"Ein Fest für den Leser! Was für ein Mann! Was für ein Buch! Diese Lebensbilanz des heute 88-jährigen Historikers Walter Laqueur ist nicht nur lehrreich und aufregend; sie darf wohl auch singulär genannt werden. Da hat nämlich einer beides geleistet: das eigene Leben durchdacht, und sein Denken gelebt. Entstanden ist ein gutes Stück objektiver Betrachtung der Geschichte des 20. Jahrhunderts wie die sehr subjektive, erlebnisgesättigte Durchdringung historischer Abläufe." Fritz J. Raddatz / Die Welt / 2.10.2009<br/><br/>"Ach gäbe es doch mehr Menschen seiner Art. Walter Laqueur ist ein Wanderer zwischen den Welten, ein rastloser Reisender, ein Europäer in Washington und ein Amerikaner in Berlin. Scharfsichtig ist er und originell, dabei bescheiden und immer neugierig. Und das mit 88 Jahren!" Deutschlandradio Kultur, 01.11.09, Jacques Schuster<br/><br/>"Als fundierter Historiker hat sich Laqueur einen Namen gemacht. In seinen Memoiren verwebt er klug die persönliche Rückschau mit der politischen Analyse." Rheinischer Merkur / 12.11.2009<br/><br/>"Dieses Buch steckt voller denkwürdiger Wahrheiten. Es spricht unbefangen Dinge aus, die in der Politik nur selten öffentlich gemacht werden." NZZ / 14.11.2009<br/><br/>"Walter Laqueurs Mein 20 Jahrhundert ist zugleich intellektuelle Biografie, weltpolitische Meditation und ein Buch der Unruhe kantig, urteilsstark und pessimistisch." Deutschlandradio / 18.11.2009
»Ein Fest für den Leser! Was für ein Mann! Was für ein Buch! Diese Lebensbilanz des heute 88-jährigen Historikers Walter Laqueur ist nicht nur lehrreich und aufregend; sie darf wohl auch singulär genannt werden. Da hat nämlich einer beides geleistet: das eigene Leben durchdacht, und sein Denken gelebt. Entstanden ist ein gutes Stück objektiver Betrachtung der Geschichte des 20. Jahrhunderts wie die sehr subjektive, erlebnisgesättigte Durchdringung historischer Abläufe.« Fritz J. Raddatz / Die Welt / 2.10.2009 »Ach gäbe es doch mehr Menschen seiner Art. Walter Laqueur ist ein Wanderer zwischen den Welten, ein rastloser Reisender, ein Europäer in Washington und ein Amerikaner in Berlin. Scharfsichtig ist er und originell, dabei bescheiden und immer neugierig. Und das mit 88 Jahren!« Deutschlandradio Kultur, 01.11.09, Jacques Schuster »Als fundierter Historiker hat sich Laqueur einen Namen gemacht. In seinen Memoiren verwebt er klug die persönliche Rückschau mit der politischen Analyse.« Rheinischer Merkur / 12.11.2009 »Dieses Buch steckt voller denkwürdiger Wahrheiten. Es spricht unbefangen Dinge aus, die in der Politik nur selten öffentlich gemacht werden.« NZZ / 14.11.2009 »Walter Laqueurs Mein 20 Jahrhundert ist zugleich intellektuelle Biografie, weltpolitische Meditation und ein Buch der Unruhe - kantig, urteilsstark und pessimistisch.« Deutschlandradio / 18.11.2009
Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension
Keine Frage, meint Hubert Leber, dieser Mann ist ein Skeptiker ersten Ranges. Die Brüche in der Biografie des Historikers Walter Laqueur kann Leber in den autobiografischen Rückblenden in diesem thematisch, nicht chronologisch geordneten Buch, einer Mischung aus Essay und Kaminplauderei, wie Leber erklärt, erspüren. Mal Historiker, mal Zeitzeuge, breitet der Autor vor den Augen des Rezensenten seine großen Themen aus, die Projekte und Ideologien seiner Generation, ein Epochenbild. Laqueurs Bilanz jedoch ist geprägt von Desillusionen. Kommunismus, Zionismus, Einigung Europas - für Laqueur sämtlich Enttäuschungen. Um so beeindruckender für den Rezensenten, wenn Laqueur dann doch manchmal ins Schwärmen kommt und sich "ins Kontrafaktische" träumt, ins späte 19. Jahrhundert etwa.
