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| Bewertung von Sandra M. aus Bremen am 23.04.2012 | |
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Vom Buchcover aufmerksam geworden und vom vielversprechenden Klapptext zum Kauf angeregt, wurde ich beim Lesen leider sehr enttäuscht. Ich brauchte zwei Anläufe das Buch wirklich bis zum Ende durch zu lesen, denn nach zwei Kapiteln war ich schon so gelangweilt, dass ich den Roman für gut ein ganzes Jahr beiseite legte. Da ich es jedoch nicht leiden kann, angelesene Bücher nicht zu Ende zu lesen, gab ich mir einen Ruck und das Buch eine zweite Chance ... Bereits zu Anfang war mir Flavia bis auf's äußerte unsympathisch und sie wurde es immer mehr und mehr. Eine selbstgefällige altkluge 11-Jährige, die sich selbst als unglaublich gute Giftmischerin ansieht und in der Lage war, einen Mordfall aufzuklären und dabei den Polizisten zuvorkommt. Im Ernst ... Was für ein Humbug ... ! Man hätte sie ein paar Jährchen älter machen müssen, damit es annähernd plausibel klingt. Was die Geschichte angeht, zog sie sich unendlich dahin. Sie wurde mit den nicht relevanten, wie ich finde, gar langweiligen Zwischenstories aufgehalten. Ich wollte das Buch einfach nur schnell durchhaben. Es machte mir weder Spaß zu lesen, noch konnte ich mich von der ganzen Geschichte mitreißen lassen. Schade, ich habe mir von einem Bestseller viel mehr versprochen. So ließ ich auch die Leseprobe zum zweiten Band am Ende des Buches Leseprobe sein, denn nochmal mit Flavia auf "Abenteuer" zu gehen, kommt gar nicht in Frage. |
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| Bewertung von Kirsche am 10.10.2011 | |
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Ein gutes Buch für alle, die mal einen etwas anderen Krimi lesen wollen. Die schräge und übertrieben dargestellte Charaktere mögen, nichts gegen eine altkluge elfjährige Protagonistin haben, die scheinbar alles weiß und immer sofort auf die Lösung eines Rätsels kommt und und und. Ich muss sagen, ich fand dieses Buch wirklich toll, allerdings wird dies nicht für jeden gelten. Das Ganze ist herrlich skurril und hat mir atmosphärisch immer an einen Tim Burton Film erinnert. Genau das hatte ich mir auch erhofft, als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe. Dieser verrät schon einen Großteil des Inhalts, weshalb ich mich dazu nicht mehr auslassen werde. Alles spielt im England der Nachkriegszeit ohne die uns heute so ans Herz gewachsene Technik. Die Atmosphäre wird hierdurch ebenso, wie durch den dunklen Humor entscheidend geprägt. Flavia ist keine Protagonistin, mit der ich mich identifizieren kann. Sie ist naseweis, schlagfertig, neugierig und auf ihre ganz eigene Art altklug und eben kein elfjähriges Mädchen. Doch ich mochte sie von Anfang an. Ihre Art zu denken und ihr trockener Humor gefielen mir unglaublich gut und machen das Buch so lesenswert. Auch die Geschichte ist wirklich schön, wenn auch eher kurzweilig. Es gibt einige Rückblicke, die etwas langatmig werden können. Mich haben sie aber kaum gestört. Auch wird teils viel über Briefmarken und Chemie gesprochen. Vielleicht auch nicht jedermanns Geschmack. Das Ganze liest sich wirklich gut, auch wenn man nicht wirklich von Spannungsaufbau sprechen kann und das Buch einen nie so richtig fesselt. Das Buch wird eher von seiner ganz eigenen Skurrilität und seinem Witz getragen. Zu guter Letzt hat mir die Sprache richtig gut gefallen. Viele Vergleiche, die nie aufgesetzt wirken und eine gelunge Mischung aus moderner Ausdrucksweise und Begriffen, die man in den 50er Jahren verwendet hat, machen das Lesen zu etwas besonderem. Ich fand das Buch einfach richtig gut für Zwischendurch! FAZIT: Für mich wird es nicht Flavias letzter Fall gewesen sein. Jeder der die Reihe beginnen will, sollte sich aber vorher ein Bild vom Buch machen. Der Schreibstil ist sicher nicht für jeden etwas. Das Buch ist einfach herrlich ‚anders‘. |
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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 08.08.2011 |
