Ein ergreifender Rückblick auf ein Jahr der Sterbebegleitung
Unser Leben ist ein Geschenk, vielfältig und wunderbar. Das
empfinden wir häufig nicht mehr, wenn uns der Tod eines nahe
stehenden Menschen die Lebensfreude nimmt. Doch wenn wir dem Tod
keine Herrschaft über uns und unser Leben einräumen, öffnen sich
neue, ungeahnte Wege. Das zu erkennen und die Veränderung als
Chance anzunehmen ist die Botschaft dieses Buches. Es beschreibt
die Erfahrung der Autorin Maria Köllner, die ein Jahr lang ihren
sterbenskranken Mann begleitet. Krankheit und Angst haben die Macht
über ihr gemeinsames Leben ergriffen, bis sich ihre Wege
trennen.
Durch die Begegnung mit dem Tod öffnen sich nach einer Weile neue,
ungeahnte Lebenswege für die Zurückgebliebene. So entsteht aus dem
Schmerz die Kraft für einen Neubeginn.
Das Fazit: Mit Mut und Glauben gewinnen wir unsere Lebensfreude
auch nach Schicksalsschlägen zurück. Neben einer neuen Vielfalt der
Gegenwart wächst das Gefühl von Dankbarkeit für die geliebten
Menschen, die vor uns gegangen sind.
Maria Köllner wurde 1950 in Magdeburg geboren. Nach einem Volontariat beim "Westfalenblatt" in Bielefeld wurde sie 1977 freie Redakteurin beim "Hamburger Abendblatt", dem Magazin "Stern" und anderen Zeitschriften. 1982 arbeitete sie als Film-Realisatorin für die Bereiche Natur, Umwelt, Reportagen und Aktuelles beim Norddeutschen Rundfunk. 1995 erarbeitete sie im Rahmen einer Spendenaktion für das Kinderkrankenhaus Zagreb wöchentliche Filmbeiträge. Seit 1996 erstellt sie für den Norddeutschen und Mitteldeutschen Rundfunk eigene Produktionen.