Militärgeschichte (Byzanz)

Militärgeschichte (Byzanz)

Griechisches Feuer, Warägergarde, Byzantinische Marine, Byzantinisches Heerwesen, Kataphrakt, Balkanfeldzüge des Maurikios, Thema, Dux, Söldner, Schlacht am Kephissos, Katalanische Kompanie, Komnenische

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Militärgeschichte (Byzanz)

Quelle: Wikipedia. Seiten: 70. Kapitel: Griechisches Feuer, Warägergarde, Byzantinische Marine, Byzantinisches Heerwesen, Kataphrakt, Balkanfeldzüge des Maurikios, Thema, Dux, Söldner, Schlacht am Kephissos, Katalanische Kompanie, Komnenische Armee, Bandon, Schlacht von Phoinix, Strategikon des Maurikios, Stratiot, Megas Doux, Tagma, Clibanarius, Excubitores, Klibanion, Strategika, Dromone, Meros, Moira, Belagerung von Bari, Kassidion, Bosporuskrieg, Droungos, Pamphile. Auszug: Die Byzantinische Marine umfasste die Seestreitkräfte des Byzantinischen Reiches. Ebenso wie das Reich selbst stellten sie eine nahtlose Fortschreibung ihrer römischen Vorgänger dar, spielten jedoch eine weitaus größere Rolle für die Verteidigung und das Überleben des Reiches. Während die Flotten des klassischen römischen Imperiums nach dem Ende der Punischen Kriege kaum je größeren Bedrohungen zur See gegenüberstanden, hauptsächlich Polizeiaufgaben wahrnahmen und den Legionen des Landheeres an Stärke und Prestige stets nachstanden, war die Beherrschung der Meere eine Lebensfrage für Byzanz, das einige Historiker als "Seereich" bezeichnet haben. Die erste Bedrohung der römischen Hegemonie seit der Seeschlacht von Actium tauchte in Form des Vandalenreiches im 5. Jahrhundert auf, bis sie durch den Eroberungsfeldzug Justinians I. im 6. Jahrhundert zusammen mit dem Vandalenreich ihr Ende fand. Die Neuaufstellung einer stehenden Marine und die Einführung des Galeerentyps der Dromone um dieselbe Zeit markiert den Übergang von der römischen zur byzantinischen Marine, die allmählich begann, ihre eigene Identität zu entwickeln. Mit dem Beginn der Islamischen Eroberung im 7. Jahrhundert nahm dieser Prozess seinen Fortgang. Mit dem Verlust der Levante und der nordafrikanischen Küste durch die Arabische Eroberung wurde das Mittelmeer vom römischen See zum Kriegsschauplatz zwischen byzantinischen und arabischen Flotten. In dieser Auseinandersetzung erwies sich die Marine als überragend wichtiges Bindeglied zwischen den weit verstreuten Besitzungen des Reiches überall im Mittelmeerraum, aber auch als entscheidender Faktor bei der Abwehr von über See vorgetragenen Angriffen gegen Konstantinopel selbst. Mit der neuen Waffe des Griechischen Feuers konnte das Reich mehrere Belagerungen seiner Hauptstadt abschlagen und zahlreiche Seesiege erringen. Anfangs oblag die Verteidigung der byzantinischen Küsten und der Seewege nach Konstantinopel der großen Flotte der Karabisianoi. Nach und


Produktinformation

  • Abmessung: 246mm x 189mm x 4mm
  • Gewicht: 154g
  • ISBN-13: 9781159165079
  • ISBN-10: 1159165076
  • Best.Nr.: 31544090