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| Ein absolutes Muss! Ein Klasse britischer Krimi mit einer absolut liebenswerten und entzückenden 11 jährigen Protagonistin. Flavia de Luce ist die jüngste dreier Schwestern und ein Genie in der Chemie. Außerdem verfügt sie über logisches Denken, Akribie, gute Kombinationsgabe, Unverwüstlichkeit und Beharrlichkeit. Besser als die Polizei klärt sie einen Mord im eigenen Gurkenbeet auf, außerdem einen Selbstmord von vor 30 Jahren und findet noch eine seltene gestohlene Briefmarke, also eigentlich zwei. Es macht einfach Spaß Flavia auf ihren Wegen zu begleiten, der Schreibstil ist einfach klasse und hat eine Prise trockenen britischen Humor. Absolut lesenswert. Den zweiten teil gibt es bereits, der dritte erscheint im Oktober 2011. Unbedingt vormerken! |
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 30.05.2011 |
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Flavia Sabina de Luce - das ist der Name der 11-jährigen, altklugen, giftmischenden Protagonistin des Buches. Im Hause de Luce geht jeder seinem eigenen Leben nach: der Vater sammelt leidenschaftlich gern Briefmarken, Schwester Ophelia beschäftigt sich nur mit ihrem Äußeren und Klavierspielen, Schwester Daphne ist nur hinter einem Buch anzutreffen und Flavia, ja Flavia mischt Gifte. In diesem Haus leben die Familienmitglieder nebeneinander her, statt miteinander. Eines morgens wird eine tote Schnepfe vor der Tür gefunden, auf ihrem Schnabel steckt eine Briefmarke. Der Vogel wird entsorgt, Flavia macht sich keinerlei weitere Gedanken über das Tier. Doch in der Nacht wird sie wach, als sie Stimmen im Haus hört. An der Tür des Arbeitszimmers ihres Vaters bekommt sie einen Streit mit. Sie versucht durch das Schlüsselloch zu spionieren, doch wird vom Gärtner überrascht. Am nächsten Morgen stolpert Flavia im Gurkenbeet über einen Körper. Der sterbende Mann, es ist jener, der in der Nacht einen Streit mit ihrem Vater hatte, kann ihr noch ein Wort zurauhen: Vale. Schon bald steht für die hinzugerufenen Polizisten fest, es war Mord! Colonel de Luce wird wegen Mordverdachts festgenommen und nun liegt es an Flavia, die Unschuld ihres Vaters mit Hilfe der Chemie zu beweisen ... Flavia Sabina de Luce - was für eine herrliche Protagonistin, zur Feindin möchte ich sie aber nicht haben. Der Autor lässt einen fließend in ihren Kopf und ihre Gedanken schlüpfen, ihren Schlussfolgerungen und Theorien folgen. Von der Schreibweise fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich in meinem Kopf erst mal nach verschollen geglaubten Chemie-Wissen suchen musste. Schade fand ich jedoch, dass die Nebenfiguren recht oberflächlich gestaltet wurden, auch über den Familienhintergrund hätte ich gerne mehr erfahren, aber diesbezüglich hege ich Hoffnung für Band 2 Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel. |
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Bewertung von Jano am 20.01.2011 |
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Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung nicht anschließen! Die meiste Zeit ist das Buch doch sehr langegezogen mit Zwischengeschichten, die man auch gut überspringen kann ohne aus der eigentlichen Story rauszufallen. Es waren einfach zu viele Details, die nicht für den Fall benötigt werden und einen schnell langweilen und nerven. Flavia selbst ist ein selbstbewusstes, cleveres und unscheinbares Mädchen, das mit ihren Ermittlungen beweisen will, dass ihr Vater nicht mit dem Mord in seinem Gurkenbeet zu tun hat. Die Ermittlung an sich ist ziemlich vorhersehbar und das Verhalten der Polizei ist nicht immer nachvollziehbar! Das Ende ist durch die komplette Auflösung wenigstens abgeschlossen und lässt auf einen ähnlichen zweiten Teil schließen, der im TB hinten angehängt ist. Wenn ich den zweiten Teil lese, dann wohl erst wenn es das Taschenbuch gibt. |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 21.10.2010 |
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Mit "Mord im Gurkenbeet" hat Alan Bradley den Auftakt einer Reihe vorgelegt, die die beiden Genres Krimi und Jugendliteratur auf vortreffliche Weise verbindet. Im Gegensatz zu den Endloskrimireihen, bei denen meist ein geschiedener skandinavischer alkoholkranker Kommissar ermittelt, ist es erfrischend auf eine Reihe zu stoßen, die von vorneherein "nur" auf 6 Bände ausgelegt ist und bei deren Hauptfigur es sich um ein 11jähriges Mädchen mit einem ausgeprägten Hang zur Chemie handelt. In ihren ersten Mordfall wird die 11jährige Flavia rein zufällig verstrickt. Im Gurkenbeet des de Luceschen Anwesens haucht ein Fremder seinen letzten Atemzug in Gegenwart der jungen Hobbydetektivin aus. Noch am Abend zuvor wurde Flavia Zeuge eines Streits, der zwischen ihrem Vater