Medienphilosophie - Münker, Stefan (Hrsg.)

Stefan Münker (Hrsg.) 

Medienphilosophie

Beiträge zur Klärung eines Begriffs

Hrsg. v. Stefan Münker, Alexander Roesler u. Mike Sandbothe
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Produktbeschreibung zu Medienphilosophie

Es gibt keine Medienphilosophie, zumindest nicht im institutionellen Sinn - und trotzdem kursiert dieser Begriff in den aktuellen Debatten. Was also ist Medienphilosophie? Ist sie eine, vielleicht die neue philosophische Fundamentaldisziplin? Die Beiträge des Bandes setzen sich damit auseinander, was ein grundlagenorientiertes Nachdenken über die Medien innerhalb des akademischen Diskurses leisten kann und soll.

Was ist Medienphilosophie? Sind die Medien überhaupt theoriefähig? Fragen und Antworten zur Klärung
eines Begriffs.

Es gibt keine Medienphilosophie, zumindest nicht im institutionellen Sinn - und trotzdem kursiert dieser Begriff in den
aktuellen Debatten. Was also ist Medienphilosophie? Ist sie eine, vielleicht die neue philosophische
Fundamentaldisziplin? Die Beiträge des Bandes setzen sich damit auseinander, was ein grundlagenorientiertes
Nachdenken über die Medien innerhalb des akademischen Diskurses leisten kann und soll.

Produktinformation


  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 200 S.
  • Seitenzahl: 200
  • Fischer Taschenbücher Bd.15757
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 15mm
  • Gewicht: 172g
  • ISBN-13: 9783596157570
  • ISBN-10: 3596157579
  • Best.Nr.: 10628751
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.02.2003

Die Kunst, aneinander vorbei zu reden
Programmatisch: Wie die Konsensbildung zur „Medienphilosophie” auf anregende Weise scheiterte
Die Herausgeber wollten mit einer Sammlung programmatischer Stellungnahmen ihr großes Projekt voranbringen, die Etablierung der „Medienphilosophie” als akademischer Disziplin. Aber was wie eine Einladung zur Mitbestimmung aussah, war zugleich Ausdruck arger Verlegenheit, musste doch überhaupt erst geklärt werden, wofür der Name des neuen Fachs stehen sollte. Er geht vielen so leicht von der Zunge, weil er eine Plausibilität suggeriert, die er nicht besitzt. Manche spielen mit ihm auf die Neuen Medien an, andere auf die elektronischen oder die Massenmedien oder die Medien im weitesten Sinn, einschließlich der Schrift und der symbolisch generalisierten Codes gesellschaftlicher Subsysteme (Geld, Macht, Recht, Liebe, Kunst, Glaube). Oder man unterstellt eine Familienähnlichkeit von allem, was Medium genannt wird.
Der Sammelband, eine Taschenbuch-Originalausgabe für das studentische Publikum, enthält neben den Texten der drei Herausgeber die Beiträge von neun deutschsprachigen Philosophen und Kulturwissenschaftlern. …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Eine "Umfrage in disziplinierender Absicht" nennt Rezensent Uwe Justus Wenzel den von Stefan Münker, Alexander Roesler und Mike Sandbote herausgegebenen Band, der in zwölf Beiträgen den Begriff "Medienphilosophie" zu klären sucht. Einigkeit konnten Autoren dabei freilich nicht erzielen, hält Wenzel fest. Während etwa für Martin Seel die Medienphilosophie einem nur einen anderen Blick, einen Blick für die Medialität menschlicher Verhältnisse eröffne, aber keinen eigenen Gegenstand für sich reklamieren und mit neuen philosophischen Problemen aufwarten könne, beharren andere Autoren darauf, dass Medienphilosophie ganz neue, ehemals unbekannte philosophische Probleme hervorbringe. Medienphilosophie sollte nach ihrer Auffasung an der Universität gelehrt werden, innerhalb der Philosophie, als Teildisziplin oder gar als "Fundamentaldisziplin". Frank Hartmann meine dagegen, Medienphilosophie sei keine Disziplin, sondern ein - transgressives - "Projekt", und Stefan Münker verstehe sie eher als "Haltung", denn als ein Fach. Wenzel hat bei der Lektüre den Eindruck gewonnen, dass Medienphilosophie auch eine "Chiffre der Sehnsucht des Theoretikers" sei, "nicht nur Theoretiker zu sein".

© Perlentaucher Medien GmbH
Stefan Münker - Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Berlin. Tätig als Kulturredakteur für das Fernsehen. Veröffentlichungen zur Gegenwartsphilosophie und zu neuen Medien.

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Stefan Münker (Hrsg.) 