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 29.01.2010 |
Marsch durch die Desillusionen
Der Historiker und Publizist Walter Laqueur zieht seine eigene
Bilanz des zwanzigsten Jahrhunderts
Walter Laqueur gelang eine erstaunliche Karriere – als Autodidakt,
ohne Universitätsabschluss wurde er Historiker und Publizist. Er
leitete jahrelang das Londoner Institute of Contemporary History
(Wiener Library), bekleidete Professuren an amerikanischen
Hochschulen, gründete Fachzeitschriften und war ein führender Kopf
der politischen Thinktank-Szene in den USA. Bekannt geworden ist
Laqueur als Autor von mehr als zwei Dutzend Büchern zu
zeitgeschichtlichen Themen.
So geradlinig diese Laufbahn erscheinen mag, so dramatisch
verliefen Laqueurs frühe Jahre. Dass er ein „Amerikaner
deutsch-jüdischer Herkunft” ist, deutet auf die Brüche in seiner
Biographie. 1921 geboren, wuchs Laqueur in Breslau auf. Nach dem
Abitur (einen Tag vor der „Reichskristallnacht”) floh er 1938 nach
Palästina. Seine Eltern und viele Verwandte überlebten den
Holocaust nicht. Laqueur wurde Kibbuz-Mitglied und Landarbeiter,
später Journalist. Von seinen publizistischen Anfängen als Reporter
im israelischen Unabhängigkeitskrieg berichtete er 1995 …
"Ein Fest für den Leser! Was für ein Mann! Was für ein Buch! Diese Lebensbilanz des heute 88-jährigen Historikers Walter Laqueur ist nicht nur lehrreich und aufregend; sie darf wohl auch singulär genannt werden. Da hat nämlich einer beides geleistet: das eigene Leben durchdacht, und sein Denken gelebt. Entstanden ist ein gutes Stück objektiver Betrachtung der Geschichte des 20. Jahrhunderts wie die sehr subjektive, erlebnisgesättigte Durchdringung historischer Abläufe." (Fritz J. Raddatz, Die Welt, 2009)<br />"Ach gäbe es doch mehr Menschen seiner Art. Walter Laqueur ist ein Wanderer zwischen den Welten, ein rastloser Reisender, ein Europäer in Washington und ein Amerikaner in Berlin. Scharfsichtig ist er und originell, dabei bescheiden und immer neugierig. Und das mit 88 Jahren!" (Deutschlandradio Kultur, 09, Jacques Schuster)<br />"Als fundierter Historiker hat sich Laqueur einen Namen gemacht. In seinen Memoiren verwebt er klug die persönliche Rückschau mit der politischen Analyse." (Rheinischer Merkur, 2009)"<br/><br/>"Dieses Buch steckt voller denkwürdiger Wahrheiten. Es spricht unbefangen Dinge aus, die in der Politik nur selten öffentlich gemacht werden." (NZZ 2009)<br/><br/>"Walter Laqueurs Mein 20 Jahrhundert ist zugleich intellektuelle Biografie, weltpolitische Meditation und ein Buch der Unruhe kantig, urteilsstark und pessimistisch." (Deutschlandradio, 2009)<br/><br/>"Ein imposantes Epochenbild. Sein heutiger Blick ist abgeklärt, skeptisch wer ihm durch das 20. Jahrhundert folgt, begibt sich auf einen Marsch durch Desillusionen." (SZ, 2010)<br/><br/>"Auf Grund seiner herausragenden Kenntnisse, nachzulesen in seinem Lebenswerk, gehört Walter Laqueur zu den wichtigsten Chronisten des 20. Jahrhunderts." (Das Parlament, 2010)
Walter Laqueur, geboren 1921 in Breslau, 1938 nach Palästina emigriert, lebt heute in London und Washington. Von 1964 bis 1991 war er Direktor des angesehenen Londoner Institute of Contemporary History and Wiener Library. Seit 1973 ist er zugleich Vorsitzender des International Research Council im Washingtoner Center for Strategic and International Studies.
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