und eben diesem Fremden ausgetragen wurde. Sollte ihr Vater etwa den Tod des Mannes auf dem Gewissen haben? Flavia ermittelt auf eigene Faust und ist der ortsansässigen Polizei meist um eine neugierige Nasenspitze voraus. Im Laufe ihrer Ermittlungen entdeckt sie tatsächlich einen dunklen Punkt in der Vergangenheit ihres Vaters und bringt damit ihr Leben in Gefahr... Obwohl der Kriminalfall äußerst einfallsreich konzipiert ist und ich trotz einer frühen Ahnung, wer in dem Mordfall die Finger im Spiel hatte, über die ganze Tragweite dieses Falls lange gegrübelt habe und mehr als einmal überrascht wurde, ist das Verbrechen neben dem, was den eigentlichen Charme dieser skurril-komischen Geschichte ausmacht, nur nebensächlich. Alan Bradley hat mit Flavia eine naseweise und altkluge Figur geschaffen, die sicherlich keiner früher als kleine Schwester hätte haben wollen ;o) Neben dem kriminalistischen Handlungsstrang spielt auch Flavias Familienleben und die Beschreibung der einzelnen Charaktere eine große Rolle. Die junge Halbwaise lebt zusammen mit ihrem zurückgezogen lebenden Vater, ihren zwei älteren Schwestern, einer Köchin und dem Bediensteten Dogger auf dem ländlichen Anwesen Buckshaw. Ihre Schwestern Daffy und Feely müssen des öfteren als Versuchskaninchen für Flavias chemische Versuche herhalten, umgekehrt versuchen die beiden Großen der kleinen Schwester ständig weis zu machen, dass sie adoptiert ist, hach... da kommen beim Lesen nostalgische Gefühle auf, welchen "Spaß" man früher mit den eigenen Geschwistern hatte ;o) Die Geschichte spielt in England Mitte des 20. Jahrhunderts unter der Herrschaft von König George VI. Sowohl das Setting als auch das begehrte und äußerst seltene Kleinod, um das sich der Mordfall dreht, sind "very british". Alan Bradley schreibt sehr authentisch, gewitzt und mit viel Sinn für Situationskomik. Wer Miss Marple mochte, wird Flavia lieben! Reihen-Info: 1. The Sweetness at the Bottom of the Pie (Mord im Gurkenbeet) 2. The Weed that Strings the Hangman's Bag (Mord ist kein Kinderspiel) 3. A Red Herring Without Mustard 4. Seeds of Antiquity 5. Death in Camera 6. The Nasty Light of Day Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
5 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Sarah aus Aachen am 24.05.2010 | |
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Sehr gutes, lustiges und komisches Buch !! Sehr zu empfehlen, und mir gefällt der absolut britische Touch sehr gut...ein sehr gemütliches Buch :) Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von olgica am 23.03.2010 |
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Flavia ist ein untypisches 11jähriges Mädchen im England des Jahres 1950. Sie interessiert sich für Wissenschaften und forscht in ihrem eigenen Labor an den unterschiedlichsten chemischen Verbindungen herum. Im krassen Gegensatz dazu stehen ihre beiden Schwestern die richtige Mädchen-Mädchen sind. Deswegen gibt es auch öfters Streit zwischen ihnen, den ihr Vater schlichten muss. Als Flavia eines Morgens eine Leiche im Gurkenbeet findet, möchte sie den Tod natürlich am liebsten selbst aufklären und beginnt unverzüglich Nachforschungen anzustellen. Als die Polizei ihren Vater verdächtigt und schließlich in Untersuchungshaft genommen wird, kämpft Flavia gegen die Zeit um herauszufinden, was sich wirklich ereignet hat. Alan Bradley hat ein unterhaltsames wie spannendes Jugendbuch verfasst und mit Flavia eine sympathische Protagonistin erschaffen. Mit großer Liebe zum Detail sind die einzelnen Charaktere herausgearbeitet, wodurch die Geschichte sehr lebendig wirkt. Auch die Handlung ist gut durchdacht und sämtliche Erzählstränge sind schlüssig. Nebenbei erfährt man interessante Tatsachen über Gifte, chemische Verbindungen und Pflanzen, die so einfach erklärt werden, dass sie auch für Nichtbewanderte logisch sind. Weiterhin ist es dem Autoren gelungen, mit bisweilen altmodischen Ausdrücken und Verhaltensweisen der Protagonisten, eine authentische 50iger Jahre Atmosphäre zu erzeugen. Viel Witz in Wort und Handlungen lockern den Krimi auf, der Humor ist stellenweise sehr trocken bis schwarz. Insgesamt ist eine sechsteilige Buchreihe um die Jugendliche Detektivin Flavia geplant. Ich sehe den folgenden Bänden schon mit großer Vorfreude entgegen. . Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von ChrischiD aus NRW am 24.01.2010 |