Medienphilosophie

Medienphilosophie - Münker, Stefan (Hrsg.)

Beiträge zur Klärung eines Begriffs

Hrsg. v. Stefan Münker, Alexander Roesler u. Mike Sandbothe

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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SZ-Rezension Perlentaucher-Notizen
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Produktinformation
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 200 S.
  • Seitenzahl: 200
  • Fischer Taschenbücher Bd.15757
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 15mm
  • Gewicht: 172g
  • ISBN-13: 9783596157570
  • ISBN-10: 3596157579
  • Best.Nr.: 10628751

Produktbeschreibung zu "Medienphilosophie"

Kurzbeschreibung

Es gibt keine Medienphilosophie, zumindest nicht im institutionellen Sinn - und trotzdem kursiert dieser Begriff in den aktuellen Debatten. Was also ist Medienphilosophie? Ist sie eine, vielleicht die neue philosophische Fundamentaldisziplin? Die Beiträge des Bandes setzen sich damit auseinander, was ein grundlagenorientiertes Nachdenken über die Medien innerhalb des akademischen Diskurses leisten kann und soll.

Beschreibung

Was ist Medienphilosophie? Sind die Medien überhaupt theoriefähig? Fragen und Antworten zur Klärung
eines Begriffs.

Es gibt keine Medienphilosophie, zumindest nicht im institutionellen Sinn - und trotzdem kursiert dieser Begriff in den
aktuellen Debatten. Was also ist Medienphilosophie? Ist sie eine, vielleicht die neue philosophische
Fundamentaldisziplin? Die Beiträge des Bandes setzen sich damit auseinander, was ein grundlagenorientiertes
Nachdenken über die Medien innerhalb des akademischen Diskurses leisten kann und soll.

25.02.2003

Die Kunst, aneinander vorbei zu reden
Programmatisch: Wie die Konsensbildung zur „Medienphilosophie” auf anregende Weise scheiterte
Die Herausgeber wollten mit einer Sammlung programmatischer Stellungnahmen ihr großes Projekt voranbringen, die Etablierung der „Medienphilosophie” als akademischer Disziplin. Aber was wie eine Einladung zur Mitbestimmung aussah, war zugleich Ausdruck arger Verlegenheit, musste doch überhaupt erst geklärt werden, wofür der Name des neuen Fachs stehen sollte. Er geht vielen so leicht von der Zunge, weil er eine Plausibilität suggeriert, die er nicht besitzt. Manche spielen mit ihm auf die Neuen Medien an, andere auf die elektronischen oder die Massenmedien oder die Medien im weitesten Sinn, einschließlich der Schrift und der symbolisch generalisierten Codes gesellschaftlicher Subsysteme (Geld, Macht, Recht, Liebe, Kunst, Glaube). Oder man unterstellt eine Familienähnlichkeit von allem, was Medium genannt wird.
Der Sammelband, eine Taschenbuch-Originalausgabe für das studentische Publikum, enthält neben den Texten der drei Herausgeber die Beiträge von neun deutschsprachigen Philosophen und …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

14.06.2003

Eine "Umfrage in disziplinierender Absicht" nennt Rezensent Uwe Justus Wenzel den von Stefan Münker, Alexander Roesler und Mike Sandbote herausgegebenen Band, der in zwölf Beiträgen den Begriff "Medienphilosophie" zu klären sucht. Einigkeit konnten Autoren dabei freilich nicht erzielen, hält Wenzel fest. Während etwa für Martin Seel die Medienphilosophie einem nur einen anderen Blick, einen Blick für die Medialität menschlicher Verhältnisse eröffne, aber keinen eigenen Gegenstand für sich reklamieren und mit neuen philosophischen Problemen aufwarten könne, beharren andere Autoren darauf, dass Medienphilosophie ganz neue, ehemals unbekannte philosophische Probleme hervorbringe. Medienphilosophie sollte nach ihrer Auffasung an der Universität gelehrt werden, innerhalb der Philosophie, als Teildisziplin oder gar als "Fundamentaldisziplin". Frank Hartmann meine dagegen, Medienphilosophie sei keine Disziplin, sondern ein - transgressives - "Projekt", und Stefan Münker verstehe sie eher als "Haltung", denn als ein Fach. Wenzel hat bei der Lektüre den Eindruck gewonnen, dass Medienphilosophie auch eine "Chiffre der Sehnsucht des Theoretikers" sei, "nicht nur Theoretiker zu sein".

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Stefan Münker (Hrsg.)"

Stefan Münker - Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Berlin. Tätig als Kulturredakteur für das Fernsehen. Veröffentlichungen zur Gegenwartsphilosophie und zu neuen Medien.

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