Mitschüler mit der Waffe seines Vaters die Schule stürmt und mehrere Menschen umbringt. Diese Geschichte erzählt Jodi Picult in ihrem Roman "Neunzehn Minuten".
Als ich den Einband zum ersten Mal las wusste ich nicht genau ob mir das Thema „Amok“ zusagt, doch dann kaufte ich es mir und mich fesselte das Buch von Anfang an. Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt. Der Täter, der von seiner Unschuld überzeugt ist, da er seinen Mitschülern alle Schuld gibt. Die Opfer, die selbst nach Monaten nicht über das Geschehen hinweg kommen. Die Angehörigen der Opfer, die all ihren Hass auf den Täter ausbreiten. Die Ermittler, die sich mit dem Täter und den Opfern auseinander setzten müssen. Zu Letzt der Richter, der eine Strafe finden muss. Die Geschichte beruht darauf, dass der Amokläufern schon ewig von seinen Mitschüler gehänselt wurde und einfach nicht beliebt war. Mir fiel vorallem ein Textabschnitt auf, der mich zum Nachdenken anregte: „ Alle Jungs und Mädchen wollen beliebt sein, aber keiner von uns würde das zugeben. Wenn wir es zugeben würden, wären wir schon weniger cool. Um richtig Beliebt zu sein, muss es so aussehen, als wärst du es ganz einfach, doch die Wahrheit ist du machst dich beliebt. Einen anstrengenden Job gibt es wahrscheinlich gar nicht. Ich meine, selbst Fluglotsen und der Präsident machen mal Ferien, aber wir an der Highschool arbeiten das ganze Schuljahr hindurch rund um die Uhr daran, beliebt zu sein. Und wie kommst du in die erlauchten Kreise? Tja, das ist ja gerade der Haken: Es liegt nicht an dir. Entscheidend ist, was die anderen davon halten, wie du dich kleidest, was du zum Lunch isst, welche Sendungen du guckst, was für Musik du auf deinem iPod hast. Aber eine Frage hat mich schon immer beschäftigt: Wenn nur die Meinung der anderen zählt, kannst du dann überhaupt noch eine eigene haben?“
Dieser Abschnitt regte mich sehr zum Nachdenken an, weshalb das Buch auch so interessant ist, denn man muss es manchmal weglegen um über eine Stelle nachzudenken.
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Bewertung von Yvo1 aus Buseck am 12.06.2010
*****
ausgezeichnet
Ein Albtraum beginnt, als der siebzehnjährige Schüler Peter bewaffnet seine Highschool betritt und einige seiner Mitschüler tötet und teilweise schwer verletzt. Für Peter allerdings hat der Albtraum schon viel früher begonnen und zwar direkt nachdem er zum ersten Mal als kleiner Junge die Schule besucht hat. Er erlebt dort jahrelange Demütigung und Peinigung, Ausgrenzung und Einsamkeit - auch sein Elternhaus kann nicht verhindern, dass eine Tragödie seinen Lauf nimmt als Peter sein Leben nicht mehr aushält.
Jodi Picoults besondere Weise, die Hintergründe und die Verhaltensweisen aller Beteiligten zu beleuchten und zu beschreiben führt dazu, dass man dieses Buch kaum noch weg legen kann. Zuerst ist man wütend auf den Jungen Peter und versteht einfach nicht, warum er so etwas getan hat und dann fügt die Autorin das Leben des Jungen und allen weiteren Personen zusammen wie ein Puzzle und es entsteht ein Ganzes, was zu Verständnis für den Täter führt, Betroffenheit erweckt, Zorn erregt und den Wunsch nach Gerechtigkeit laut werden lässt. Ein sehr gutes Buch, das schonungslos die Frage nach der Schuld anspricht.
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Bewertung von lily am 07.02.2010
*****
sehr gut
ein gutes buch...
man macht sich wirklich gedanken und ich denke auch jeder schüler oder lehrer der dieses buch gelesen hat, stellte sich oft die frage könnte das auch an unserer schule passieren?
so ging es auch mir. vorallem weil viele kinder heut zu tage an den schulen gemobbt werden. meistens schon für kleinigkeiten wie zu weitabstehende ohren.
um auf das buch zurück zu kommen, den charakter von peter fand ich ziemlich gut dargestellt. man merkte förmlich wie die ereignisse ihn so langsam zu das machten was er letzendlich war.
nur ich muss leider auch josie und ihre mutter kritisieren. ich persönlich fand einige darstellungen ihrer charaktere leicht komisch. bei josie noch nach vollziehbar, aber alex´verhalten gegen ende war für mich nicht ganz nachvollziehbar und oberflächlich abgehandelt. wer das gelesen hat weiß vllt was ich meine :)
empfehlen kann ich das buch trotzdem jeden, denn es rüttelt uns auch ein bisschen wach und lässt und über die folgen von mobbing nachdenken.
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*****
gut
ein buch dass man gelesen haben muss. in 19min kann man so vieles tun aber an einen mord denken so viele nicht von uns. die gefühle sind sehr gut beschrieben worden und wie sich alles ändert wenn so etwas schreckliches geschieht.
der grund aber, warum ich 2 sterne abziehe ist eine stelle im text (S. 258, 1.Absatz): hier fragt die Mutter des Täters den Anwalt danach, was wäre, wenn sein Kind irgendwann so sein würde, wie er es sich nie vorgestellt hätte. und sie gibt beispiele wie: was wenn er schwul wird oder zum Islam übertretet oder sogar selbstmordattentäter wird. in der zeit in dem wir leben kann man schwulsein nicht mit einem mörder vergleichen! und ich (bin auch muslima) fand es etwas beleidigend, dass auch islam damit verglichen wird. weder das schwul sein noch der islam ist in meinen augen mit soetwas zu vergleichen und als so schlecht darzustellen. mein einziger Kritik an das Buch, was ich unbedingt erwähnen wollte.
ansonsten fand ich das buch sehr interessant alles andere fand ich auch gut dargestellt.
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Bewertung von VivChen am 21.11.2009
*****
ausgezeichnet
Was kann man alles in 19 Minuten tun?
Es gibt sicherlich eine lange Liste der Dinge, die man tun könnte unter anderem auch in seiner Schule Amok laufen...
Jodi Picoult beschreibt in ihrem Roman dieses schreckliche Ereigniss peinlich genau, aber das ist nicht was dieses Buch so faszinierend macht...
Man beginnt sich über die "wirklichen" Gründe eines Amoklaufs Gedanken zu machen...
Es macht den Täter zum Opfer und die Opfer zu den Tätern...

