Napoleon - Willms, Johannes

Johannes Willms 

Napoleon

Eine Biographie

Buch mit Leinen-Einband
 
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Napoleon

Die große Napoleon-Biographie
Seit mehr als hundert Jahren ist dies die erste umfassende Biographie Napoleons, die von einem deutschen Historiker vorgelegt wird. Johannes Willms schöpft in seinem grandiosen Portrait der - neben Caesar - wohl berühmtesten Gestalt der Weltgeschichte aus einer jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Geschichte Frankreichs. Sein Buch erzählt nicht nur das atemberaubende Leben eines Mannes, der aus dem Nichts kam und binnen weniger Jahre zum Herrscher über Frankreich undEuropa aufstieg, sondern es entfaltet zugleich das Panorama eines ganzen Zeitalters.


Produktinformation

  • Verlag: BECK
  • 2005
  • 2. Auflage
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 839 S. m. 21 zweifarb. Ktn. u. 36 Abb.
  • Seitenzahl: 839
  • Deutsch
  • Abmessung: 22, 5 cm
  • Gewicht: 1102g
  • ISBN-13: 9783406529566
  • ISBN-10: 3406529569
  • Best.Nr.: 13289965
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.04.2005

Kaiser Korse
Von SZ-Autoren: Johannes Willms über Napoleon und seine Epoche
Obwohl die Literatur zu Napoleon Bonaparte nahezu uferlos ist, stellt dieses voluminöse Buch dennoch ein Unikat dar: Es hat über hundert Jahre gedauert, bis sich wieder einmal ein deutscher Historiker in einer großen Biographie über Leben und Wirken des kleinen, großen Korsen hermachte. Johannes Willms, Paris-Korrespondent des SZ-Feuilletons, schildert in drei Büchern - „der Zauberlehrling; der Diktator; der Imperator” - den Weg und die Verwandlung des ehrgeizigen Artillerie-Korporals vom korsischen Nationalisten zum Beender der Französischen Revolution, vom feurig-kühnen General des Italien-Feldzuges zum schließlich ganz Europa usurpierenden, sich selbst zum Kaiser krönenden Machtmenschen, der in vielem eher einem mafiös agierenden Clanchef ähnelte. Opportunistisch nutzte Napoleon jede Gelegenheit, immer mehr Verfügungsgewalt zu erlangen, deren Basis von Beginn an sein unbestreitbares militärisches Genie war. Der Autor entfaltet ein reiches Panorama der Epoche um diesen ungewöhnlichen, rücksichtslos seine Interessen verfolgenden Selfmademan. Zum Schluss schuf der Verlierer …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der Historiker und Frankreich-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung hat vor zwei Jahren bereits eine Studie zu Napoleon vorgelegt, nun hat er seine Recherchen zu einer umfangreichen Biografie ausgeweitet, die Caroline Schnyder als ausgesprochen anschaulich und präzise zugleich empfindet. Ihr imponiert, wie klar und unmissverständlich Willms seine Wertungen vornimmt: ohne Legendenschreibung, ohne Dämonisierung des französischen Kriegshelden und Diktators. Willms Thesen seien dabei weitestgehend von der französischen Historiographie abgedeckt, so Schnyder, würden aber in keinem Fall populären Mythen, wie es sich ja im Fall Napoleon zuhauf gibt, aufsitzen. Aufstieg und Fall Napoleons wird von dessen Drang zur Macht bestimmt, lautet Schnyder zufolge die Kernthese von Willms, was die Rezensentin als These kaum überraschend findet. Erstaunlich findet sie vielmehr die geduldige, ausführliche Darlegung dieser politisch-militärischen Karriere von Seiten Willsm, und beachtlich findet sie dessen erstaunlich virtuoses Arrangieren des gewaltigen Lebensstoffes. Willms vertraut darauf, vermutet Schnyder, dass sich im Allgemeinen das Besondere zeige - und er hat Recht gehabt, versichert sie ihm.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.04.2001

Der Imperator wählte Vollpension
Johannes Willms weiß alles über Napoleons letzten Urlaub

Die These von Johannes Willms ist schlüssig: Am Ende seiner Herrschaft habe Napoleon als Feind Europas, als Despot und Unterdrücker der Völker gegolten, aber die Verbannung nach St. Helena wurde zu seiner Apotheose. Aus der historischen Person sei mittels der Memoiren, die er seinen Begleitern diktierte, eine Idee, aus dem Despoten ein Märtyrer geworden. Napoleon wurde zum Mythos, zum Vorbereiter des Liberalismus und des modernen Nationalstaates. Diese Entwicklung habe Louis Napoleon, den späteren Napoleon III., und dessen Anhänger bestärkt. Der Autor betont, daß zwischen der historischen Realität und dem Mythos eine erhebliche Distanz besteht.

Die mehr als dreihundert Seiten des glänzend geschriebenen Werkes sind in drei Bücher unterteilt: "Verbannung und Tod", "Das Evangelium von St. Helena und die Geburt der bonapartistischen Doktrin" sowie "Triumph und Untergang" dieser Lehre. Besonders unterhaltsam ist der erste Teil, der das Leben auf St. Helena beschreibt. Hier wird deutlich, daß Napoleon und seine vier sogenannten "Evangelisten" - er …

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Johannes Willms ist Historiker und Kulturkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Paris. Er hat vielbeachtete Werke zur deutschen und französischen Geschichte vorgelegt, darunter Nationalismus ohne Nation. Deutsche Geschichte 1789-1914 (1985) und Paris. Hauptstadt Europas 1800-1914 (bsr 1370).

Kundenbewertungen zu "Napoleon" von "Johannes Willms"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Physikfreek aus Recklinghausen am 20.07.2009 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist ein wirkliches Meisterwerk der "Geschichtsschreibung". Ich selber habe mir diese Biographie noch nicht zu gelegt, aber vor einiger Zeit in einer Stadtbücherei ausgeliehen. Der Autor glänzt mit dieser Biographie ganz besonders in seiner präzisen und umfangreichen Darstellung. Da alle Kapitel umfassend ausgearbeitet sind und man dadurch besonders viele Informationen erhält, sollte man sich beim Lesen Zeit lassen.
Ich empfehle es all denen, die sich hinreichend mit der Person "Napoleon" befassen möchten. Auch die Qualität, sowie die Optik runden das Gesamtbild in vollem Maße ab.

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