Mein Schmerz trägt deinen Namen - Gashi, Hanife

Hanife Gashi 

Mein Schmerz trägt deinen Namen

Ein Ehrenmord in Deutschland

Mit Sylvia Rizvi
Broschiertes Buch
 
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Mein Schmerz trägt deinen Namen

Ein Martyrium - mitten in Deutschland.

Ulerika war eine aufgeweckte Sechzehnjährige, ging tanzen und hatte einen Freund. Ihr Vater, als Kosovo-Albaner traditionell erzogen, konnte das nicht ertragen: Er tötete sie, um seine Ehre zu retten. Trotz vieler Morddrohungen hat sich Ulerikas Mutter entschlossen, die erschütternde Geschichte ihrer Tochter zu erzählen.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2008
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 254 S.
  • Seitenzahl: 256
  • rororo Taschenbücher Bd.62088
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 20mm
  • Gewicht: 252g
  • ISBN-13: 9783499620881
  • ISBN-10: 349962088X
  • Best.Nr.: 14203778

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Cathrin Kahlweit bespricht drei Bücher, die sich mit der Situation von Migranten in Deutschland beschäftigen. In "Mein Schmerz trägt Deinen Namen" berichtet die albanische Autorin Hanife Gashi über den Mord des Ehemanns an der gemeinsamen Tochter, die sterben musste, weil sie einen bosnischen Mann liebte, teilt die Rezensentin erschüttert mit. Die Autorin habe damit, dass sie über diesen Mord aus angeblich verletzter Ehre schreib, ein "Tabu gebrochen", meint Kahlweit. Wie "aktuell" die Fragen nach dem Warum dieser Tat sind, so die Rezensentin weiter, zeigt der durch den eigenen Bruder verübte Mord an einer jungen Türkin am 7. Februar in Berlin, der vermutlich ebenfalls die "Familienehre" wiederherstellen sollte. Zwar mitunter etwas "pathetisch und deklamatorisch" läuft dieser Bericht zumindest nicht Gefahr im "Wust politischer Korrektheit zu ersticken", lobt die Rezensentin berührt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.02.2005

Tödliche Liebe
Junge Migrantinnen in Deutschland: Viele werden von ihren Familien eingesperrt und misshandelt - und die Gesellschaft nimmt es hin
Vor wenigen Tagen ist, weitgehend unbeachtet, eine neue Vorschrift zum Menschenhandel in Kraft getreten, die der Bundestag schon im Herbst 2004 beschlossen hatte: Ein besonders schwerer Fall von Nötigung liegt nun vor, wenn der Täter eine „Person zur Eingehung der Ehe” zwingt. Der weitergehende Antrag, den der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll im Bundesrat eingebracht hat, wird derzeit einer „Praxisbefragung” bei Richtern und Staatsanwälten unterzogen; Stuttgart möchte einen eigenen Straftatbestand für Zwangsheirat mit einem Strafrahmen von bis zu fünf Jahren eingeführt sehen und fordert überdies die Bestrafung von Heiratshandel und Heiratsverschleppung, selbst wenn sie im Ausland begangen worden sind.
Nicht jede junge Frau, die aus der Türkei nach Deutschland zieht, um einen Mann zu heiraten, den sie kaum oder gar nicht kennt, wird „zwangsverheiratet”, schließlich willigen viele Bräute in die Verbindung ein, weil sie sich ein besseres Leben erhoffen. Türken selbst, aber auch …

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Hanife Gashi, geboren 1968 im albanischen Kosovo, kommt 1989 mit Mann und Tochter nach Deutschland, lernt gegen den Willen ihres Mannes die deutsche Sprache und absolviert eine Ausbildung als Altenpflegerin. Sie lebt in der Nähe von Tübingen.

Sylvia Rizvi, Journalistin und Autorin (u. a. FR, Welt), Herausgeberin von «Terre des Femmes» Büchern sowie zuletzt «Frauen in Afghanistan» (2002) und «Mode, Macht und Frauenrechte» (2003).

Leseprobe zu "Mein Schmerz trägt deinen Namen"

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Kundenbewertungen zu "Mein Schmerz trägt deinen Namen" von "Hanife Gashi"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut)
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(4)
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(1)
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***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von elif5561 aus Welzheim am 09.07.2010 ***** ausgezeichnet
Es geht um ein Frau die von Kosova nach Tübinegen umgezogen ist und sich in Tübingen anpassen will.Deutsch lernen und alten pflegerin werden.Sie hatte auch Kinder. Aber ihr mann wollte es nicht wegen Religion. Hanife Gashi wollte aber trotzdem sich anpassen.An einem Abend ging sie raus mit ihrer beste Freundin und die Tochter von ihr (16) sollte bei ihrer Freundin übernachten aber das ging leider nicht.Hanife rufte ihrer Mann an damit er die Tochter abholt.Als sie nach Hause gingen schlagten sie sich weil sie ein Freund hat und töte sie.Als Hanife nach Hause kam sagte er das die Freunde ihn geschlagen hätten und die Tochter mit genommen hätten. Aber dann gibte er zu das es ein Ehrenmord war und sie haben sich geschieden.Es gescahm 2002 in echt.
ich fand das buch,weil ich mag echt passierte geschichten.