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Flavia wohnt mit ihrem Vater und zwei älteren Schwestern auf einem großen Anwesen. Ihre Mutter starb als sie noch ein Baby war, weshalb sie keine Erinnerungen an diese hat. In ihrem Haus werden nicht viele Emotionen preisgegeben, weshalb jeder de Luce sich ein Hobby sucht, mit dem er sich zurückziehen kann – bei Flavia ist es die Chemie. Deshalb weiß sie auch sofort, dass der Fremde, den sie leblos im Gurkenbeet entdeckt, vergiftet wurde. Als ihr Vater plötzlich verdächtigt wird den Mord begangen zu haben, setzt Flavia sich in Bewegung und will um alles in der Welt diesen Fall lösen, denn sie ist überzeugt davon, dass ihr Vater nichts getan hat. Sie ist schneller und sorgfältiger als die Polizei und stößt auf Dinge in der Vergangenheit, die lieber unentdeckt geblieben wären und schon bald könnte Flavia das nächste Opfer sein... Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und es hat mir schon recht gut gefallen. Nach den ganzen Ankündigungen und Besprechungen, die ich gelesen hatte, hatte ich zwar etwas viel spektakuläreres erwartet, aber so sehr enttäuscht war ich nun auch nicht. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, so dass man dem Geschehen leicht folgen kann. Er schiebt zwar oft Gedankenstriche oder Rückblenden ein, aber diese sind entweder genügend gekennzeichnet oder man weiß einfach was es bedeuten soll, so dass auch diese Stellen kein Hindernis darstellen. Das einzige wobei man schonmal ins Stocken geraden kann sind die unheimlich vielen chemischen Begriffe, die in diesem Buch verwendet werden. Aber da Flavia nunmal sehr starkes Interesse an der Chemie hat, daher wäre es dann natürlich auch etwas absurd, dieses Thema nicht so stark mit einzubeziehen. Dennoch ist es dort für Laien hin und wieder schwierig zu folgen, auch wenn der Autor versucht alles so detailliert und anschaulich zu erklären wie es eben geht. Die Geschichte an sich ist ständig in Bewegung, wodurch keine Langeweile oder Längen in dem Buch entstehen. Von der Spannung her hätte man die Geschichte sicher noch ein wenig ausbauen können, aber auch wenn einige Teile recht vorhersehbar sind, so macht es dennoch Spaß dieses Buch zu lesen. Hin und wieder ist es dann aber doch etwas unglaubwürdig, dass ein elfjähriges Mädchen all die Ermittlungen, die es anstellt, ganz alleine bewerkstelligen kann. Da das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bekommt man sehr häufig Zugang zu Flavias Gedanken, die sich immer wieder mit den Situationen vermischen, so dass man ein gutes Gesamtbild erhält, sowohl von den Situationen als auch von dem Mädchen selber. Gleichzeitig bekommt man aber nur das mit was Flavia selber passiert. Was an Orten passiert, an denen sie gerade nicht ist, bleibt dem Leser weitestgehend verborgen. Dennoch schafft es der Autor den Leser somit in seinen Bann zu ziehen, so dass man wissen möchte wie die Geschichte des Mädchens weiter geht und was mit ihr geschieht und ob sie es alleine schaffen wird den Fall aufzuklären. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Ich bin sehr gespannt was man noch von Flavia hören bzw. lesen wird, da dieses Buch der Auftakt einer mehrbändigen Krimiserie sein soll. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Dany am 03.12.2009 |
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Das Buch ist ein toller Krimi, in einer Jugendbuchverpackung. Die Geschichte spielt im England der 50er Jahre. Dort lebt Flavia de Luce, zusammen mit ihrer Familie, auf einem altgediegenen Landsitz. Flavia ist sehr intelligent, sie ist erst 11 Jahre alt und ein Chemie Ass! Auf den ersten Seiten, beschreibt Bradley, Flavias Leben auf dem Land und vor allem das Zusammenleben mit ihrer Familie. Letzteres gestaltet sich als äußerst schwierig, denn Flavia ist von einem gänzlich anderen Schlag, als ihre beiden älteren Schwestern. Schon bald geschieht ein Mord und Flavia sieht es als ihre Pflicht, eigene Ermittlungen anzustellen, hat sie den Toten doch im hauseigenem Gurkenbeet entdeckt. Schnell steckt Flavia viel tiefer in der ganzen Sache, als sie vorher zu glauben gewagt hat, denn ihre Familie ist sehr wohl in die Ganze Sache involviert.... Das Buch hat mir hervorragend gefallen. Flavia die kleine, schlaue Ermittlerin zu begleiten, hat mich mit jeder Seite mehr in ihren Bann gezogen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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