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Bewertung von Carina (19) am 16.10.2009
*****
ausgezeichnet
Dieses Buch ist der Horror. Der Horror, für jeden der sich bereits Gedanken darüber gemacht hat, wie es ist, wenn so etwas passiert, wie ein Amoklauf oder ähnliches.
Es beschreibt so einfühlsam, so spannend, so peinlich genau, was passiert, dass es einem kalte Schauer über den Rücken ´jagt.

Ich habe in der Nacht, nachdem ich das Buch gelesen hab, nicht schlafen können. Nicht etwa aus Angst davor, dass so etwas passieren könnte, sondern einfach, weil mich die ständige Frage beschäftigt hat, die man versucht im Buch zu beantworten. WARUM?
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Rezension

"Jodi Picoult hat ein sagenhaftes Gespür für Themen, sie zeigt immer genau dahin, wo das offene Feuer durch die Ritzen der Gesellschaft bricht." Süddeutsche Zeitung

Rezensionen und Kritik

Im März 2009 befand sich Deutschland im Schockzustand: Eine kleine Stadt namens Winnenden wurde zum Ort des Schreckens, denn ein 17jähriger Amokläufer hatte eine Schule gestürmt und dabei viele Menschen getötet. Vor seiner Tat galt er als "netter Junge von nebenan". Und doch wohnte schon lange in ihm das Ungeheuer Angst, das sich mit dieser Tat entfesselte. Fast zeitgleich erschien dieser Roman, der in der amerikanischen Stadt Stirling, New Hampshire, spielt. Auch hier ist ein blutiges Schulmassaker Thema: "In neunzehn Minuten kann man die Welt anhalten oder einfach von ihr abspringen." Der 17jährige Peter hat in neunzehn Minuten zehn Menschenleben ausgelöscht. Josie Cormier, die Tochter der dortigen Richterin, hat das Geschehen aus nächster Nähe miterlebt, und weil sie sich durch die Traumatisierung an nichts mehr erinnern kann, soll dieser Bereicht ihr helfen, wieder in die Realität zurück zu finden. Die Leser durchleben mit ihr zusammen hautnah die Zeitabschnitte vor der Tat, am Tag der Tat und Tage, Wochen und Monate danach, bis hin zum Prozess. Sie werden mit den quälenden Fragen nach dem Warum und danach, wer auf welche Weise in die Tat verstrickt ist und …

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Autorenporträt zu "Jodi Picoult"

Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, lebt nach ihrem Studium in Princeton und Harvard zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire. 1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. 2003 wurde sie für ihre Werke mit dem National England Book Award ausgezeichnet. Sie gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit ihr Roman "Beim Leben meiner Schwester" wurde in Hollywood verfilmt. "Das Herz ihrer Tochter" stand wie all ihre letzten Romane in den USA auf Platz 1 der Bestsellerliste. Weiteres zur Autorin: http://www.jodipicoult.de

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