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Die neuen Erkenntnisse der Lebenswissenschaften bedürfen der Deutung. Doch ist die in den Geisteswissenschaften verbreitete Zwei-Welten-Perspektive ausreichend, um das neue und zukünftige Wissen um Ich und Leib, Gesundheit und Krankheit zu integrieren? Dieses Buch lässt sich auf die Herausforderun durch die neuere Forschung ein und verbindet die Einsichten der neuen Lebenswissenschaften mit den philosophisch begründeten Formulierungen unseres kulturellen Selbstverständnisses…mehr

Produktbeschreibung

Die neuen Erkenntnisse der Lebenswissenschaften bedürfen der Deutung. Doch ist die in den Geisteswissenschaften verbreitete Zwei-Welten-Perspektive ausreichend, um das neue und zukünftige Wissen um Ich und Leib, Gesundheit und Krankheit zu integrieren?

Dieses Buch lässt sich auf die Herausforderung durch die neuere Forschung ein und verbindet die Einsichten der neuen Lebenswissenschaften mit den philosophisch begründeten Formulierungen unseres kulturellen Selbstverständnisses.
  • Produktdetails
  • Verlag: Berlin University Press
  • Seitenzahl: 402
  • Ausstattung/Bilder: m. zahlr. Farbabb. im Anh.
  • Gewicht: 858g
  • ISBN-13: 9783940432117
  • ISBN-10: 3940432113
  • Best.Nr.: 22916015

Autorenporträt

Ludger Honnefelder, Philosoph und Theologe. Er lehrte an den Universitäten Trier, Berlin (FU), Bonn und Berlin (HU, Guardini-Professur). Seit 2009 ist er als Otto Warburg Senior Research Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

Rezensionen

Besprechung von 24.10.2007
Alles ist Natur

Zu den Besonderheiten des von den modernen Lebenswissenschaften erhellten Begriffs von Natur gehört, dass er auf keinen starken Komplementärbegriff mehr angewiesen scheint. Tendenziell wird auch die menschliche Kulturgeschichte Teil unserer evolutionären Naturgeschichte, deren Produkt wir sind. Ist es bereits Parteinahme für eine "naturalistische" Interpretation des Menschen, diese Perspektive einzunehmen? Oder braucht es dafür nicht doch mehr Nachdruck auf die "bloß" naturwissenschaftliche Erklärung des Menschen? Dann ist freilich zu erklären, was dieses "bloß" bedeuten soll. Der Vorzug des stattlichen Sammelbands über "Naturalismus als Paradigma" ist, dass er solchen grundsätzlichen Fragen nicht ausweicht, aber auch viele Beiträge zu konkreten Aspekten bietet, wie sie etwa der medizinische Krankheitsbegriff aufweist ("Naturalismus als Paradigma". Wie weit reicht die naturwissenschaftliche Erklärung des Menschen? Hrsg. von Ludger Honnefelder und Matthias Schmidt. Berlin University Press, Berlin 2007. 402 S., geb., 49,80 [Euro].) hmay

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