Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik -
Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, einseitig bedruckt,
Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Institut für Pädagogik
und Philosophie), Veranstaltung: Praktische Einführung in die
Grundformen pädagoischen Handelns, Sprache: Deutsch, Abstract:
Kreativitätstechniken versuchen im Gegensatz zu traditionellen
Methoden, die Fähigkeit des menschlichen Gedächtnisses optimal zu
nutzen.Beim Mind Mapping, welches u.a. in dieser Katagorie
vertreten ist, wird diesem Anliegen auf äußerst künstlerischer
Weise Rechnung getragen. So gleichen einige Übersichten eher einem
abstraktem Gemälde als einer normalen Aufzeichnung.Es stellt sich
daher die Frage, warum sie bisher so wenig Verwendung finden.Der
Blick von der hintersten Reihe eines Vorlesungssaals zeigt, dass
nur die wenigsten Studenten beim Festhalten der wesentlichen
Inhalte einer Vorlesung von der klassischen, linearen Notiz
abweichen. Möglicherweise ergäbe sich hier die Chance, durch
Vorstellung der Mind-Map-Methode eine effektiven
Arbeitserleichterung zu schaffen.Im Folgenden soll nun erläutert
werden, auf welchen Grundlagen diese Technik basiert. Ist sie
leicht erlernbar und somit schnell einsatzfähig? Oder schließt eine
komplizierte Einführungsphase erste Nutzer, z.B. ungeduldige oder
unter Zeitdruck stehende Studenten, aus? Diesen Fragen und
weiterhin der Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten wird in diesem
Text nachgegangen. Somit wird implizit geklärt, inwiefern Mind Maps
eine tatsächliche Alternative zu den linearen Notizen
darstellen.Eine weitere bekannte Kreativitätstechnik, das
Brainstormen, erscheint auf den ersten Blick ähnlich dem
Mind-Mappen. Ob dies der Fall oder beide voneinander zu
differenzieren sind, wird kurz abgehandelt.Da bei genauer
Betrachtung fast jede didaktisch eingesetzte Methode der jeweiligen
Situation entsprechend zu wählen ist, ergeben sich stets Vor- und
Nachteile. Diese werden innerhalb einer Einschätzung
aufgeführt.Dieser Ausarbeitung lag eine Theorie- und
Anwendungssequenz zu Grunde, auf deren Durchführung näher
eingegangen werden soll. Ebenso findet auch eine Reflexion der
Zuschauerreaktionen statt. Dabei wird die Intention dieser Einheit
angesprochen und auf mögliche Abweichungen eingegangen.
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