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Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Mord im Bergwald / Kommissarin Irmi Mangold Bd.2" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
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Bewertung von R.E.R. am 27.02.2011 |
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Der Fund eines abgetrennten Fingers und ein angenagtes Ohr sorgen für Aufregung in den bergigen Höhen rund um die Fischbachalm. An einem sonnigen Spätsommermorgen stößt eine Gruppe von Schutzwaldsanierern auf den grausigen Fund. Irmi Mangold, die zuständige Kommissarin aus Garmisch-Partenkirchen, ist zunächst unsicher ob es sich überhaupt um ein Verbrechen handelt. Erst als ein Junge während einer GPS navigierten Schatzsuche in einer schwer zugänglichen Berghöhle auf den zugehörigen Leichnam stößt, beginnt sie zu ermitteln. Sie erfährt das der tote Jungbauer Pius Fichtl viele Feinde hatte, darunter Irmis eigenen Bruder Bernhard, was ihre Arbeit nicht erleichtert. Aber auch ihre Kollegin Kathi bereitet ihr Sorgen. Das chaotische Privatleben der schwierigen Kollegin behindert die Suche nach dem Mörder. Regionalkrimis von Nicola Förg sind sprachlich unkomplizierte, kurzweilige Lesesnacks für zwischendurch. Mit zwei Serien hat Sie sich bundesweit einen Namen gemacht. 2002 erschienen die ersten Allgäu- bzw. Oberbayern Krimis rund um den Ermittler Gerhard Weinzierl. 2009 kamen die Alpenkrimis mit Kommissarin Irmi Mangold dazu. Beide Reihen zeichnen sich durch die genaue Ortskenntnis der Autorin aus und deren Gabe die typische Ausstrahlung der Region atmosphärisch wiederzugeben. In den Krimis geht es gemütlich zu. Wichtiger als möglichst detailgetreue Ermittlungsarbeit ist die menschliche Komponente und regionale Problematik. Bei “Mord im Bergwald” erfährt man viel über die Hintergründe des Milchpreisstreiks der die bayrischen Bauern im Jahr 2008 entzweite. Das Opfer Pius Fichtl war einer der wenigen die sich nicht an dem Streik beteiligt haben. Damit zog er sich den Hass der gesamten ortsansässigen Bauern zu, die allesamt dem Bund deutscher Milchviehhalter angehörten und streikten. Die Verhöre haben so den Nebeneffekt Verständnis für Landwirtschaft und Nutztierhaltung zu wecken. Der Inhalt ist zwar zum Teil etwas zu sachbezogen, aber nicht langweilig. Die Figuren sind ebenfalls “regionaltypisch”, aber mit viel Einfallsreichtum liebevoll skizziert. In diesem Band beeindruckt vor allem Vitus Weingand, Bergfex mit langem Rauschebart. Ein lebenskluger Almbewohner der mit Besonnenheit und salomonischer Weisheit so manche Krisensituation entschärft. Zum weiterlesen verleiten auch Irmi und ihre Kollegen. Die sprunghafte Kathi sorgt durch ihr unkalkulierbares Verhalten für Wirbel. Sie ohrfeigt einen Zeugen, vergisst wichtige Dokumente, erfindet Freizeitaktivitäten mit ihrer Tochter um heimlich ihren Liebhaber zu treffen und reizt ihre Chefin darüber hinaus mit ihrem losen Mundwerk. Die junge Polizistin Andrea und der ältere Wachtmeister Sailer wirken dagegen brav und bieder, komplettieren das Quartett durch ihre Eigenheiten aber vorzüglich. Die schüchterne Andrea erweist sich im richtigen Moment als Pferdekennerin und der behäbige Sailer bringt durch seine familiären Kontakte zur Bundeswehr die Lösung des Falles entscheidend weiter. Förg arbeitet mit zahlreichen Verdächtigen und legt viele Fährten bevor sie am Ende eine überraschende aber nicht unlogische Lösung aus dem Hut zieht. Das Finale wirkt dann zwar etwas ungereimt und holprig. Dem positiven Gesamteindruck tut dies aber keinen Abbruch. Weitere Fortsetzungen erwünscht. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 18.09.2010 |
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Die knarzigen Sprüche, die urigen Alpenbewohner, ein anfangs unappetitlicher Fall: Nicola Förgs „Mord im Bergwald“ ist ein klassischer „Who-done-it“-Krimi, der im schroffen Karwendelgebirge spielt. Dabei kommen weder Spannung, Humor noch pfiffige Wendungen in der Story zu kurz. Auch das private Verhältnis zwischen den Kolleginnen Irmi und Kathi, die verschiedener nicht sein können und doch das gleiche Problem haben, entwickelt Förg überzeugend weiter. Einen Krimi in Dialekt zu lesen ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack, und gekonnt will es ja schließlich auch noch sein. Die Schauspielerin Johanna Bittenbinder aber liest den „Mord im Bergwald“ so charmant und authentisch in ihrer bayerischen Mundart, dass man mit jedem Satz mehr Vergnügen daran hat – ob Bayern-Fan oder nicht. Hoffentlich löst die „Mangold Irmi“ noch viele solcher Fälle! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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