Meissener Porzellan steht für formvollendete Porzellankunst.
Kostbarkeiten voller Schönheit und mit wunderbaren Farbmalereien
begeistern weltweit Sammler und Liebhaber des weißen Goldes. Mit
der Erfindung des weltweit ersten Hartporzellans und der darauf
folgenden Gründung der Porzellan-Manufaktur Meißen im Jahr 1710
nahm die Geschichte des europäischen Porzellans vor fast 300 Jahren
ihren Anfang. August der Starke hatte Johann Friedrich Böttger
beauftragt, aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Doch vergebens.
Der Gelehrte Ehrenfried Walter von Tschirnhaus lenkte Böttgers
Erfinderdrang hin zum Porzellan, dem ?weißen Gold?. Mit Erfolg. Die
Sammlung August des Starken in Dresden bildete den Grundstock für
eines der größten Museum seiner Art in der Welt. Die Autoren Ulrich
Pietsch, Direktor der Porzellansammlungen in Dresden, und Peter
Ufer, Journalist, zeigen die Entwicklung des Meissener
Porzellanschaffens von den Anfängen bis zur Gegenwart. Auch der
Streit über die Erfindung es ?weißen Goldes? wird dabei beleuchtet.
Mit farbenprächtigen Bildern und Detailaufnahmen präsentiert das
Buch die ganze Schönheit des Porzellans mit den blauen
Schwertern.