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Bewertung von tugba aus Welzheim am 07.06.2010 ***** weniger gut
In dem Buch geht es um einen Ehrenmord.Ulrika die Tochter von Hanife, die deutsche Freudinen hat und so sein möchte so wie sie, doch der Vater kommt damit nicht klar.Dadurch gibt es viele streitereien. Eines Tages kam es dazu das der Vater Ulrika umbrachte. Die Mutter konnte das nicht ertragen, zeigte ihn an und ließ sich scheiden.
Ich Empfiehle das Buch an jeden weil es eine wahre Geschichte ist und das Leben vorzeigt.Nicht jeden geht es in Deutschland gut.

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Bewertung von larissa aus Welzheim am 14.05.2010 ***** ausgezeichnet
In den Buch "Mein schmerz trägt deinen Namen geht um einen albanischen Ehrenmord der sich in Deutschland abspielte. Hanife Gashi hat mit der Journalistin & Autorin Sylvia Rizvi das Buch geschrieben. Sie erzählt von ihrer Zwangsheirat mit 17 Jahren, von ihren ersten schlägen, von ihrem ersten Kind Ulrika & von ihrer Flucht aus Kosovo-Albanien. Als sie in Deutschland waren, in Tübingen, wollte sie sie sich der deutschen Kultur anpassen,die Sprache lernen, eine Ausbildung als Altenpflegerin starten, doch das gefiehl ihrem Mann nicht, der sehr religös war. Hanife bekam drei weitere Töchter, doch als die pubertierende Ulrika ihren ersten Freund hatte, sich Modisch kleiden wollte, die Disco besuchte & sich immer häufiger sich mit ihren Freunden traf rastete ihr Vater aus ,verfolgte sie,verbot ihr alles. Sie durfte ihren Freund nicht mehr sehen. Sie wollte wie all ihre anderen Freundinnen Popstar werden & einfach in Frieden sein. Doch Ulrika wusste nicht dass ihr Vater zu noch schlimmeren Maßnahmen greifen konnte, eines Abends wollte Hanife Gashi mit ihrer Freundin sich wieder ausruhen sich von ihren häuslichen Problemen ablenken lassen, aber sie wussete nicht das Ulrika an diesen Abend sterben würde. Ihr Mann wusste, dass Ulrika sich mit ihren Freundinnen traf an diesen Abend folgte er ihr ,nahm sie nach Hause schlug sie. Ulrika wollte sich wehren schlug ihren Vater doch er klebte ihr Mund & Füße zu. Ulrika war von den Schlägen ihres Vaters schon bewusstlos. Anschließend warf er sie in einen See. Hanife Gashi kam heim suchte sie doch sie war längst tot. Hanife fragte ihren Mann, doch der sagte, er wurde von Ulrikas Freunden geschlagen & sie haben sie dann mitgenommen. Hanife erstatte gleich eine Vermissten Anzeige .Wenn ihr wissen wollt wie es weiter geht wie die verhandlung weiter geht, Hanife mit der wahrheit kämpfen musste liest das Buch es wird euch gefallen! :)
Mir gefällt das Buch echt gut weil es mich sogar zu Tränen gerührht hat da ich Hanife Gashi verstehen kann tut es mir besonderst Leid da sie meine Landsleute sind& ich die Kultur kenne. Ich empfehle es an alle Frauen & Mädchen weiter besonders an all diemit muslimischer Religion, damit wenn ihnen das auch passiert, sie Hilfe holen lernen & nicht das es so weit kommt das jemand sterben muss wegen der Ehre . (der buchinhalt ist wirklich passiert)

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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Bewertung von schatzibaby aus Deutschland am 29.12.2009 ***** sehr gut
ein wunderschönes und trauriges Buch!
Wenn man die Geschichte einmal zu lesen angefangen hat kann man kaum wieder aufhören... es ist so erschreckend wozu manche Menschen fähig sein können. Die Fotos im Buch bringen das alles noch näher und man kann wirklich mitfühlen!

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Bewertung von Jamila aus Bramsche am 15.10.2007 ***** ausgezeichnet
Ein super Buch, welches man nicht aus der Hand legen mag. Die Story habe ich damals im TV verfolgt, aber das Buch legt wieder Fakten dar was niemand wußte. So traurig und so unvorstellbar das es einen mitzieht. Man muss es einfach lesen!

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von julia aus meppen am 16.09.2007 ***** ausgezeichnet
ein wunderbar trauriges und mitreissendes buch

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