Im Inneren Australiens leben nur wenige Menschen, dafür um so mehr
Geschichten. Andrew Stevenson aber sucht beides: Menschen und
Geschichten. Zwar taucht er zunächst in das Land ein, ohne genau zu
wissen, was ihn erwartet, doch dann kristallisiert sich sein
Interesse heraus: Er versucht zu verstehen, warum die Ureinwohner
des riesigen Landes, die Aborigines, von den weißen Siedlern derart
hartnäckig unterdrückt wurden. Stevenson hat die Begabung, einfache
Fragen zu stellen und die Antworten darauf nicht nur
aufzuschreiben, sondern geradezu zu leben. Als er am Ende mehrere
Tage in einer Aborigine-Siedlung verbringt, hat sich sein Bild
gerundet. Stevenson beweist, dass man auch als normaler Traveller
mehr über ein Land erfahren kann, wenn man nicht nur den üblichen
Pfaden folgt.
Andrew Stevenson wurde in Kanada geboren und wuchs im fernen Osten, in Indien, Kenia und Schottland auf. Er arbeitete auf fast allen Erdteilen in den verschiedensten Berufen. Er war Banker und Betriebswirt, organisierte in Afrika Safaris, arbeitete bei Entwicklungshilfeprojekten mit und gründete in Norwegen ein Büro für Ökotourismus.